Die Stadt will ernst machen mit der Verkehrswende: Eine mehrspurige Veloroute für Radfahrende soll künftig quer durch die Innenstadt von Osnabrück führen. Das Projekt mit dem Arbeitstitel „Veloroute Plus“ muss noch durch den Rat beschlossen werden.
[Update am 2. April] Unserem Stadtrat und den Verkehrsexperten in der Verwaltung ist sicher auch so etwas zuzutrauen – doch das war nur ein Aprilscherz. Wenn er Euch ein Lächeln entlockt hat, hat er seinen Zweck erfüllt. Und weil man über gute Scherze auch am 2. April und danach noch lachen darf, lassen wir den Text online.
Hier weitere Infos den unseren Aprilscherzen 2026 der HASEPOST.
Bis zu vier Meter breite Trasse
Geplant ist eine bis zu vier Meter breite Trasse mit klar markierten Überholspuren, Tempolimits und digitalen Anzeigen zur Geschwindigkeitskontrolle. Erste Tests sollen rund um den Neumarkt starten – einem der meistfrequentierten Verkehrsknotenpunkte der Stadt, der künftig ohnehin autofrei sein soll („Neumarkt-Frieden“). Man wolle den Radverkehr nicht nur fördern, sondern ihm echten Vorrang geben, ist aus dem Rathaus zu vernehmen. Auch spezielle E-Bike-Beschleunigungszonen seien angedacht, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Für Fußgänger sind eigene Querungsbereiche mit Ampeln vorgesehen.
Kritik aus dem Handel
Kritik kommt von Einzelhändlern, die eine weitere Verdrängung des Autoverkehrs befürchten. Die Stadt betont jedoch, dass Lieferzonen weiterhin zugänglich bleiben sollen. Bürgerinnen und Bürger können hier online ihre Meinung zur Veloroute mitteilen.
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