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Spielschein für

Aktuelle Lottozahlen: 6 Millionen Euro im Jackpot

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

In der Mittwochs-Ausspielung von "6 aus 49" des Deutschen Lotto- und Totoblocks sind am Abend die aktuellen Gewinnzahlen ermittelt worden. Neben den regulären Lottozahlen wurden auch die Zahlenblöcke für "Spiel77" und "Super 6" bekannt gegeben.
In der Ziehung von „6 aus 49“ wurden die Lottozahlen 8, 10, 11, 14, 22 und 48 gezogen, die Superzahl ist die 1. Im Jackpot liegen aktuell 6 Millionen Euro.

Ergebnisse bei "Spiel77" und "Super 6"

Im Zusatzspiel „Spiel77“ lautet der Gewinnzahlenblock 7082796. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 784065 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Hinweis auf geringe Gewinnchance und Suchtgefahr

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege. Zudem warnte der Deutsche Lotto- und Totoblock davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

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1. April 2026 0 Kommentare
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Lars Klingbeil

ARD-Deutschlandtrend: Union und SPD verlieren, AfD fast gleichauf

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Union und SPD verlieren in der politischen Stimmung weiter an Zustimmung. In der aktuellen Umfrage für den „Deutschlandtrend“ der ARD liegen Union und AfD nahezu gleichauf, während SPD und FDP schwache Werte verzeichnen. Auch die Zufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung und zentralen Akteuren in Regierung und Opposition ist überwiegend gering.

Union vorne, AfD knapp dahinter

Laut einer Umfrage für den „Deutschlandtrend“ der ARD verlieren die Koalitionspartner Union und SPD in der politischen Stimmung. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union derzeit auf 26 Prozent, ergab die Erhebung von Infratest unter 1.316 Wahlberechtigten von Montag bis Dienstag dieser Woche (Quelle: Infratest für ARD „Deutschlandtrend“). Das sind 2 Prozentpunkte weniger als Anfang März.
Die AfD hätte demnach 25 Prozent in Aussicht (+2). Die SPD verschlechtert sich auf 12 Prozent (-2). Das ist ihr niedrigster Wert seit August 2019. Die Grünen wären bei 14 Prozent (+1), die Linke bei 10 Prozent (+1).
Sowohl die FDP als auch das BSW (-1) lägen bei 3 Prozent und damit unter der Mandatsschwelle. Alle anderen Parteien kommen in der Umfrage derzeit zusammen auf 7 Prozent.

Breite Unzufriedenheit mit Bundesregierung und Koalitionspartnern

Mit der Arbeit der Bundesregierung sind aktuell 15 Prozent der Befragten sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden (-10); 84 Prozent (+11) sind mit der Arbeit von Union und SPD weniger oder gar nicht zufrieden (Quelle: Infratest für ARD „Deutschlandtrend“).
Mit Blick auf die einzelnen Koalitionspartner zeigen sich 22 Prozent zufrieden mit der Arbeit der CDU, 75 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden. Mit der Arbeit der CSU sind 17 Prozent zufrieden und 71 Prozent unzufrieden. Im September 2025 waren 29 Prozent mit der gemeinsamen Arbeit von CDU/CSU zufrieden oder sehr zufrieden und 68 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden mit der Arbeit der Unionsfraktion. Mit der Arbeit der SPD sind aktuell 13 Prozent zufrieden (-16 im Vergleich zu September 2025) und 83 Prozent unzufrieden.

Bewertungen führender Politikerinnen und Politiker

Aus dem Bundeskabinett wird weiterhin Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am besten bewertet: Aktuell sind 49 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden. Das sind 6 Prozentpunkte weniger als im März. Mit Außenminister Johann Wadephul (CDU) sind 30 Prozent zufrieden (-3); 42 Prozent sind mit ihm unzufrieden und 28 Prozent kennen ihn nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu (Quelle: Infratest für ARD „Deutschlandtrend“).
Mit der Arbeit des CSU-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder zeigen sich 27 Prozent zufrieden (-6 im Vergleich zu Januar); 63 Prozent sind mit ihm weniger bzw. gar nicht zufrieden. Mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind 21 Prozent zufrieden (-8); 76 Prozent sind mit ihm unzufrieden.
Bei den SPD-Vorsitzenden gibt es starke Veränderungen: Lars Klingbeil, Vize-Kanzler und Finanzminister (SPD), verschlechtert sich deutlich auf einen Zufriedenheitswert von 18 Prozent (-15); 67 Prozent sind mit seiner Arbeit unzufrieden. Mit Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sind 15 Prozent zufrieden (-10); 57 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 28 Prozent kennen sie nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) liegt bei einen Zufriedenheitswert von 12 Prozent (-1 im Vergleich zu März); 56 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 32 Prozent kennen sie nicht oder trauen sich kein Urteil zu.
Mit der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Britta Haßelmann sind 7 Prozent zufrieden (-6 im Vergleich zu Februar); 30 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 63 Prozent kennen sie nicht oder trauen sich kein Urteil zu. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Tino Chrupalla erreicht 18 Prozent Zufriedenheit (+1 im Vergleich zu Februar); 55 Prozent sind mit ihm unzufrieden, 27 Prozent kennen ihn nicht oder trauen sich kein Urteil zu. Die Linken-Vorsitzende Heidi Reichinnek kommt auf einen Zufriedenheitswert von 15 Prozent (-3 im Vergleich zu Februar); 44 Prozent sind mit ihr unzufrieden und 41 Prozent kennen sie nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu.

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1. April 2026 0 Kommentare
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Junge Leute

Deutsche Bevölkerung gespalten: Chancen und Ängste bei Künstlicher Intelligenz

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Der Blick der Deutschen auf Künstliche Intelligenz (KI) ist laut einer Umfrage für den „Deutschlandtrend“ der ARD gespalten. 38 Prozent der Befragten erwarten, dass KI das Leben in den kommenden Jahren eher verbessern wird, während 45 Prozent von einer Verschlechterung ausgehen. Große Unterschiede zeigen sich unter anderem zwischen Altersgruppen und Einkommensgruppen. Besonders kritisch sehen viele Menschen in Deutschland die mit KI verbundene Gefahr von Deepfakes und Falschinformationen.

Gesellschaft gespalten zwischen Hoffnung und Skepsis

Laut einer Erhebung von Infratest unter 1.316 Wahlberechtigten von Montag bis Dienstag dieser Woche sind 38 Prozent der Ansicht, dass KI das Leben in den nächsten Jahren eher verbessern wird. 45 Prozent meinen hingegen, KI werde das Leben in den nächsten Jahren eher verschlechtern. Die Umfrage wurde für den „Deutschlandtrend“ der ARD durchgeführt.
Am positivsten fällt der Blick auf KI bei den 18- bis 34-Jährigen aus. In dieser Altersgruppe glaubt eine knappe Mehrheit von 51 Prozent, KI werde das Leben verbessern, 37 Prozent erwarten, dass KI das Leben verschlechtern wird.

Einkommen beeinflusst Beurteilung von KI

Deutliche Unterschiede in der Bewertung zeigen sich nach Einkommen. Der Blick auf KI fällt kritischer aus bei Menschen mit niedrigerem Einkommen und positiver bei Menschen mit höheren Haushaltsnettoeinkommen. Konkrete Prozentwerte zur Differenzierung nach Einkommensgruppen nennt die Erhebung von Infratest nicht.

Große Sorge vor Deepfakes und Falschinformationen

Das größte Risiko beim Einsatz von KI sehen die befragten Deutschen bei Fotos oder Videos, die mit KI von einzelnen Personen erstellt werden, wie etwa „Deepfakes“. 53 Prozent bewerten das in der Umfrage als sehr großes Risiko, 38 Prozent als großes Risiko, 4 Prozent als weniger großes und 2 Prozent als gar kein Risiko.
Ein hohes Risiko beim Einsatz von KI sehen die Deutschen auch bei der Unterscheidung von echten und falschen Nachrichten. 47 Prozent sehen bei diesem Aspekt ein sehr großes Risiko, 43 Prozent ein großes Risiko, 6 Prozent ein weniger großes und 1 Prozent gar kein Risiko.
Den Verlust von Arbeitsplätzen im Zusammenhang mit KI bewerten 17 Prozent der Befragten als sehr großes Risiko. 47 Prozent sehen darin ein großes Risiko, 29 Prozent ein weniger großes und 4 Prozent gar kein Risiko.

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1. April 2026 0 Kommentare
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Finanzamt (Archiv)

Zwei Drittel der Deutschen fühlen sich steuerlich überlastet

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Zwei Drittel der Deutschen fühlen sich durch Steuern und Sozialabgaben zu hoch belastet. Laut einer Umfrage für den „Deutschlandtrend“ der ARD finden vor allem Befragte im erwerbsfähigen Alter die Abgabenlast überhöht. Gleichzeitig stößt eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf besonders starke Ablehnung, während viele der Befragten einzelne Reformvorschläge in der Steuer- und Sozialpolitik unterstützen.

Mehrheit empfindet Belastung als zu hoch

Zwei Drittel (66 Prozent) der Deutschen fühlen sich laut einer Umfrage für den „Deutschlandtrend“ der ARD durch Steuern und Sozialabgaben zu hoch belastet. Für die Erhebung hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest 1.316 Wahlberechtigten von Montag bis Dienstag dieser Woche befragt. Für 28 Prozent der Befragten ist demnach die Belastung angemessen, für ein Prozent zu niedrig und 3 Prozent gaben an, keine Steuern oder Sozialabgaben zu zahlen.
Insbesondere Befragte im erwerbsfähigen Alter fühlen sich zu stark belastet. Unter den befragten 18- bis 34-Jährigen halten 72 Prozent die Belastung für zu hoch, 19 für angemessen und 2 Prozent für zu niedrig. Bei denjenigen, die 65 Jahre und älter sind, halten 56 Prozent ihre Belastung für zu hoch, 38 für angemessen und 2 Prozent für zu niedrig.

Unterstützung für gezielte Reformvorschläge

Unter den Partei-Anhängern kritisieren die AfD-Anhänger am meisten die Steuerlast: 87 Prozent halten persönlich Steuern und Sozialabgaben für zu hoch, 8 für angemessen und 0 Prozent für zu niedrig. Einzig die Grünen-Anhänger halten mehrheitlich die eigene Belastung für angemessen (63 Prozent), 35 Prozent dieser Partei-Anhänger hält sie für zu hoch und 2 Prozent für zu niedrig.
Gegenwärtig gibt es verschiedene Vorschläge für Änderungen in der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Steuerpolitik. Eine mögliche Absenkung der Einkommenssteuer für geringe und mittlere Einkommensgruppen bei gleichzeitiger Anhebung der Einkommenssteuer für hohe Einkommen geht für 76 Prozent der Befragten in die richtige und für 18 Prozent in die falsche Richtung. Eine beschleunigte Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, damit Asylbewerber schneller in Arbeit kommen, hielten 74 Prozent für richtig, 19 Prozent für falsch. Eine stärkere Besteuerung von gesundheitsschädlichen Stoffen wie Alkohol, Tabak oder Softdrinks bewerten 72 Prozent als richtig, 24 Prozent sehen das anders.
Bei der Überlegung, Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Beschäftigte länger befristet anzustellen als bisher, ist das Meinungsbild gespalten: 48 Prozent meinen, das geht in die richtige Richtung, 44 Prozent meinen, das geht in die falsche Richtung. Mehrheitlich kritisch wird der Vorschlag zur Abschaffung bestehender Steuervorteile für künftige Ehepaare, also das sogenannte Ehegatten-Splitting, gesehen: 32 Prozent fänden das richtig, 54 Prozent falsch. Eine mögliche Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung für Ehepartner in der gesetzlichen Krankenversicherung geht für 26 Prozent in die richtige und für 64 Prozent in die falsche Richtung.

Deutliche Ablehnung höherer Mehrwertsteuer

Die Vergütungen für niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser zu begrenzen, geht für 23 Prozent der Befragten in die richtige und für 63 Prozent in die falsche Richtung. Mehr Zuzahlungen für Medikamente und Behandlungen fänden 20 Prozent richtig und 76 Prozent falsch. Die stärkste Ablehnung erfährt eine mögliche Erhöhung der Mehrwertsteuer: 6 Prozent fänden das richtig, 91 Prozent falsch.
Das Vertrauen in die Regierung, Maßnahmen einzuleiten, ist dabei gering. Ein Fünftel (20 Prozent) hat laut der Umfrage Vertrauen, dass die Regierung die notwendigen Maßnahmen einleitet, um die sozialen Sicherungssysteme in Deutschland zukunftssicher zu machen. 74 Prozent haben darin kein Vertrauen. Ein gutes Viertel (26 Prozent) hat Vertrauen, dass die Regierung die notwendigen Maßnahmen einleitet, um die Wirtschaft in Deutschland wieder voranzubringen. 70 Prozent haben dieses Vertrauen nicht.

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1. April 2026 0 Kommentare
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Iburger Straße / Foto: Pohlmann

Situation an der Iburger Straße: Verärgerter Anwohner sieht akuten Handlungsbedarf

von Lilli Würdemann 1. April 2026

Die Frage nach Umweltspuren auf der Iburger Straße ist schon lange Streitthema zwischen der Osnabrücker Politik, Fahrradverbänden, Klimaaktivisten, Anwohnern und Autofahrern. Doch diejenigen, die die Situation am meisten betrifft, werden häufig in der Debatte um die Iburger Straße außer Acht gelassen: Die Anwohner der Iburger Straße selbst erleben tagtäglich die Gefahrensituationen, die sich an der Iburger Straße ergeben. Im Gespräch mit unserer Redaktion hat nun ein Anwohner, der namentlich nicht genannt werden möchte, dargelegt, wie komplex die Situation eigentlich sei und wie einfach sie seiner Meinung nach doch zu lösen wäre.

Wenn das Verlassen des Hauses schon zur Gefahr wird 

Gleich vor seiner Haustür an der Iburger Straße ergibt sich das erste Problem. Der Fußgängerweg ist nur etwa 80 Zentimeter schmal. Häufig würden aber auf dem Fußgängerweg Autofahrer unerlaubt parken, da die Parksituation unübersichtlich und chaotisch sei. Durch diese Enge sei es nicht selten vorgekommen, dass der Mann beim Verlassen des Hauses beinahe von Fahrrad- oder E-Scooter-Fahrern angefahren worden wäre. „Die Radfahrer werden immer schneller, wenn dann jemand mit 20 oder 25 km/h angerast kommt, hat man als Fußgänger, der das Haus verlässt, nichts mehr auszurichten“, so der verärgerte Anwohner. Auch seine 88-jährige Mutter, die mit ihm zusammen wohnt, gerate immer wieder in Gefahrensituationen. 

Enge Fuß- und Radwege an der Iburger Straße / Foto: Lilli Würdemann

Enge Fuß- und Radwege an der Iburger Straße. / Foto: Lilli Würdemann

Hilfe für Anwohner bleibt aus 

Beschwert habe sich der Mann schon bei der Polizei und dem Ordnungsamt. Diese könnten jedoch nach eigener Angabe nichts ausrichten. Dies trifft auf Unverständnis: „Die Polizei kommt erst, wenn etwas passiert ist. Dann ist das Geschrei groß, aber keiner wollte vorher etwas tun.“

Busspur würde Verkehrssituation enorm entlasten 

Die Probleme seien jedoch seiner Meinung nach so einfach zu lösen. Eine Busspur, auf der auch die Fahrradfahrer geregelt fahren könnten, wäre eine enorme Entlastung für die Verkehrssituation an der Iburger Straße. Fahrradfahrer könnten so auf die Busspur ausweichen und müssten nicht mehr die engen Radwege benutzen. Dies würde der Verkehrssituation auch entgegenkommen, da nach Angabe des Mannes Radfahrer aus Bequemlichkeit und Zeitstress auch die Radwege entgegengesetzt benutzten würden. Auch Radfahrer, denen das Fahren auf der schmalen Radspur zu unsicher sei, würden auf die Fußgängerwege ausweichen.

Radspur an der Iburger Straße / Foto: Lilli Würdemann

Radspur an der Iburger Straße. / Foto: Lilli Würdemann

Unermüdlicher Lärm ist Alltag 

Durch den starken Verkehr an der Iburger Straße entsteht zusätzlich großer Lärm, der für die Anwohner der Iburger Straße fast immer zu hören ist. Dies werde auch durch den Verkehr von Lkws verstärkt. „Wenn ich am Küchenfenster für jeden Lkw, den ich zähle, Geld bekommen würde, wäre ich ein gemachter Mann. Die Lkws, die nicht in Osnabrück ausliefern, nehmen die Iburger Straße als Abkürzung zur A30 und fahren dann in Wallenhorst wieder auf die Autobahn auf“, so die Theorie des Anwohners. 

Anwohner fühlt sich vom Rat im Stich gelassen 

Das Problem in der Politik sieht der Anwohner vor allem darin, dass sich niemand im Stadtrat trauen würde, eine wirklich Entscheidung zu treffen, da durch die Verärgerung der Autofahrer eine Wiederwahl gefährdet sein könnte. „Die Autofahrer werden vielleicht erst verärgert sein, wenn eine Busspur eingerichtet wird. Aber die beruhigen sich wieder und werden sich auch daran gewöhnen“, zeigt sich der Anwohner zuversichtlich. Großer Wunsch des Mannes ist es, dass alle Verkehrsteilnehmer mehr Rücksicht und Achtsamkeit an den Tag legen würden.

Ratsbeschluss war da, kann aber aus rechtlichen Gründen nicht realisiert werden

Der Rat der Stadt hatte bereits im Juli 2025 beschlossen, auf der bislang vierspurigen Bundesstraße zwei Fahrspuren für Busse und Radfahrer umzuwidmen. Eine rechtliche Prüfung der Stadtverwaltung hat kürzlich jedoch ergeben, dass die Einrichtung solcher Spuren wegen negativer Auswirkungen auf Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss nicht möglich ist. Das Bürgerbündnis BOB möchte Radfahrer deshalb gern auf eine Alternativroute lotsen.

1. April 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax steigt kräftig: Anleger trotzen Iran-Kriegsrisiken

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Der Dax hat am Mittwoch kräftig zugelegt und ist mit einem deutlichen Plus aus dem Xetra-Handel gegangen. Parallel dazu gaben Gas- und Ölpreise spürbar nach, während der Euro gegenüber dem US-Dollar an Stärke gewann.
Am Mittwoch schloss der Dax den Xetra-Handel bei 23.299 Punkten und verzeichnete damit ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Start blieb der Leitindex den gesamten Handelstag über stabil im Plus.

Positive Impulse aus New York und Unsicherheit wegen Nahost

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, verwies auf die Entwicklung an den US-Börsen: „Die Indizes in New York starten einen weiteren Tag in Folge im Plus, womit die positive Dynamik seit Wochenbeginn erhalten bleibt“, kommentierte Lipkow laut CMC Markets. Zugleich mahnte er mit Blick auf die geopolitische Lage zur Vorsicht. „Gleichwohl ist nicht wirklich klar, wie sich die kommenden Tage im Nahen Osten und damit auch an der Börse entwickeln werden. Die Ansage von US-Präsident Trump, dass der Krieg im Iran in den kommenden zwei Wochen beendet sein wird, lässt erneut viel Raum für Spekulationen.“
Seiner Ansicht nach sei die weitere Entwicklung offen. Von einer diplomatischen Lösung bis zu einer weiteren Eskalation und dem Einsatz von Bodentruppen im Iran sei alles möglich, so Lipkow. „Mit dem Verlauf des Krieges und den Timelines hat sich die US-Regierung seit Anfang März des Öfteren geirrt. Viele Marktteilnehmer bleiben deshalb vorsichtig, positionieren sich weiterhin im Brent-Crude-Öl und kaufen die Edelmetalle Gold und Silber“, sagte der Analyst laut CMC Markets.

Rheinmetall vorn, BASF am Ende der Kursliste

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Rheinmetall an der Spitze der Frankfurter Kursliste. Das Schlusslicht bildeten die BASF-Aktien.

Rückgang bei Gas- und Ölpreisen, Euro legt zu

Unterdessen sank der Gaspreis deutlich. Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Mai kostete 48 Euro und damit sechs Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund neun bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Auch der Ölpreis gab stark nach. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 101,70 US-Dollar, das waren 228 Cent oder 2,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,1608 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8615 Euro zu haben.

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1. April 2026 0 Kommentare
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Bundesgerichtshof (Archiv)

Karin Angerer soll neue Präsidentin des Bundesgerichtshofs werden

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Die bisherige Präsidentin des Oberlandesgerichts Bamberg, Karin Angerer, soll nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) neue Präsidentin des Bundesgerichtshofs werden. Der Vorschlag geht demnach auf die Unionsfraktion zurück und wird von der SPD mitgetragen, das Bundesjustizministerium habe sein Einverständnis signalisiert. Die bisherige BGH-Präsidentin Bettina Limperg geht Ende August in den Ruhestand.

Vorschlag von Union und SPD-Unterstützung

Dem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) zufolge handelt es sich bei der Personalie um einen Vorschlag der Unionsfraktion. Die SPD trage diesen mit. Auch das Bundesjustizministerium habe sein Einverständnis signalisiert, hieß es in der Zeitung.
Die bisherige BGH-Präsidentin Bettina Limperg geht Ende August in den Ruhestand. Auf sie soll nach den Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) Karin Angerer folgen, die derzeit Präsidentin des Oberlandesgerichts Bamberg ist.

Wahl durch den Richterwahlausschuss geplant

Angerer soll am 10. Juni durch den Richterwahlausschuss zur Richterin am Bundesgerichtshof gewählt werden. Der Ausschuss kommt auf Einladung der Bundesjustizministerin zusammen. Ihm gehören 16 Landesminister und ebenso viele Bundestagsabgeordnete an. Um Angerer zur Präsidentin des obersten deutschen Gerichts für Straf- und Zivilsachen zu machen, ist anschließend ein Beschluss des Kabinetts erforderlich.

Juristische Laufbahn von Karin Angerer

Die 62 Jahre alte Angerer begann ihre Karriere laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ 1993 als Staatsanwältin in München. Zuvor war sie an der Freien Universität Berlin promoviert worden. Nach Stationen im bayerischen Justizministerium und bei der EG-Kommission wurde sie Richterin am Landgericht München II. Zwischen 2006 und 2010 war sie Richterin am Oberlandesgericht München, danach neun Jahre Referatsleiterin im bayerischen Justizministerium.
Anschließend fungierte Angerer als Vizepräsidentin des Landgerichts München II, ehe sie von 2021 bis 2023 das Justizprüfungsamt leitete. Dort war sie für die bayerischen Staatsexamina verantwortlich. 2023 wurde Angerer Präsidentin des Oberlandesgerichts Bamberg. Vor zwei Jahren wählte sie der Landtag zur nebenamtlichen Richterin am Bayerischen Verfassungsgerichtshof.

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Christian Dürr

FDP-Chef Dürr fordert radikale Neuaufstellung als Wirtschaftspartei

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

FDP-Fraktionschef Christian Dürr will seine Partei klarer als wirtschaftsliberale Kraft positionieren und dafür andere Themen bewusst zurückstellen. In einem sechsseitigen Manifest mit dem Titel „Die FDP muss sich entscheiden“ fordert er ein Ende widersprüchlicher Kurssetzungen und mehr Konzentration auf wirtschaftliche Freiheit. Das Papier, über das die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) berichtet, versteht Dürr als Angebot an Partei und Wählerschaft.

„Die FDP darf nicht länger die Partei des Sowohl-als-auch sein“

Der FDP-Vorsitzende Christian Dürr plädiert in dem Manifest für eine deutlichere Schwerpunktsetzung seiner Partei. „Die FDP darf nicht länger die Partei des Sowohl-als-auch sein“, heißt es in dem sechs Seiten umfassenden Dokument, aus dem die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zitiert. Gefordert werden darin „weniger Wirrwarr, weniger Nebenschauplätze, weniger politisches Klein-Klein“. Dabei gehe es nicht allein um „die Wirtschaft“, also Unternehmen, sondern um die wirtschaftliche Freiheit jedes Einzelnen.
Dürr leitet seine Thesen aus der Geschichte der FDP ab. Die Partei sei immer dann stark gewesen, wenn sie auf die Fragen der Zeit die richtigen Antworten gefunden habe. In den Siebzigerjahren sei es vor allem um gesellschaftliche Liberalität gegangen. Heute jedoch gehe es darum, dass die Menschen unter wirtschaftlicher Unfreiheit litten.

Angebot an Partei und Wähler

„Das Manifest ist mein Angebot an die FDP, wie wir wieder erfolgreich werden“, sagte Dürr der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Es sei zugleich ein Angebot an die Wähler. „Dass wir uns auf wirtschaftliche Freiheit fokussieren, ist in dieser historischen Situation zwingend. Als Parteichef will ich das vorantreiben“, so Dürr weiter.
Der FDP-Vorsitzende steht seit einiger Zeit unter Druck, weil die FDP unter seiner Führung bislang nicht wieder auf Erfolgskurs gekommen ist. Anfang vergangener Woche kam man in den Gremien der Partei überein, dass der gesamte Bundesvorstand auf dem Parteitag Ende Mai zurücktreten werde. Dürr will auf dem Parteitag Ende Mai erneut als Vorsitzender antreten; mit FDP-Vize Henning Höne hat sich allerdings bereits der erste Gegenkandidat gemeldet.

Selbstkritik und Neuakzentuierung

In seinem Manifest zeigt sich Dürr auch selbstkritisch. „An einem entscheidenden Punkt bin ich hinter meinen eigenen Ansprüchen zurückgeblieben: Es ist mir nicht gut genug gelungen, meinen Plan, meine Richtung und meine Vorstellung für die FDP so in die Partei zu tragen, dass daraus eine klare gemeinsame Orientierung wird.“ Das sei jedoch seine Verantwortung. Führung zeige sich nicht allein im Einsatz, im Kampf und auf der Bühne. Dürr bezieht sich damit auf die Wahlkämpfe der vergangenen Monate, in denen er sich stark engagiert hatte. „Führung zeigt sich vor allem darin, Klarheit zu schaffen.“
Diese Klarheit will Dürr nun nachholen. Alle politischen Themen des Landes sollten unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Freiheit betrachtet werden. In seinem Papier erläutert er das am Beispiel der Einwanderungspolitik. Wer sich in Deutschland etwas aufbauen wolle, sei „herzlich willkommen“. Angesichts der demographischen Krise brauche das Land Einwanderung in den Arbeitsmarkt. Aber wenn das Ergebnis der Migrationspolitik „Pro-Hamas-Demonstrationen und mehr Einwanderung in die sozialen Sicherungssysteme“ sei, laufe etwas falsch.
Die Menschen in Deutschland seien „keineswegs intolerant“ geworden, so Dürr. Sie wehrten sich aber gegen die Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit, ob wirtschaftlich oder im Meinungsdiskurs.
Mit seinem Manifest, an dem Dürr nach eigenem Bekunden schon in den vergangenen Monaten gearbeitet hat, will der FDP-Vorsitzende nun in die Offensive kommen. Eine neue Agentur soll bei der Kommunikation der Inhalte helfen.

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Amtsgericht Bad Iburg / Foto: Schulte

Schlachthof Bad Iburg: Strafverfahren gegen zwei Tierärzte gegen Zahlung von Geldauflagen eingestellt

von Hasepost 1. April 2026

Das Amtsgericht hat nach zwei Verhandlungstagen das Strafverfahren gegen zwei amtlich bestellte Tierärzte wegen Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug und zu Verstößen gegen die Lebensmittelbasisverordnung gegen Zahlung von Geldauflagen in Höhe von 20.000 Euro und 30.000 Euro vorläufig eingestellt.

Tierärzte fältschen Genusstauglichkeitszeichen in 22 Fällen

Die Staatsanwaltschaft hatte den beiden Angeklagten vorgeworfen, in der Zeit von August bis Oktober 2018 in 26 bzw. 22 Fällen Genusstauglichkeitskennzeichen auf dem Fleisch von geschlachteten Kühen und Rindern angebracht haben, obwohl sie vorher keine Lebendtierschau durchgeführt hatten. Dabei hätten sie gewusst, dass das Fleisch nur nach durchgeführter Lebendtierschau als Lebensmittel in den Verkehr gebracht werden durfte. Auch sei ihnen bekannt gewesen, dass der Geschäftsführer des Schlachthofs das zu Unrecht genusstauglich gestempelte Fleisch gleichwohl als Lebensmittel verkaufen wird. Das Fleisch sei auch objektiv, z.B. durch Fäulnis, Verderb oder Zersetzung, für den Verzehr durch Menschen ungeeignet gewesen.

Strafverfahren vorläufig eingestellt

Das Schöffengericht hat das Strafverfahren nunmehr mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft und der Angeklagten gemäß § 153a Strafprozessordnung (StPO) vorläufig eingestellt. Nach einer Gesamtwürdigung aller bekannten tatsächlichen Umstände ist das Schöffengericht nach nochmaliger Beratung zu dem Ergebnis gelangt, dass das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung durch die Zahlung von Geldauflagen in Höhe von 20.000 Euro (56-jährige Angeklagte) bzw. 30.000 Euro (69-jähriger Angeklagter) an gemeinnützige Einrichtungen beseitigt werden kann. Der Einstellung steht auch die Schwere der Schuld nicht entgegen.

Zuordnung jetzt nicht mehr zweifelsfrei möglich

Das Gericht geht dabei weiter von einem hinreichenden Tatverdacht gegen die beiden Angeklagten aus, soweit ihnen Beihilfe zum Betrug vorgeworfen wird. Hingegen seien belegbare Feststellungen dazu, dass das ausgelieferte Fleisch für den menschlichen Verzehr objektiv ungeeignet gewesen sei, nicht möglich. Zugleich habe die bisherige Beweisaufnahme aber gezeigt, dass insbesondere zur zweifelsfreien Zuordnung einzelner Tathandlungen weitere umfangreiche Ermittlungen erforderlich wären, wobei bereits jetzt absehbar sei, dass eine Zuordnung nicht in allen angeklagten Fällen gelingen werde, mithin einige Taten entfallen würden. Die gebotenen Nachermittlungen würden eine erneute vollständige Sichtung und Auswertung des umfangreichen Videomaterials sowie ergänzend die Auswertung des elektronischen Fahrtenbuchs der 56-jährigen Angeklagten erfordern. Beides wäre nach Auskunft des Ermittlungsleiters der Polizei nur mit erheblichem zeitlichem und personellem Aufwand möglich und würde voraussichtlich zu einer längeren Unterbrechung oder Aussetzung des Verfahrens führen.

Gründe der Verfahrensökonomie fordern Einstellung des Verfahrens

Da seit den verfahrensgegenständlichen Ereignissen inzwischen nahezu siebeneinhalb Jahre vergangen seien und es bei einer hypothetischen Betrachtung aller maßgeblichen Strafzumessungsgesichtspunkte zudem möglich sei, dass auch im Falle einer Verurteilung eine – wenn auch hohe – Geldstrafe zu verhängen wäre, erachtet das Gericht eine Fortführung des Verfahrens aus Gründen der Verfahrensökonomie nicht als sachgerecht. Auch zur Einwirkung auf die Angeklagten (Spezialprävention) oder aus Gründen anerkannter Generalprävention sei eine Verfahrensfortsetzung mit dem Ziel einer strafrechtlichen Sanktion nicht geboten. Aus diesem Grund hat sich auch die zuständige Staatsanwaltschaft Oldenburg für die Einstellung ausgesprochen.

Angeklagte müssen nun Geldauflagen leisten

Die Höhe der Geldauflagen orientiert sich an der Schadenshöhe sowie an den wirtschaftlichen Verhältnissen der Angeklagten. Sofern die Angeklagten die Auflagen fristgerecht erfüllen, wird das Verfahren endgültig eingestellt. Eine strafrechtliche Verurteilung ist mit einer Einstellung nach § 153a StPO nicht verbunden. Im Falle der endgültigen Einstellung trägt die Staatskasse die Kosten des Verfahrens. Die notwendigen Auslagen der Angeklagten, insbesondere ihre Verteidigerkosten, haben diese selbst zu tragen.

1. April 2026 0 Kommentare
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Auf ein Brew bei MUUUH!? / Foto: MUUUH

Osnabrücker MUUUH! GmbH plant eigene Micro-Brauerei im Hageloft

von Hasepost 1. April 2026

Es brodelt, es gärt, es schäumt: MUUUH! erweitert sein Kreativ-Ökosystem im Hageloft um eine eigene Micro-Brauerei. Nach einer jahrelangen Partnerschaft mit den Hamburger Craft-Beer-Spezialistinnen Superfreunde, die das MUUUH!-Bier für das Unternehmen brauen, geht MUUUH! nun den nächsten Schritt. In den durch eine räumliche Umstrukturierung freigewordenen Flächen des Pavillons entsteht derzeit eine hauseigene Brauerei. Ab August 2026 sollen dort drei verschiedene Biersorten direkt vor Ort gebraut werden.

[Update am 2. April] Nein, am Fuße des Westerbergs wird vorerst doch kein neues Bier gebraut – das war leider nur ein Aprilscherz. Wenn er Euch ein Lächeln entlockt hat, hat er seinen Zweck erfüllt. Und weil man über gute Scherze auch am 2. April noch lachen darf, lassen wir den Text online.
Hier weitere Infos den unseren Aprilscherzen 2026 der HASEPOST.

So entstand die Idee

Die Idee zu einer eigenen Micro-Brauerei entstand auf dem letzten MUUUH!-Geburtstag im August, als sich Gründer Jens Bormann und MUUUH!-Urgestein sowie diplomierter Bier-Sommelier John Wagner über die mangelnde Biervielfalt in der Region austauschten. Die frei gewordenen Flächen im Pavillon beschleunigten den Prozess zusätzlich. In enger Abstimmung mit Baufirmen, Statikerinnen und externen Brauerei-Expertinnen wurde aus ersten Konzepten ein konkreter Plan.

Zum Start sind drei Biersorten geplant, die jeweils einen Aspekt der MUUUH!-Unternehmensphilosophie widerspiegeln:

  • Das „Strategy Pils“ ist glasklar, pointiert und kommt ohne Schnickschnack auf den Punkt – herb im Antritt, sauber im Abgang.
  • Das „Culture Pale Ale“ ist fruchtig, vielfältig und überraschend ausgewogen, mit genug Tiefe für lange Gespräche am Tresen.
  • Das „Innovation Stout“ ist dunkel, intensiv und mit langem Nachhall – für alle, die es kräftig mögen und Innovation mit Geduld verbinden.

„Viele kennen mein Credo ‚Spaß am gemeinsamen Erfolg‘. Und wenn eine eigene Brauerei dazu beiträgt, diese Idee zu unterstützen, hat so ein Projekt seinen Platz bei MUUUH! mehr als verdient. Innovation hört bei uns schließlich nicht bei digitalen Lösungen auf“, sagt Jens Bormann, Gründer und Geschäftsführer der MUUUH! Group.

Braustube bei MUUUH. / Foto: MUUUH

Braustube bei MUUUH. / Foto: MUUUH

Die Brauerei entsteht im Meetingbereich „Pavillon“ sowie in Teilen des darunter liegenden Kellers. Die Flächen bieten ideale Voraussetzungen: hohe Decken, gute Belüftung und ausreichend Platz für Gärtanks, Sudkessel und Lagerung. Projektverantwortlicher ist der hauseigene Bier-Sommelier John Wagner, der künftig die Brauerei federführend betreuen wird.

„Bier ist immer auch ein Türöffner für gute Gespräche. Wenn wir innerhalb von MUUUH! gemeinsam brauen oder zukünftig mit Kundinnen und Kunden eine Sonderabfüllung entwickeln, entsteht eine ganz andere Atmosphäre. Man spricht plötzlich nicht nur über Kennzahlen und Roadmaps, sondern über Geschmack, Haltung und gemeinsame Werte. Genau das bleibt hängen“, erklärt John Wagner, Projektverantwortlicher und MUUUH!-Biersommelier.

Langfristig soll die hauseigene Brauerei nicht nur das Team bereichern, sondern auch fest in die Arbeit mit Kundinnen und Kunden integriert werden – etwa in Form von Workshopformaten in der Brauerei, als kreatives Element in außergewöhnlichen Eventformaten oder als besonderes Geschenk nach erfolgreichen Projekten.

Sneak Preview: Exklusives MUUUH! Brew Biertasting am 2. April

Bereits vor Fertigstellung der Brauerei können Bierliebhaber:innen einen ersten Eindruck gewinnen: In Zusammenarbeit mit einer regionalen Brauerei hat John Wagner bereits eine Charge des MUUUH! Brew „Strategy Pils“ brauen lassen. Am 2. April lädt MUUUH! zu einem exklusiven Bier-Tasting ein. Interessierte können sich vorab anmelden und bei einem gemütlichen Feierabendbier mehr über das Projekt erfahren.

1. April 2026 0 Kommentare
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