Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom wirft dem US-Justizministerium vor, aus politischen Motiven gegen Menschen in seinem Umfeld zu ermitteln. In einem veröffentlichten Video sprach er von einem „Racheakt“ von Präsident Donald Trump und verband dies mit Spekulationen über eine mögliche Präsidentschaftskandidatur 2028.
Vorwurf einer politisch motivierten Ermittlung
Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat dem US-Justizministerium vorgeworfen, aus politischen Gründen gegen Menschen in seinem Umfeld vorzugehen. Er sieht darin einen Racheakt von Präsident Donald Trump, wie er in einem veröffentlichten Video sagte.
Nach Darstellung Newsoms hätten Bundesbeamte in den vergangenen Tagen Angehörige, Freunde und frühere Mitarbeiter aufgesucht. „Nicht, weil sie ein Verbrechen gefunden haben, sondern weil sie einfach eines finden wollen“, so der Demokrat in dem Video.
Bezug zu möglicher Präsidentschaftskandidatur
Newsom räumte ein, dass er als möglicher Präsidentschaftskandidat für 2028 gehandelt werde. Trump gehe „auf mich los, weil ich über eine Kandidatur nachdenke“, sagte er in der veröffentlichten Erklärung.
Die Ermittlungen sollen unter anderem die Steuern von Newsoms Ehefrau betreffen, ein weiteres Verfahren einen früheren Stabschef. Der Gouverneur warf den Ermittlern vor, „Unterlagen zu fordern“ und „das Grand-Jury-Verfahren zu missbrauchen“.
Belastung für das persönliche Umfeld
Nach den Worten Newsoms sei die Untersuchung gegen seine Frau darauf angelegt, ihm persönlich zu schaden. Die Vorwürfe richten sich damit nicht nur gegen die Vorgehensweise der Ermittler, sondern auch gegen deren Motive, die Newsom in seinem Video als politisch motiviert darstellt.
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