# Kubicki stützt Dürr und kritisiert FDP-Nachwuchs scharf Datum: 23.03.2026 15:49 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/kubicki-stuetzt-duerr-und-kritisiert-fdp-nachwuchs-scharf-694897/ --- FDP-Vize Wolfgang Kubicki spricht sich nach dem Absturz der Liberalen in Rheinland-Pfalz für einen Verbleib von Fraktionschef Christian Dürr im Amt aus und erteilt eigenen Führungsambitionen eine Absage. Zugleich mahnt er Loyalität in der Partei an und kritisiert frühere Nachwuchshoffnungen der FDP, die sich aus der Politik zurückgezogen haben. ## Kubicki stellt sich hinter Dürr FDP-VizeWolfgang Kubicki will nach dem Absturz der Liberalen in Rheinland-Pfalz am Vorsitzenden Christian Dürr festhalten. Dürr sei „vor zehn Monaten für zwei Jahre mit großer Mehrheit gewählt worden“, sagte Kubicki dem „Stern“ am Montag. Eigene Ambitionen auf den Parteivorsitz hege er vorerst nicht. „Ich schließe grundsätzlich nichts aus und halte mich für vieles geeignet – vom Bundespräsidenten bis zum Dax-CEO. Aber im Moment stellt sich die Frage nicht. Neuwahlen in der Partei müssten andere vorbereiten“, sagte Kubicki dem „Stern“. ### Bekannte Gesichter, aber kein Aufbruch für 20 Jahre Zur Rolle seiner Person in der Partei erklärte Kubicki, die FDP habe mit ihm und Marie-Agnes Strack-Zimmermann zwar zwei bundesweit bekannte Persönlichkeiten in ihren Reihen. „Wir können schon biologisch keinen Aufbruch für die nächsten 20 Jahre verkörpern“, gab er allerdings zu bedenken, wie er dem „Stern“ sagte. „Die Aufgabe ist, andere profilierte Leute so zu stärken, dass sie öffentlich durchdringen.“ Der 74-Jährige warnte die Liberalen zugleich vor Illoyalitäten in der jetzigen Lage. „Wir sind am Boden“, sagte er dem „Stern“. „Die Ausgangslage ist bitterer als 2013.“ ### Kritik an früheren Jungstars der FDP Hart ging Kubicki mit früheren Jungstars der Partei ins Gericht. Auf die Frage des „Stern“, ob er enttäuscht darüber sei, dass sich mit Johannes Vogel und Konstantin Kuhle Vertreter der nächsten Generation ins Berufsleben zurückgezogen hätten, sagte Kubicki, er finde es richtig, dass sie „Geld verdienen“ wollten. „Man sollte erst im normalen Leben bestehen und dann in den Bundestag gehen. Aber wer früher groß auf Parteitagen auftrat und die Richtung der FDP bestimmen wollte, sich jetzt aber komplett verabschiedet, sagt mehr über sich selbst als über die, die weiterkämpfen“, sagte Kubicki dem „Stern“. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück