Vor der Sondersitzung der Unionsfraktion zur Neuwahl eines Fraktionschefs in der kommenden Woche rechnet Erster Parlamentarischer Geschäftsführer Steffen Bilger mit einer hohen Präsenz der insgesamt 208 Abgeordneten. Die Abstimmung über den Nachfolger des zurückgetretenen Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn soll der neuen Spitze ein „starkes Mandat“ verschaffen.
Bilger stellt Geschlossenheit der Fraktion in den Vordergrund
Erster Parlamentarischer Geschäftsführer Steffen Bilger erwartet für die Sondersitzung der Unionsfraktion zur Wahl eines neuen Fraktionschefs eine breite Beteiligung. „Für den neuen Fraktionsvorsitz braucht es ein starkes Mandat“, sagte Bilger dem Nachrichtenportal T-Online. Deshalb gehe er davon aus, dass viele Kollegen an der Sonderfraktionssitzung teilnehmen, trotz sitzungsfreier Zeit. „Eine hohe Beteiligung ist ein wichtiges Zeichen der Geschlossenheit und der Verantwortung unserer Fraktion“, so Bilger laut T-Online.
Neuwahl des Fraktionsvorsitzes am 29. Juli
Die Unionsfraktion soll sich am 29. Juli um 14 Uhr in Berlin treffen, um einen Nachfolger für den zurückgetretenen Jens Spahn zu wählen. Das Vorschlagsrecht für die Personalie liegt bei den Parteivorsitzenden von CDU und CSU, Friedrich Merz und Markus Söder.
