Die AfD baut in der von Forsa erhobenen Wählergunst ihren Vorsprung weiter aus und liegt deutlich vor der Union. In der aktuellen Umfrage für RTL und ntv erreicht sie mit 28 Prozent ihren bislang höchsten von Forsa auf Bundesebene gemessenen Wert. Die übrigen im Bundestag vertretenen Parteien verharren weitgehend auf ihren bisherigen Niveaus oder verlieren leicht. Auch bei der Frage nach der politischen Problemlösungskompetenz liegt die AfD vor der Union.
AfD mit Rekordwert, Union klar dahinter
In der wöchentlichen Forsa-Erhebung für die Sender RTL und ntv gewinnt die AfD gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und kommt auf 28 Prozent. Die Union bleibt mit 22 Prozent unverändert auf dem zweiten Platz. Die Grünen verlieren einen Punkt und erreichen 14 Prozent, während das BSW erstmals seit März wieder 3 Prozent erzielt. Unverändert bleiben die Werte für die SPD mit 12 Prozent, die Linke mit 11 Prozent und die FDP mit 4 Prozent.
Kompetenzzuschreibungen und Unzufriedenheit mit Kanzler Merz
Bei der Frage nach der politischen Kompetenz liegt die AfD ebenfalls vorn und vergrößert ihren Abstand zur Union. Sie kommt aktuell auf 15 Prozent und gewinnt damit einen Prozentpunkt hinzu, während CDU und CSU einen Punkt verlieren und nun bei 13 Prozent liegen. Unverändert trauen 8 Prozent am ehesten den Grünen zu, die Probleme im Land zu lösen, 5 Prozent der SPD und 4 Prozent der Linken. Eine Mehrheit von 53 Prozent traut jedoch keiner Partei zu, die Probleme im Land am besten zu lösen.
Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind weiterhin nur 14 Prozent der Bundesbürger zufrieden. 85 Prozent (+1) zeigen sich mit seiner Arbeit unzufrieden. Auch in den eigenen Reihen überwiegt die Kritik: Mittlerweile ist eine Mehrheit von 57 Prozent der Anhänger von CDU und CSU mit der Arbeit des Bundeskanzlers nicht zufrieden.
Grundlage der Umfrage
Für die Forsa-Erhebung für RTL und ntv wurden vom 12. bis 18. Mai 2.000 Personen befragt.
✨ mit KI bearbeitet