Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will auf Verbandsebene keine externen Investoren beteiligen und schließt zugleich eine Verlegung des DFB-Pokalfinales ins Ausland aus. Stattdessen setzt der Verband auf Digitalisierung, Kooperationen in Tochtergesellschaften und die mediale Strahlkraft seiner Wettbewerbe.
Keine Investoren auf Verbandsebene
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird sich auf Verbandsebene nicht für externe Investoren öffnen. „Externe Investoren wird es bei der DFB GmbH und Co. KG selbst nicht geben“, sagte Holger Blask, Generalsekretär des DFB und Vorsitzender der Geschäftsführung, dem „Handelsblatt“.
Auf Ebene einzelner Tochtergesellschaften könne der Verband jedoch Kooperationen nicht ausschließen. Eine Zusammenarbeit mit Dritten sei „in bestimmten Fällen denkbar“, etwa bei Digitalisierungsthemen, sofern sie „einen klaren strategischen Mehrwert“ bringe, sagte Blask dem „Handelsblatt“.
DFB-Pokalfinale bleibt in Deutschland
Auch eine Verlegung des DFB-Pokalfinales ins Ausland schloss Blask aus. „Wir werden den DFB-Pokal und insbesondere das Finale nicht ins Ausland verlegen. Wir wollen und müssen unsere eigene DNA bewahren“, sagte er dem „Handelsblatt“.
Fokus auf mediale und digitale Strahlkraft
International setze der Verband „vor allem auf die Strahlkraft der medialen und digitalen Angebote unserer Wettbewerbe und vereinzelte Auftritte unserer Männer- und Frauennationalmannschaften“, so Blask im „Handelsblatt“. Andere Wettbewerbe in Europa verfolgen dagegen Pläne, einzelne Pflichtspiele im Ausland auszutragen.
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