Österreichs Innenminister Gerhard Karner drängt nach den Vorfällen in der spanischen Exklave Ceuta darauf, Asylverfahren künftig in Staaten außerhalb der EU abzuhalten. Der EU-Asylpakt biete dafür die rechtliche Grundlage.
Karner: EU-Asylpakt schafft rechtliche Möglichkeiten
Karner sagte der "Welt", die rechtlichen Möglichkeiten für Asylverfahren in Drittstaaten seien mit dem EU-Asylpakt geschaffen worden. Den Worten müssten nun Taten folgen.
Das Ziel sei, Bilder wie die aus Ceuta und Tote im Mittelmeer zu verhindern. Die Vorfälle in der spanischen Exklave hätten dem Vorhaben weitere Dynamik gegeben.
Laut Karner könnten sogenannte Rückkehrzentren für abgelehnte Asylbewerber und Asylverfahren außerhalb Europas die Verbreitung von Falschmeldungen und Schleuserkriminalität verhindern.