Die Deutsche Bahn will bundesweit mindestens ein Fünftel ihrer Büroflächen einsparen. Laut einem Bericht des Handelsblatts unter Berufung auf Unternehmenskreise soll dies den Konzern in den nächsten fünf Jahren um rund 100 Millionen Euro entlasten.
Konzernumbau unter Evelyn Palla
Bahn-Chefin Evelyn Palla setzt mit der Maßnahme ihren Umbau fort, nachdem sie zuvor Vorstand und Führungsebenen verkleinert hatte. „Wir machen den DB-Konzern schlanker, schneller und effizienter“. Weniger Verwaltung bedeute auch weniger Bürofläche, um Kosten zu senken und die Mittel stärker auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, so Palla im Gespräch mit dem Handelsblatt.
Die Beschäftigten sollen künftig räumlich stärker zusammenrücken. Der Konzern habe sein Immobilienportfolio in den vergangenen Monaten kritisch überprüft, heißt es in einer Mitteilung. Die Flächenkürzung ist Teil der Strategie "DB 2035", mit der der Konzern schrittweise leistungsfähiger und verlässlicher werden soll.
Ziel: Dauerhafte Einsparungen ab 2028
Palla hatte bereits im Dezember angekündigt, die Stellenzahl in der Konzernleitung von rund 3.500 auf etwa 2.500 zu reduzieren – ein Abbau von rund 1.000 Stellen.
Der gesamte Konzernumbau soll ab 2028 dauerhaft mehr als 500 Millionen Euro jährlich bei Sach- und Personalkosten einsparen.