# Union fordert harte Strafen gegen Israelhass und Antisemitismus Datum: 01.05.2026 12:29 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/union-fordert-harte-strafen-gegen-israelhass-und-antisemitismus-707987/ --- Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), hat ein härteres Vorgehen gegen Israelhasser und antisemitische Straftäter gefordert. Anlass sind Umfrageergebnisse, wonach mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden Deutschland seit dem Angriff der Hamas auf Israel als unsicherer wahrnehmen. Throm dringt auf konsequentere Ahndung insbesondere muslimisch geprägten Antisemitismus und schärfere Regeln bei Einbürgerungen. ## Forderung nach härterem Vorgehen gegen Israelhass Innenpolitischer Sprecher Alexander Throm verwies in der „Rheinischen Post“ auf eine aktuelle Umfrage, wonach mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden Deutschland seit dem Angriff der Hamas auf Israel als unsicherer wahrnehmen. „Wenn sich Jüdinnen und Juden in Deutschland unsicher fühlen, können wir das nicht akzeptieren“, sagte der CDU-Politiker der „Rheinischen Post“. Er forderte, dass gerade muslimisch geprägter Antisemitismus stärker geahndet werden müsse. ### „Israelhass ist israelbezogener Antisemitismus“ Throm erklärte weiter, Israelhass, wie man ihn immer wieder auf deutschen Straßen sehe, sei keine legitime Kritik, sondern israelbezogener Antisemitismus. „Wer das Existenzrecht Israels leugnet, darf keine Chance auf Einbürgerung mehr bekommen. Wir müssen in der Anwendung von Regeln und Gesetzen noch viel stärker durchgreifen“, sagte er der „Rheinischen Post“. ### Schutz jüdischer Einrichtungen und Regelausweisung Zugleich betonte Throm laut „Rheinischer Post“: „Der Schutz für jüdische Einrichtungen ist hoch und funktioniert – dafür bin ich dankbar. Wir werden dieses Niveau wohl bedauerlicherweise hoch halten müssen.“ Bei antisemitisch motivierten Straftaten von Ausländern werde man eine Regelausweisung einführen, so sei es im Koalitionsvertrag vereinbart. Throm fügte hinzu: „In einer Zeit, in der die jüdische Gemeinschaft am verwundbarsten ist, verdient sie unsere volle Solidarität.“ ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück