Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union in der CDU, Hubert Hüppe, hat sich von Aussagen von Kanzler und CDU-Parteichef Friedrich Merz zur Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung distanziert. Hüppe betonte, die gesetzliche Rente müsse für langjährig Beschäftigte deutlich oberhalb der Grundsicherung im Alter liegen, selbst bei einem Erwerbsleben mit Mindestlohn. Er warnte vor negativen Folgen für Arbeitsanreize und einem möglichen Anstieg von Schwarzarbeit.
Differenz zu Äußerungen von Friedrich Merz
Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union in der CDU, Hubert Hüppe, reagierte auf die Aussage von Kanzler und Parteivorsitzenden Friedrich Merz, wonach die gesetzliche Rentenversicherung allenfalls noch „die Basisabsicherung für das Alter“ sein werde. Von dieser Einschätzung des Kanzlers und Parteivorsitzenden Friedrich Merz distanzierte sich Hüppe.
Forderung nach spürbar höherer Rente
„Der Senioren-Union ist wichtig, dass jeder, der 45 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, spürbar mehr als die Grundsicherung im Alter erhält – selbst, wenn er nur Mindestlohn erhalten hat“, sagte Hüppe dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben). „Ansonsten ist der Anreiz, zu arbeiten statt Bürgergeld zu beziehen, noch geringer. Das würde zusätzlich die Schwarzarbeit fördern.“
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