Union und SPD haben sich bei ihrer Klausur in Münster auf einen verständnisvolleren Umgang verständigt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Felix Schreiner, betont die Notwendigkeit gemeinsamer Ergebnispräsentation und mahnt zu Eile bei Reformvorhaben.
Verständnis statt Streit
"Jedem muss klar sein, dass man auch gönnen können muss". Das sagte Felix Schreiner, Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Das ist auch der Geist der Tagung in Münster, dass wir in einem sehr guten Miteinander für Verständnis füreinander geworben haben."
Gemeinsame Präsentation als Erfolgsfaktor
Am Ende werde die Koalition nur erfolgreich sein, wenn sie Erfolge auch gemeinsam präsentiere. "Es müssen immer Kompromisse geschlossen werden. Aber am Ende zählt das Ergebnis und das gemeinsame Bild, das man nach außen abgibt."
Schreiner mahnte zu Eile bei Reformvorhaben. Allen in den beiden Koalitionsfraktionen sei klar, dass sie die vereinbarte Reformagenda schnell umsetzen müssten. Die Menschen hätten keine Lust auf Streit, sie wollten Ergebnisse von den regierungstragenden Fraktionen.