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Klinikum

Gute Nachricht des Tages: Klinikum schließt Versorgungslücke

von Hasepost 22. Januar 2019

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Klinikums Osnabrück erweitert sein Leistungsspektrum. Privatdozent Dr. Julian Topaly, der Ärztliche Leiter des MVZ, und Dr. Michael Heins, der Ärztliche Leiter des Medizinischen Labors des Klinikums, bieten ab sofort eine neue Gerinnungssprechstunde an, in der sich Menschen mit einer Erkrankung des Blutgerinnungssystems oder solche, bei denen der Verdacht auf eine derartige Erkrankung besteht, in dem Haus auf dem Finkenhügel untersuchen lassen und Therapieempfehlungen holen können.

Wie die beiden Gerinnungsmediziner und der Chefarzt Privatdozent Dr. Peter Teschendorf von der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Klinikums Osnabrück erklären, schließt die Spezialsprechstunde eine Versorgungslücke in der Region. Zurzeit gibt es solche speziellen Angebote im weiteren Umkreis unter anderem an der Universitätsklink Münster, an der Medizinischen Hochschule Hannover und am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Topaly und Heins, die über Zusatzqualifikation in Hämostaseologie – also der Lehre von der Gerinnung des Blutes – verfügen, leiten die neue Gerinnungssprechstunde.

Keine Überweisung nötig

Das Untersuchungsangebot kann von Patienten von allen Krankenkassen mit und ohne Überweisung von einem Arzt genutzt werden. Es sind Patienten mit angeborenen oder erworbenen Störungen der Blutgerinnung angesprochen, sowohl mit bereits bekannten als auch mit bisher nicht festgestellten Erkrankungen. Gleichzeitig richtet sich die Sprechstunde an Patienten mit einer erhöhten Blutgerinnung, bei denen eine Neigung zum Thrombosen vorliegt, ebenso wie an Menschen mit einer verminderten Blutgerinnung, bei denen verstärkte Blutungen auftreten.

Genau hinsehen

„Es gibt Störungen der Blutgerinnung, die im Alltag unkritisch sind und keiner weiteren Therapie bedürfen“, sagt Chefarzt Teschendorf. „Aber wenn Menschen zu Thrombosen neigen, ist es natürlich wichtig, die Ursachen zu klären. Ebenso können Störungen der Blutgerinnung zu Schwangerschaftskomplikationen und sogar zu Fehlgeburten führen. Bei Patienten, in deren Familien solche Erkrankungen aufgetreten sind oder die bestimmte Medikamente einnehmen, die Störungen der Blutgerinnung auslösen, muss außerdem vor Operationen genau hingesehen werden.“

Untersuchung im eigenen Labor

Wie Teschendorf, Topaly und Heins erklären, gehört es ohnehin zur Routine im Klinikum, dass vor Eingriffen solche Untersuchungen gemacht werden – neu ist allerdings, dass die Auswertung der Blutproben im eigenen Haus und nicht mehr in externen Labors erfolgt. „Bei einigen dieser Untersuchungen kann es die Ergebnisse verfälschen, wenn die Proben nicht innerhalb kürzester Zeit analysiert werden. Durch den Ausbau unseres Medizinischen Labors können wir nun die erforderlichen Untersuchungen direkt bei uns durchführen und die Fahrzeit fällt weg“, so Topaly.

15 neue Untersuchungsverfahren

Wie die Ärzte deutlich machen, bildete der Ausbau des Labors die Grundlage für die neue Gerinnungssprechstunde. „Wir haben dafür etwa 15 Untersuchungsverfahren neu eingeführt, bei denen wir mit unserer computergesteuerten Laborstraße innerhalb kürzester Zeit zu Befunden kommen“, sagt Heins. In dem Medizinischen Labor des Klinikums werden jährlich etwa 2 Mio. Untersuchungen von Blut, Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, weiteren Gewebeflüssigkeiten und Urin für alle Fachabteilungen des Hauses und für externe Arztpraxen durchgeführt.

Patienten der Gerinnungssprechstunde erhalten nach Abschluss der Untersuchungen eine Therapieempfehlung für den Haus- oder Facharzt. Die Gerinnungssprechstunde vergibt Termine nach Vereinbarung, Absprachen sind im MVZ unter Telefon 0541/405-6661 oder 0541/405-6662 möglich.

Foto von links nach recht: Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Klinikums Osnabrück erweitert sein Leistungsspektrum. Privatdozent Dr. Julian Topaly, der Ärztliche Leiter des MVZ, und Dr. Michael Heins, der Ärztliche Leiter des Medizinischen Labors des Klinikums, bieten ab sofort eine neue Gerinnungssprechstunde an

22. Januar 2019 0 Kommentare
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Agentur für Arbeit

Positives Fazit für Osnabrücker Arbeitsmarkt 2018 – aber

von Sophie Scherler 22. Januar 2019

Die Agentur für Arbeit blickte heute (22.01.) auf den Arbeitsmarkt 2018 in Stadt und Land zurück und gab einen Ausblick in die Entwicklung und Herausforderungen für dieses Jahr. Das Fazit fällt insgesamt positiv aus: Es entstehen mehr Jobs und die Arbeitslosigkeit befindet sich weiterhin in einem Abwärtstrend. Gleichzeitig steht die Agentur vor neuen Herausforderungen, wie der Digitalisierung und der Flexibilisierung von Arbeit.

Im Jahresdurchschnitt ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr um 6,2% gesunken, das entspricht etwa 850 Personen. Daraus ergibt sich für den Bereich der Arbeitsagentur eine Arbeitslosenquote von 4,3% – das ist unter dem Bundes- und Landesdurchschnitt. Im Landkreis Osnabrück haben dabei prozentual deutlich weniger Menschen keine Arbeit. Nur 3,1% sind als arbeitslos gemeldet, in der Stadt Osnabrück sind es etwa 7%. In absoluten Zahlen heißt das: 12.885 Menschen haben derzeit keine Arbeit – knapp 5.000 Menschen weniger als noch in 2009.

Kaum Veränderungen zum Vorjahr

Von jenen Personen, die aktuell ohne festen Job sind, sind die meisten zwischen 25-50 Jahren. Aber ein Drittel ist älter als 50, für sie ist es besonders schwer wieder in Arbeit zu kommen. Bei den unter 25-jährigen sind aktuell 1.239 Personen (3,4%) arbeitslos. Das bedeutet sowohl für die Stadt als auch für den Landkreis einen Rückgang. Im Bereich der Unterbeschäftigung, also Menschen die aus verschiedenen Gründen wie Weiterbildung oder Krankheit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, gibt es nur kleine Veränderungen zum Vorjahr. Positiv anzumerken ist, dass in allen Zielgruppe, das heißt bei Ausländern, Schwerbehinderten und Langzeitarbeitslosen die Arbeitslosenzahl zurück geht.

Mehr Geflüchtete in Arbeit

Im Vergleich zum Jahr 2017 konnten mehr Flüchtlinge in Arbeit gebracht werden. Begannen im Vorjahr noch 378 Personen einen neuen Job, waren es in 2018 bereits 665 Menschen. Auch die Zahl der begonnenen Ausbildungen ist angestiegen, von 67 auf 115. Was aber nicht bedeuten muss, dass auch alle Personen ihren Job behalten und ihre Ausbildung abschließen. Arbeitslos sind rund 954 Flüchtlinge gemeldet, allerdings befinden sich mehr als 1.000 Personen in Weiterbildungsmaßnahmen oder Sprachkursen und werden deswegen nicht unter der Kategorie „Arbeitslos“ geführt. „Wie sehen es ja auch in der Agentur für Arbeit“, sagt die Vorsitzende der Geschäftsführung Christiane Fern. „Die jungen Menschen haben eine höhere Belastung, weil sie zum Beispiel die Sprache noch lernen müssen und brauchen mehr Förderung.“

Agentur für Arbeit

Christiane Fern blickt positiv auf das Jahr 2018

Beschäftigungszahlen entwickeln sich positiv

Weitere gute Nachrichten gibt es von Seiten der Beschäftigungszahlen am Arbeitsort – im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 2,2%. In der Stadt gab es am meisten Zuwachs in den Bereichen Hochbau (+15,2%) und IT (12,3%). Den größten Posten macht aber der Bereich „Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen“ aus, darunter fallen zum Beispiel alle Jobs den mit dem Bau von Pipelines beschäftigt sind. Hier ist ein Plus von 37,3%, rund 700 Stellen, zu verzeichnen. Im Landkreis Osnabrück steigt besonders die Anzahl der Stellen im Bereich der Möbelindustrie und Zeitarbeit. In der Stadt gab es dagegen einen Rückgang in der Zeitarbeit, was zum Beispiel daran liegt, dass große Autohersteller weniger produziert haben und somit weniger Arbeitskräfte benötigt haben. Insgesamt hat in Stadt und Landkreis das Gesundheitswesen die meisten Beschäftigten, dicht gefolgt vom Einzelhandel. Alle neuen Stellen zusammengerechnet (6.202) ergibt das ein Plus von 70% seit 2013.

Also alles in Butter?

Ist also alles super auf dem Arbeitsmarkt? Nicht ganz, denn die Herausforderungen am Arbeitsmarkt bleiben, außerdem kommen neue Probleme hinzu, auf welche die reagiert werden muss. Eine problematische Entwicklung ist der Demographische Wandel. Bereits im nächsten Jahr gehen die ersten Beschäftigten aus der Babyboomer-Generation in Rente und hinterlassen viele unbesetzte Fachkräftestellen. Des Weiteren verändern sich Jobprofile auf Grund der Digitalisierung weiter – manche Jobs werden in Zukunft sogar ganz verschwinden. Auch Flexibilisierung beschäftigt den Arbeitsmarkt. Von den Personen, die jetzt in den Arbeitsmarkt eintreten, wird kaum eine ihre gesamte Karriere in einem Job und bei einer Firma im Büro verbringen. Jobwechsel sind normal, ebenso das Arbeiten in neuen Arbeitszeitmodellen. Weiterhin problematisch ist die ungleiche Teilhabe – Langzeitarbeitslose, Behinderte oder junge Mütter sind häufig vom konjunkturellen Aufschwung ausgeschlossen.

Wie reagiert das Arbeitsamt?

Auf diese Entwicklungen will die Agentur für Arbeit reagieren. In Zukunft soll deutlich mehr digital angeboten werden. Außerdem soll bereits frühzeitig in Schulen beraten werden. Ab 2020 will die Agentur auch zum Beispiel in die Universitäten und Berufsbildenden Schulen gehen, um Abbrüche von Ausbildung oder Studium zu verhindern und beratend zur Seite zu stehen. Die Zahl der Arbeitslosen soll durch ein neues Weiterbildungsgesetz gesenkt werden. Diese macht es möglich in größerem Umfang als bisher Menschen zu qualifizieren und zu fördern. All die Maßnahmen sollen die aktuell positive Entwicklung weiter vorantreiben, auch wenn die Zahlen in den nächsten Jahren nicht so gut ausfallen werden, wie 2018.

22. Januar 2019 0 Kommentare
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Stau am Rissmüllerplatz

BOB will Ratsmehrheit für Neubewertung der Entlastungsstraße am Westerberg gewinnen

von Hasepost 22. Januar 2019

Geht es rein nach den Mehrheitsverhältnissen im Osnabrücker Stadtrat, überwiegen die Stimmen deutlich, die sich für den Bau einer Entlastungsstraße West – also der Querverbindung von der Pagenstecherstraße zur Rheiner Landstraße aussprechen.

Allerdings hat eine – wenn auch unverbindliche – Bürgerbefragung im Mai 2015 mit einer knappen Mehrheit von 50,96% den bis weit in die 60er Jahre zurückreichenden Plänen für eine Entlastungsstraße eine Abfuhr erteilt.

Angesichts der Stickoxid-Diskussion und des anstehenden Abbaus der „Berliner Kissen“ am Westerberg spricht sich der Bund Osnabrücker Bürger (BOB), der 2015 noch nicht im Stadtrat vertreten war, für eine ergebnisoffene Neubewertung einer „West-Straße aus“.

Entlastungsstraße könnte Wall entlasten

BOB schreibt dazu in einer aktuellen Pressemiteilung: „Auch wenn erhebliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit der derzeitigen Stickoxidgrenzwerte (Nox) bestehen, so sind diese rechtsverbindlich und strafbewehrt. Ergebnisse wie aus Hamburg, Oldenburg oder Stuttgart haben gezeigt, dass Fahrverbote und vermehrte E-Mobilität nicht zwingend geeignet sind, Immissionen effektiv zu senken. Auch die Ergebnisse des fördermittelabhängigen Umweltsensitiven Verkehrsmanagement in Osnabrück sind völlig offen, zumal die Schließung der wichtigen West-Ost-Achse Neumarkt zu schwer zu kalkulierbaren Verdrängungseffekten der Verkehre im innerstädtischen Bereich führen wird.

Aus den Untersuchungen zur Entlastungsstraße West (ESW) wissen wir, dass diese Nord-Südtangente den Wall und die Innerstädtischen Bereiche entlasten wird. Schon im Masterplan Mobilität 2010 wurde erwähnt, dass eine Neumarktsperrung ohne ESW kaum realisierbar sein wird. Die neuen Baugebiete am Klinikum und auf dem Gebiet der alten Westumgehung warten ebenfalls auf die Erschließung. Es ist der Wunsch aller politischen Parteien, den Radfahrverkehr in Osnabrück zu stärken: Auch eine Fahrradstadt wie Groningen funktioniert nur mit einem äußeren und inneren Verkehrsring.

Die Notwendigkeit eines geschlossenen inneren Ring sollte somit konsequenterweise aufgrund der jetzigen Sachstände neu geprüft und bewertet werden.

Nach der unverbindlichen Bürgerbefragung (Ergebnis 51 zu 49 Prozent) vor mehr als fünf Jahren sollte durch den Plan II b der „Runden Tische“ eine Verkehrsentlastung für Anwohner an der „heimlichen Westumgehung“ erreicht werden. Zwar wurden durch die Berliner Kissen die Durchschnittsgeschwindigkeiten von 38 auf 36 km/h reduziert, dennoch kam es erwartungsgemäß nicht zu einer deutlichen Reduktion der Verkehrsmenge, da die Nord-Südtangente weiterhin fehlt. Rettungsdienste, Stadtwerke und Anwohner beklagen die verminderte Beförderungsqualität durch diese Kissen, nicht nur der ehemalige Stadtdirektor Dierk Meyer-Pries beklagt dies Verkehrskonzept als „unausgewogen“ und „maßlos“.

Die Vorgabe der Politik, die seit mehr als 70 Jahren wartenden Anlieger und die Bewohner der Innenstadt zu entlasten sind weiterhin nicht erfüllt, die konzeptionellen Vorgaben des „Runden Tisch“ vermutlich als gescheitert zu betrachten.“

BOB will Gegner und Befürworter an einen Tisch bringen

Der Bund Osnabrück Bürger (BOB) lädt sowohl die Befürworter (SPD, CDU) wie auch die Gegner (Grüne, FDP) sich gemeinsam mit der als „Lösungsweg“ bezeichneten neuen Verkehrsführung zu beschäftigen. Nach Berechnungen von BOB sind bereits 70% der benötigten Straßen fertig, es müsse lediglich noch die Lücke zwischen Klinikum und dem Wissenschaftspark geschlossen werden, von wo aus eine Verbindung zur Pagenstecherstraße bereits geplant ist.

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Werder Bremen

Bundespolizei ermittelt gegen Bremer Fußballfans

von Polizei Pressestelle 21. Januar 2019

Zum Fußballspiel Hannover 96 gegen SV Werder Bremen am vergangenen Sonnabend reisten insgesamt ca. 1900 Bremer Fans mit Zügen nach Hannover und zurück.Während die Anreise friedlich und ohne Vorkommnisse verlief, gestaltete sich das in der Rückreise anders. Bereits im Bahnhof Nienburg musste ein Regionalexpress länger halten, da durch rauchende Fußballfans im Zug ein Rauchmelder ausgelöst wurde.

Kurze Zeit später haben unbekannte Verursacher das Licht in einem Waggon ausgeschaltet und Lautsprecherdurchsagen über die Kommunikationsanlage geäußert. Darüber wurde dann eigene Musik abgespielt.

Zu einem weiteren längeren Halt dieses Regionalzuges kam es in Dörverden, nachdem bei einem Waggon die Türen nicht mehr geschlossen werden konnten. Derzeit wird ermittelt, ob dieses auf eine mutwillig herbeigeführte Manipulation zurückzuführen ist.

Zugverkehr für 45 Minuten eingestellt

Der unfreiwillige Halt wurde von den mehreren Hundert Fußballfans dazu genutzt, sich auf dem Bahnsteig zu verteilen. Mit Eintreffen von Polizeikräften von Landes- und Bundespolizei konnte die Lage beruhigt werden, so dass eine Weiterreise der Fans mit dem nachfolgenden Regionalexpress nach Bremen möglich war. Um Gefahren für den Bahnverkehr und Reisende auszuschließen, musste der Zugbetrieb im Bahnhof Dörverden etwa 45 Minuten lang eingestellt werden. Inwiefern es zu Straftaten und Ordnungswidrigkeiten gekommen ist, wird derzeit ermittelt.

Krawalle von Bremer Fans

Bei Ankunft des von Einsatzkräften begleiteten Folgezuges im Bremer Hauptbahnhof gegen 22:50 Uhr vermummten sich etwa 80 Fußballfans während des Ausstiegs, pöbelten andere Bremer Fans an und versuchten eine Absperrung der Bundespolizei zu durchbrechen. Auch hier konnten durch die Zusammenarbeit von Bundes- und Landespolizei die Fans aus dem Bahnhof begleitet und die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Derzeit werden Videoaufzeichnungen ausgewertet, um mögliche Straftaten zu verfolgen.

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Shisha Raucher

Mehrere Shisha-Bars in Osnabrück kontrolliert

von Polizei Pressestelle 21. Januar 2019

Am Abend des 18. Januar 2019 sind in Osnabrück vier Shisha-Bars kontrolliert worden. Bei dem Einsatz handelte es sich um eine behördenübergreifende und ganzheitliche Kontrolle. Jede beteiligte Behörde (Hauptzollamt Osnabrück, Stadt Osnabrück, Gewerbeaufsichtsamt und Finanzamt) prüfte in ihrer eigenen Zuständigkeit und Profession. Die Polizei Osnabrück leistete Amtshilfe, um in den unübersichtlichen und gut frequentierten Lokalitäten ein sicheres und geordnetes Arbeitsumfeld zu gewährleisten.

Bei den Kontrollen hat der Zoll Verstöße gegen das Tabaksteuerrecht und Anhaltspunkte für Schwarzarbeit festgestellt.

Es wurden 8,4 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak im Zuge der Kontrollen sichergestellt und zwei Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Steuerhehlerei und Steuerhinterziehung eingeleitet.

Zudem stellten die Zöllner fest, dass in den vier Shisha-Bars in unzulässiger Weise Einzelportionen aus Kleinverkaufsverpackungen an Kunden verkauft wurden. Diese Ordnungswidrigkeit kann ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro nach sich ziehen.

Sozialleistungsbetrug in mehreren Fällen

Darüber hinaus besteht in 9 Fällen die Vermutung, dass gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten verstoßen wurde. Wegen möglichem Sozialleistungsbetrug wird in sechs Fällen ermittelt.

In vier Fällen schritt das Ordnungsamt der Stadt Osnabrück ein, weil die Schadstoffbelastung in den Lokalen zu hoch war. Außerdem sind unerlaubterweise sieben Jugendliche in den Bars angetroffen worden.

„Die Prüfungen liefen ruhig ab und stehen in keinem Zusammenhang mit den umfangreichen Kontrollen in Nordrhein-Westfalen“, so Christian Heyer, Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück.

21. Januar 2019 0 Kommentare
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Cleaners

Gegen den Plastikmüll: Cleanup in Hasbergen

von Hasepost 21. Januar 2019

Am vergangene Wochenende führte die „City Cleaners Germany“ ein gemeinsames Cleanup in Hasbergen durch. Mehrere Stunden zogen die Freiwilligen durch die Stadt und sammelten insgesamt 15 Säcke Müll ein. Darunter allerhand kurioses, wie eine noch gefüllte Capri-Sonne aus dem Jahr 2006. Mit solchen Aktionen wollen die City Cleaners der Öffentlichkeit die Augen für die zunehmende Vermüllung des Planeten öffnen.

2016 fing alles mit einer leeren Zigarettenschachtel an. Birgit Schapp war mehrfach an dieser Schachtel vorbeigegangen. Dann hob sie diese einfach auf, und warf sie in den nächsten Mülleimer. Es folgte die Gründung einer Facebook-Gruppe (City Cleaners Germany), eine eigene Website und ein erfolgreicher Instagram-Account. Die Gründerin wurde 2017 mit dem Wallenhorster Umweltschutzpreis ausgezeichnet, für den sie auch in diesem Jahr wieder nominiert ist.

Gemeinsam für einen saubereren Planeten

Seitdem veranstalten die „City Cleaners“ regelmäßig die so genannten Cleanups, bei denen sie durch Städten und Gemeinden ziehen und den herumliegenden Müll einsammeln. Am Wochenende wurde in Hasbergen fleißig aufgeräumt. Gefunden wurde allerhand, zum Beispiel eine Plastikflasche, in der sich bereits ein ganz neuer Lebensraum gebildet hatte. Außerdem ein Kinderbuggy und eine noch ungeöffnete Capri-Sonne aus dem Jahr 2006. Oftmals hat Birgit in der Vergangenheit gehört, dass ihre Aktionen ja nichts bringen würde, denn schließlich würde da morgen ja wieder neuer Müll liegen. Aber die City Cleaners sehen das anders – jeder kann was tun und die Welt ein kleines bisschen verändern.

21. Januar 2019 0 Kommentare
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Paracelsus-Klinik

Gute Nachricht des Tages: Paracelsus-Klinik unterstützt Charity-Lauf

von Hasepost 21. Januar 2019

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Am 16.Juni 2019 startet der weit über die Region hinaus bekannte Benefizläufer John McGurk seinen diesjährigen Lauf für Kinder in Not. Es werden 1.000 km in 5 Tagen und Nächten, von Osnabrück nach Innsbruck gelaufen, zugunsten der SOS Kinderdörfer weltweit. Ziel ist es, 80 Kinderdörfern in 80 Ländern der Erde einen Betrag zukommen zu lassen. Dazu wird John jedem Kinderdorf einen persönlichen Brief senden, indem er den Kindern Mut macht für ihren Lebensweg und sie ermuntern.

Zum wiederholten Mal unterstützen die Paracelsus-Kliniken ein Projekt des gebürtigen Schotten, der selbst in Kinderheimen aufgewachsen ist und dessen Kindheit von Gewalt und Armut geprägt wurde. Über eine Million Euro hat McGurk bereits gesammelt, wurde unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz
und dem Deutschen Kinderpreis geehrt.

Spende und Verpflegung

Die Läufer werden von den Paracelsus-Kliniken nicht nur durch eine Spende unterstützt: Auf dem Weg nach Innsbruck kann das 18köpfige Läuferteam in den Paracelsus-Kliniken in Düsseldorf und München duschen und werden verpflegt. Zudem möchten zahlreiche Mitarbeiter der jeweiligen Kliniken das Team ein paar Kilometer begleiten.

„Es ist toll, dass mein Arbeitgeber immer wieder dabei ist“, sagt Paracelsus Mitarbeiterin Sabine Kemme aus Osnabrück, die seit 2011 regelmäßig mit dem Team für den guten Zweck unterwegs ist. Das diesjährige Warm-up für den sicherlich anstrengenden Lauf, der körperliche Fitness voraussetzt, bestreitet sie mit Laufkollegen im März auf Sylt. Da gilt es die anspruchsvollen 33,33 km quer über die Insel zu bewältigen. „Schön wäre es, für diesen Lauf für unser Projekt 3.333 € zu sammeln, das gibt noch einmal mehr die nötige Motivation“.

Sie wollen auch helfen?

Unterstützer können sich bei ihr (s-kemme@o2online.de) melden, oder auf das Vereinskonto S4acw DE85 265 501 05 464 80 24000 bei der Sparkasse Osnabrück, Stichwort Syltlauf/SOS Kinderdörfer einzahlen. „Jeder Euro hilft, um den Kindern ein behütetes und sicheres Leben zu ermöglichen“.

Foto von links nach rechts: Katja Mc Gurk, Christiane Kuhne (Klinikmanagerin) , Lars Tornow (Konzernzentrale), John McGurk, Sabine Kemme s4acw, Jörg Greiwe s4acw.

21. Januar 2019 0 Kommentare
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Frau am Laptop

Gefilmt beim Besuch von Erotikseiten – Polizei warnt

von Polizei Pressestelle 21. Januar 2019

Seit einigen Wochen kursieren auffällig viele Erpresser-E-Mails, in denen die Täter behaupten, die Computer und die E-Mail-Accounts der Betroffenen gehackt und sie beim Besuch von Erotikseiten gefilmt zu haben.

Dies nutzen die Kriminellen als Druckmittel, um Geld von den Opfern zu verlangen. Wird der geforderte Geldbetrag in Form der Krypto-Währung Bitcoin nicht gezahlt, wird damit gedroht die angeblich existenten Videos zu veröffentlichen. Um glaubwürdiger zu wirken, nutzen die Täter die Mail-Adresse der Betroffenen, um den Anschein zu erwecken Zugriff auf den Mail-Account zu haben. Das Phänomen ist bundesweit festzustellen. Auch im gesamten Bereich der Polizeidirektion, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln, sind Fälle solcher Art zur Anzeige gebracht worden.

E-Mails ignorieren

Marco Ellermann, Pressesprecher der Polizeidirektion Osnabrück, warnt: „Reagieren Sie nicht auf solche E-Mails und öffnen Sie auf keinen Fall angehängte Dateien.“ Die Polizei weist weiter darauf hin, nicht auf die Forderungen der Täter einzugehen. Die Inhalte sind frei erfunden. Werden Passwörter in den Mails genannt, sollten diese beim entsprechenden Dienst geändert werden. Die Vorfälle sollten bei der örtlichen Polizei angezeigt werden.

Anzahl der Fälle verdreifacht

In der Polizeidrektion Osnabrück gab es 2017 rund 220 Fälle dieser Art. Im Jahr 2018 verdreifachte sich die Zahl nahezu auf über 600. Auch die ersten Wochen im neuen Jahr zeigen, dass diese perfide Masche von den Tätern unverändert genutzt wird. Das Dunkelfeld in diesem Zusammenhang ist aus verschiedenen Gründen tendenziell hoch. Auch deswegen ist hier eine intensive Aufklärungs- und Präventionsarbeit notwendig.

21. Januar 2019 0 Kommentare
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Tatort Dortmund, WDR

Tatort auf der großen Leinwand: Zwischen Kohlezechen, Vergnügungspark und Reichsbürgern

von Hasepost 20. Januar 2019
Reichsbürger im Ruhrpott in einer Kulisse, die den Wandel vom Kohlerevier zum Vergnügungspark zeigt. Der aktuelle Tatort aus Dortmund verspricht spannend zu werden!
 
Wie alle Tatort-Premieren präsentiert HASEPOST diesen Tatort in Zusammenarbeit mit der Filmpassage Osnabrück auf der großen Kinoleinwand.
Am Sonntag, 20. Januar 2019 um 20:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Stehen Rechtsextreme hinter dem Mord?

Der ehemalige Bergmann Andreas Sobitsch wird erschossen am Flussufer aufgefunden, unweit von Dortmund. Sein Zuhause war eine alte Zechensiedlung.

Die Kommissare Peter Faber, Martina Bönisch, Nora Dalay und Jan Pawlak befragen Freunde und Ex-Kollegen des Mordopfers. Sobitsch hatte sich bis zuletzt für die Interessen der Bergleute eingesetzt. Aber in der einst eingeschworenen Gemeinschaft herrscht Streit:

Auf dem Gelände ihrer Zeche öffnet bald ein Freizeitpark. Doch neue, adäquate Jobs in der Region zu finden, ist schwierig. Viele fühlen sich als Verlierer des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Bei den Ermittlungen tauchen neue Hinweise auf: Gibt es Verbindungen zu extremistischen Kreisen?


HASEPOST und Filmpassage zeigen alle am Sonntag im Ersten der ARD neuen bzw. erstmals gezeigten Tatorte auf der Großen Leinwand. Davon ausgenommen sind Wiederholungen (bspw. i.d. Sommerpause) – Ausnahmen sind möglich. Der Eintritt für „Tatort auf der Großen Leinwand“ ist frei.

[mappress mapid=“894″]

Quelle ARD/WDR, Foto: WDR, Thomas Kost

 

20. Januar 2019 0 Kommentare
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Uniball 2019

Tanzen bis in den Morgen: Der Uni-Ball 2019

von Sophie Scherler 20. Januar 2019

Gestern (19.01.) hieß es erneut: Rein in die schicken Klamotten und rauf auf die Tanzfläche. Der Ball der Universität in der OsnabrückHalle lockte viele Studenten, Uni-Angehörige und weitere Gäste. Ab 20 Uhr konnte in zwei Sälen das Tanzbein geschwungen werden. Außerdem gab es diverse Showacts, einen Food-Bereich, einen kleinen Eiswagen und natürlich alles, was das Getränkeherz begehrte. War der Ball 2017 noch früh zu Ende, löste sich die Veranstaltung erst gegen drei Uhr langsam auf.

Im letzten Jahr startete der Uni-Ball mit einem neuem Konzept, und machte die Kritik aus den Vorjahren vergessen. Auch 2019 war ein Erfolg: In zwei großen Räumen spielten abwechselnd DJs und Bands, wie „Live and Famous“ und „Five on the Floor“. Die Musik war bunt gemischt – Schlagerfans kamen ebenso auf ihre Kosten wie Kinder der 90er Jahre oder Anhänger moderner Partymusik. Etwas abseits des Trubels konnten sich die Gäste bei den ruhigen Klängen von „Coffee Clash“ im Eingangsbereich entspannen.

Uniball 2019

Live and Famous rockten die Bühne

Künstlerisches Rahmenprogramm

Immer wieder unterbrochen wurde die Musik von verschiedenen Tanz- und Showeinlagen, unter anderem von Red Revolution DC, einer HipHop-Gruppe vom Hochschulsport. Umjubelt war auch der Auftritt der Para-World-Cup Sieger 2018 „Your Dance Generation“ von der Tanzschule Hull, die eindrucksvoll zeigten, wie ästhetisch Tanz mit Rollstuhl aussehen kann. Ihre Performance setzte sich kritisch mit der Frage auseinander: Wie sieht die Zukunft aus? Moderiert wurde der Abend von Tanz-Weltmeister Michael Hull. Er bot für die Gäste des Balls bereits im Vorfeld eine kleine Tanzstunde zur Auffrischung ihres Wissens an.

Uniball 2019

Als kleine Erfrischung zwischendurch: Der Eiswagen

Und der Rest?

Wer gerade nicht tanzte, oder beim Tanzen zusah, konnte sich an verschiedenen Bars und Theken mit einer breiten Auswahl an Getränken versorgen. Kulinarisch wurde auch einiges angeboten, allerdings zu nicht sonderlich günstigen Preisen, wenn man bedenkt, dass der Eintritt mindestens 22 Euro gekostet hat. Eine lustige Idee war ein kleiner Eiswagen, der den ganzen Abend über ein paar Sorten in Waffeln oder Bechern anbot. Schade war, dass in diesem Jahr weder Black Jack noch Roulette angeboten wurden – viele Besucher hatten sich darauf gefreut.

Uniball 2019

Gute Stimmung auf der Tanzfläche

Insgesamt war der Uni-Ball 2019 trotzdem ein voller Erfolg: Es wurde bis in den Morgen getanzt und gefeiert!

20. Januar 2019 0 Kommentare
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