Sachsen-Anhalts AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund strebt an, die Wahl zum Ministerpräsidenten im ersten Wahlgang zu sichern. Gespräche der vergangenen Wochen hätten dies möglich gemacht, sagte er dem Nachrichtensender „Welt“.
Start im Dezember geplant
"Das, was mich aktuell motiviert, ist, dass wir auf der einen Seite dadurch auch die Wahl des Ministerpräsidenten im ersten Wahlgang sicherstellen, was für mich auch eine Voraussetzung jetzt war, diesen Schritt auch in der Öffentlichkeit zu gehen, dass ich jetzt ein konkretes Datum definieren kann. Das haben die Gespräche der letzten Wochen ergeben und möglich gemacht".
Siegmund kündigte an, im Dezember mit dem Vorhaben beginnen zu wollen. Zugleich verwies er auf noch offene politische Fragen innerhalb der Fraktion und mit weiteren Abgeordneten.
Offene Punkte, aber festes Datum
"Auf der anderen Seite hat es aber auch gezeigt, dass wir mit einer Fraktion, mit einigen Abgeordneten halt noch viele Punkte zu klären haben, politischer Natur, die aber mehr als lösbar sind natürlich, die aber trotzdem noch Zeit brauchen. Das ist verabredet mit den Kollegen, deswegen auch dieser Zeitplan hier für den Dezember", so der AfD-Politiker.
Aber man habe jetzt "ein festes Datum, an dem werden wir jetzt festhalten und darauf werden wir jetzt hinarbeiten."