HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
29-Jähriger entrinnt Tod nur knapp: Familie sammelt Spenden...
So ermöglichen das Museum am Schölerberg und „Bei...
4,85 Millionen Euro aus dem Landesbauprogramm für die...
Nächtliche Sperrung der Autobahn A30 zwischen Rheine-Nord und...
Wann fällt der Unterricht im Raum Osnabrück aus...
Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 16....
Frau in Osnabrück Westerberg an der Haustür überfallen...
Fridays for Future Osnabrück mobilisiert nur ein Dutzend...
Riesselmann hat das letzte Wort: VfL Osnabrück holt...
Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltZF: Sparprogramm reicht, keine Zusatzmaßnahmen für Antriebssparte
Deutschland & die Welt

ZF: Sparprogramm reicht, keine Zusatzmaßnahmen für Antriebssparte

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 18. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 18. November 2025
Foto: dts
28

ZF-Personalvorstand und Arbeitsdirektorin Lea Corzilius sieht nach eigener Aussage keine Notwendigkeit für weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der defizitären Pkw-Antriebssparte. Das Anfang Oktober vorgestellte Sparprogramm reiche aus, sagte sie der FAZ. IG-Metall-Vertreterin Helene Sommer verteidigte in der FAZ den scharfen Ton der Arbeitnehmerseite im vergangenen Jahr. Beide fordern bessere politische Rahmenbedingungen.

Stabilisierungsmaßnahmen und Sparprogramm

Lea Corzilius, Personalvorstand und Arbeitsdirektorin von ZF, hält weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der defizitären Pkw-Antriebssparte des angeschlagenen Automobilzulieferers für nicht notwendig. Das Sparprogramm, das ZF Anfang Oktober vorstellte, werde ausreichen, sagte sie der FAZ. „Wir haben klar gesagt, wir schließen jetzt ein Bündnis, mit dem wir unsere Ziele erreichen, und starten keine Salamitaktik, bei der wir die Maßnahmen immer wieder verschärfen müssen. Die Beiträge summieren sich auf eine Kostenersparnis von 500 Millionen Euro und sind der Kraftakt, der nötig ist, um die Antriebssparte aus eigener Kraft in die Zukunft zu führen“, sagte Corzilius. Das vor wenigen Wochen vorgestellte Sparprogramm sollte einen fast ein Jahr währenden Streit zwischen ZF-Vorstand und Arbeitnehmervertretung beenden.

IG Metall verteidigt scharfen Ton

Helene Sommer, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Friedrichshafen-Oberschwaben, verteidigte in der FAZ die zum Teil scharfen Angriffe auf den ZF-Vorstand im vergangenen Jahr. „Sozialpartnerschaft heißt nicht, dass wir keine Konflikte führen. Ganz oft setzt die Lösung den Konflikt voraus, weil wir in schwierigen Zeiten von schwierigen Fragen stehen. Und Sozialpartner haben unterschiedliche Interessen, die man austragen muss. An ganz vielen Stellen wäre Lösungen überhaupt nicht möglich, wenn man vorher nicht mal die Positionen austauscht – im Zweifel auch auf dem Betriebshof mit Lautsprecher“, sagte Sommer der FAZ.
„Ich sage weder auf eine Kundgebung noch sonst irgendwo etwas, was ich nicht meine. Und ich sage das nicht, um eine Belegschaft aufzuwiegeln, sondern ich sage Dinge, weil ich sie so wahrnehme. Das heißt nicht, dass ich mich nicht mit jemanden, den ich hart kritisiere, danach wieder an einen Tisch setzen kann. Man muss hart miteinander ins Gericht gehen, um danach für die Beschäftigten Lösungen zu finden.“

Forderungen an die Politik und Anreize für Hybride

Corzilius mahnte „bei den politischen Rahmenbedingungen einen konstruktiven Weg nach vorne“ an und nannte als „Bürokratie, Energie, Lohnnebenkosten – und für ZF ganz spezifisch das Verbrenner-Aus mit Blick auf Plug-in-Hybridfahrzeuge“ als Handlungsfelder. „Wir wollen beim Verbrenner-Aus keine Kehrtwende machen und stehen zu den CO2-Zielen, aber wir wollen den Plug-in-Hybrid aus dem Dornröschen-Schlaf wecken“, sagte Corzilius und forderte steuerliche Erleichterungen für Fahren von Hybrid-Fahrzeugen. „Wir brauchen ein gutes Anreizsystem. Ein Beispiel: Wenn ich im Ruhrgebiet unterwegs bin, fahre ich rein elektrisch. Fahre ich aber von dort nachts mit Kindern auf der Rückbank zurück an den Bodensee, bin ich froh, dass ich nicht noch laden muss. Insgesamt bin ich die meiste Zeit elektrisch unterwegs. Um die richtigen Anreize zu setzen: Warum bekommt jemand, der einen hohen elektrischen Fahranteil hat, keinen besseren Steuersatz als jemand, der nicht elektrisch fährt.“
Auch Sommer fordert bessere Rahmenbedingungen für die Industrie, weist allerdings zurück, dass die hohen Löhne der IG Metall die Entwicklung der Unternehmen ausbremsen. „Wir müssen die Unternehmen in die Lage versetzen, trotz hoher Löhne gutes Geld zu verdienen. Wir konnten die Entgelte durchsetzen, weil die Unternehmen so stark waren und wir den dort erwirtschafteten Wohlstand so verteilen konnten“, sagte Sommer. „Es ist ja nicht so, dass die Metall- und Elektroindustrie in den vergangenen Jahrzehnten nicht auch ordentliches Geld verdient hat. Die maßgebliche Frage ist, ob unsere Industrie wettbewerbsfähig ist, damit wir uns dieses Wohlstandsniveau leisten können. Darum müssen wir uns kümmern.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Lkw-Parksituation an Autobahnen bleibt kritisch in Deutschland
nächster Artikel
Einbrüche und Autodiebstahl: Kriminelle ziehen Spur durchs Osnabrücker Land

das könnte Sie auch interessieren

Bundesregierung zieht positives Fazit zur Münchner Sicherheitskonferenz

16. Februar 2026

Dax stabilisiert sich knapp über wichtiger 25.000-Punkte-Marke

16. Februar 2026

Lehrerverband kritisiert pauschales Social-Media-Verbot für Unter‑14-Jährige

16. Februar 2026

Bundesregierung plant Reform zur Stärkung des Anwaltsnotariats

16. Februar 2026

Union fordert Zugangskontrollen an Bahnhöfen für mehr Sicherheit

16. Februar 2026

Kreml weist westliche Mordvorwürfe im Fall Nawalny zurück

16. Februar 2026

Bund sichert Raffinerie Schwedt und Kraftstoffversorgung in Ostdeutschland

16. Februar 2026

Justizministerin verteidigt SPD-Plan für Social-Media-Verbot unter 14

16. Februar 2026

Dax legt zu, bleibt knapp unter 25.000-Punkte-Marke

16. Februar 2026

Laschet: Mullah-Regime im Iran steht vor dem Ende

16. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Bundesregierung zieht positives Fazit zur Münchner Sicherheitskonferenz

    16. Februar 2026
  • Dax stabilisiert sich knapp über wichtiger 25.000-Punkte-Marke

    16. Februar 2026
  • Lehrerverband kritisiert pauschales Social-Media-Verbot für Unter‑14-Jährige

    16. Februar 2026
  • 29-Jähriger entrinnt Tod nur knapp: Familie sammelt Spenden für teure Intensivtherapie

    16. Februar 2026
  • Bundesregierung plant Reform zur Stärkung des Anwaltsnotariats

    16. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3