Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihren Leitzins unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh vorerst unverändert gelassen. Der Zins bleibt in einer Spanne zwischen 3,5 und 3,75 Prozent, wie die Zentralbank am Mittwoch mitteilte. Trotz erhöhter Unsicherheit, unter anderem infolge des Konflikts im Nahen Osten, sieht die Notenbank die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin als solide an.
Offenmarktausschuss beschließt Stabilität beim Leitzins
Auch unter ihrem neuen Vorsitzenden, Kevin Warsh, hält die US-Notenbank Federal Reserve an ihrem bisherigen Kurs fest. Der Leitzins werde sich weiterhin in einer Spanne zwischen 3,5 und 3,75 Prozent bewegen, teilte die Notenbank am Mittwoch mit. Nach mehreren Abstimmungen, die von Uneinigkeit geprägt waren, wurde die ungewöhnlich kurze öffentliche Erklärung zur Entscheidung vom Offenmarktausschuss einstimmig genehmigt, wie es in der Mitteilung der Federal Reserve heißt.
Zentrale Bank sieht „solide“ Wirtschaftsentwicklung
In der Erklärung des Offenmarktausschusses heißt es laut Federal Reserve, die Wirtschaftstätigkeit wachse trotz erhöhter Unsicherheit, die zum Teil auf den Konflikt im Nahen Osten zurückzuführen sei, in soliden Schritten. Das Produktivitätswachstum und die Kapitalinvestitionen seien stark. Der Beschäftigungszuwachs halte mit dem Wachstum der Erwerbsbevölkerung Schritt, und die Arbeitslosenquote habe sich kaum verändert.
Inflation bleibt über dem Zielwert
Die Federal Reserve betont in ihrer Erklärung, die Inflation bleibe im Vergleich zum Zwei-Prozent-Ziel des Offenmarktausschusses weiterhin erhöht, was zum Teil auf Angebotsschocks zurückzuführen sei, die in bestimmten Sektoren, darunter im Energiesektor, zu Preisanstiegen geführt hätten. Weiter heißt es in der Mitteilung, der Offenmarktausschuss werde für Preisstabilität sorgen.
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