CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann zeigt sich trotz Umfragewert von 6 Prozent im ZDF-Politbarometer optimistisch. Die Partei werde in Mecklenburg-Vorpommern die 5-Prozent-Hürde erreichen, betont sie. Für Bundeskanzler Friedrich Merz könnte dies laut Hoppermann womöglich amtsrelevant sein.
Intensiver Wahlkampf und Verwurzelung
Dem Nachrichtensender "Welt", sagte Hoppermann am Freitag: "Also, die Sorge habe ich, ehrlich gesagt, nicht. Ich war jetzt diese Woche mehrere Tage in Mecklenburg im Wahlkampf unterwegs, viele andere auch. Thorsten Frei war gestern auch noch dort im Wahlkampf unterwegs. Sie haben ganz viele Menschen aus anderen Landesverbänden, die da jetzt noch mal tageweise wirklich mit Bussen hinfahren und Haustürwahlkampf machen. Es geht da um jede Stimme, das wissen wir. Und wir kämpfen bis zum Schluss und sind da sehr motiviert und sehr optimistisch.“
Die CDU hält sie trotz der schlechten Umfragewerte für die Union noch immer für eine "breite Volkspartei". Zuletzt hätten die Ergebnisse der Kommunalwahl in Niedersachsen "nochmal eindrucksvoll gezeigt, wie verwurzelt die CDU gerade auch in den Bundesländern auf kommunaler Ebene ist".
Polarisierung als Herausforderung
Dennoch gebe es "eine Polarisierung insgesamt in der Politik", räumte Hoppermann ein.