Die SPD-Bundestagsabgeordnete Annika Klose stellt sich hinter die Empfehlung der Rentenkommission, das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Sie verweist auf eine hohe Zahlungsbereitschaft in der Bevölkerung, wenn damit bessere Rentenleistungen verbunden seien, und erwartet daher auch bei Jüngeren Akzeptanz. Innerhalb der SPD stoßen die Pläne jedoch auf deutlichen Widerspruch, insbesondere vonseiten der Jusos.
SPD-Sozialpolitikerin wirbt für Konzept der Rentenkommission
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Annika Klose verteidigt die Empfehlung der Rentenkommission zu einem höheren Renteneintrittsalter. Die sozialpolitische Sprecherin ihrer Fraktion sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Die meisten jüngeren Menschen haben das Gefühl, dass die Rente für sie möglicherweise später nicht reichen könnte.“
Klose verwies laut den Zeitungen der Funke-Mediengruppe auf das Konzept, das die Kommission am Dienstag vorlegen will. Sie sagte: „Die Kommission lege am Dienstag ein Konzept vor, ‚in dem man zwar auch ein bisschen mehr zahlen muss, am Ende aber auch eine bessere Leistung bei rauskommt‘.“ Über 75 Prozent der Menschen in Deutschland, auch bei den Jüngeren, würden in Befragungen immer wieder sagen, dass sie bereit seien, auch mehr Beiträge zu zahlen, wenn auch die Leistung steige. „Deswegen glaube sie, dass es auch bei den Jüngeren eine Akzeptanz geben werde“, so Klose weiter, zitiert von den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Kritik von Jusos an Kopplung des Rentenalters
Zuvor hatten unter anderem die Jusos scharfe Kritik an den Vorschlägen geübt. Die Kopplung des Renteneintrittsalters an die allgemeine Lebenserwartung sei sozial ungerecht, sagte der Chef der SPD-Jugendorganisation, Philipp Türmer, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Rentenkommission legt Empfehlungen vor
Die seit Winter tagende Rentenkommission will der Bundesregierung an diesem Dienstag ihre offiziellen Empfehlungen für die anstehende Rentenreform übergeben. Dies teilten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf die Kommission mit.
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