Vor einem Jahr öffnete der DJ’s Interior & Design Showroom in der Großen Straße 50/51 erstmals seine Türen – mit einem damals neuen Konzept für die Osnabrücker Innenstadt: drei Etagen stilvoller Einrichtungsideen, regionaler Kunst und persönlicher Beratung. Zum ersten Jubiläum blickt Inhaber Daniel Jaschke darauf zurück, wie sich der Showroom in der Innenstadt etabliert hat.
DJ’s Interior & Design bleibt in Bewegung
Im ersten Jahr hat sich im Showroom bereits viel getan. Schon drei Mal hat Jaschke mit seinem Team die Ausstellungsflächen verändert. „Unsere Kunden, die häufiger kommen, sollen immer wieder etwas Neues entdecken können“, erklärt Daniel Jaschke. Zum Herbst steht bereits die nächste größere Umgestaltung an. „Da verändert sich richtig was“, verspricht er. Auf Anfrage können daher auch bestimmte Ausstellungsstücke gekauft werden.
Individuelle Beratung zuhause
Von Anfang an habe er positive Rückmeldungen aus der Nachbarschaft in der Großen Straße, von Besucherinnen und Besuchern sowie von Kundinnen und Kunden erhalten, erinnert sich Jaschke. Während es zu Beginn vor allem um klassische Einrichtungsberatung ging, hat sich das Angebot von DJ’s Interior & Design inzwischen deutlich weiterentwickelt. Immer stärker rückt die bauliche Innenarchitektur in den Fokus.
„Wir nehmen uns Zeit, gehen zu unseren Kundinnen und Kunden nach Hause und entwickeln die Inneneinrichtung aus den Räumen heraus – manchmal auch, indem wir Wände herausnehmen, versetzen und die Räume dadurch verändern“, erklärt Jaschke.
Mehr als nur Möbel
„Damit sind wir vom schlichten Einrichten etwas weggekommen und können unseren Kunden mehr bieten als nur Möbel“, sagt Jaschke. Wer die innenarchitektonische Beratung in Anspruch nimmt, kann passende Möbel anschließend ebenfalls bei DJ’s Interior & Design auswählen – muss es aber nicht.

Im Showroom sind auf 400qm Einrichtungen für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche sowie Wohnaccessoires ausgestellt. / Foto: DJ’s Interior & Design
Große Projekte statt Spontankäufe
Im Showroom setzt er weiterhin auf eine wohnliche Atmosphäre. Eine Entwicklung hat sich Jaschke im ersten Jahr allerdings anders vorgestellt: den Verkauf von Wohnaccessoires. „Spontankäufe haben wir nur in Ausnahmefällen. Unsere Kundinnen und Kunden lassen sich in der Regel ausführlich für größere Projekte beraten und ergänzen nicht einfach einzelne Teile von uns“, erklärt er.

Bei der ausgestellten Kunst setzt Daniel Jaschke auf regionale Kooperation. / Foto: DJ’s Interior & Design
Nach einem Jahr herrscht Zufriedenheit im DJ’s Interior & Design
„Das erste Jahr war ein schöner Weg mit vielen schönen Gesprächen“, sagt Jaschke rückblickend. Mit der Entwicklung des Showrooms ist er zufrieden: Aufträge seien da, ebenso aber auch Besucherinnen und Besucher, die aus Neugier vorbeischauen und noch kein konkretes Projekt planen. „Es sind alle willkommen – und vielleicht sind sie ja die Kunden von morgen oder empfehlen uns weiter“, sagt Jaschke.

Von außen mag es dem ein oder anderen Stadtbummler gar nicht auffallen: Zwischen Tamaris und Juwelier Oerding-Edel geht es zum DJ’s Interior & Design auf drei Etagen. / Foto: DJ’s Interior & Design
Besuch aus New York als besonderes Highlight
Aktuell kommen die Kundinnen und Kunden von DJ’s Interior & Design überwiegend aus einem Radius von etwa 100 Kilometern. Ein besonderes Highlight war für Jaschke der Besuch von Gästen aus New York im Showroom. „Es wäre schon cool, in New York einen Auftrag zu haben“, gibt er zu.
Auch das Team bleibt in Bewegung
Auch das Team ist im ersten Jahr gewachsen. Mit bis zu fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann Jaschke inzwischen eine individuelle und persönliche Betreuung ermöglichen. Die Praxis habe gezeigt, dass sich seine Arbeit deutlich von klassischen Einrichtungshäusern unterscheide – und genau das werde von den Kundinnen und Kunden geschätzt. Auch Praktikantinnen und Studierende bringen regelmäßig neue Impulse ins Team und auf Social Media.
Mehr Design, mehr digitale Möglichkeiten
Auch wenn Jaschke mit dem ersten Jahr zufrieden ist, hat er für die Zukunft weitere Pläne. Eine große Expansion ist derzeit nicht vorgesehen, das bestehende Konzept soll erhalten bleiben. Mittelfristig möchte er jedoch den Design-Bereich stärker in den Fokus rücken. „Der Interior-Teil läuft super, gerade mit den baulichen Projekten. Den Design-Teil würde ich mittelfristig aber gerne mehr in den Fokus rücken“, erklärt Jaschke. Dazu gehört auch die eigene Produktlinie, die künftig eine größere Rolle spielen könnte.
Ein weiteres Thema, das Jaschke und sein Team beschäftigt, ist Künstliche Intelligenz. „Mit digitalen und KI-Lösungen kann man im Bereich der Innenarchitektur auf Planungsebene viele neue Wege gehen“, sagt er.
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