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Startseite Deutschland & die WeltParteien versäumen Rentenfinanzierung in ihren Wahlprogrammen
Deutschland & die Welt

Parteien versäumen Rentenfinanzierung in ihren Wahlprogrammen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. Januar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. Januar 2025
Älteres Paar am Strand / Foto: dts
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Die Analyse des Ifo-Instituts kritisiert die fehlende finanzielle Grundlage der Rentenversprechen der großen Parteien in Deutschland. SPD, CDU/CSU, Grüne und AfD haben in ihren Wahlprogrammen Vorschläge zur Alterssicherung gemacht, die laut der Untersuchung potenziell auf Kosten der zukünftigen Generationen gehen.

Die Rentenpläne der Parteien

Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der Ifo-Niederlassung Dresden, bemängelt die Pläne der großen Parteien, mögliche Belastungen für die Rentner zu vermeiden. „Alle größeren Parteien sind offensichtlich darum bemüht, mögliche Belastungen für die Rentnerinnen und Rentner zu vermeiden und stattdessen die Last auf die aktuellen und kommenden Beitragszahler zu verlegen“, erklärte Ragnitz im Ifo-Schnelldienst.

Das Wahlprogramm der SPD zielt darauf ab, ein Rentenniveau von 48 Prozent dauerhaft zu sichern, ohne die Lebensarbeitszeit zu verlängern. Marcel Thum, Leiter der Ifo-Niederlassung Dresden, warnte: „Mit dem Vorschlag werden die Kosten der Alterung ausschließlich der erwerbsfähigen Generation auferlegt, die diese über höhere Beiträge oder Steuern zu tragen hat.“ Er prognostiziert, dass der Beitragssatz bis 2045 um 1,5 Prozentpunkte auf 22,7 Prozent steigen könnte.

Verschiedene Ansätze und ihre Tücken

Die Grünen setzen ebenfalls auf ein stabiles Rentenniveau und lehnen ein höheres Renteneintrittsalter über 67 Jahre ab. Neue Beitragszahler sollen Beamte und Selbständige werden, ergänzt durch eine kapitalgedeckte Vorsorge in Form eines „Bürger*innenfonds“. Ragnitz kritisierte, dass eine Ausweitung der Rentenversicherungspflicht auf Beamte zu einer Doppelbelastung der öffentlichen Haushalte führen könne.

CDU/CSU hingegen planen, das Rentenniveau und den Beitragssatz durch „Wirtschaftswachstum“ stabil zu halten. „Durch allgemeine Produktivitäts- und Lohnsteigerungen steigen zwar die Beiträge, aber letztlich auch der Rentenwert und damit die Ausgaben. Aus dem Finanzierungsproblem der deutschen Rentenversicherung kann man daher nicht einfach herauswachsen“, erläuterte Thum. Ergänzungen durch betriebliche und private Vorsorge könnten erst ab 2070 Wirkung zeigen.

Bewertung der AfD-Pläne und anderer Parteien

Die AfD plant mittelfristig eine Erhöhung des Rentenniveaus auf über 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens, finanziert durch eine Erhöhung des steuerfinanzierten Bundeszuschusses an die Rentenversicherung. Änderungen bei der Einkommensteuer sollen Beitragssatzerhöhungen ausgleichen. „Die Vorschläge würden zu einer Umschichtung der Finanzierung der Rente führen und das Finanzierungsproblem durch die Rentenerhöhung sogar noch verschärfen“, resümieren die Ifo-Forscher.

Die FDP hat bisher keine konkreten Rentenvorschläge gemacht, daher wurden sie vom Ifo-Institut nicht berücksichtigt. Angaben zu den Konzepten der Linken und des BSW fehlen ebenfalls.

Laut dem Institut könnten langfristige Maßnahmen, wie die Anpassung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und die Kopplung der Renten an die Inflationsentwicklung, die finanzielle Stabilität verbessern. Thum merkte an, dass solche Reformen in anderen europäischen Ländern bereits erfolgreich eingeführt wurden: „In Deutschland traut sich aktuell keine der großen Parteien an eine solche Reform heran.“

Im Jahr 2023 betrugen die Gesamtkosten der Alterssicherung 429 Milliarden Euro, was etwa zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht. Die Ifo-Analyse prognostiziert bis 2038 einen Anstieg der Ausgaben zur gesetzlichen Rentenversicherung um mehr als 75 Prozent, während die beitragspflichtigen Einkommen nur um 50 Prozent zunehmen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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