Drei Menschen kamen Mitte Mai bei einem Hauseinsturz in Görlitz ums Leben.
Die Männer waren bereits in anderer Sache in Untersuchungshaft, wie t-online berichtet. Die beiden Tatverdächtigen sollen am Tag des Unglücks nach stehlenswertem Gut gesucht haben, darunter Fahrräder, Schrott und Buntmetalle. Sie sollen versucht haben, in verschiedene Häuser einzudringen, darunter auch das später eingestürzte Gebäude in der James-von-Moltke-Straße. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da die Begehung der Kellerräume aufgrund des Einsturzes und der Beräumung des Trümmerfeldes noch nicht möglich ist.
5.000 Euro Belohnung für Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen, die die beiden Tatverdächtigen am 18. Mai in der Nähe des Unglücksortes gesehen haben. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, wurde eine Belohnung von 5.000 Euro ausgelobt. Bei dem Unglück waren zwei Touristinnen aus Rumänien im Alter von 25 und 26 Jahren sowie ein 48-jähriger Mann mit bulgarischer und deutscher Staatsbürgerschaft ums Leben gekommen.
Gasexplosion löste Trümmerunglück aus
Hunderte Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungshundestaffeln suchten tagelang nach den Vermissten und durchkämmten den Trümmerberg teilweise mit Schaufeln und bloßen Händen. Die Ermittler gehen davon aus, dass eine Gasexplosion das Unglück verursacht hat. Der Tatvorwurf des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion bezieht sich auf jede plötzliche Ausdehnung von Gasen oder Dämpfen, die eine plötzliche Kraftentfaltung bewirkt, wie n-tv berichtet.
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