HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Trickdiebstahl aus Auto in Wallenhorst
Ausstellung der Osnabrücker Künstlerin Katharina Stöber im Kreishaus
150 Jahre Bürgerpark: Ein Jubiläumsjahr für Osnabrücks ältesten...
Polizeieinsatz nach Schlägerei im Osnabrücker Schlossgarten
Wieso das Christliche Kinderhospital Osnabrück erneut mit Kinder-Gütesiegel...
Das verschlägt eine koreanische Studentin nach Osnabrück –...
Harlem Globetrotters am Samstag in Osnabrück: Autogrammstunde bei...
Gute Nachricht des Tages: Land Niedersachsen fördert die...
So sieht der Katastrophenschutzplan aus: Wie krisensicher ist...
Böller in Osnabrück ins Wohnzimmer geworfen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltReiche fordert längeres Arbeiten – breite Kritik an Vorstoß
Deutschland & die Welt

Reiche fordert längeres Arbeiten – breite Kritik an Vorstoß

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 27. Juli 2025
Sören Pellmann (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
18

Nach scharfer Kritik an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) wegen ihrer Forderung nach längeren Arbeitszeiten in Deutschland entzündet sich eine kontroverse Debatte über die Zukunft des Sozialstaats und der Rentenpolitik. Vertreter verschiedener Parteien werfen Reiche vor, mit ihren Aussagen falsche Schwerpunkte zu setzen und gesellschaftliche Probleme zu verkennen.

Kritik von Linksfraktionschef Pellmann

Linksfraktionschef Sören Pellmann hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) deutlich kritisiert. Anlass sind Reiches Äußerungen, die Deutschen müssten „mehr und länger arbeiten“. Für Pellmann sind diese Aussagen „Teil einer immer heftigeren Kampagne von Union und Arbeitgebern gegen die Mehrheit und den Sozialstaat“, wie er der „Welt“ sagte. „Der Ministerin geht es nicht um gute Wirtschaftspolitik, sondern absehbar um Rentenkürzungen, entgrenzte Arbeitszeit, noch mehr Schufterei und Kürzungen im Sozialen – ganz im Sinne einer `Agenda Merz 2030`.“

Die Überlastung der Kranken- und Rentenversicherung begründet Pellmann so: Sie seien „vor allem deswegen überlastet, weil Union und SPD verhindern, dass Reiche und Vermögende sich angemessen an deren Finanzierung beteiligen“. Statt die Menschen im Land zu belehren, sollte laut Pellmann Wirtschaftsministerin Reiche „jene Defizite anpacken, die seit Langem bekannt sind“. Vielen Menschen sei der Zugang zum Arbeitsmarkt mangels Ausbildung verwehrt, viele Frauen würden wegen fehlender Kinder-Betreuungsplätze „in Teilzeit gezwungen“. Die Ministerin könne zudem wissen, „dass Beschäftigte in Deutschland vergangenes Jahr circa 1,2 Milliarden Überstunden geleistet haben – mehr als die Hälfte davon unbezahlt – und dass für viele Menschen schon jetzt nach einem Leben voller Arbeit Armutsrenten warten“.

AfD sieht mangelnde Produktivität als Hauptproblem

Für die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Gerrit Huy, ist hingegen die „schlechte Entwicklung der Arbeitsproduktivität“ das größte Problem. Diese stagniere oder wachse seit gut zehn Jahren weit unterdurchschnittlich. „Wir haben zu wenig Investitionen in Rationalisierung und Innovation, die für eine Verbesserung sorgen könnten. Es ist halt nicht mehr attraktiv, in Deutschland zu investieren.“ Hierin liege der „wesentliche Schlüssel für eine Stabilisierung und Verbesserung unserer Renten“, sagte Huy und kritisierte Reiche: „Statt die arbeitende Bevölkerung zu beschimpfen, soll sie erst einmal zeigen, was sie kann.“

Zudem erklärte die AfD-Politikerin, das „mögliche Arbeitsvolumen“ werde erheblich durch fünf Millionen Erwerbsfähige reduziert, die „nicht oder nicht ihren Lebensunterhalt deckend arbeiten. Vier Millionen von ihnen sitzen trotz vieler offener Stellen im Bürgergeld.“ Hinzu komme eine „sehr hohe Teilzeit-Arbeitsquote, insbesondere bei Frauen“. Dies dürfe nicht einem Mangel an Kita-Plätzen geschuldet sein: „Deshalb fordern wir auch eine Priorisierung berufstätiger Eltern bei der Platzvergabe.“ Als weiteres Problem nannte Huy einen späten Berufseintritt: „Das liegt unter anderem daran, dass bei uns das durchschnittliche Alter, in dem eine Ausbildung begonnen wird, inzwischen bei 20 Jahren liegt.“

Kritik und Alternativvorschläge aus der SPD

Die schwarz-rote Regierung ringt nach dem Vorstoß von Reiche um eine neue Rentenpolitik. Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sebastian Roloff, hält Reiches Ansatz für falsch. „Die Argumentation von Frau Reiche ist stark verkürzt und wird der Lage nicht gerecht“, sagte Roloff dem „Spiegel“.

Es sei zwar korrekt, dass Deutschland mehr Arbeitskraft benötige, „das kann man aber nicht pauschal über eine Erhöhung des Renteneintrittsalters erzwingen“. Roloff setzt hingegen auf den Zuzug von Fachkräften und will ältere Erwerbstätige lieber durch Anreize statt Zwang für längeres Arbeiten begeistern. Möglich seien Steuererleichterungen und ein flexiblerer Eintritt ins Rentenalter – es sind Pläne der alten Ampelregierung vom vergangenen Herbst.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
SPD lehnt längere Lebensarbeitszeit entschieden ab
nächster Artikel
BVB sieht keinen Zeitdruck bei Kovac-Vertragsgesprächen

das könnte Sie auch interessieren

Trump droht Iran mit neuer Angriffswelle und härteren...

7. März 2026

Linke fordert sichere Fluchtwege nach Europa für Iraner

7. März 2026

Umfrage: Union bleibt knapp vor AfD, SPD verliert...

7. März 2026

Golfkrieg verschiebt Tui-Buchungen: Nachfrage nach Japan und Hawaii

7. März 2026

Familienministerin Prien verteidigt EU-Richtlinie für Lohntransparenz

7. März 2026

Tankrabatt entlastet vor allem Besserverdiener und kostet Milliarden

7. März 2026

UN-Expertin warnt: Deutschland hinkt bei Frauengesundheit hinterher

7. März 2026

Ex-Atomaufseher: Pläne zur Endlagersuche reichen bei Gefahr nicht

7. März 2026

CDU-Politiker droht Ölkonzernen wegen hoher Spritpreise Kontrollen an

7. März 2026

Iran schränkt Angriffe auf Nachbarländer ein, bleibt kämpferisch

7. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Trump droht Iran mit neuer Angriffswelle und härteren Zielen

    7. März 2026
  • Trickdiebstahl aus Auto in Wallenhorst

    7. März 2026
  • Ausstellung der Osnabrücker Künstlerin Katharina Stöber im Kreishaus

    7. März 2026
  • Linke fordert sichere Fluchtwege nach Europa für Iraner

    7. März 2026
  • Umfrage: Union bleibt knapp vor AfD, SPD verliert deutlich

    7. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3