Großer Erfolg für die Region Osnabrück: Gleich zwei Projekte erhalten im Landesprogramm „Gute Nachbarschaft 2026“ eine Förderung von jeweils knapp 180.000 Euro. Die grünen Landtagsabgeordneten Anne Kura und Volker Bajus sehen darin ein starkes Signal für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Zwei Projekte überzeugen das Land
Die Stadt Osnabrück erhält die Förderung für das Projekt „Aufbruch Eversburg – Wege aus der Armut“. Ebenfalls erfolgreich war der Verein Amal e.V. aus Bramsche. Beide Vorhaben gehören zu den insgesamt 14 Projekten in Niedersachsen, die in den kommenden drei Jahren aus einem Fördertopf von insgesamt 2,5 Millionen Euro unterstützt werden.
„Wir gratulieren allen Beteiligten herzlich zu diesem Erfolg. Hinter der Bewerbung steckt viel Arbeit und ein überzeugendes Konzept. Es ist schön zu sehen, dass dieses Engagement auch auf Landesebene anerkannt wird“, erklären die Landtagsabgeordneten Anne Kura und Volker Bajus.
Mehr als Begegnung
Nach Ansicht der beiden Grünen-Abgeordneten leisten die geförderten Projekte weit mehr als klassische Nachbarschaftsarbeit. Sie schaffen Orte der Begegnung, fördern ehrenamtliches Engagement und stärken das Miteinander vor Ort.
„Ob Begegnungsangebote, Unterstützung im Alltag oder gemeinsame Aktionen im Ort – solche Projekte bringen Menschen zusammen. Sie schaffen Räume, in denen Ideen entstehen und sich Ehrenamt entwickeln kann. Davon profitieren am Ende nicht nur einzelne Menschen, sondern die ganze Gemeinde“, betont Anne Kura.
Investition in den Zusammenhalt
Gerade in Zeiten wachsender sozialer Herausforderungen und zunehmender Einsamkeit seien niedrigschwellige Angebote besonders wichtig. Die Förderung sei deshalb eine Investition in den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Eine starke Nachbarschaft entsteht nicht von selbst. Sie braucht Menschen, die etwas anpacken, und die passenden Rahmenbedingungen. Deshalb ist es richtig, dass das Land diese Arbeit unterstützt“, so Kura.
Großer Wettbewerb
Dass sich landesweit 52 Initiativen um die Förderung beworben hatten, unterstreiche den hohen Bedarf an Quartiers- und Gemeinwesenarbeit. Umso größer sei die Freude darüber, dass sich gleich zwei Projekte aus der Region Osnabrück durchsetzen konnten. „Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg bei der Umsetzung. Ich bin überzeugt, dass die Projekte viele Menschen erreichen und das Miteinander vor Ort nachhaltig stärken werden“, sagt Volker Bajus.
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