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Startseite AktuellVerzögerungen bei Bombenräumung: Stadt Osnabrück verhängt Bußgelder gegen 27 Störer
AktuellOsnabrück

Verzögerungen bei Bombenräumung: Stadt Osnabrück verhängt Bußgelder gegen 27 Störer

von Dominik Lapp 19. Februar 2025
von Dominik Lapp 19. Februar 2025
Mobile Zentrale der Kampfmittelbeseitigung. / Foto: Pohlmann
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Die Bombenräumung am vergangenen Sonntag (16. Februar) wurde immer wieder durch unbefugte Personen im Evakuierungsgebiet verzögert. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) musste seine Arbeit mehrfach unterbrechen, weil sich Menschen ins Sperrgebiet schlichen oder dort plötzlich auftauchten. Die Stadt Osnabrück reagiert nun mit strengen Maßnahmen, wie bei einer Pressekonferenz am Dienstag (18. Februar) bekannt gegeben wurde: Insgesamt wurden 27 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, die Bußgelder zwischen 300 und 5.000 Euro nach sich ziehen können.

Stadt will maximale Strafen verhängen

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter machte deutlich: „Wir werden den höchstmöglichen Rahmen ausschöpfen.“ Die Stadt will damit ein klares Signal setzen, dass Verstöße gegen die Evakuierungsanordnungen nicht toleriert werden. Darunter zu leiden hatten am Wochenende 11.800 Menschen, die erst um 21:30 Uhr nach Hause zurückkehren konnten.

Besonders dreist zeigte sich ein Bürger, der sich nachträglich schriftlich meldete und offen zugab, das Sperrgebiet während der Räumung betreten zu haben. „Das wird für ihn jetzt natürlich teuer“, erklärte Stadtsprecher Simon Vonstein.

Ein weiterer Vorfall sorgte für Kopfschütteln bei den Behörden: Ein Mann schlich sich bis zur Baustelle im Lokviertel vor, um Fotos zu machen. Als er entdeckt wurde, meldete sich der Sprengmeister telefonisch bei Ordnungsamtsleiterin Sandra Kühle und forderte ein Taxi für den ungebetenen Gast an. „Das Taxi haben wir geschickt, das Bußgeld wird folgen“, so Kühle.

Pressekonferenz Bombenräumung

Bei der Pressekonferenz zur Bombenräumung (von links): Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, Stadtsprecher Simon Vonstein und Stadtsprecherin Silke Brickwedde. / Foto: Dominik Lapp

Lebensgefährliche Gefahren durch Bombensplitter

Die Stadtverwaltung betonte am Dienstag noch einmal die Notwendigkeit der Evakuierung im Umkreis von 1.000 Metern um den Bombenfundort. So verwies die Ordnungsamtsleiterin auf ein Beispiel aus der Praxis: „Ich habe in meinem Büro einen Bombensplitter, der bei einer kontrollierten Sprengung 1.350 Meter weit geflogen ist. Der ist so scharfkantig, dass er einen Menschen getötet hätte.“ Auch die Oberbürgermeisterin erinnerte an einen Fall, bei dem ein Bombensplitter bei einer Sprengung im Heger Holz 1.200 Meter weit flog, ein Dach durchschlug und in einem – zum Glück unbewohnten – Kinderzimmer landete.

Weitere Evakuierungen geplant

Bei der Sondierung im Lokviertel wurden zuletzt zehn Verdachtspunkte identifiziert. „Drei stellten sich als falscher Verdacht heraus, vier wurden unschädlich gemacht. Es bleiben noch drei übrig“, fasste Simon Vonstein zusammen. Bisher wurde aber nur ein Drittel des Lokviertels untersucht, weshalb weitere Evakuierungen am 6. April, 27. April und 25. Mai notwendig sind. Ob darüber hinaus weitere Termine anfallen, bleibt unklar, ist aber nicht ausgeschlossen.

Zusätzlich zu den geplanten Räumungen kann es jederzeit zu kurzfristigen Evakuierungen kommen, wenn unerwartet neue Bomben entdeckt werden – so wie am vergangenen Freitag (14. Februar). Die Stadt appelliert deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, sich strikt an die Evakuierungsanweisungen zu halten, um Verzögerungen und vor allem Gefahren für sich und andere zu vermeiden. Bevor es im Lokviertel weitergeht, steht zunächst mal am 16. März eine Bombenräumung im Stadtteil Voxtrup an, die 4.250 Menschen, die A33 und die Bahnstrecke nach/von Hannover betrifft. Bei privaten Erdarbeiten wurde dort ein Verdachtspunkt identifiziert.

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Dominik Lapp

Dominik Lapp ist seit 2023 Redaktionsleiter der HASEPOST. Der ausgebildete Journalist und Verlagskaufmann mit Zusatzqualifikation als Medienberater, Social-Media- und Eventmanager war zuvor unter anderem als freier Reporter für die Osnabrücker Nachrichten, die Neue Osnabrücker Zeitung und das Meller Kreisblatt sowie als Redakteur beim Stadtmagazin The New Insider und als freier Autor für verschiedene Kultur-Fachmagazine tätig. Seine größte Leidenschaft gilt dem Theater, insbesondere dem Musical und der Oper, worüber er auch regelmäßig auf kulturfeder.de berichtet.

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