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Startseite Deutschland & die WeltRamelow fordert Volksabstimmung über Grundgesetz, Hymne und Flagge
Deutschland & die Welt

Ramelow fordert Volksabstimmung über Grundgesetz, Hymne und Flagge

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 3. Oktober 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 3. Oktober 2025
Bodo Ramelow (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Zum Tag der Einheit hat Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow seinen Vorschlag erneuert, Deutschland über das Grundgesetz und nationale Symbole abstimmen zu lassen. Er wirbt für Volksabstimmungen über Verfassung, Flagge, Hymne und den 3. Oktober und kritisiert den Umgang mit nationalen Symbolen. Zudem zieht er 35 Jahre nach der Wiedervereinigung eine kritische Bilanz des Zustands der deutschen Einheit.

Abstimmung über Verfassung und nationale Symbole

Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow hat zum Tag der Einheit seinen Vorschlag erneuert, über das Grundgesetz und die nationalen Symbole Deutschlands abzustimmen. Der Linken-Politiker sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Ich werbe weiter für meinen Vorschlag: Ich rate dringend dazu, dass wir über unsere Verfassung abstimmen, so wie es im Grundgesetz im Artikel 146 vorgesehen ist. Und ich würde anregen, dass wir über die Fahne, unsere Nationalflagge, über die Nationalhymne und über den 3. Oktober abstimmen. Das sind die Dinge, die für uns prägend sind, und sie sollten durch eine Volksabstimmung bestätigt werden“

Umgang mit nationalen Symbolen

Er erlebe, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ), „jeden Tag in Ostdeutschland, wie das alles entwertet wird, wie der 3. Oktober lächerlich gemacht wird, wie die deutsche Fahne verkehrt herum aufgehängt wird, wie auf AfD-Veranstaltungen die erste Strophe des Deutschlandlieds gesungen wird“. Ramelow sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) weiter: „Unsere nationalen Symbole werden jeden Tag mit Füßen getreten. Wenn wir dieses Volk zusammengehörig entwickeln wollen, dann braucht es eine gemeinsame Grundlage, auf die wir uns neu verständigen sollten.“

Bilanz 35 Jahre nach der Wiedervereinigung

Der psychologische Zustand der deutschen Einheit sei, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ), „verheerend in den Vorurteilen, die Osten und Westen übereinander pflegen“. Zudem sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Die einen reden von den anderen, dort sei alles blau, und die anderen antworten dann darauf und sagen, wir lassen uns gar nichts mehr sagen.“
35 Jahre nach der Wiedervereinigung zieht der Linken-Politiker eine kritische Bilanz. „Die deutsche Einheit war wohl auch ein starker Traum vom Golf GTI oder auch dem Flug nach Mallorca. Das Versprechen der blühenden Landschaften war vielleicht unbewusst, aber eben leider doch auch ein Anknüpfen an das alte Politikmodell der SED – das war nämlich auch ein Heilsversprechen von oben herab“, sagte Ramelow, der zehn Jahre Ministerpräsident in Thüringen war, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).
„Für viele Menschen, die während der friedlichen Revolution hinter der Gardine abwarteten, was passieren würde, gab es nie die Erfahrung der Selbstermächtigung und der daraus entstehenden Eigenverantwortung“, so Ramelow der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) weiter. „Diejenigen, die Angst überwunden und den Leipziger Ring gefüllt haben, wollten raus aus der Erstarrung. Mit dem Versprechen auf blühende Landschaften konnten die aus den Friedensgebeten Kommenden wenig anfangen – bis heute nicht“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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