Der VfL Osnabrück bleibt das Maß aller Dinge in der 3. Liga. Gegen Schlusslicht 1. FC Schweinfurt 05 gewann der Tabellenführer an der Bremer Brücke hochverdient mit 4:0 und feierte damit den siebten Sieg in Folge. Im Jahr 2026 bleiben die Lila-Weißen damit ungeschlagen.
Wiemann trifft, Kehl erhöht
Osnabrück übernahm von Beginn an die Kontrolle gegen tief stehende Gäste. Erste Chancen blieben zunächst ungenutzt: Robin Meißner verpasste aus spitzem Winkel die Führung (9. Spielminute), wenig später scheiterte Lars Kehl freistehend an Torhüter Stahl (16.).
In der 27. Minute fiel dann das 1:0. Nach einer Hereingabe ins Zentrum bekam Schweinfurt den Ball nicht geklärt, Niklas Wiemann schaltete am schnellsten und stocherte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie.
Der VfL blieb spielbestimmend und legte noch vor der Pause nach. Ein langer Ball hebelte die Defensive der Gäste aus, Robin Meißner setzte sich im Laufduell durch und legte quer auf Kehl, der frei vor dem Tor zum 2:0 einschob (37.).
Meißner entscheidet die Partie
Nach dem Seitenwechsel agierte Osnabrück zunächst etwas zu kontrolliert und kam erst nach einer guten Stunde wieder zwingend vor das Tor. Schweinfurt blieb offensiv weitgehend harmlos und kam lediglich zu einem Kopfball von Thomas Meißner, der auf dem Tordach landete (51.).
In der 61. Minute sorgte der VfL für die Entscheidung. Nach einem Konter zog David Kopacz mehrere Gegenspieler auf sich und legte auf den freistehenden Robin Meißner ab, der überlegt ins linke untere Eck zum 3:0 traf.
In der Folge kontrollierte Osnabrück die Partie auf Sparflamme, während Schweinfurt kein Risiko mehr einging und kaum gefährlich wurde.
Christensen setzt den Schlusspunkt
Den Schlusspunkt setzte Frederik Christensen. Nach einer Flanke von Robert Tesche lief der Linksaußen aus dem Rückraum ein und köpfte zum 4:0 ein (83.).
Bis zum Abpfiff blieb es ein einseitiges Spiel. Die Gäste kamen nur noch zu einem Distanzversuch durch Grimbs, der knapp über das Tor ging (90.).
Der VfL Osnabrück gewinnt damit souverän, zum 17. Mal in dieser Saison zu Null und baut seine Siegesserie weiter aus. Am Nachmittag treffen noch die Aufstiegskonkurrenten Duisburg und Essen aufeinander. Duisburg ist unter der Woche zugleich der nächste Gegner der Lila-Weißen, die zum Abschluss der englischen Woche noch Energie Cottbus empfangen.