Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montag den Westen Kolumbiens erschüttert. Die Bürgermeister der betroffenen Städte melden mindestens 22 Tote. Die USGS schätzt, dass bis zu 1.000 Menschen ums Leben gekommen sein könnten.
Notfallmaßnahmen und Schäden
Präsident Abelardo de la Espriella berief einen Notfallstab ein und kündigte an, nach Pereira zu reisen, um die Betroffenen zu unterstützen.
Sechs Flughäfen, darunter die in Pereira, Manizales und Buenaventura, sind wegen Schäden geschlossen. Die kolumbianische Luftfahrtbehörde Aerocivil setzte die Flugbetriebe aus, bis die strukturellen Schäden geprüft sind.
Zudem sind Straßen in der Nähe von Cali und Manizales nach Erdrutschen gesperrt.
Die US-Geologiebehörde USGS gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass zwischen 100 und 1.000 Menschen gestorben sein könnten, mit 35 Prozent.