Die Europäische Kommission will 200 Millionen Euro in Grönland investieren. Das Geld soll 2026 und 2027 in Bildung, Fischerei und kritische Rohstoffe fließen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen präsentierte das Paket bei ihrem Besuch in Nuuk.
"Global Gateway"-Paket für Arktis-Partnerschaft
Von der Leyen betonte: "Grönland kann auf die EU zählen". Sie verwies auf ihre frühere Botschaft und erklärte: "Das war meine Botschaft bei meinem letzten Besuch. Heute bin ich zurückgekehrt, um die konkreten Ergebnisse unserer engen Zusammenarbeit zu präsentieren." Das Vorhaben solle neue Chancen eröffnen und die EU-Präsenz in Grönland und der Arktis stärken. "Denn Grönland ist ein strategischer Verbündeter und ein vertrauenswürdiger Freund."
Gemeinsame Erklärung mit Dänemark
Zusätzlich unterzeichneten die EU, Grönland und Dänemark eine Erklärung zur Vertiefung der Zusammenarbeit. Diese Erklärung soll die Zusammenarbeit in Bereichen wie Infrastrukturentwicklung, nachhaltige Rohstoffe, saubere Energieproduktion und Forschung intensivieren.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Lebensbedingungen. Dazu zählen Investitionen in Wohnraum, nachhaltigen Tourismus und die Förderung kleiner Unternehmen. Zudem will die EU die digitale Anbindung durch Satelliten ausbauen und die Energieversorgung in abgelegenen Siedlungen modernisieren.