Innenminister Georg Maier (SPD) gewährt den am Großeinsatz in Erfurt beteiligten Polizisten einen Tag Sonderurlaub. Damit soll der „außergewöhnliche Einsatz“ der Bediensteten beim überwiegend friedlichen Protestwochenende rund um den AfD-Bundesparteitag gewürdigt werden. Nach Angaben der Polizei zählte der Einsatz zu den größten und komplexesten Lagen ihrer Geschichte.
Sonderurlaub als Anerkennung
Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat den Polizisten, die am vergangenen Wochenende am Großeinsatz in Erfurt beteiligt waren, einen Tag Sonderurlaub zugesprochen. Damit würdige der Minister „den außergewöhnlichen Einsatz der Bediensteten für das überwiegend friedliche Protestwochenende“, hieß es in einer Erklärung am Montag.
Die Kollegen der Thüringer Polizei hätten „Herausragendes“ geleistet, sagte Maier demnach. „Über Monate haben sie diesen Einsatz akribisch vorbereitet und an den Einsatztagen mit höchster Professionalität, großer Disziplin und außergewöhnlichem Engagement umgesetzt. Sie haben unter anspruchsvollsten Bedingungen dafür gesorgt, dass der Bundesparteitag stattfinden konnte, Demonstrationen friedlich verliefen und das öffentliche Leben in Erfurt weitgehend aufrechterhalten werden konnte.“
Großeinsatz rund um AfD-Bundesparteitag
Rund um den AfD-Bundesparteitag waren mehrere Tausend Polizeibeamte aus Thüringen, dem Bund und anderen Bundesländern im Einsatz. Die Thüringer Polizei bewältigte nach eigenen Angaben „eine der größten und komplexesten Einsatzlagen ihrer Geschichte“.
Überwiegend friedliche Lage
Trotz zahlreicher Demonstrationen, Blockadeaktionen und weiterer Großveranstaltungen blieb die Lage nach Angaben der Polizei überwiegend friedlich. Zu Angriffen auf Journalisten war in der Erklärung keine Rede.
