Linken-Chefin Ines Schwerdtner ruft angesichts geplanter Kürzungen im Sozialsystem zu bundesweiten Sozialprotesten auf. Zum Auftakt der Aktionen sollen in mehreren deutschen Städten Kundgebungen stattfinden, um nach Angaben der Parteichefin den Unmut vieler Menschen sichtbar zu machen.
Schwerdtner kritisiert Kürzungen und höhere Belastungen
Linken-Chefin Ines Schwerdtner ruft zur Beteiligung an Sozialprotesten auf. Es gehe im Land nicht voran und es werde jetzt zusätzlich noch gekürzt, sagte Schwerdtner den Sendern RTL und ntv. Die Menschen sollten länger arbeiten, ihnen werde die ganze Zeit gesagt, sie seien zu oft krank. „Die arbeitenden Menschen im Land werden hier tagtäglich beleidigt und sollen jetzt noch den Gürtel enger schnallen“, sagte Schwerdtner RTL und ntv.
Der Frust und die Wut der Menschen seien berechtigt, deswegen wolle die Partei mit dem Protest nun auf die Straße gehen. „Wir müssen Merz offensichtlich Dampf machen, weil diese Bundesregierung denkt, sie kann einfach so weitermachen“, sagte Schwerdtner RTL und ntv. Die Reformen würden jetzt durchgepeitscht, beispielsweise die Rente mit 70, die Abschaffung des Acht-Stunden-Tags und höhere Beiträge für Pflege und Krankenkasse. „Wir sagen: Es reicht. Wir müssen auf die Straße gehen und diese Kürzungen stoppen“, so Schwerdtner gegenüber RTL und ntv.
Bundesweite Proteste in mehreren Städten
Heute startet die Linke bundesweite Sozialproteste. In mehreren Städten, darunter Berlin, Köln und Hannover, sind Kundgebungen gegen Kürzungen im Sozialsystem geplant.
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