Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft das Achtelfinale gegen Kolumbien im Elfmeterschießen mit 4:3 gewonnen. Nach einer torlosen regulären Spielzeit und Verlängerung fiel die Entscheidung vom Punkt. Damit steht die Auswahl der Eidgenossen im Viertelfinale und trifft am Samstag in Kansas City auf Argentinien.
Defensiv geprägtes Achtelfinale ohne Tore
In den 90 Minuten der regulären Spielzeit taten sich beide Mannschaften schwer, klare Torchancen herauszuspielen. Die Begegnung blieb lange von vorsichtigem Aufbauspiel und stabilen Defensivreihen geprägt.
Kolumbien hatte in der ersten Halbzeit durch Gustavo Puerta die beste Gelegenheit, doch der Schweizer Torhüter Gregor Kobel parierte glänzend. Auf der anderen Seite scheiterte Fabian Rieder mit einem gefährlichen Schuss an Kolumbiens Keeper Camilo Vargas.
Verlängerung ohne Durchbruch
In der Verlängerung erhöhte Kolumbien den Druck und kam zu mehreren Abschlüssen, doch die Schweizer Abwehr hielt stand. Die Eidgenossen suchten ebenfalls den Weg nach vorn und versuchten, zum Torerfolg zu kommen, doch die kolumbianische Defensive um Davinson Sánchez und Yerry Mina zeigte sich stabil. Trotz beiderseitiger Bemühungen blieb es auch nach 120 Minuten beim 0:0.
Entscheidung vom Punkt
Im Elfmeterschießen hatten die Schweizer schließlich die besseren Nerven und setzten sich mit 4:3 durch. Damit treffen sie am Samstag im Viertelfinale von Kansas City auf Argentinien.
