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Startseite Bremer BrückeVfL Osnabrück 2025: Auf die Rettung folgt der Bruch – und neue Stabilität
Bremer BrückeAktuellSportVfL Osnabrück

VfL Osnabrück 2025: Auf die Rettung folgt der Bruch – und neue Stabilität

von Maurice Guss 27. Dezember 2025
von Maurice Guss 27. Dezember 2025
Bremer Brücke / Foto: IMAGO, osnapix
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Fans des VfL Osnabrück sind Auf und Abs gewöhnt – und dürften im Jahr 2025 trotzdem nochmal um ein Vielfaches mehr gealtert sein als üblich. Sportlich begann das zurückliegende Jahr im Überlebensmodus, getragen wurde es von einer mühsamen Rettung vor dem Sturz in die sportliche Bedeutungslosigkeit. Es folgte ein Sommer mit klaren Schnitten und ein Herbst, der eher Ordnung als Glanz zeigte, in dem sich der VfL aber immerhin wieder in sichereren Fahrwassern positionierte.

Antwerpen übernimmt am Tiefpunkt – und liefert

Als 2025 begann, war die Lage eindeutig. Der VfL stand am Tabellenende der 3. Liga, der erstmalige Abstieg in die Viertklassigkeit war kein fernes Szenario, sondern tägliche Begleiterscheinung. Die Verpflichtung von Marco Antwerpen wenige Wochen zuvor passte genau in diese Wirklichkeit: Es kam ein Fußballlehrer, der mehr als Retter denn als Visionär bekannt war – und der diesem Ruf auch bei den Lila-Weißen gerecht werden sollte.

War der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze zu Antwerpens Amtsantritt noch erheblich, der Druck konstant, schaffte der neue Mann an der Seitenlinie überraschend schnell eine Grundlage, um wieder bergauf zu klettern. Die Mannschaft zog mit – auch dank neuem Personal in der Winterpause. In der Rückrunde stabilisierte sich der VfL Schritt für Schritt, sammelte Punkte, arbeitete sich heran. Siege und Remis sorgten dafür, dass aus dem Tabellenkeller wieder Anschluss geschaffen wurde – eine schon jetzt – trotz noch nicht sicherer Rettung – beachtliche Aufholjagd.

Rund um das 50-jährige Flutlicht-Jubiläum an der Bremer Brücke im Frühjahr zeigte sich allerdings, wie fragil die Situation trotz zahlreichen Spielen ohne Niederlagen noch war. Niederlagen wie gegen Wehen Wiesbaden zeigten, wie wenig nötig war, um mühsam gewonnenen Boden wieder zu verlieren. Stabilität: ja. Sicherheit: nein.

Entscheidung im Schlussspurt

Der Entscheidung folgte im Saisonendspurt. Nach einer Heimniederlage gegen Hansa Rostock war der Druck wieder vollständig da – und die Wochen zuvor wirkten plötzlich brüchig. Die Antwort lieferten die Lila-Weißen ausgerechnet beim Tabellenführer Dynamo Dresden. Der späte 1:0-Auswärtssieg bot kein spektakuläres Spiel, aber ein wirkungsvolles: defensiv konzentriert, geduldig, entschlossen im richtigen Moment. Mit dem anschließenden 1:0 gegen Ingolstadt bestätigte der VfL den Eindruck. Die Mannschaft konnte auch Rückschläge verarbeiten und hatte in den Erfolgswochen zuvor offenbar ausreichend Selbstvertrauen getankt.

Anfang Mai folgte der letzte Schritt. Das 2:0 gegen Viktoria Köln brachte den VfL in eine Position, in der das Ziel greifbar wurde. Einen Tag später war es rechnerisch fix: Der Klassenerhalt war gesichert – und der Sturz in die sportliche Bedeutungslosigkeit gerade noch abgewendet.

Ausbleibender Erfolg nach der Rettung führt zu Sommer der Konsequenzen

Der gesicherte Ligaverbleib führte allerdings nicht zu einem positiven Ausklang. Im letzten Ligaspiel gegen den SC Verl setzte es eine deutliche Niederlage. Wenige Tage später verlor der VfL auch das Niedersachsenpokalfinale gegen Blau-Weiß Lohne – und damit die Chance auf den DFB-Pokal. Eine ernüchternde, aber letztlich zumindest gerettete Saison endete folgerichtig ohne Auftrieb.

Der Verein reagierte. Trotz des Klassenerhalts trennte sich der VfL von Marco Antwerpen – im Clinch und begleitet von schwerwiegenden Vorwürfen. Parallel stellte der Klub die sportliche Führung neu auf. Vereinslegende Joe Enochs kehrte als Direktor Fußball zurück, Timo Schultz übernahm als Cheftrainer, auch die Mannschaft wurde quasi einmal auf links gezogen.

VfL Osnabrück stabilisiert sich ohne zu Glänzen

Trotz personeller 180-Grad-Wende verlief der Start in die Saison 2025/26 deutlich ruhiger. Der VfL sammelte früh Punkte, blieb mehrfach ohne Gegentor und etablierte sich im oberen Tabellenmittelfeld in Reichweite zu den Spitzenplätzen – ohne spielerisch allzu sehr zu überzeugen. Viele Spiele waren eng, geprägt von Kontrolle, defensiver Stabilität und wenig Offensivdrang. In einem unruhigen Jahr tat der ruhige Ansatz allerdings gut.

Doch die Hinrunde bot auch Ausreißer. Unerwartet deutlichen Auswärtssiege standen ebenso plötzliche klare Niederlagen gegenüber, ein frühes Aus im Landespokal setzte einen herben Dämpfer. Der VfL wirkte gefestigt, aber nicht konstant. Er hielt Abstand nach unten, ohne sich ganz an der Spitze festzusetzen – auch weil in den letzten vier Partien des Jahres die Luft ausging und darin am Ende drei Niederlagen standen.

Wie geht’s 2026 weiter?

So steht der VfL Osnabrück zur Winterpause nach einer letzten 1:2-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart II auf Rang sechs. Zwar ist der Tabellenplatz Ausdruck einer Entwicklung, die zu Jahresbeginn wohl sowohl die Verantwortlichen als auch die Fans mit Kusshand genommen hätte, aber doch mahnen die sich zuletzt wieder mehrendenden Rückschläge zur Zurückhaltung mit Blick auf das Jahr 2026, das Mitte Januar mit einem Testspiel gegen den FC Schalke 04 und einem Gastspiel in Aachen startet.

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Maurice Guss

Maurice Guss absolvierte im Herbst 2019 ein Praktikum bei der HASEPOST. Im Anschluss berichtete er zunächst als freier Mitarbeiter über spannende Themen in Osnabrück. Seit 2021 arbeitet er fest im Redaktionsteam und absolviert ein Fernstudium in Medien- und Kommunikationsmanagement. Nicht nur weil er selbst mehrfach in der Woche auf dem Fußballfeld steht, berichtet er besonders gerne über den VfL Osnabrück.

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