Marokkos Nationalmannschaft hat Gastgeber Kanada im ersten Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft mit 3:0 besiegt und damit aus dem Turnier geworfen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit sorgten zwei Treffer von Azzedine Ounahi und ein spätes Tor von Soufiane Rahimi für den Einzug der Nordafrikaner ins Viertelfinale.
Starke zweite Halbzeit der „Atlaslöwen“
Marokkos „Atlaslöwen“ entschieden die Partie vor allem mit einer Leistungssteigerung nach der Pause. Azzedine Ounahi avancierte zum Mann des Spiels, als er mit seinen Treffern in der 50. und 82. Minute den Sieg für Marokko praktisch sicherstellte. Soufiane Rahimi erhöhte in der achten Minute der Nachspielzeit mit dem 3:0.
Zur Halbzeit hatten sich beide Teams noch mit einem 0:0 in die Kabinen verabschiedet. Nach dem Seitenwechsel fand Marokko besser ins Spiel und nutzte die sich bietenden Räume effektiver. In der 50. Minute brachte Ounahi die Marokkaner in Führung, als er nach einer Vorlage von Hakimi den Ball aus 16 Metern im rechten unteren Eck platzierte.
Kanada drückt, scheitert aber an Torhüter Bono
Die erste Halbzeit war geprägt von einem intensiven Spiel der Kanadier, die Marokko früh störten und den Gästen kaum Raum ließen. Kanada erarbeitete sich die besseren Chancen, scheiterte jedoch mehrfach am stark parierenden marokkanischen Torhüter Bono. Besonders auffällig war Oluwaseyi, der in der 10. Minute aus kurzer Distanz an Bono scheiterte.
Kanada versuchte auch nach dem Rückstand, den Druck zu erhöhen, doch Marokkos Abwehr stand stabil und ließ kaum Chancen zu. In der Schlussphase machte Ounahi mit seinem zweiten Treffer die marokkanische Führung noch deutlicher. Nach einem schnellen Konter traf er in der 82. Minute zum 2:0.
Später Kontertreffer und Blick aufs Viertelfinale
In den letzten Minuten drehte Kanada noch einmal auf und holte eine Ecke nach der anderen heraus. Dennoch setzte Marokko den Schlusspunkt: Nach einem Konter in der Nachspielzeit traf Rahimi für die Nordafrikaner zum 3:0-Endstand.
Mit dem Sieg steht Marokko im Viertelfinale und trifft am Donnerstag auf den Gewinner der Partie zwischen Deutschland-Bezwinger Paraguay und Frankreich, das später am Abend ausgetragen wird.
