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Frau in Hannover lebensgefährlich verletzt – Täter flüchtig

Frau in Hannover lebensgefährlich verletzt – Täter flüchtig

von Redaktion Hasepost Videonews 31. März 2026


In Hannover ist eine 31-jährige Frau am Montagnachmittag in einer Flüchtlingsunterkunft lebensgefährlich verletzt worden.

Der mutmaßliche Täter, ein 38-jähriger Mann, konnte vor Eintreffen der Polizei fliehen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar, ebenso wie eine mögliche Verbindung zwischen dem Täter und dem Opfer. Die Polizei beschreibt den flüchtigen Mann als etwa 1,80 Meter groß, von sportlich-kräftiger Statur, mit kurzen braunen Haaren, einer Halbglatze und einem Dreitagebart.

Tatverdächtiger flüchtig in Hannover

Zur Tatzeit soll er eine grüne Jacke, eine braun-beigefarbene Hose und eine gleichfarbige Kappe getragen haben. Zeugenhinweise deuten darauf hin, dass der Mann möglicherweise noch in Hannover ist, wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet. Die Polizei schätzt die Gefährdung der Bevölkerung derzeit als gering ein. Die Ermittler sicherten am Tatort Spuren und befragten Zeugen.

Polizei sucht Zeugen nach Angriff

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (0511) 109-5555 entgegen. Die genauen Umstände des Angriffs sind noch ungeklärt. Die Polizei geht davon aus, dass der Täter und das Opfer sich möglicherweise nicht kannten, da der Tatverdächtige nicht in der Unterkunft gewohnt haben soll. Die Ermittlungen dauern an, und die Polizei hofft auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung, um den flüchtigen Täter schnellstmöglich zu fassen.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax startet stabil, KI-Aktien unter Druck durch Kriegsangst

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Der Dax ist am Dienstag nahezu unverändert in den Handelstag gestartet. Der Leitindex blieb knapp unter dem Schlussniveau vom Vortag, während einzelne Branchenwerte deutlichere Bewegungen zeigten. Marktbeobachter verweisen vor allem auf Belastungen durch den Iran-Krieg, steigende Energiepreise und Druck auf Technologie- und KI-Aktien.
Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 22.550 Punkten berechnet und lag damit 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Scout24, die Deutsche Börse und SAP, am Ende Siemens Energy, Infineon und BASF.

Analyst: „Die Ruhe ist trügerisch“

Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, sieht in der leichten Stabilisierung des Dax vor allem einen kurzfristigen Effekt. „Es sieht so aus, als könne der Dax ein wenig davon profitieren, dass zu Wochenbeginn ein neues Tief der Abwärtsbewegung seit Kriegsbeginn vermieden werden konnte“, sagte Stanzl laut Consorsbank. Mehr als eine technische Gegenbewegung sei das jedoch nicht. „Von einer Bodenbildung ist der Dax ebenso weit entfernt wie der Iran-Krieg von einem schnellen Ende.“
„Die Ruhe ist trügerisch: Unter der Motorhaube des Marktes ist eine ausgeprägte Sektorrotation zu beobachten“, so Stanzl weiter laut Consorsbank. „Dabei stehen insbesondere KI-Aktien unter starkem Verkaufsdruck. Der Krieg treibt die Energiepreise nach oben und schürt damit die Angst vor wieder steigender Inflation.“ Das belaste vor allem Technologieaktien, weil sich dadurch auch der milliardenschwere Ausbau von KI-Rechenzentren verteuere. „Zusätzlich wächst die Sorge vor einer möglichen Heliumknappheit, die die Lieferketten in diesem Sektor empfindlich treffen könnte.“

Euro etwas fester, Ölpreis legt zu

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1467 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8721 Euro zu haben.
Parallel dazu zog der Ölpreis an. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 113,40 US-Dollar; das waren 65 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Nina Warken

Warken drängt Koalition zu Kompromissen bei Krankenkassen-Sparplänen

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) drängt die Koalitionsfraktionen bei den Sparplänen für die Krankenkassen zu mehr Kompromissbereitschaft. Die CDU-Politikerin kündigte einen innerhalb der Regierung abgestimmten Vorschlag an, der ein ausgewogenes Gesamtpaket ohne „Rosinenpickerei“ enthalten soll.

Appell an Kompromissbereitschaft in der Koalition

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Koalition im Ringen um Sparpläne für die Krankenkassen zu Zugeständnissen aufgerufen. „Natürlich wird die SPD an der einen Stelle Dinge nicht so gut finden, die Unionsfraktion vielleicht an einer anderen Stelle Dinge nicht so gut finden. Und klar muss allen sein: Jeder muss sich da ein Stück weit bewegen“, sagte Warken den Sendern RTL und ntv.
Man habe vereinbart, einzelne Maßnahmen nicht von vornherein auszuschließen. „Und dann muss es, finde ich, ein Gesamtpaket sein, das auch in sich stimmig ist und das jetzt keine Rosinenpickerei hat oder Einzelvorschläge auf der einen Seite oder auf der anderen Seite bevorzugt“, sagte die CDU-Politikerin RTL und ntv.

Ausgewogener Vorschlag in Aussicht gestellt

Warken kündigte an, einen innerhalb der Regierung abgestimmten Entwurf vorzulegen. „Sie werde einen ausgewogenen Vorschlag unterbreiten, der innerhalb der Regierung abgestimmt sein werde. ‚Und dann bin ich auch zuversichtlich, dass wir die Koalitionsfraktionen mit ins Boot bekommen und dass wir da etwas vorlegen, was für beide Seiten tragbar ist‘, sagte sie“, berichteten RTL und ntv.

Kein Platz für Wunschlisten

Mit Blick auf die anstehenden Beratungen rechnete die Gesundheitsministerin mit Auseinandersetzungen über Details. Es werde sicherlich Diskussionen über den ein oder anderen Punkt geben, „aber es gibt jetzt auch keine Wunschlisten, sondern es muss ein stimmiges Paket sein“, so Warken laut RTL und ntv. Damit das Paket zustande kommt, „wird da jeder auch ein Stück weit seine Dinge noch mal überdenken müssen und den Kompromiss auch eingehen müssen“, sagte die Gesundheitsministerin den Sendern.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Eier (Archiv)

Niederlande bleiben wichtigster Eierlieferant für Deutschland

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Deutschland hat im Jahr 2025 weniger Eier importiert, bleibt jedoch stark von Lieferungen aus den Niederlanden abhängig. Während die Einfuhren insgesamt zurückgingen, stieg die heimische Produktion und auch der Pro-Kopf-Verbrauch legte weiter zu. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung geben Einblick in die Entwicklung des Eiermarkts.

Niederlande dominieren den deutschen Eierimport

Die Niederlande bleiben der Hauptlieferant für Eierimporte nach Deutschland. Im Jahr 2025 stammten 3,7 Milliarden (68,7 Prozent) der im Jahr 2025 importierten frischen Hühnereier aus den Niederlanden, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Weitere wichtige Eier-Lieferanten waren Polen mit einem Anteil an den Eier-Einfuhren von 15,9 Prozent (861 Millionen) und Belgien mit 3,5 Prozent (190 Millionen).
Insgesamt wurden 5,4 Milliarden Eier im Jahr 2025 importiert. Demgegenüber standen Exporte von 1,2 Milliarden Eiern und eine heimische Produktion von 13,7 Milliarden Eiern. Die Zahl der importierten Eier ist zurückgegangen: Im Jahr 2025 wurden 3,8 Prozent weniger Eier importiert als im Vorjahr (5,6 Milliarden).

Import- und Exportmengen im Zehnjahresvergleich

In den vergangenen zehn Jahren sank die Importmenge um 20,9 Prozent (2015: 6,9 Milliarden Eier). Auch die Zahl der exportierten Eier ist gesunken: Im Jahr 2025 waren es 11,6 Prozent weniger ausgeführte Eier als im Vorjahr (1,4 Milliarden) und 40,1 Prozent weniger als im Jahr 2015 (2,1 Milliarden). Die inländische Eierproduktion hingegen ist in den vergangenen zehn Jahren um 16,4 Prozent gestiegen (2015: 11,8 Milliarden).

Mehr Eier auf den Tellern der Verbraucher

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern in Deutschland erhöhte sich ebenfalls. Der durchschnittliche Verbrauch lag im Jahr 2025 nach vorläufigen Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bei 252 Eiern pro Kopf. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Verbrauch um vier Eier pro Kopf. 2015 waren es 228 Eier pro Kopf.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Stadtlogo von Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp

Antisemitismus-Vorwurf: Stadt Osnabrück distanziert sich von Teilen des European Media Art Festivals

von Hasepost 31. März 2026

Die Stadt Osnabrück distanziert sich von Teilen des Programms beim European Media Art Festival (EMAF) in Osnabrück. Grund für die Kritik ist insbesondere die Entscheidung der Festivalleitung, einen künstlerischen Beitrag der palästinensisch-US-amerikanischen Filmemacherin Basma al-Sharif in das Programm aufzunehmen.

Haltung der Künstlerin in den sozialen Medien für Stadt Osnabrück kritisch

Ausschlaggebend ist nicht der Festivalbeitrag der Künstlerin, sondern ihre politische Haltung. Insbesondere in den sozialen Netzwerken lässt ihre Nähe zur BDS-Bewegung, die in einem Bundestagsbeschluss von 2019 als antisemitisch eingestuft wird, Fragen offen. Kritisiert werden zudem einseitige Narrative, die die Legitimität des Staates Israel infrage stellen, sowie eine mangelnde Distanzierung von der Gewalt der Hamas nach den Terrorangriffen vom 7. Oktober 2023. Diese Positionierung der Künstlerin steht den Werten der Stadt Osnabrück entgegen. Nach Bekanntwerden der Aufnahme eines Films von Basma al-Sharif in das Kurzfilmprogramm des Festivals haben ausführliche Gespräche mit der Festivalleitung stattgefunden. Auch vor dem Hintergrund, dass im Januar 2026 eine Einladung der Künstlerin durch die Kunstakademie Düsseldorf zu massiven Protesten der jüdischen Gemeinde und politischer Vertreter geführt hatte.

Trotz Künstlerfreiheit sieht Stadt Osnabrück Gefahr in Arbeit der Künstlerin

Die Verantwortung für die Programmauswahl liegt bei der Festivalleitung, die auch nach den Gesprächen daran festhält, den Kurzfilm Basma al-Sharifs im Programm zu belassen. „Uns ist bewusst, dass die Social-Media-Posts der Künstlerin durch die Kunst- und Meinungsfreiheit geschützt sind. Dennoch geht es hier um unsere gesellschaftliche Verantwortung und die Werte, für die wir einstehen. Mit der Aufnahme des Beitrags in das Programm besteht zudem das Risiko, antisemitischen Narrativen Raum zu geben“, betont Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat und Kulturdezernent der Stadt Osnabrück. „Die Stadt Osnabrück steht für den friedlichen Dialog, ein Miteinander in Vielfalt und ein konsequentes Eintreten gegen Antisemitismus und Rassismus. Wir können keine Veranstaltungen mit Kunstschaffenden gutheißen, für die, nach unserer Einschätzung, Terror ein legitimes Mittel des politischen Widerstands ist oder die den Staat Israel delegitimieren.“

Auch Ministerpräsident Lies drückt Kritik an al-Sharif aus

Auch der Niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies hat seine Sorge zum Ausdruck gebracht, dass die Aufnahme von Beiträgen mit Nähe zur BDS-Bewegung die gesellschaftliche Debatte eher erschwert und weiter polarisiert. Vor diesem Hintergrund hat der Ministerpräsident entschieden, seine Schirmherrschaft für das diesjährige Festival zu widerrufen. Diese Entscheidung ist Ausdruck seiner Haltung gegen Antisemitismus und für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in Niedersachsen. Das European Media Art Festival ist seit vielen Jahren ein anerkannter auch international beachteter fester Bestandteil und ein Höhepunkt des Kulturjahres in Osnabrück und im Land Niedersachsen.

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Messereinsatz an Hamburger Schule: 13-Jähriger schwer verletzt

Messereinsatz an Hamburger Schule: 13-Jähriger schwer verletzt

von Redaktion Hasepost Videonews 31. März 2026


Zwei 15-Jährige nach Messerangriff auf Mitschüler in Hamburg festgenommen.

An einer Hamburger Schule ist es am Montagmittag zu einem schweren Vorfall gekommen. Ein 13-jähriger Schüler wurde bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt. Der Vorfall ereignete sich an der Stadtteilschule Großflottbek, wie mehrere Quellen übereinstimmend berichten. Der Zustand des Opfers war zunächst kritisch, hat sich jedoch laut RTL-Informationen inzwischen stabilisiert.

Jugendlicher nach Messerangriff reanimiert

Der 13-Jährige wurde mit einem Notarzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er weiterhin behandelt wird. Nach Angaben des NDR wurde der Junge noch vor Ort reanimiert, nachdem einer der Stiche ihn in den Bauch getroffen hatte. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und leitete eine umfangreiche Fahndung ein. Dabei wurden zwei 15-jährige Tatverdächtige in der Nähe der Schule festgenommen.

Schulstreit eskaliert in brutalen Messerangriff

Die Hintergründe des Streits, der dem Messerangriff vorausging, sind noch weitgehend unklar. Wie der NDR und RTL berichten, war es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Schülern gekommen, die dann eskalierte. Einer der Beteiligten zog plötzlich ein Messer und stach mindestens zweimal auf den 13-Jährigen ein. Die Polizei setzte bei der Fahndung nach den Tätern etwa zwei Dutzend Streifenwagen, Spürhunde sowie einen Hubschrauber ein.

DRK-Team betreut Zeugen nach blutigem Vorfall

Ein Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes kümmerte sich um die psychosoziale Betreuung der Zeugen und Mitschüler. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen, um die genauen Umstände des Vorfalls aufzuklären. Die Schule befindet sich in einem der teuersten Wohngegenden Hamburgs, was den Vorfall zusätzlich erschütternd macht.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Büroartikel-Geschäft (Archiv)

Einzelhandel: Umsatz sinkt zum Vormonat, wächst zum Vorjahr

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Der Einzelhandel in Deutschland hat im Februar 2026 gegenüber Januar einen leichten Umsatzrückgang verzeichnet, liegt im Jahresvergleich aber im Plus. Während die Geschäfte mit Lebensmitteln zum Monatsende nachgaben, entwickelten sich der Nicht-Lebensmittelhandel sowie der Internet- und Versandhandel stabiler. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) fiel der Umsatz real und nominal unterschiedlich aus, zeigte jedoch insgesamt eine leichte Erholung gegenüber dem Vorjahr.

Leichter Rückgang zum Vormonat, Plus zum Vorjahr

Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist im Februar 2026 gegenüber Januar kalender- und saisonbereinigt real um 0,6 Prozent und nominal um 0,7 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der Umsatz real um 0,7 Prozent und nominal um 1,6 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Dienstag mit. Im Januar 2026 verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber Dezember 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Rückgang von real 1,1 Prozent (vorläufiger Wert: -0,9 Prozent) und nominal 0,1 Prozent (vorläufiger Wert: 0,0 Prozent).

Lebensmittelhandel mit Minus zum Monatsende

Im Einzelhandel mit Lebensmitteln sank der Umsatz im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt real um 1,4 Prozent und nominal um 1,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 verzeichnete der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel einen Anstieg von real 0,1 Prozent und nominal 1,6 Prozent.

Plus bei Nicht-Lebensmitteln und im Onlinehandel

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln stieg der kalender- und saisonbereinigte Umsatz im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat sowohl real als auch nominal um 0,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 wuchsen die Umsätze real um 1,1 Prozent und nominal um 1,7 Prozent.
Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der Umsatz im Februar 2026 gegenüber dem Vormonat ein Umsatzplus von real 0,6 Prozent und nominal 0,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2025 wuchs der Umsatz im Internet- und Versandhandel real um 2,2 Prozent und nominal um 2,4 Prozent.

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Containerschiff (Archiv)

Importpreise sinken weiter, Energie bleibt deutlich billiger

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Die Importpreise in Deutschland sind im Februar 2026 im Jahresvergleich erneut deutlich gesunken, während sie gegenüber dem Vormonat leicht anzogen. Auch die Exportpreise lagen leicht unter dem Niveau des Vorjahres, stiegen aber im Monatsvergleich geringfügig. Maßgeblich für die Entwicklung war vor allem der starke Preisrückgang bei Energie. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hatten die Kriegshandlungen im Iran und dem Nahen Osten seit dem 28. Februar 2026 keinen Einfluss auf die Preisentwicklung.

Importpreise sinken im Jahresvergleich – Energie als Haupttreiber

Im Februar 2026 waren die Importpreise in Deutschland um 2,3 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Gegenüber Januar 2026 stiegen die Einfuhrpreise hingegen um 0,3 Prozent. Im Januar 2026 und im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber den Vorjahresmonaten ebenfalls bei -2,3 Prozent gelegen.
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im Februar 2026 hatte erneut der Rückgang der Preise für Energie mit -20,9 Prozent gegenüber Februar 2025, so Destatis. Gegenüber Januar 2026 stiegen die Energiepreise aber wieder an, im Durchschnitt um 0,9 Prozent. Auf die Februarergebnisse der Import- und auch der Exportpreise hatten die Kriegshandlungen im Iran und dem Nahen Osten seit dem 28. Februar 2026 nach Angaben von Destatis keinen Einfluss.
Alle Energieträger waren im Februar 2026 günstiger als im Februar 2025: Erdgas um 27,9 Prozent, elektrischer Strom um 25,6 Prozent, rohes Erdöl um 19,1 Prozent, Steinkohle um 14,2 Prozent sowie Mineralölerzeugnisse um 11,4 Prozent. Gegenüber dem Vormonat war Energie insgesamt aufgrund der Preissteigerungen bei Mineralölerzeugnissen (+6,0 Prozent) und rohem Erdöl (+3,4 Prozent) teurer. Dagegen war elektrischer Strom mit -11,8 Prozent, Steinkohle mit -2,7 Prozent und Erdgas mit -2,3 Prozent billiger als im Januar 2026.
Ohne Berücksichtigung der Energiepreise fielen die Importpreise im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozent, gegenüber Januar 2026 stiegen sie um 0,2 Prozent. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Importpreisindex 1,6 Prozent unter dem Stand von Februar 2025 und veränderte sich gegenüber Januar 2026 nicht (0,0 Prozent).

Deutlich günstigere Agrarimporte – gemischtes Bild bei Konsumgütern

Importierte landwirtschaftliche Güter waren im Februar 2026 um 5,7 Prozent billiger als im Vorjahresmonat; gegenüber Januar 2026 stiegen die Preise um 0,3 Prozent. Die Preise für Rohkakao lagen 47,4 Prozent unter denen von Februar 2025 und 8,7 Prozent unter denen von Januar 2026. Lebende Schweine waren 21,0 Prozent günstiger als im Februar 2025, wurden aber gegenüber Januar 2026 um 3,4 Prozent teurer. Rohkaffeeimporte waren 9,1 Prozent preiswerter als vor einem Jahr und 5,7 Prozent preiswerter als im Vormonat. Für importiertes Getreide wurde im Februar 2026 ebenfalls weniger bezahlt als im Februar 2025 (-8,7 Prozent), es kostete aber 0,3 Prozent mehr als im Januar 2026. Dagegen waren insbesondere Geflügel und Eier deutlich teurer als vor einem Jahr (+11,9 Prozent gegenüber Februar 2025 und +0,7 Prozent gegenüber Januar 2026).
Importierte Konsumgüter (Ge- und Verbrauchsgüter) waren im Februar 2026 um 3,2 Prozent preiswerter als im Vorjahr, gegenüber Januar 2026 sanken die Preise um 0,3 Prozent. Die Preise für Gebrauchsgüter lagen 2,8 Prozent unter denen des Vorjahresmonats (-0,3 Prozent gegenüber Januar 2026), Verbrauchsgüter waren im Vorjahresvergleich 3,3 Prozent billiger (-0,3 Prozent gegenüber Januar 2026). Für Nahrungsmittel allgemein musste 4,4 Prozent weniger bezahlt werden als im Februar 2025, gegenüber Januar 2026 fielen die Preise um 0,9 Prozent.
Weniger als im Februar 2025 kosteten unter anderem Kakaobutter, Kakaofett und Kakaoöl (-54,9 Prozent), Frucht- und Gemüsesäfte (-22,2 Prozent), Milch und Milcherzeugnisse (-13,8 Prozent) sowie Schweinefleisch (-13,5 Prozent). Teurer als im Februar 2025 waren vor allem geschälte Haselnüsse (+48,1 Prozent), Rindfleisch (+17,1 Prozent) und Kaffee (geröstet oder entkoffeiniert) mit +14,6 Prozent. Die Importpreise für Investitionsgüter lagen im Februar 2026 um 0,2 Prozent unter denen des Vorjahresmonats, gegenüber Januar 2026 stiegen sie um 0,4 Prozent.
Allein Vorleistungsgüter waren im Februar 2026 teurer als im Februar 2025 (+2,5 Prozent), gegenüber Januar 2026 stiegen die Preise hier im Durchschnitt um 0,2 Prozent. Insbesondere Edelmetalle und deren Halbzeug waren mit +60,3 Prozent deutlich teurer als im Vorjahresmonat. Die Preise für Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug lagen 24,8 Prozent über dem Niveau von Februar 2025. Dagegen waren unter anderem Kunststoffe in Primärformen mit -8,0 Prozent sowie Akkumulatoren und Batterien (-6,4 Prozent) preiswerter als vor einem Jahr.

Leicht sinkende Exportpreise – Energieexporte deutlich günstiger

Die Exportpreise waren im Februar 2026 um 0,1 Prozent niedriger als im Februar 2025. Im Januar 2026 hatten die Preise um 0,2 Prozent über denen von Januar 2025 gelegen, im Dezember 2025 hatten sie sich gegenüber dem Vorjahresmonat nicht verändert (0,0 Prozent). Gegenüber Januar 2026 stiegen die Ausfuhrpreise geringfügig um 0,1 Prozent.
Bei der Ausfuhr hatte im Februar 2026 der deutliche Rückgang der Energiepreise (-19,5 Prozent gegenüber Februar 2025 und -2,6 Prozent gegenüber Januar 2026) den größten Einfluss auf die Preisentwicklung insgesamt. Erdgas war 26,7 Prozent billiger als im Vorjahresmonat (-6,3 Prozent gegenüber Januar 2026), die Preise für Mineralölerzeugnisse lagen 11,0 Prozent unter denen von Februar 2025, aber 3,8 Prozent über denen von Januar 2026. Landwirtschaftliche Güter wurden 8,1 Prozent preiswerter exportiert als im Vorjahresmonat, gegenüber Januar 2026 stiegen die Preise hier aber um 0,9 Prozent.
Auch Konsumgüter (Exportanteil etwa 21 Prozent) waren preiswerter als im Februar 2025 (-0,4 Prozent gegenüber Februar 2025, aber +0,1 Prozent gegenüber Januar 2026). Während die Preise für Verbrauchsgüter 0,9 Prozent unter dem Preisniveau von Februar 2025 lagen (0,0 Prozent gegenüber Januar 2026), waren die Preise für Gebrauchsgüter 1,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat (+0,3 Prozent gegenüber Januar 2026). Bei den exportierten Verbrauchsgütern fielen insbesondere die Preise für Nahrungsmittel (-4,3 Prozent gegenüber Februar 2025 und -0,8 Prozent gegenüber Januar 2026). Hier waren unter anderem Milch und Milcherzeugnisse mit -11,8 Prozent im Durchschnitt deutlich billiger als vor einem Jahr (-0,3 Prozent gegenüber Januar 2026), darunter besonders Butter und andere Fettstoffe aus Milch mit -46,2 Prozent gegenüber Februar 2025 (-3,1 Prozent gegenüber Januar 2026).
Auch die Preise für Kakaomasse, Kakaobutter, Kakaofett, Kakaoöl und Kakaopulver waren deutlich niedriger (-36,0 Prozent gegenüber Februar 2025 und -7,1 Prozent gegenüber Januar 2026). Dagegen wurde Kaffee (entkoffeiniert oder geröstet) zu 18,0 Prozent höheren Preisen exportiert als im Februar 2025 (+0,3 Prozent gegenüber Januar 2026).
Die Preise für ausgeführte Vorleistungsgüter waren im Februar 2026 um 1,4 Prozent höher als im Februar 2025, gegenüber Januar 2026 stiegen sie um 0,2 Prozent. Bei Investitionsgütern lag das Preisniveau 0,5 Prozent über dem von Februar 2025 (+0,2 Prozent gegenüber Januar 2026). Zusammen decken beide Gütergruppen fast 75 Prozent der ausgeführten Waren ab.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Bauarbeiter (Archiv)

Arbeitsmarkt schwächelt: Erwerbstätigkeit sinkt, Erwerbslosigkeit deutlich steigt

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist im Februar 2026 weiter leicht gesunken. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war zugleich ein deutlicher Anstieg der Erwerbslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Saisonbereinigt setzte sich damit der bereits seit mehreren Monaten beobachtbare Abwärtstrend am Arbeitsmarkt fort.

Leichter Rückgang der Erwerbstätigenzahl

Im Februar 2026 waren rund 45,5 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ging die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt erneut gegenüber dem Vormonat zurück (-10.000 Personen; 0,0 Prozent). Von Mai 2025 bis Januar 2026 war sie gegenüber dem Vormonat durchschnittlich um 12.000 Personen gefallen.
Nicht saisonbereinigt nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Februar 2026 gegenüber Januar geringfügig um 4.000 Personen (0,0 Prozent) ab. Im Februar-Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2025 war die Erwerbstätigkeit im Vormonatsvergleich nach Angaben von Destatis im Durchschnitt um 20.000 Personen angestiegen.

Abwärtstrend im Vorjahresvergleich

Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Erwerbstätigen im Februar 2026 um 111.000 Personen (-0,2 Prozent). Damit setzte sich nach den Daten von Destatis der seit August 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im Vorjahresvergleich weiter fort. In den Monaten Oktober und November 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat jeweils bei -0,1 Prozent gelegen, im Dezember 2025 und Januar 2026 ebenfalls bei -0,2 Prozent.

Mehr Erwerbslose, höhere Erwerbslosenquote

Im Februar 2026 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,84 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 233.000 Personen oder 14,5 Prozent mehr als im Februar 2025. Die Erwerbslosenquote stieg auf 4,2 Prozent und zeigte damit im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg um 0,5 Prozentpunkte (Februar 2025: 3,7 Prozent).
Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im Februar 2026 mit 1,76 Millionen Personen um 2.000 Personen unter dem Vormonat Januar (-0,1 Prozent). Die bereinigte Erwerbslosenquote lag nach den Angaben der Arbeitskräfteerhebung unverändert bei 4,0 Prozent.

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31. März 2026 0 Kommentare
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Moderne Stromzähler

Energiepreise 2025: Gas und Strom für Haushalte weiter teuer

von Hasepost Redaktion 31. März 2026

Private Haushalte in Deutschland haben im 2. Halbjahr 2025 im Durchschnitt 12,23 Cent je Kilowattstunde Erdgas und 40,55 Cent je Kilowattstunde Strom gezahlt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stiegen damit die Gas- und Strompreise gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 leicht, lagen im Vergleich zum 2. Halbjahr 2024 aber teilweise niedriger. Im längerfristigen Vergleich zur 2. Jahreshälfte 2021 blieben die Energiekosten für Haushalte deutlich erhöht.

Preisentwicklung bei Erdgas für Haushalte

Die privaten Haushalte zahlten im 2. Halbjahr 2025 im Durchschnitt 12,23 Cent je Kilowattstunde Erdgas. Nach Angaben von Destatis stiegen die Gaspreise damit gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 um 0,8 Prozent. Im saisonalen Vergleich mit dem 2. Halbjahr 2024 gaben die Durchschnittspreise jedoch etwas nach (-0,4 Prozent). Im Vergleich zur 2. Jahreshälfte 2021, dem Vergleichszeitraum vor dem russischen Angriff auf die Ukraine und der sich verstärkenden Energiekrise, lagen die Gaspreise für Haushaltskunden 79,1 Prozent höher.
Die Energiebeschaffung und der Vertrieb von Erdgas vergünstigten sich im 2. Halbjahr 2025 für private Haushalte im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 leicht um 0,8 Prozent. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2024 zeigte sich ein deutlicher Rückgang von 10,0 Prozent. Die Belastung durch Steuern, Umlagen und Abgaben stagnierte im 2. Halbjahr 2025 mit 3,86 Cent je Kilowattstunde gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 für alle privaten Erdgaskunden. Im Vergleich zum 2. Halbjahr 2024 wuchs die Belastung insgesamt jedoch um 5,8 Prozent. „Letzteres war die Folge von Erhöhungen der CO2-Steuer und der Gasspeicherumlage ab dem 1. Januar 2025“, so Destatis. In Verbindung mit zusätzlich steigenden Netzentgelten (+19,7 Prozent) sank der Durchschnittspreis durch die wachsenden Belastungen letztlich nur leicht gegenüber dem 2. Halbjahr 2024 (-0,4 Prozent).

Strompreise für Haushalte und Nicht-Haushalte

Strom kostete die privaten Verbraucher im 2. Halbjahr 2025 durchschnittlich 40,55 Cent je Kilowattstunde. Das waren 1,6 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2025, -1,6 Prozent gegenüber dem 2. Halbjahr 2024 und noch fast ein Viertel mehr (+23,4 Prozent) als in der 2. Jahreshälfte 2021.
Für Energiebeschaffung und Vertrieb zahlten die privaten Stromkunden im 2. Halbjahr 2025 durchschnittlich 1,2 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2025. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2024 fiel dieser Preisbestandteil allerdings um 8,6 Prozent niedriger aus. Die Netzentgelte fielen um 1,4 Prozent gegenüber dem 2. Halbjahr 2024. Steuern, Abgaben und Umlagen stiegen allerdings im Vergleich zum 2. Halbjahr 2024 um 8,3 Prozent, verursacht hauptsächlich durch die seit 1. Januar 2025 erhöhte Offshore-Netzumlage sowie den höheren Aufschlag für besondere Netznutzung. Insgesamt mussten private Haushalte für Strom somit 1,6 Prozent weniger bezahlen als im 2. Halbjahr 2024.
Für Strom zahlten Nicht-Haushalte im 2. Halbjahr 2025 durchschnittlich 19,22 Cent je Kilowattstunde ohne Mehrwertsteuer und andere abzugsfähige Steuern. Damit war Strom im 2. Halbjahr 2025 um 0,6 Prozent günstiger als im 1. Halbjahr 2025 und 6,5 Prozent günstiger als im 2. Halbjahr 2024. Im längerfristigen Vergleich zum 2. Halbjahr 2021 war die Kilowattstunde Strom 15,4 Prozent teurer.
Nicht-Haushalte mit einem Jahresverbrauch unter 20 Megawattstunden zahlten im 2. Halbjahr 2025 mit 32,58 Cent je Kilowattstunde 0,7 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2025. In der längerfristigen Betrachtung gegenüber dem 2. Halbjahr 2021 stiegen die Preise um 28,1 Prozent. In der größten Jahresverbrauchsgruppe mit mehr als 150.000 Megawattstunden kostete Strom im 2. Halbjahr 2025 mit 13,07 Cent je Kilowattstunde 2,3 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2025. Gegenüber dem 2. Halbjahr 2021 (13,11 Cent je Kilowattstunde) lagen die Durchschnittspreise für diese Großverbraucher auf ähnlichem Niveau.

Gaspreise für Unternehmen und Großverbraucher

Nicht-Haushalte, zum Beispiel Unternehmen, Gewerbebetriebe oder Behörden, zahlten im 2. Halbjahr 2025 für Erdgas ohne Mehrwertsteuer und andere abzugsfähige Steuern durchschnittlich 6,18 Cent je Kilowattstunde. Das waren 8,4 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2025 und ein Rückgang von 2,7 Prozent gegenüber dem 2. Halbjahr 2024. Im längerfristigen Vergleich mit dem 2. Halbjahr 2021 lagen die Preise jedoch insgesamt auf einem um 33,5 Prozent höheren Niveau.
Die Erdgaspreise für Nicht-Haushalte entwickelten sich je nach Jahresverbrauch sehr unterschiedlich. Bei einem vergleichsweise geringen Verbrauch zwischen 1.000 und unter 10.000 Gigajoule mussten Nicht-Haushalte im 2. Halbjahr 2025 durchschnittlich 8,60 Cent je Kilowattstunde zahlen. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 blieben die Preise damit stabil, verglichen mit dem 2. Halbjahr 2021 war das Preisniveau für diese Verbrauchsgruppe aber fast doppelt so hoch (+93,3 Prozent).
Lag der Jahresverbrauch über 4 Millionen Gigajoule, kostete Erdgas 4,52 Cent je Kilowattstunde und damit 14,7 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2025. Im Vergleich zum 2. Halbjahr 2021 sanken die Durchschnittspreise für diese Großverbraucher im 2. Halbjahr 2025 sogar um 20,4 Prozent. „Grund dafür ist das hohe Niveau im 2. Halbjahr 2021. Damals stiegen die Gaspreise rasant an, teilweise um das Vierfache gegenüber dem 1. Halbjahr 2021. Diese Preissteigerungen trafen damals insbesondere Großverbraucher, wohingegen die Preise für kleinere und mittlere Verbraucher aufgrund längerfristiger Verträge langsamer stiegen“, teilte Destatis mit.

✨ mit KI bearbeitet

31. März 2026 0 Kommentare
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