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Tim Klüssendorf

SPD schließt Koalitionsbruch trotz Wahlniederlage klar aus

von Hasepost Redaktion 23. März 2026

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat trotz der Wahlniederlage seiner Partei in Rheinland-Pfalz einen Bruch der schwarz-roten Koalition im Bund ausgeschlossen. Einen Ausstieg der SPD aus dem Bündnis mit der Union bezeichnete er als keine Option und kündigte an, seine Partei werde das Land nicht „Extremisten überlassen“.
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sagte am Montag den Sendern RTL und ntv auf die Frage, ob ein Ausstieg für die SPD eine Option sei: „Nein, überhaupt nicht.“ Die SPD habe immer bewiesen, auch in schwierigen Lagen Verantwortung zu übernehmen. „Wir werden ganz sicher nicht dieses Land den Extremisten überlassen“, betonte Klüssendorf laut RTL und ntv.

SPD nach Niederlage unter Druck

Die Sozialdemokraten hatten die Wahl in Rheinland-Pfalz am Sonntag klar gegen die CDU verloren und müssen die Staatskanzlei nun nach 35 Jahren räumen. Bereits am Wahlabend waren aus den Reihen der SPD erste Rufe nach personellen Konsequenzen an der Parteispitze laut geworden.

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23. März 2026 0 Kommentare
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Katze (Archiv)

Tierheime vor Ostern am Limit: Flut unerwünschter Tiere

von Hasepost Redaktion 23. März 2026

Viele Tierheime in Deutschland arbeiten nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes an der Grenze ihrer Kapazitäten. Rund um das Osterfest rechnen die Einrichtungen mit einer zusätzlichen Belastung vor allem durch Kaninchen und andere Kleintiere. Zugleich erwarten die Tierheime im Verlauf des Frühlings eine deutliche Zunahme an jungen Katzen, die häufig von Straßenkatzen stammen.

Tierheime am Limit

Deutschlands Tierheime stehen weiter unter erheblichem Druck. „Viele Tierheime arbeiten am Rande ihrer Belastungsgrenze“, sagte Lea Schmitz, Sprecherin des Deutschen Tierschutzbundes, der „Rheinischen Post“ (Quelle: „Rheinische Post“).
Zusätzliche Belastung der Tierheime drohe rund um das Osterfest. In dieser Zeit steige die Nachfrage nach Kaninchen und anderen Kleintieren deutlich an.

Warnung vor „Osterhasen“

Schmitz warnte davor, echte Tiere als „Osterhasen“ zu verschenken: „Kleine Heimtiere sind anspruchsvoll und ihre Haltung muss gut überlegt sein“, mahnte sie (Quelle: „Rheinische Post“). Die Anschaffung eines Tieres dürfe nicht leichtfertig erfolgen, vielmehr sei es entscheidend, sich vorab umfassend über Bedürfnisse und artgerechte Haltung zu informieren.

„Kätzchenschwemme“ im Frühling

Besonders nach Ostern erwarten die Tierheime eine weitere Zuspitzung der Lage – vor allem bei Kaninchen, aber auch Katzen. „Im Laufe des Frühlings rechnen wir in den Tierheimen mit einer dramatischen Zunahme an jungen Kätzchen“, sagte Schmitz der „Rheinischen Post“ (Quelle: „Rheinische Post“).
Der Großteil der während dieser „Kätzchenschwemme“ aufgenommenen Kitten stamme von Straßenkatzen. „Viele der im Frühjahr geborenen Kitten versterben elendig, ohne rechtzeitig von Menschen gefunden und im Tierheim aufgepäppelt zu werden“, warnte Schmitz (Quelle: „Rheinische Post“). Der Deutsche Tierschutzbund fordert eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen aus Privathaushalten.

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23. März 2026 0 Kommentare
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Zecke

Zeckensaison beginnt: So schützen Sie sich richtig

von Redaktion Hasepost Videonews 23. März 2026


Mit steigenden Temperaturen beginnt die Zeckensaison. Erfahren Sie, wie Sie sich schützen können.

Mit den steigenden Temperaturen im Frühjahr beginnt wieder die Zeckensaison. Die kleinen Blutsauger sind nicht nur lästig, sondern können auch gefährliche Krankheiten wie Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen. Experten raten daher zu besonderer Vorsicht bei Aufenthalten im Freien. Zecken sind vor allem in hohen Gräsern, Büschen und Wäldern zu finden, aber auch in Gärten und Parks. Sie lassen sich von ihren Wirtstieren abstreifen und krabbeln dann auf der Suche nach einer geeigneten Stelle zum Blutsaugen umher. Dabei können sie Krankheitserreger übertragen, die schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben können. Wie der Spiegel berichtet, ist die Borreliose die häufigste von Zecken übertragene Krankheit in Deutschland.

FSME-Risikogebiete dehnen sich in Deutschland aus

Schätzungen zufolge gibt es jährlich zwischen 60.000 und 100.000 Erkrankungen. Die Symptome reichen von grippeähnlichen Beschwerden bis hin zu Nervenentzündungen und Lähmungen. FSME kann sogar zu tödlich verlaufenden Hirnhautentzündungen führen. Besonders betroffen sind Regionen in Bayern und Baden-Württemberg, aber auch zunehmend Gebiete in Hessen, Thüringen und Sachsen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat für 2026 zwei neue FSME-Risikogebiete ausgewiesen, darunter den Landkreis Nordsachsen und den Stadtkreis Halle (Saale). Wie die Welt berichtet, können Zecken auch Viren übertragen, die eine Hirnhautentzündung auslösen können.

Hirnhautentzündung durch Zeckenstich erfordert schnelles

Diese kann durch verschiedene Viren verursacht werden, darunter auch Arboviren, die von Zecken übertragen werden. Eine Hirnhautentzündung ist ein medizinischer Notfall und sollte sofort behandelt werden. Um sich vor Zecken zu schützen, empfiehlt es sich, lange Kleidung zu tragen und nach Aufenthalten im Freien den Körper gründlich nach Zecken abzusuchen. Besonders wichtig ist dies für Tierhalter, da auch Hunde und Katzen von Zecken befallen werden können und ebenfalls an Borreliose oder FSME erkranken können. Wie Focus online berichtet, ist die richtige Entsorgung von Zecken entscheidend, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Zecken sollten niemals einfach in die Toilette gespült werden, da sie extrem widerstandsfähig sind und bis zu 30 Tage unter Wasser überleben können.

Zecken richtig entfernen und sicher entsorgen

Die sicherste Methode ist das Verbrennen der Zecke in einem feuerfesten Gefäß. Bei einem Zeckenstich sollte die Zecke vorsichtig mit einer Zeckenkarte oder einer Pinzette entfernt werden, ohne sie zu quetschen. Die Bissstelle sollte anschließend desinfiziert und beobachtet werden. Bei Rötungen oder anderen Symptomen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Das RKI bietet zudem die Möglichkeit, Zecken kostenlos einzusenden, um die Ausbreitung von Zeckenarten in Deutschland zu erfassen. Dies kann auch helfen, die eigene Zecke auf Krankheitserreger untersuchen zu lassen und gegebenenfalls schneller medizinische Maßnahmen einzuleiten.

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23. März 2026 0 Kommentare
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Müllabfuhr (Symbolbild) / Foto: OSB

Wegen Ostern: Müllabfuhr in Osnabrück pausiert vom 3. bis 6. April

von PM 23. März 2026

Die Müllabfuhr macht vom 3. bis zum 6. April 2026 eine Osterpause. Daher werden die Abholtermine in der Karwoche vorgezogen. Die Abholung vom Montag, 30. März wird auf Samstag, den 28. März vorverlegt. Statt am Dienstag stellen die Osnabrückerinnen und Osnabrücker ihre Abfallbehälter am Montag, den 30. März zur Abfuhr bereit. Statt Mittwoch, schon am Dienstag usw. bis zum Gründonnerstag, dem 2. April.

Nach Ostern Müllabfuhr ein Tag nach hinten geschoben

In der Woche nach Ostern verschiebt sich die Leerung aller Abfallbehälter um einen Tag nach hinten. Statt am Montag kommt die Müllabfuhr am Dienstag, statt Dienstag am Mittwoch usw. bis zum Samstag, dem 11. April 2026.

Abfuhrtermine in der App oder im Müllabfuhrkalender jederzeit abrufbar

Die genauen Abfuhrtermine sind wie immer auch im Müllabfuhrkalender aufgeführt und entsprechend gekennzeichnet. Für den richtigen Überblick sorgt die Osnabrück-App, in der Smartphone-Nutzende ihren individuellen Abfuhrkalender mit praktischer Erinnerungsfunktion abrufen können. Zusätzlich enthält die App Informationen zu den Wertstoffhöfen, Gartenabfallplätzen und den verschiedenen Entsorgungsarten.

Auch Recyclinghöfe an den Osterfeiertagen geschlossen

Die drei Recyclinghöfe St.-Florian-Straße, Limberger Straße und Ellerstraße/ Knollstraße, die 15 Gartenabfallplätze sowie das Abfallwirtschaftszentrum Piesberg sind Karfreitag und Ostermontag geschlossen.

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Kindernotdienst (Archiv)

Immer mehr Kinder und Jugendliche leben in Heimen statt Familien

von Hasepost Redaktion 23. März 2026

Im Jahr 2024 sind bundesweit rund 134.000 junge Menschen in einem Heim und knapp 87.500 in einer Pflegefamilie betreut worden. Insgesamt wuchsen damit rund 221.500 Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene zumindest zeitweise außerhalb der eigenen Familie auf, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Gegenüber 2023 stieg die Zahl der Betroffenen um drei Prozent oder rund 7.000 Fälle und verzeichnete damit nach fünf Jahren Rückgang bereits den zweiten Anstieg in Folge.

Mehr Unterbringungen nach unbegleiteter Einreise

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist ein Grund für die erneute Zunahme die Entwicklung rund um ehemals unbegleitet eingereiste Minderjährige. Nach einer vorübergehenden Inobhutnahme durch die Jugendämter werden sie oft in Heimen und betreuten Wohnformen oder – seltener – in Pflegefamilien untergebracht. Gut zwei Drittel des Anstiegs im Jahr 2024 (69 Prozent oder 4.800 Fälle) können dadurch erklärt werden. Insgesamt wurden 2024 rund 25.300 junge Menschen nach Inobhutnahmen aufgrund unbegleiteter Einreisen in Heimen oder Pflegefamilien betreut. Mit 94 Prozent lebten die meisten von ihnen in Heimen, Wohngruppen oder anderen betreuten Wohnformen und nur sechs Prozent in Pflegefamilien.

Mehrheit minderjährig, viele „Careleaver“

Die jungen Menschen, die 2024 in Heimen oder Pflegefamilien betreut wurden, waren laut Destatis etwas häufiger männlich (57 Prozent) als weiblich (43 Prozent). Etwa drei Viertel von ihnen waren noch minderjährig (76 Prozent). Während Kinder bis zehn Jahren häufiger in Pflegefamilien aufwuchsen, überwog ab dem elften Lebensjahr die Heimerziehung. Knapp ein weiteres Viertel (24 Prozent) der Betroffenen waren „Careleaver“, also junge Volljährige im Übergang aus der öffentlichen Erziehungshilfe in ein selbstständiges Leben.

Familiensituation und Betreuungsdauer

Die Eltern der Betroffenen waren nach den Angaben von Destatis in fast jedem zweiten Fall (47 Prozent) – und damit besonders häufig – alleinerziehend. Bei knapp einem Fünftel (18 Prozent) der Herkunftsfamilien handelte es sich um zusammenlebende Elternpaare und in weiteren 16 Prozent um Elternteile in neuer Partnerschaft. In den verbleibenden Fällen – zum Beispiel in den Betreuungsfällen nach unbegleiteter Einreise – war die Familiensituation unbekannt (17 Prozent) oder die Eltern verstorben (2 Prozent). Im Schnitt endete die Betreuung außerhalb der eigenen Familie nach 2,4 Jahren, wobei die Unterbringung in einem Heim mit durchschnittlich 1,8 Jahren deutlich kürzer war als in einer Pflegefamilie mit 4,3 Jahren.
Knapp 61.100 junge Menschen wurden 2024 neu in einem Heim oder einer Pflegefamilie aufgenommen. Nach Auswertung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war der am häufigsten genannte Hauptgrund mit 19 Prozent der Ausfall der Bezugsperson dieser jungen Menschen (Unversorgtheit), etwa infolge einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland oder der Erkrankung eines Elternteils. An zweiter Stelle stand 2024 die eingeschränkte Erziehungskompetenz der Eltern (15 Prozent), beispielsweise durch Erziehungsunsicherheit oder pädagogische Überforderung. Dritthäufigster Grund für eine neue Unterbringung war die Gefährdung des Kindeswohls durch Vernachlässigung, Misshandlungen oder sexuelle Gewalt (13 Prozent).

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Spargel (Archiv)

Spargelanbau in Deutschland schrumpft – Importe steigen deutlich

von Hasepost Redaktion 23. März 2026

Der Spargelanbau in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich zurückgegangen. Sowohl Erntemenge und Anbaufläche als auch die Zahl der Spargel anbauenden Betriebe nahmen spürbar ab, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte. Zugleich steigt die Bedeutung von Importen, die inzwischen einen erheblichen Teil des deutschen Spargelangebots ausmachen.

Ernte und Anbaufläche rückläufig

Nach Angaben von Statistisches Bundesamt (Destatis) wurden im Jahr 2025 in Deutschland 103.900 Tonnen Spargel geerntet. Das waren 3,9 Prozent weniger als im Jahr 2024 mit 108.100 Tonnen und 8,5 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor (2015: 113.600 Tonnen). Ein Grund für die geringere Spargelernte ist der Rückgang der Anbaufläche: 2025 umfasste die gesamte Anbaufläche für Spargel deutschlandweit 22.500 Hektar. Das waren 1,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor (22.800 Hektar) und 12,5 Prozent weniger als im Jahr 2015 mit 25.700 Hektar, teilte Destatis mit.

Deutlich weniger Betriebe

Vor allem kleinere Betriebe haben sich in den vergangenen Jahren aus dem Spargelanbau zurückgezogen. Dadurch nahm die Zahl der Betriebe deutlich stärker ab als Anbaufläche und Erntemenge: von 1.900 im Jahr 2015 auf 1.350 im Jahr 2025 – ein Rückgang um 29,3 Prozent, wie Destatis berichtete.
Die meisten Betriebe gab es 2025 in Bayern (290), Nordrhein-Westfalen (265) und Baden-Württemberg (210). Die größten Anbauflächen lagen in Niedersachsen (4.300 Hektar), Nordrhein-Westfalen (4.100 Hektar) und Brandenburg (4.000 Hektar), so Destatis.

Importe gewinnen an Bedeutung

Spargel kommt nicht nur aus heimischem Anbau, sondern wird auch aus dem Ausland eingeführt. Im Jahr 2025 wurden nach Angaben von Destatis 24.500 Tonnen Spargel nach Deutschland importiert, das entspricht einem Viertel der einheimischen Produktion. Die Spargel-Importe waren gegenüber dem Jahr zuvor um 6,4 Prozent gestiegen (2024: 23.100 Tonnen), gegenüber dem Jahr 2015 um 3,4 Prozent (23.700 Tonnen). Der überwiegende Teil des Import-Spargels wird eingeführt, wenn auch hierzulande Saison für das Gemüse ist: 79,4 Prozent des im Jahr 2025 importierten Spargels wurde in den Monaten März bis Juni eingeführt, teilte Destatis mit.
Wichtigstes Herkunftsland für Spargel war im Jahr 2025 Spanien: 26,8 Prozent des importierten Spargels kam von dort (6.600 Tonnen). Es folgten Mexiko mit einem Anteil von 19,7 Prozent (4.800 Tonnen) und Griechenland mit einem Anteil von 19,6 Prozent (4.800 Tonnen), wie Destatis mitteilte.
Im Jahr 2025 wurden zudem 4.500 Tonnen Spargel aus Deutschland exportiert. Das waren 2,7 Prozent weniger als im Jahr 2024 (4.600 Tonnen) und 13,0 Prozent mehr als im Jahr 2015 (4.000 Tonnen), so Destatis.

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Guido Pott (SPD-Landtagsabgeordneter), Jutta Olbricht (Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion), Alexander Bartz (SPD-Landratskandidat) und Werner Lager (SPD-Kreisvorsitzender)/ Foto: Erik Bertels

SPD Osnabrück-Land stellt Team und Programm für die Kommunalwahl 2026 auf

von PM 23. März 2026

Die SPD im Osnabrücker Land hat am Freitagabend in Melle die personellen und inhaltlichen Weichen für die Kommunalwahl am 13. September 2026 gestellt. Auf der Aufstellungsversammlung zur Landratswahl wurde Alexander Bartz mit 95 % zum Landratskandidaten gewählt. Zudem stellten die Delegierten die 100 Kandidierenden für die Kreistagswahl auf und verabschiedeten das Wahlprogramm. Damit ist die SPD im Landkreis Osnabrück personell und inhaltlich für die kommenden Monate gut aufgestellt.

Kreisvorsitzender Lager  ist überaus zufrieden

Der Kreisvorsitzende Werner Lager zeigte sich mit dem Verlauf des Abends sehr zufrieden: „Wir haben heute ein starkes Signal der Geschlossenheit gesetzt. Mit Alexander Bartz haben wir einen überzeugenden Landratskandidaten gewählt, mit unserer Kreistagsliste bilden wir die ganze Breite des Osnabrücker Landes ab, und mit unserem Wahlprogramm machen wir deutlich, wofür wir stehen: verlässliche Politik, klare Prioritäten und konkrete Lösungen für die Menschen vor Ort.“

Landratskandidat Bartz bringt kommunale und bundespolitische Erfahrung mit

Alexander Bartz bringt kommunale und bundespolitische Erfahrung mit. Der 41-jährige Betriebswirt war viele Jahre Mitglied im Rat der Stadt Vechta und gehörte von 2022 bis 2025 dem Deutschen Bundestag an. Bartz selbst bedankte sich für das Vertrauen der Delegierten und machte deutlich, worauf es ihm im Wahlkampf ankommt: „Ich freue mich sehr über dieses starke Votum. Das ist für mich Rückenwind und Ansporn zugleich. Jetzt kann es richtig losgehen und ich gehe motiviert in die kommenden Wochen und Monate. Für mich ist klar: Politik darf kein Selbstzweck sein. Sie muss nah an den Menschen sein, zuhören, Probleme ernst nehmen und konkrete Lösungen möglich machen. Ich will gemeinsam mit der SPD für einen Landkreis arbeiten, der verlässlich funktioniert, wirtschaftlich stark bleibt und in dem die medizinische Versorgung auch in Zukunft in der Fläche gesichert ist.“

Wahlprogramm beschlossen

Inhaltlich setzt die SPD für die Kreistagswahl klare Schwerpunkte: starke Kommunen, moderne Infrastruktur, zukunftsfeste Arbeitsplätze, gute Bildung, verlässliche Daseinsvorsorge und eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung. Gerade mit Blick auf den drohenden Ärztemangel im ländlichen Raum will die SPD die medizinische Versorgung in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen. Zum Abschluss betonte Werner Lager noch einmal die Bedeutung des Abends: „Heute haben wir Personal, Programm und politischen Kurs für die kommenden Monate festgelegt. Wir gehen mit einem starken Team, einem überzeugenden Landratskandidaten und einem klaren inhaltlichen Profil in diese Wahl.“

23. März 2026 0 Kommentare
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Daniel Günther

Günther fordert nach AfD-Erfolg rasche Sozialreformen der Ampel

von Hasepost Redaktion 23. März 2026

Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz drängt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) die Bundesregierung zu schnellen Reformen. Das starke Abschneiden der AfD wertet er als deutliches Warnsignal und als Ausdruck einer breiten Erwartungshaltung in der Bevölkerung.

Günther fordert schnelles Handeln der Bundesregierung

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz die Bundesregierung zu raschen Reformen aufgefordert. „Jetzt die Dinge beherzt anpacken“, sagte der CDU-Politiker dem Portal Politico.
Das starke Abschneiden der AfD bewertete Günther als deutlichen Hinweis auf Unzufriedenheit in Teilen der Wählerschaft. „Das ist ein sicheres Signal dafür, dass es eine Erwartungshaltung von vielen Menschen nach Reformen gibt“, sagte er. Auch die SPD müsse seiner Ansicht nach Konsequenzen ziehen, insbesondere mit Blick auf ihre schwächere Verankerung bei Arbeitnehmern.

Reformbedarf in Sozial- und Steuerpolitik

Mit Blick auf mögliche Maßnahmen nannte Günther Entlastungen für Bürger. Zugleich betonte er den Reformbedarf in zentralen Bereichen des Sozialstaats. „Wir müssen jetzt auch die großen Reformen im Sozialbereich angehen – in der Rente, in der Pflegeversicherung, im Gesundheitsbereich“, sagte er.

Signal auch an SPD und Union

Die Reformfähigkeit der Bundesregierung sieht Günther grundsätzlich als gegeben an. Er höre bei Bärbel Bas und Lars Klingbeil „die Bereitschaft“, notwendige Schritte zu gehen, sagte er Politico. „Ich glaube, das kann auch nur die Schlussfolgerung der Sozialdemokraten sein“, sagte er.
Zugleich nahm Günther auch die eigene Partei in die Pflicht. „Das, was ich über die SPD gesagt habe, gilt genauso für uns als Union. Wir müssen jetzt liefern“, sagte er mit Blick auf kommende Landtagswahlen.

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Polizei

Dreiste Täter auf Beutezug: Diebstahl und Raub in Stadt und Landkreis Osnabrück

von Hasepost 23. März 2026

Unruhige Tage für Polizei und Bürger in und um Osnabrück: Gleich mehrere Vorfälle innerhalb kurzer Zeit zeigen, wie dreist Täter derzeit vorgehen – von nächtlichen Autoaufbrüchen über einen gewaltsamen Zwischenfall im Supermarkt bis hin zu einem Einbruch in ein Wohnhaus.

Versuchte Autoaufbrüche in der Nacht – Täter gehen leer aus

Zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen (19./20. März) versuchten bislang unbekannte Täter in den Bereichen Magdalenenstraße und Hauswörmannsweg in Osnabrück, in geparkte Fahrzeuge einzudringen. Insgesamt drei Autos – zwei Audi und ein Skoda – wurden beschädigt. Offenbar hatten es die Täter auf Wertgegenstände im Innenraum abgesehen und gingen dabei gewaltsam vor. Nach bisherigen Erkenntnissen blieb es jedoch beim Versuch: Entwendet wurde nichts. Wie hoch der entstandene Schaden ist, steht derzeit noch nicht fest.

Raub im Supermarkt – Mitarbeiterin verletzt

Am Samstagmittag (21. März) eskalierte ein Diebstahlversuch in einem Verbrauchermarkt am Petersburger Wall in Osnabrück. Ein Mann legte zunächst zwei Zigarettenschachteln auf das Kassenband, doch während des Bezahlvorgangs war plötzlich nur noch eine sichtbar. Als das Personal ihn aufforderte, seine Bauchtasche zu öffnen, reagierte der Täter nervös und versuchte zu fliehen. Dabei stieß er eine Mitarbeiterin zu Boden, die sich leicht verletzte. Der Mann konnte unerkannt in Richtung Johannistorwall entkommen. Er wird als etwa 30 Jahre alt, mit schwarzen Haaren und Vollbart beschrieben. Zur Tatzeit trug er eine weiße Cap, eine schwarze Jacke, eine hellblaue Jeans und weiße Schuhe.

Einbruch in Einfamilienhaus – Schmuck gestohlen

Ebenfalls am Samstag kam es in Dissen zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Zwischen dem späten Nachmittag und dem Abend verschafften sich Unbekannte gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude in einem Wohngebiet zwischen Großer Straße und Feldstraße. Im Inneren durchsuchten sie gezielt mehrere Räume und entwendeten Schmuck sowie weitere Wertgegenstände. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt.

Polizei setzt auf Hinweise aus der Bevölkerung

In allen Fällen hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen und bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich bei den zuständigen Dienststellen in Osnabrück (0541/327-2115) oder Dissen (05421/931280) zu melden.

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Robert Golob

Slowenien-Wahl: Golobs Liberale knapp vor Konservativen

von Hasepost Redaktion 23. März 2026

Bei der Parlamentswahl in Slowenien sind die regierenden Liberalen von Ministerpräsident Robert Golob knapp stärkste Kraft geblieben. Nach Auszählung fast aller Stimmen liegt seine Freiheitsbewegung (GS) nur knapp vor der konservativen Slowenischen Demokratischen Partei (SDS) von Ex-Regierungschef Janez Jansa. Das Ergebnis gilt als deutlicher Rückschritt für Golobs Partei, erschwert die anstehenden Koalitionsverhandlungen und wurde von Vorwürfen ausländischer Einmischung überschattet.
Robert Golob und seine Freiheitsbewegung (GS) kommen nach Auszählung fast aller Stimmen auf 28,6 Prozent der Stimmen, was 29 Sitzen im 90-köpfigen Parlament entspricht. Die Slowenische Demokratische Partei (SDS) von Ex-Regierungschef Janez Jansa erreichte 28 Prozent und damit 28 Sitze. Das Ergebnis bedeutet einen erheblichen Rückschritt für Golobs Partei, die bei der letzten Wahl 2022 noch 41 Sitze gewonnen hatte. Er erklärte sich aber dennoch bereits zum Sieger.

Knappes Ergebnis erschwert Koalitionsbildung

Das Ergebnis der slowenischen Wahl, ein nahezu Gleichstand, bedeutet, dass die Koalitionsgespräche schwierig sein werden. Die Mehrheitsbildung im 90-köpfigen Parlament dürfte damit komplex ausfallen.

Vorwürfe ausländischer Einmischung

Überschattet wurde die Wahl von Vorwürfen versuchter Einmischung aus dem Ausland.

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23. März 2026 0 Kommentare
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