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Wohnimmobilienpreise steigen 2025 deutlich – Trendwende am Markt

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im 4. Quartal 2025 im Schnitt um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, war dies der fünfte Anstieg im Vorjahresvergleich in Folge, während sich die Preise gegenüber dem Vorquartal nur leicht um 0,1 Prozent erhöhten. Im Jahresdurchschnitt 2025 lagen die Preise 3,2 Prozent über dem Vorjahr und damit erstmals seit 2022 wieder im Plus.

Breiter Preisanstieg in allen Regionen

Im 4. Quartal 2025 kosteten Wohnimmobilien in allen Regionen Deutschlands im Durchschnitt mehr als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Für Eigentumswohnungen zahlten Käufer in dünn besiedelten ländlichen Kreisen 5,4 Prozent und in kreisfreien Großstädten außerhalb der Top-7-Metropolen 4,8 Prozent mehr als im 4. Quartal 2024, wie Destatis mitteilte.
In den sieben größten Städten Deutschlands (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf) stiegen die Preise im gleichen Zeitraum um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich im Durchschnitt: In den dünn besiedelten Kreisen ergab sich ein Plus von 3,2 Prozent, in den kreisfreien Großstädten ein Anstieg von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In den Metropolen legten die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 1,5 Prozent zu.

Unterschiedliche Entwicklung zum Vorquartal

Gegenüber dem Vorquartal zeigten sich regional unterschiedliche Tendenzen. Die Preise für Wohnimmobilien stiegen in einigen Regionen, während sie in anderen sanken. Niedriger als im 3. Quartal 2025 waren die Preise für Eigentumswohnungen in den Metropolen mit -1,6 Prozent und in kreisfreien Großstädten mit -0,1 Prozent. In den dünn besiedelten ländlichen Kreisen stiegen die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen hingegen um 2,6 Prozent.
Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sanken gegenüber dem Vorquartal in den kreisfreien Städten um 1,5 Prozent und in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen um 0,3 Prozent. In den Metropolen kosteten Ein- und Zweifamilienhäuser hingegen 0,9 Prozent mehr als im 3. Quartal 2025.

Trendwende im Jahresdurchschnitt und Revision früherer Daten

Im Jahresdurchschnitt 2025 sind die Preise für Wohnimmobilien nach vorläufigen Ergebnissen von Destatis um 3,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2024 gestiegen. 2024 und 2023 waren die Jahresdurchschnittspreise im Vorjahresvergleich noch gesunken: Während 2024 die Preise durchschnittlich um 1,5 Prozent niedriger waren als im Vorjahr, kosteten 2023 Wohnimmobilien durchschnittlich 8,4 Prozent weniger als noch 2022. Zuletzt war der Jahresdurchschnitt 2022 um 6,1 Prozent gegenüber 2021 angestiegen.
Mit der aktuellen Veröffentlichung wurde zudem das Ergebnis des 3. Quartals 2025 für den bundesweiten Häuserpreisindex um 0,2 Prozentpunkte nach unten revidiert. Der vorläufige Wert von +3,3 Prozent zum Vorjahresquartal wurde von Destatis auf +3,1 Prozent korrigiert.

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25. März 2026 0 Kommentare
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Bundeswehr-Kaserne (Archiv)

Bundeswehr stoppt Konversion: Kommunen bleiben auf Millionenkosten sitzen

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Deutsche Städte und Gemeinden haben mehr als zwölf Millionen Euro in Planungen für die zivile Nutzung ehemaliger Militärflächen investiert, die nun doch wieder von der Bundeswehr beansprucht werden. Ein Anspruch auf Entschädigung besteht nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums nicht, gleichzeitig dürften die tatsächlichen Gesamtkosten deutlich höher liegen. Betroffen sind zahlreiche Kommunen, deren Konversionsvorhaben durch ein Moratorium des Verteidigungsministeriums gestoppt wurden.

Millionenkosten durch gestoppte Konversion

Eine Recherche des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (RND) mit elf Partnermedien ergab, dass deutsche Städte und Gemeinden mehr als zwölf Millionen Euro an Planungskosten für die zivile Nutzung ehemaliger Militärflächen ausgegeben haben, die nun doch die Bundeswehr beansprucht. Die Medienverbünde fragten alle Kommunen in Deutschland nach Informationen über die 200 Liegenschaften, die der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) gehören und von einer militärischen in eine zivile Nutzung umgewandelt werden sollten, bis das Verteidigungsministerium im Herbst 2025 diese „Konversion“ stoppte. Viele Gemeinden gaben demnach an, schon Geld investiert zu haben, wollten aber die genaue Summe nicht nennen.
Die Kommunen zeigten sich in ihren Antworten überrascht bis überrumpelt vom Vorgehen der Bima. Oft standen die Städte und Gemeinden nach den Angaben der Recherche bereits sehr kurz vor der Vertragsunterzeichnung mit dem Bund. Geplant waren neue Stadtquartiere, Gewerbegebiete oder Standorte für Schulen und Feuerwehren.

Konkrete Fälle in Regensburg und Leck

Im bayerischen Regensburg sollte auf dem Gelände der früheren Prinz-Leopold-Kaserne eine Grundschule mit Hort und Doppel-Sporthalle errichtet werden. Nun will die Bundeswehr das frühere Armeelogistik-Gelände erneut nutzen. Die Stadt musste umplanen, 2,5 Millionen Euro an Mehrkosten stehen zu Buche.
Ein weiterer Fall betrifft Schleswig-Holstein: Dort wird die Bundeswehr einen ehemaligen Fliegerhorst in der Gemeinde Leck nicht wie geplant verlassen. Durch das Moratorium sind geplante Projekte in der Schwebe. Im schlimmsten Fall „könnte ein Verlust von zwei bis drei Millionen Euro realistisch sein“, sagte Bürgermeister Andreas Deidert dem RND.

Kein Recht auf Entschädigung

Es gebe „keinen rechtlichen Anknüpfungspunkt für Entschädigungsleistungen“, teilte das Bundesverteidigungsministerium dem RND mit. Eine Bima-Sprecherin sagte dem RND, Verkaufsverhandlungen hätten „immer unter dem Vorbehalt eines möglicherweise nochmals entstehenden Bundesbedarfs“ gestanden.
Auch Landes- und Bundesmittel aus verschiedenen Förderprogrammen trifft der Stopp der zivilen Nutzung. So sind an verschiedenen Orten Planungen aus der Städtebauförderung des Bundes kofinanziert worden, mit bis zu 80 Prozent der Kosten. Zurzeit prüft die Bundeswehr alle vom Moratorium betroffenen Liegenschaften „im Rahmen eines strukturierten Verfahrens“. Laut Bima kann ein „genauer Zeitpunkt für den Abschluss der Prüfungen derzeit nicht angegeben werden“.

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25. März 2026 0 Kommentare
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Baustelle (Archiv)

Bauhauptgewerbe: Auftragseingang im Januar 2026 deutlich rückläufig

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe ist im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 kalender- und saisonbereinigt um 5,1 Prozent zurückgegangen. Besonders betroffen war der Hochbau mit einem Minus von 5,0 Prozent und der Tiefbau mit einem Rückgang von 5,1 Prozent. Gleichzeitig sank der reale Umsatz deutlich, während die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe leicht zunahm.

Rückgang der Aufträge im Monats- und Dreimonatsvergleich

Der Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe hat sich zu Jahresbeginn 2026 deutlich abgeschwächt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, verringerte sich der reale, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang im Januar 2026 im Vergleich zum Vormonat um 5,1 Prozent.
Destatis berichtete, dass der Auftragseingang im Januar 2026 im Vormonatsvergleich im Hochbau um 5,0 Prozent und im Tiefbau um 5,1 Prozent abnahm. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von November 2025 bis Januar 2026 um 2,8 Prozent niedriger als in den drei Monaten zuvor. Für den Hochbau ergab sich dabei ein Rückgang von 5,8 Prozent, während im Tiefbau keine Veränderung ausgewiesen wurde (0,0 Prozent).

Weniger Aufträge als im Vorjahr

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Januar 2026 um 4,3 Prozent. Nach Angaben von Destatis nahm der Auftragseingang im Hochbau um 6,9 Prozent ab, im Tiefbau verringerte er sich um 2,0 Prozent.
Der nominale, also nicht preisbereinigte Auftragseingang lag im Januar 2026 um 3,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Auch diese Entwicklung geht aus den vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten hervor.

Umsatzrückgang bei steigender Beschäftigung

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war im Januar 2026 um 7,5 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Destatis teilte weiter mit, dass der nominale Umsatz im gleichen Zeitraum um 5,1 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro fiel.
Trotz der rückläufigen Umsätze stieg die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 Prozent auf rund 537.000 Personen. Alle Angaben beziehen sich nach Angaben des Statistischen Bundesamts auf Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen.

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Graffiti-Entfernung (Archiv)

Friseure verdienen deutlich weniger als andere Fachkräfte in Deutschland

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Vollzeitbeschäftigte mit anerkannter Berufsausbildung haben im April 2025 in Deutschland durchschnittlich 4.125 Euro brutto im Monat verdient. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) fallen die Einkommen in vielen handwerklichen Ausbildungsberufen deutlich niedriger aus, während höhere Bildungsabschlüsse im Regelfall zu spürbar höheren Verdiensten führen.

Geringere Einkommen in vielen Handwerksberufen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte, verdienten Beschäftigte in Ausbildungsberufen des Handwerks häufig unterdurchschnittlich. So erhielten vollzeitbeschäftigte Maurer durchschnittlich 3.910 Euro. Friseure verdienten durchschnittlich 2.470 Euro und somit über 1.500 Euro weniger als der Durchschnitt aller Beschäftigten mit Ausbildungsabschluss. Werkzeugmechaniker kamen im April 2025 mit 4.179 Euro brutto hingegen leicht über den Durchschnitt und erzielten damit mehr als anderthalbmal so viel wie Friseure (2.470 Euro). Alle Angaben beziehen sich laut Statistischem Bundesamt (Destatis) auf abhängig Beschäftigte, nicht auf Selbstständige.

Ausbildung als zentrale Verdienstgrundlage

Die Wahl des Berufs ist nach den Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) nicht der einzige Einflussfaktor auf den Verdienst. Höhere Bildungsabschlüsse führen im Regelfall auch zu höheren Verdiensten der Beschäftigten. Im April 2025 erhielten Vollzeitbeschäftigte ohne einen beruflichen Ausbildungsabschluss durchschnittlich 3.432 Euro und damit rund 693 Euro weniger als Beschäftigte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (4.125 Euro).

Deutliche Unterschiede nach Bildungsniveau

Wer einen Meister-, Techniker- oder Fachschulabschluss vorweisen konnte, kam im Durchschnitt auf 5.405 Euro und damit auf 621 Euro mehr als der Gesamtdurchschnitt aller Personen (mit und ohne Bildungsabschluss). Mit einem Bachelorabschluss betrug der Verdienst 5.289 Euro, während mit einem Masterabschluss rund 1.730 Euro mehr erzielt wurden (7.019 Euro). Bei promovierten oder habilitierten Beschäftigten lag der durchschnittliche Verdienst nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) bei 9.476 Euro.

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Prof. Dr. med. Roßlenbroich, Dr. med. Wellenbrock, Prof. Dr. med. Hirsch, Dr. Runde

So baut das Marienhospital Osnabrück seine Kompetenz für Schwerverletzte deutlich aus

von Lilli Würdemann 25. März 2026

Durch die enge Kooperation mit der Fachklinik Hornheide in Münster konnte in der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Marienhospital Osnabrück eine Sektion für Plastische Chirurgie und Orthoplastische Chirurgie gegründet werden. Dadurch entsteht innerhalb der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, welche von Prof. Dr. med. Steffen Roßlenbroich geleitet wird, ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal in der Region Osnabrück, welches gleichzeitig Modellcharakter in der Versorgung für Schwerverletzte für andere Kliniken hat.

Kooperation soll effizientere Versorgung schaffen

Auch wenn die Entwicklung in der Chirurgie immer mehr von der Spezialisierung auf einzelne Fachbereiche geprägt wird, müssen weiterhin Strukturen geschaffen werden, die die Ganzheitlichkeit in der Versorgung von Schwerverletzten nicht vergessen. Aus diesem Grund entsteht nun eine Kooperation zwischen MHO und der Fachklinik Hornheide in Münster, welche unter der Leitung von Prof. Dr. med. Tobias Hirsch über eine herausragende Expertise in der plastischen Chirurgie besitzt. Diese Expertise wird jetzt am MHO genutzt, um die Versorgung von Schwerverletzten, insbesondere derer, die komplexe Rekonstruktionen wie Lappenplastiken benötigen, von der Diagnose über die Operation bis zur Nachsorge effizienter gestalten zu können.

Infrastruktur zur Versorgung von Schwerverletzten wird in Osnabrück gesichert

Die Koordination der Sektion übernimmt Priv.-Doz. Dr. med. Sascha Wellenbrock, welcher bereits Oberarzt an der Fachklinik Hornheide sowie am Universitätsklinikum Münster ist. Wellenbrock erklärt dabei, wie wichtig die interdisziplinäre Arbeit und problemorientierte Ausrichtung innerhalb der plastischen Chirurgie sei, da die Medizin nicht innerhalb der starren Kasten der einzelne Fachbereiche bleiben dürfe. Für Dr. med. Wellenbrock wurde dabei eine neue Vollzeitstelle geschaffen, die aber nicht nur die Erweiterung des MHO um einen Oberarzt bedeute, sondern den Gewinn der Expertise der gesamten Fachklinik Hornheide in Münster einschließe, so Dr. Bernd Runde, Geschäftsführer des MHO. So wird die Infrastruktur in Osnabrück geschaffen, in Notfallsituation die Versorgung von Schwerverletzten gewährleisten zu können. „Es gibt nun sehr gute Austauschwege, die im Krisenfall in beide Richtungen genutzt werden können“, betont Prof. Dr. med. Hirsch.

Zusammenarbeit rettet immer wieder Leben

Beispielhaft lässt sich dabei die Versorgung einer jungen Krankenschwester anführen, die durch einen schweren Verkehrsunfall eine so schwere Verletzung des Unterarms erlitt, dass dieser fast abgetrennt war. Durch die Zusammenarbeit von Unfallchirurgie und Plastischer Chirurgie konnte die Amputation des Armes durch eine aufwendige Replantation und die Rekonstruktion der verlorenen Haut durch eine Lappenplastik verhindert werden. Somit konnte nicht nur die Lebensqualität der Frau sichtlich verbessert werden, sondern auch die Berufsfähigkeit verhindert werden. Gerade in der Motorradsaison oder auch zu Sylvester kommt es immer wieder zu Verletzungen, die diese Zusammenarbeit von Unfallchirurgie und Plastischer Chirurgie benötigen.

Auch in Krisenzeiten muss Versorgung gewährleistet sein

Erfahrungen aus Großbritannien zeigen beispielsweise, dass bei einer früheren Behandlung aus der plastischen Chirurgie weniger Komplikationen auftreten. Dies ist erkennbar an kürzeren Liegezeiten der Patientinnen und Patienten, an einer sinkenden Notwendigkeit von operativen Eingriffen und einen früheren Wundverschluss. Dies konnte auch in Münster bereits durch die Zusammenarbeit von Hirsch und Roßlenbroich insbesondere bei der Behandlung von ukrainischen Kriegsverletzten unter Beweis gestellt werden. Daher ist Roßlenbroich besonders erfreut, diese Zusammenarbeit nun am MHO weiterführen zu können. „Die enge Verzahnung von Unfallchirurgie und Plastischer Chirurgie ist ein zentraler Baustein, um die Versorgung von Schwerverletzten weiter zu verbessern und das Gesundheitssystem auch im Hinblick auf zivile und militärische Krisenszenarien resilient aufzustellen“, betont Prof. Dr. Roßlenbroich.

Es entstehen Vorteile für Patienten und Ärzte gleichermaßen

Bisher wurden Patientinnen und Patienten aus der Region Osnabrück nach umfänglicher unfallchirurgischer Behandlung umverlegt, wenn eine Expertise aus der Plastischen Chirurgie notwendig war. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Plastischer Chirurgie und Unfallchirurgie kann nun eine verzahnte Teamarbeit stattfinden, die nicht nur die Versorgung der Patientinnen und Patienten aus der Region Osnabrück verbessert, sondern auch die Arbeit der Ärztinnen und Ärzte. „Auch für uns Ärzte ist diese Zusammenarbeit in gewisser Weiße ein mentaler Gamechanger, da wir uns bei jeder Behandlung unabhängig des Resultats versichern können, dass wir das Bestmögliche für den Patienten geleistet haben“, so Roßlenbroich.

Versorgungslücke in Osnabrück soll geschlossen werden

Durch die neue Kooperation am MHO kann nun eine Versorgungslücke in der Region Osnabrück ausgebaut werden, die weitreichende Folgen für die gesamte Region Niedersachsen haben wird. Dies werde nun auch der Verantwortung einer Großstadt wie Osnabrück gerecht, so Roßlenbroich. „Für unsere Patienten bedeutet dies oftmals kürzere Wege und insbesondere eine Behandlung aus einer Hand“, betont Dr. Bernd Runde: „Wir sind insofern dankbar, dass dieses innovative bundeslandübergreifende Konzept möglich geworden ist.“ Auch Die Infrastruktur innerhalb Osnabrücks mit dem CKO und dem Klinikum Osnabrück zeigt durch eine enge Zusammenarbeit bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten das große Potenzial Osnabrücks für die Zukunft einer interdisziplinären, medizinischen Versorgung.

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Reinigungsmittel (Archiv)

Henkel-Chef kündigt wegen Iran-Krieg höhere Preise an

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Henkel-Chef Carsten Knobel stellt wegen des Iran-Kriegs Preiserhöhungen für Produkte wie Persil und Pril in Aussicht. Gestiegene Kosten bei Zulieferern und in der Logistik setzen den Konzern nach eigenen Angaben zunehmend unter Druck, auch wenn Henkel selbst nicht als energieintensives Unternehmen gilt.

Preiserhöhungen als Reaktion auf gestiegene Kosten

Carsten Knobel, Vorstandschef des Düsseldorfer Persil- und Prilherstellers Henkel, hat Preiserhöhungen infolge des Iran-Kriegs in Aussicht gestellt. „Wenn sich unsere Herstellkosten drastisch erhöhen, müssen wir diese Kosten weitergeben“, sagte Knobel dem „Handelsblatt“. Er verwies dabei auf Erfahrungen aus früheren Krisen: „Ich habe aus der Vergangenheit gelernt: Es hilft nicht, mit Preiserhöhungen zu lang zu warten. Man kommt umso stärker unter Druck, je später man reagiert.“

Belastungen durch Ölpreis und Zulieferer

Henkel selbst sei zwar kein energieintensives Unternehmen, „deswegen hat der Ölpreis weniger direkten Einfluss“, sagte Knobel dem „Handelsblatt“. „Der Ölpreis trifft unsere Zulieferer und auch die Logistikunternehmen teilweise sehr stark. Diese geben einen Teil ihrer gestiegenen Kosten an uns weiter“, so Knobel. Zu den Zulieferern von Henkel gehört unter anderem der BASF-Konzern, der bereits angekündigt hatte, den Preis für Chemikalien wie etwa zur Waschmittelproduktion um 30 Prozent zu erhöhen.

Geschäftsstruktur mit Konsumgütern und Klebstoffen

Henkel macht eine Hälfte seines Umsatzes mit dem Konsumgütergeschäft rund um Marken wie Persil, Pril und Schwarzkopf. Die andere Hälfte des 20,5 Milliarden Euro großen Gesamtumsatzes kommt aus der Klebstoffsparte, in der Henkel vor allem industrielle Kunden beliefert.

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Gasleitung (Archiv)

Rechenzentren bauen eigene Gaskraftwerke wegen Stromnetz-Engpässen

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Trotz gesetzlicher Vorgaben für erneuerbare Energien setzen Betreiber von Rechenzentren zunehmend auf eigene Gaskraftwerke zur Stromversorgung. Hintergrund sind laut einem Bericht des "Handelsblatt" fehlende Netzkapazitäten an den geplanten Standorten. Fachleute sehen darin einen Trend zu lokaler Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen, um den steigenden Strombedarf der Rechenzentren abzusichern.

Gaskraftwerke für Rechenzentren in Planung und Bau

„Das Stromnetz bietet nicht genügend Netzanschlusskapazitäten an den Orten, an denen Rechenzentren errichtet werden sollen“, sagte Ralph Hintemann, der die Versorgung von Rechenzentren beim Borderstep Institut analysiert, dem „Handelsblatt“. Nach Informationen der Zeitung begünstigen die unzureichenden Netzanschlüsse die lokale Stromversorgung mit fossiler Energie.
So gibt es verschiedene Beispiele für Gaskraftwerke, die aktuell in der Planung oder im Bau sind und die Stromversorgung von Rechenzentren sichern sollen. Der Betreiber Edgeconnex plant in Maintal bei Frankfurt ein Rechenzentrum mit 170 Megawatt Leistung. Bis zum Anschluss ans Stromnetz im Jahr 2037 soll ein eigenes Gaskraftwerk den benötigten Strom liefern.
Eon baut gemeinsam mit CyrusOne ein Kraftwerk mit 61 Megawatt (MW). In Mainz entsteht eine Anlage mit 54 Megawatt für die Notstromversorgung eines Rechenzentrums des Anbieters Green Mountain. In Birstein (Hessen) soll die „Frank Cube power station“ der Argaman Group die Stromversorgung eines Rechenzentrums mit 200 MW Kapazität sichern.

Politische Vorgaben und bilanzieller Ökostrom

Die Bundesregierung will die Kapazitäten der Rechenzentren bis 2030 auf sechs Gigawatt verdoppeln. Gleichzeitig gelten ab 2027 strengere Vorgaben für den Strombezug der Betreiber: Ab dann müssen Rechenzentren ihren Strom bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien beziehen. Betreiber können ihren Verbrauch jedoch über Zertifikate ausgleichen.

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Roland Koch

Roland Koch fordert schmerzhafte Reformen von Merz und SPD-Spitze

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Der frühere hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sowie den SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas die Bereitschaft, für weitreichende Reformen ihre eigene politische Zukunft zu riskieren. Die Rettung der politischen Mitte sei nach seiner Auffassung eine Führungsfrage, wie er in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochausgabe) schreibt.

Koch fordert Opferbereitschaft der Parteispitzen

In seinem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ ruft Roland Koch die Spitzen von Union und SPD dazu auf, ihre Führungsverantwortung entschlossen wahrzunehmen. Die Rettung der politischen Mitte sei eine Führungsfrage, heißt es in dem Text.
Koch erinnert daran, dass Bundeskanzler Friedrich Merz vor seiner Wiederwahl als Parteichef „unverblümt von den Schmerzgrenzen und ihrer Überwindung gesprochen“ habe. Aber jenseits dieses konkreten Mandats sei „es eben der Job von Anführern, ihren Kopf zu riskieren, damit die Anhänger auch dann auf dem Weg bleiben, wenn er steil wird“, so Koch in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Dafür seien die Spitzen der Parteien und der Regierung gewählt worden. Gemessen würden sie an der Fähigkeit, „unbeliebte, schmerzhafte Kurskorrekturen in Krisenzeiten mehrheitsfähig zu machen“. Nötig sei dazu die Bereitschaft, „tiefe Wunden in den Umfragen bis zu den ersten positiven Änderungserfolgen hinzunehmen“, schreibt Koch in dem Gastbeitrag.

Neues Wohlstandsversprechen gegen Radikalisierung

Die Radikalisierung in Deutschland sei nur mithilfe eines neuen Wohlstandsversprechens zu brechen, führt Koch in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ weiter aus. Die Parteiführungen von Union und SPD müssten in vertraulicher Runde ein Reformpaket schnüren, das beide Parteien „bis an die äußerste denkbare Schmerzgrenze“ belaste, ohne sie zu zerreißen.
Die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas sowie Merz und die Unionsführung müssten nach Kochs Worten zur Rettung der demokratischen Mitte und zur Rettung des Wohlstandes und des sozialen Friedens „weit über ihre Schatten springen“. Verhandelt werden müsse über Arbeitszeitrecht, Mitbestimmung bei neuen Technologien, Eigenverantwortung in den Sozialsystemen, Verzicht auf lieb gewonnene Förderungen, Steuerreform und Belastung höchster Privateinkommen.

Belastende Reformen als Bewährungsprobe

Nach Kochs Darstellung sollen die angestrebten Reformen tief in bestehende Strukturen eingreifen. Das von ihm geforderte Paket solle sowohl bei Union als auch bei SPD erhebliche Zumutungen auslösen, dürfe die Parteien aber nicht zerreißen. Die Bereitschaft zu „unbeliebten, schmerzhafte Kurskorrekturen“ und zu „tiefen Wunden in den Umfragen“ versteht Koch, wie er in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ schreibt, als Bewährungsprobe für die politische Führung und als Voraussetzung, um die demokratische Mitte zu stabilisieren.

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Hasepost-Blitzermelder

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Mittwoch, 25. März 2026

von Redaktion HASEPOST.de 25. März 2026

Auch heute, am 25. März 2026, blitzen in Osnabrück wieder ein paar Radarfallen – die Standorte wurden diesmal von aufmerksamen Leser der HASEPOST gemeldet.

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • Blitzer-Anhänger, Sutthauser Straße
  • Blitzer-Anhänger, Wersener Straße

Die Geschwindigkeitskontrollen in Osnabrück finden an wechselnden Standorten statt und können sich täglich ändern. Eine Garantie für die Richtigkeit der Angaben ist nicht möglich.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 25.03.2026 um 09:30.

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Erdbeeren im

CDU-Sozialflügel warnt vor harter Mehrwertsteuer-Erhöhung

von Hasepost Redaktion 25. März 2026

Der Sozialflügel der CDU reagiert mit Skepsis auf mögliche Pläne der schwarz-roten Koalition, die Mehrwertsteuer zu erhöhen. CDA-Chef Dennis Radtke warnt vor sozialen Belastungen, sieht aber Chancen für ein ausgewogenes Gesamtpaket, wenn im Gegenzug die Lohnnebenkosten spürbar sinken. Zugleich begrüßt er Überlegungen von Union und SPD, die reduzierte Mehrwertsteuer auf Lebensmittel weiter zu senken.

„Harter Brocken“ für Arbeitnehmer und Betriebe

Der CDU-Sozialflügel hat mit Skepsis auf die Pläne in der schwarz-roten Koalition für eine höhere Mehrwertsteuer reagiert. Eine Erhöhung der Mehrwertsteuer wäre „schon ein harter Brocken“, sagte Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA), dem „Tagespiegel“ (Mittwochausgabe). „So etwas kann man sozialpolitisch nicht einfach wegwischen“, so Radtke in dem Interview mit dem „Tagespiegel“.
Wenn es gleichzeitig gelinge, die Lohnnebenkosten spürbar zu senken, könne daraus „unter dem Strich trotzdem ein vernünftiges Paket werden“, sagte Radtke dem „Tagespiegel“. Voraussetzung sei allerdings, dass die Rechnung am Ende für die arbeitenden Menschen und für die Betriebe aufgeht.

Entlastung bei Lebensmitteln im Fokus

Radtke lobte Überlegungen bei Union und SPD, die reduzierte Mehrwertsteuer auf Lebensmittel weiter abzusenken. Es sei „richtig, die Preise für Lebensmittel in den Fokus zu nehmen“, sagte Radtke dem „Tagespiegel“. „Wenn die Kosten für Energie und Mobilität hoch bleiben, dann zieht das am Ende auch die Preise für Butter, Brot und viele andere Dinge des täglichen Bedarfs nach oben. Das trifft eben nicht alle gleich, sondern vor allem diejenigen, die ohnehin keinen Spielraum mehr haben.“

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25. März 2026 0 Kommentare
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