Viele Unternehmen in Deutschland haben die Förderung von Frauen in ihrer Organisation verankert. In einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom gaben rund drei Viertel der befragten Firmen an, eine verantwortliche Stelle oder Person für Frauenförderung und die Erhöhung des Frauenanteils benannt zu haben. Die Zuständigkeiten liegen häufig in der Unternehmensleitung, aber auch im Personalbereich, der mittleren Führungsebene oder bei spezialisierten Beauftragten.
Frauenförderung in drei von vier Unternehmen verankert
Wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom ergab, haben rund drei Viertel der deutschen Unternehmen (72 Prozent) eine für die Förderung von Frauen und die Erhöhung des Frauenanteils verantwortliche Stelle oder Person benannt (Quelle: IT-Branchenverband Bitkom).
In knapp der Hälfte der Unternehmen (48 Prozent) sind die Geschäftsführung oder der Vorstand verantwortlich für Themen zur Förderung von Frauen oder für die Erhöhung des Frauenanteils. In 29 Prozent der Unternehmen liegen diese Themen im Personal- oder HR-Bereich, in 20 Prozent ist die mittlere Führungsebene zuständig.
Spezialisierte Beauftragte nehmen wichtige Rolle ein
Viele Unternehmen setzen auch auf spezialisierte Stellen. In mehr als einem Viertel der Unternehmen (26 Prozent) sind Gleichstellungsbeauftragte verantwortlich für Frauenförderung, in 12 Prozent sind es Diversity-Beauftragte.
Telefonische Befragung von 603 Unternehmen
Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland. Die Interviews wurden von der 50. Kalenderwoche 2025 bis zur 6. Kalenderwoche 2026 mit der Führungsebene, Entscheidern und Personalchefs durchgeführt (Quelle: Bitkom Research).
✨ mit KI bearbeitet