Seit August 2025 erheben die USA hohe Zusatzzölle auf Stahl- und Aluminiumwaren. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt: Die Importe aus Deutschland brachen um 10,5 Prozent ein. Asiatische Länder wie Thailand oder Vietnam gewannen Marktanteile.
Weltweiter Rückgang, deutsche Exporte besonders betroffen
Zwischen August 2025 und Mai 2026 sanken die US-Importe von Stahl- und Aluminiumwaren weltweit um 8,5 Prozent. Aus Deutschland ging der Import sogar um 10,5 Prozent zurück. Der Wert der betroffenen deutschen Waren schrumpfte um knapp 1,2 Milliarden US-Dollar.
Thailand steigerte seine Exporte in die USA um 31 Prozent und baute so seinen Marktanteil aus. Auch Vietnam, Japan und Indien verzeichneten Zuwächse. Deutschland ist weltweit der viertgrößte Verlierer beim US-Marktanteil, der um 0,2 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent sank.
Besonders hart treffen die Zölle China: Der effektive Satz liegt bei knapp 48 Prozent – mehr als doppelt so hoch wie bei deutschen Waren mit 21 Prozent. Die US-Importe aus China brachen um fast 34 Prozent ein.