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Startseite Deutschland & die WeltThyssenkrupp prangert steigende Stahlimporte aus Russland an
Deutschland & die Welt

Thyssenkrupp prangert steigende Stahlimporte aus Russland an

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 9. September 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 9. September 2025
Foto: dts
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Deutschlands größter Stahlkonzern Thyssenkrupp Steel prangert zunehmende Stahl-Importe aus Russland an. Konzernchef Dennis Grimm kritisiert, die EU lasse weiterhin Importe aus Russland zu, während die heimische Industrie unter Druck stehe. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl berichtet von gestiegenen Einfuhren und fordert, die bestehende Lücke durch Sanktionen oder wirksame EU-Zölle zu schließen.

Thyssenkrupp Steel übt scharfe Kritik

Deutschlands größter Stahlkonzern Thyssenkrupp Steel prangert zunehmende Stahl-Importe aus Russland an. „Es ist doch grotesk, dass die EU nach wie vor Stahlimporte in großem Stil aus Russland zulässt, während unsere heimische Industrie ächzt“, sagte Chef von Thyssenkrupp Steel Dennis Grimm der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Dienstagsausgabe). „Bei uns erleben wir Arbeitsplatzabbau, gleichzeitig finanzieren wir die russische Kriegswirtschaft durch den Kauf von Brammen. Das kann ich keinem meiner Beschäftigten erklären“, so Grimm der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Dienstagsausgabe).

Importe steigen trotz Sanktionen

Die russischen Importe von Stahlblöcken und sogenanntem Halbzeug in die EU – also von Werkstücken, die bereits aus Rohstahl geformt, aber noch nicht zu fertigen Produkten verarbeitet worden sind – haben sich nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Stahl im laufenden Jahr auf 3,56 Millionen Tonnen erhöht – nach 3,26 Millionen Tonnen im Vorjahr.

Trotz umfassender Sanktionen dürfen russische Stahlunternehmen „in großem Umfang“ in die EU liefern, sagte Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl Kerstin Maria Rippel der WAZ. Dies habe „gravierende Folgen“ für die Stahlproduzenten in Deutschland und Europa, sagte Rippel der WAZ. „Angesichts der massiven Importkrise der europäischen Stahlindustrie ist diese Ausnahme völlig unverständlich und unterstützt zudem indirekt das Kriegstreiben Russlands in der Ukraine“, so Rippel der WAZ. „Diese Lücke muss endlich geschlossen werden: Wenn nicht über Sanktionen, dann über wirksame EU-Zölle gegen russische Brammen“, so Rippel der WAZ.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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