Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den G7-Gipfel im französischen Évian-les-Bains als vollen Erfolg gewertet. Der Gipfel habe sich aus seiner Sicht „in mehrfacher Hinsicht gelohnt“ und er ziehe insgesamt eine positive Bilanz. Im Mittelpunkt standen nach seinen Worten vor allem Fragen der Geopolitik sowie Vereinbarungen zu kritischen Rohstoffen und künstlicher Intelligenz.
Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Mittwoch in Évian-les-Bains, der G7-Gipfel habe „sich in mehrfacher Hinsicht gelohnt“. Er betonte, er ziehe insgesamt eine positive Bilanz des Treffens der Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen in Frankreich.
Engere Zusammenarbeit bei Rohstoffen und KI
Merz hob die Beschlüsse zur Kooperation in Zukunftsfeldern hervor. „Wir haben gestern in verschiedenen Formaten eine noch engere Zusammenarbeit zu kritischen Rohstoffen und künstlicher Intelligenz verabredet. Wir werden über künstliche Intelligenz auch gleich mit den Tech-Unternehmen beim Mittagessen noch sprechen.“ Zugleich unterstrich er, bestimmend bleibe „das ganze Thema Geopolitik und geopolitische Ungleichgewichte“.
Gipfelerklärung zu Iran und Ukraine
Der Bundeskanzler verwies auf die gemeinsame Gipfelerklärung zu Iran und Ukraine. „Das war ein hartes Stück Arbeit, aber es hat sich gelohnt, denn es ist das erste Mal überhaupt seit dem Amtsantritt von Präsident Trump, dass wir bei einem G7-Gipfel eine gemeinsame Erklärung abgeben und eine gemeinsame Sprache finden zu den großen sicherheitspolitischen Fragen unserer Zeit.“ Das sei „wirklich ein Erfolg“.
Merz zufolge ist die Unterstützung der Ukraine „aus dem G7-Kreis heraus so stark wie selten zuvor“. Alle G7-Partner würden den Druck auf Moskau erhöhen, auch durch Sanktionen. „Das setzt einen neuen Ton, auch in der transatlantischen Einigkeit und Entschlossenheit“, so Merz.
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