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Startseite AktuellKlassenerhalt perfekt: Der VfL Osnabrück bleibt in der 3. Liga!
AktuellSportVfL Osnabrück

Klassenerhalt perfekt: Der VfL Osnabrück bleibt in der 3. Liga!

von Maurice Guss 3. Mai 2025
von Maurice Guss 3. Mai 2025
VfL 'FanArt' im Pressebereich der Bremer Brücke / Archivfoto: Pohlmann
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Was im Winter noch wie ein aussichtsloses Unterfangen wirkte, ist nun Realität: Der VfL Osnabrück spielt auch in der kommenden Saison in der 3. Liga. Nach dem eigenen 2:0-Sieg gegen Viktoria Köln am Freitagabend machten die Ergebnisse der Konkurrenz am Samstag alles klar – zwei Spieltage vor Saisonende ist der Klassenerhalt geschafft.

Dortmunder Niederlage entscheidet

Nachdem die Lila-Weißen selbst vorgelegt hatten, mussten sie am weiteren Wochenende auf Schützenhilfe hoffen. Zwei Szenarien standen dabei im Raum:

  1. Stuttgart II (Tabellen-17.) oder Waldhof Mannheim (16., Spiel am Sonntag) patzen – der VfL wäre gerettet.
  2. Sollte Stuttgart gewinnen, müsste Dortmund II in Wiesbaden verlieren. Da beide Teams am nächsten Spieltag direkt aufeinandertreffen, könnte dann nur noch eines Osnabrück rechnerisch überholen.

Die Erlösung gab es bereits am Samstagnachmittag: Zwar siegte Stuttgart knapp mit 2:1 gegen Alemannia Aachen, doch Dortmund unterlag parallel dem SV Wehen Wiesbaden mit 2:4. Damit war das zweite Szenario erfüllt – und der VfL gerettet. Unabhängig vom Ausgang des Mannheimer Spiels am Sonntag steht Osnabrück damit frühzeitig als Drittligist für die kommende Saison fest.

Comeback vom Kellerkind

Dass der Klassenerhalt in dieser Saison keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt der Blick zurück. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga taumelte der VfL durch eine schwierige Hinrunde – Erfolgserlebnisse blieben aus, die Stimmung war angespannt.

Ein Tiefpunkt: die 0:2-Niederlage im Hinspiel gegen Viktoria Köln am 8. Dezember. Nach 17 Spieltagen stand Osnabrück mit acht Punkten Rückstand auf das rettende Ufer am Tabellenende. Der in der 125-jährigen Vereinsgeschichte erstmalige Absturz in die viertklassige Regionalliga war nicht nur möglich, sondern realistisch.

Neue Gesichter, neues Gesicht

Die sportliche Führung zog in der Folge Konsequenzen. Trainerteam und Sportgeschäftsführer wurden freigestellt, Marco Antwerpen übernahm an der Bremer Brücke das Ruder. Frithjof Hansen wurde vom U19-Coach zum Co-Trainer befördert, mit Frank Döpper kam im neuen Jahr ein Vertrauter Antwerpens ins Team.

Auch im Team auf dem Feld wurde kräftig nachjustiert: Sieben Abgänge, sieben Neuzugänge im Winter – und plötzlich funktionierte das Gefüge. In 19 Spielen sammelte der VfL unter dem neuen Trainerteam bemerkenswerte 37 Punkte. Ein Punkteschnitt von 1,95 – Aufstiegstempo im Abstiegskampf.

Der Kreis schloss sich beginnend mit Freitagabend: Wieder hieß der Gegner Viktoria Köln – diesmal war es der VfL, der mit 2:0 gewann. Der eine Treffer von Maxwell Gyamfi, der andere von Publikumsliebling Marcus Müller – ein anderer Abend, ein anderes Osnabrück.

„Hätten wir nicht zu hoffen gewagt“

Auf der Homepage des Vereins äußerten sich die Verantwortlichen emotional. VfL-Geschäftsführer Dr. Michael Welling sagte nach dem finalen Ergebnis am Samstag: „Ende des vergangenen Jahres war uns klar, dass wir in der Rückserie punkten müssen wie ein Aufsteiger. Dass der Mannschaft und dem Trainerteam das in dieser beeindruckenden Form gelungen ist und wir zwei Spieltage vor Ender der Saison den Klassenerhalt feiern können, damit konnte man nicht rechnen, mehr noch: Das hätten wir nicht zu hoffen gewagt“, so Welling.

„Ganz viele Räder haben so perfekt ineinandergegriffen, viele Menschen haben Anteil an diesem Erfolg“, führte Welling aus. „Ihnen allen und stellvertretend sicherlich der Mannschaft, dem Trainerteam, den Mitarbeitenden und unseren herausragenden Fans, gilt mein Dank für den leidenschaftlichen Einsatz in den letzten Wochen und Monaten. Ich bin sicher, dass an anderen Standorten alles auseinander geflogen wäre. Hier wurde noch enger zusammengerückt, sodass der Erfolg möglich wurde. Wir sind sicher mit anderen Erwartungen in die Saison gestartet, trotzdem dürfen wir nach diesem Saisonverlauf alle gemeinsam stolz sein auf das bisher Erreichte. Wir sind alle ein Stück – nur so ist dieses Ziel erreicht worden.“

Antwerpen blickt voraus

Auch Cheftrainer Marco Antwerpen, der die Samstagsspiele zu Hause am Fernseher verfolgte, fand emotionale Worte: „Das war von unserem ersten Tag an eine herausragende Teamleistung. Die Mannschaft war immer intakt und konnte mehr und mehr das auf den Platz bringen, was in ihr steckt. Gestern diese Stimmung an der Brücke zu erleben, die glücklichen Augen der Menschen zu sehen, die Gänsehaut in den letzten 10 Minuten, in denen das ganze Stadion stand, das ist für uns alle der verdiente Lohn für eine großartige Teamleistung. Nun dürfen alle, egal ob Spieler, Staff, Fans oder Mitarbeitende auf der Geschäftsstelle den Moment genießen, bevor wir dann in den verbleibenden zwei Ligaspielen und vor allem bei Pokalfinale gegen Lohne nochmal alles raushauen werden!“

Zwei weitere Absteiger stehen fest

Während Osnabrück feiert, herrscht bei zwei Abstiegskonkurrenten nach den Ergebnissen vom Samstagnachmittag Tristesse: Sandhausen unterlag zu Hause chancenlos gegen Hansa Rostock – der bittere Abstieg nach 17 Jahren Profifußball ist damit besiegelt. Ebenfalls nicht mehr zu retten: die U23 von Hannover 96, deren Schicksal durch den Stuttgarter Sieg besiegelt wurde. Bereits zuvor stand der Abstieg der SpVgg Unterhaching fest.

Offen ist nun noch der vierte Abstiegsplatz. In der Verlosung:

  • Alemannia Aachen (47 Punkte)
  • Erzgebirge Aue (46 Punkte, Spiel am Sonntag)
  • Borussia Dortmund II (43 Punkte)
  • VfB Stuttgart II (43 Punkte)
  • Waldhof Mannheim (40 Punkte, Spiel am Sonntag)

Dem VfL Osnabrück dürfte der Ausgang dieses Rennens derweil recht egal sein. Die Lila-Weißen bleiben nach einer einmaligen Aufholjagd in der 3. Liga!

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Maurice Guss

Maurice Guss absolvierte im Herbst 2019 ein Praktikum bei der HASEPOST. Im Anschluss berichtete er zunächst als freier Mitarbeiter über spannende Themen in Osnabrück. Seit 2021 arbeitet er fest im Redaktionsteam und absolviert ein Fernstudium in Medien- und Kommunikationsmanagement. Nicht nur weil er selbst mehrfach in der Woche auf dem Fußballfeld steht, berichtet er besonders gerne über den VfL Osnabrück.

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