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FDP Ratsfraktion Osnabrück

Osnabrücker SPD versteht den Regenbogen-Koalitionspartner FDP nicht mehr

von Heiko Pohlmann 15. Februar 2019

Bäume fällen für einen Fahrradweg, auf dem Wallring im Kreisverkehr fahren wollen, und zuletzt der Vorschlag, den alten Güterbahnhof zum Naherholungsgebiet machen; spektakuläre Ideen der Osnabrücker Liberalen scheitern regelmäßig im Stadtrat.

Die Osnabrücker SPD distanziert sich nun auch öffentlich von ihrem Koalitionspartner FDP, an dem immerhin die fragile Mehrheit der „Regenbogenkoalition“ hängt.

Das Risiko, dass die Osnabrücker Liberalen nach dieser öffentlichen Standpauke ins konservative Lager von CDU und BOB überwechseln könnten, wird offensichtlich von SPD-Fraktionschef Frank Henning nicht als wahrscheinlich angesehen.
Auch bei den beiden bürgerlichen Parteien sind die teils seltsam anmutenden Ideen der drei Osnabrücker FDP-Ratsherren in den vergangenen Monaten oft nur mit einem Kopfschütteln quittiert worden – mit einer Ausnahme: Die offene Ablehnung der mit 80 Millionen Euro taxierten Theatersanierung wird hinter vorgehaltener Hand auch von einigen Mitgliedern der Zählgemeinschaft aus BOB und CDU begrüßt und als Lichtblick angesehen.

FDP schert auch beim Theater aus Regenbogen-Einigkeit aus

Dass den Sozialdemokraten auch die liberale Kritik am Sanierungsprojekt „Theater“ mächtig stinkt,  zeigt eine am Freitag versendete Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion, in der Frank Henning zum Rundumschlag ausholt und der Osnabrücker FDP den Ruf der „Wirtschaftsfreundlichkeit“ und damit ihren Markenkern abspricht.

Anlass ist die um Monate verspätete Berichterstattung der Tageszeitung NOZ in dieser Woche, die nach fast einem Vierteljahr auch über die Naherholungspläne der FDP für den Güterbahnhof berichtet (unsere Redaktion machte diese Pläne bereits im Oktober öffentlich und berichtete nochmals vor zwei Wochen darüber) – regelmäßige Leser der HASEPOST kannten diese Pläne also schon längst.

Erklärung der SPD-Ratsfraktion im Wortlaut:

„Die Vorschläge der FDP das Güterbahnhofsgelände zu einer Grünfläche mit Naherholungsqualitäten zu machen sind mittlerweile nicht mehr ernst zu nehmen. Gestern noch wollten die Liberalen das Theater aus dem Herzen Osnabrücks reißen und damit seiner Funktion als Oberzentrum berauben. Und heute wollen die Liberalen das Brachgelände im Hasepark zu einem Kurort für den Osten unser Stadt aufhübschen. Wir können bei diesen Vorschlägen nur verwundert den Kopf schütteln“, so Frank Henning, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion in einer heutigen Pressemitteilung.

„Bei der aktuellen Gewerbeflächenknappheit muss ein Areal, das ideal für die Ansiedlung von Betrieben geeignet ist, auch dafür genutzt werden. Diesen für Osnabrück sinnvollen Beschluss haben wir seinerzeit mit großer Mehrheit und mit den Stimmen der FDP im Rat gefasst“, weiß Henning zu berichten. „Mit diesem Zick-Zack-Kurs verabschiedet sich die Osnabrücker FDP endgültig als wirtschaftsfreundliche Unternehmerpartei und lässt viele Fragen zurück: wo sollen zukünftige Gewerbegebiete in Osnabrück ausgewiesen werden? Welche Grünfläche soll für die Brache im Hasepark dafür geopfert werden? Was passiert bei einer möglichen Erweiterung des VW-Geländes?“, ergänzt Frank Henning.

„Die SPD-Fraktion steht hinter dem Gewerbegebiet am Güterbahnhof und wird die weiteren Planungen vorantreiben. Das Urteil des OVGs Lüneburg wird mit seinen Anregungen aktuell im Revisionsverfahren verarbeitet, so dass einer Heilung und damit einem für Osnabrück positivem Urteil für ein neues Gewerbegebiet nichts mehr im Wege stehen wird“, so Henning abschließend.

15. Februar 2019 0 Kommentare
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Buchhandlung zur Heide

Osnabrücker Buchhandlung „zur Heide“ zieht an den Derby Platz

von Hasepost 15. Februar 2019

Der Termin steht fest: Ab dem 8. April 2019 wird die bislang am Adolf-Reichwein-Platz beheimatete Buchhandlung zur Heide eine Bushaltestelle weiterziehen und direkt am Derby Platz (Dielingerstraße 42b) neu eröffnen.

„Die neue Adresse ist noch ungewohnt, aber bereits der fünfte Ladenquartier, an dem in der Geschichte des Betriebs Bücher angeboten und verkauft wurden“, schreibt Inhaber Lennard Neuffer in einer Pressemitteilung zum geplanten Umzug der nach seinen Angaben „ältesten Buchhandlung in Osnabrück“.

Gegründet als Buchhandlung Bruno Hanckel lagen der erste Geschäftsraum bis zur mehrfachen Zerstörung durch Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg in der Krahnstr. 17/18 (heute Optik Peter Meyer und TUI-Reisebüro). Nach 1945 erfolgte der Neustart ganz in der Nähe des kommenden Standorts in der Dielingerstraße 12 (heute Kartenwerk, im Hinterhaus Elektro-Gundlach).

Buchhandlung zog schon mehrfach um

Bis Anfang der fünfziger Jahre gab es dann einen Laden am Neuen Graben 24 den heutigen Ruf der Buchhandlung begründete. Nach der Geschäftsübernahme durch Sieglinde und Dieter zur Heide musste 1981 wegen der Umgestaltung des Neuen Grabens und seinem vierspurigen Straßenausbau der Betrieb zur Osterberger Reihe 2-8 verlegt werden, damals noch ohne den Spielplatz an der Hansekogge oder das Einkaufszentrum am Kamp.

Direkt gegen über von „Spieltraum“ und „Osnabrett“ in den alten Räumen von „Asiatika“ gelegen, lassen die Umbauarbeiten allmählich erkennen, wie die Buchhandlung in Zukunft für das buchverbundene Publikum vertraut und doch ganz anders sein wird. Die inhaltlichen Schwerpunkte werden nach Angaben des Unternehmens weiter ein umfangreiches allgemeines anspruchsvolles Sortiment in den Bereichen Belletristik, Sachbuch sowie Kinder- und Jugendbuch sein und die Literatur zu vielen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachgebieten.

 

15. Februar 2019 0 Kommentare
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Klimastreik, Fridays for Future

Osnabrücker Schüler streiken erneut für das Klima

von Hasepost 15. Februar 2019

„Wir streiken, bis ihr handelt“ unter diesem Motto blieben an diesem Freitag erneut zahlreiche Schüler dem Unterricht fern und traten nach dem Vorbild der schwedischen Schülerin Greta Thunberg in den „Klimastreik in Osnabrück“.

Der Streik begann um 10 Uhr am Platz der Deutschen Einheit, vor dem Theater. Ab 13:30 Uhr soll ein Demozug durch die Innenstadt führen.

In vielen Städten in Deutschland und der ganzen Welt treten Schülerinnen und Schüler, Studierende und junge Menschen für ein Umdenken in der Klimapolitik in den Streik. In Osnabrück begannen die Proteste Ende des Jahres.

Fortgesetzte Proteste seit Wochen

Nachdem vergangenen Freitag über 20.000 junge Menschen für eine konsequente Klimapolitik auf den Straßen Deutschlands waren, appellieren sich auch in dieser Woche erneut an die Verantwortung der Politikerinnen und Politiker für unser aller Zukunft und die des Planeten.

Klimastreik

Vorbereitung für die Demo in Osnabrück

Inspiriert von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die seit Monaten jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament für eine konsequente Klimapolitik streikt, streiken seit Dezember tausende Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland. Auch in England, Canada, den USA, Belgien, der Schweiz, Australien, Uganda und vielen weiteren Ländern weltweit folgen junge Menschen dem Vorbild Gretas.

Gegen Braunkohle-Verstromung und Massentierhaltung

„Die Politikerinnen und Politiker können die Verantwortung nicht auf die einzelnen Menschen schieben. Es reicht nicht aus, so nachhaltig wie möglich zu leben, wenn gleichzeitig Braunkohle verstromt und Massentierhaltung subventioniert wird.“, erklärt eine Schülerin aus Osnabrück.

15. Februar 2019 0 Kommentare
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Red Hand Day

Gute Nachricht des Tages: Coffee perfect spendet 5.000 Euro an terre des hommes

von Hasepost 14. Februar 2019

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

In Kooperation mit dem Kinderhilfswerk terre des hommes sammelte
coffee perfect im Rahmen des Red Hand Day rote Handabdrücke gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Der Spezialist für Kaffeevollautomaten coffee perfect hat heute 5.000 Euro im Rahmen des Red Hand Day an das Kinderhilfswerk terre des hommes in Osnabrück gespendet. Den Spendenscheck nahmen Angela Böddeker von terre des hommes
und Stephan Stolze, Leiter Spendenreferat, von Dr. Marc Beimforde, geschäftsführender Gesellschafter bei coffee perfect, entgegen. Das Geld geht an Kinder in Kriegsgebieten, um ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen und somit den Einsatz von Kindersoldaten zu verringern.

369 Handabdrücke für guten Zweck

Mithilfe verschiedener Aktionen sammelte coffee perfect am Red Hand
Day (12.02.) rote Handabdrücke und spendete für jeden Abdruck für den guten Zweck. Damit setzte das Unternehmen bereits zum zweiten Mal ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten. „Wir freuen uns sehr, dass die Aktion auch in diesem Jahr so positiv aufgenommen worden ist und sich so viele Menschen daran beteiligt haben. Insgesamt sind 369 rote Handabdrücke zusammengekommen – das sind dreimal so viele wie im Vorjahr. Das entspricht einer Spendensumme von 4.254 Euro. Wir haben uns aber entschieden, diesen Betrag auf 5.000 Euro aufzurunden, um möglichst vielen Kindern Bildung schenken zu können“, so Dr. Marc Beimforde.

Red Hand Day

Pro neuer Vertrag – 60 Euro Spende

Am Red Hand Day trugen alle Service- und Vertriebsmitarbeiter von coffee perfect
einen roten Handschuh. Für jeden an diesem Tag abgeschlossenen Vertrag spendete das Unternehmen 60 Euro für ein Kind in Kriegsgebieten, was einem Jahr
Schule entspricht. Darüber hinaus gab es eine Foto-Aktion auf Facebook: Für jedes
Foto, das die Service- und Vertriebsmitarbeiter mit aktuellen und potenziellen Kunden und dem roten Handschuh am 12. Februar auf der coffee perfect Facebookseite hochgeladen haben, stiftete coffee perfect 15 Euro. Zusätzlich wurden im Coffee Perfect Bistro rote Handabdrücke gesammelt – für jeden Handabdruck spendete das Unternehmen 6 Euro.

Red Hand Day am 12. Februar

Der jährlich am 12. Februar stattfindende Red Hand Day oder Internationale Tag
gegen den Einsatz von Kindersoldaten ist ein Gedenktag, der auf das Schicksal
von Kindersoldaten aufmerksam machen und deren Einsatz in Kriegsgebieten
verhindern soll. „Wir sehen uns in der Verantwortung, Zukunft aktiv mitzugestalten. Für uns sind Kinder die Zukunft und wir wollen gerne einen Teil dazu beitragen, ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Darum haben wir uns entschieden, in die Bildung von Kindern in Kriegsgebieten zu investieren und ihnen
damit eine Alternative zu ermöglichen,“ erklärt Dr. Marc Beimforde.

Foto von links nach rechts: Dr. Marc Beimforde (coffee perfect) überreicht Angela Böddeker und Stephan Stolze (terre des hommes) den Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro.

14. Februar 2019 0 Kommentare
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Präsentation im Rathaus

Autos unter die Erde, mehr Grün und mehr Hochhäuser: Radikale Ideen für Osnabrücks Zukunft

von Heiko Pohlmann 14. Februar 2019

Über 100 Bürger, denen allen gemein war, dass sie offenbar viel Freizeit haben und bereit sind diese auch für die Arbeit in „Bürgerwerkstätten“ einzusetzen, erarbeiteten einen Masterplan für die Stadt Osnabrück.

Die Ergebnisse wurden am Mittwoch in zwei getrennten Veranstaltungen erst Vertretern der Politik und danach den Teilnehmern und der Öffentlichkeit präsentiert.

„Die Innenstadt von Osnabrück ist mehr als die Summe ihrer Teile“, mit diesen Worten eröffnete Oberbürgermeister Wolfgang Griesert die öffentliche Vorstellung der Ergebnisse, die in zwei umfangreichen Terminen im Oktober 2017 und im April 2018 unter Federführung des Berliner Büros Machleidt entstanden.

Nicht alle Ideen werden sich umsetzen lassen

Erste Ergebnisse seien bereits bei der Umplanung und Neugestaltung des Raiffeisenplatzes berücksichtigt worden, so der Oberbürgermeister. Allerdings werden nicht alle Ideen auch tatsächlich in konkrete Projekte münden, dämpfte Stadtbaurat Frank Otte den Optimismus der Hobby-Planer. Viele der gezeigten Ideen duften an profanen Anfordernissen wie Finanzierbarkeit und Kompatibilität mit dem Individualverkehr scheitern.

Es sei auch kein „Masterplan-Verkehr“ entwickelt worden, so der Stadtbaurat, und an anderer Stelle betonte der Oberbürgermeister, dass das Gebiet rund um den Neumarkt ganz bewusst ausgenommen worden sei.

Autos sollen weichen für mehr Grün und mehr Häuser

Im Rahmen der Präsentation, in der auch die Herleitung aus den Workshops nochmals rekapituliert wurde, wurden die Ideen für eine neu strukturierte Innenstadt anschaulich präsentiert. Ein roter Faden: Weniger Platz für Autos, dafür mehr Grün, vertikale Neubauten (aka: Hochhäuser) und eine Verdichtung von Innenhöfen, deren Freiflächen bebaut werden sollen.

Ein Autotunnel vor dem Altstadt-Bahnhof

Eine besondere Vorliebe entwickelten die Teilnehmer für Tunnelbauten – jedoch nicht am im Vorfeld ausgeklammerten Neumarkt, wo es so etwas ja bereits einmal gab, sondern diesmal zum Beispiel am Hasetor. Dort, so die Idee, könnte der Herrenteichswall bis zum Hasetorbahnhof/Altstadt-Bahnhof heranreichen, der dann einen richtigen Bahnhofsvorplatz bekommen würde. Die Autos, die vom Remarque-Ring (zukünftig von mindestens einem weiteren Hochhaus gesäumt) in aus Richtung Norden kommen, sollten diesen Bahnhofsvorplatz dann in einem Tunnel unterfahren.

Grünen-Politiker wollte kritische Anmerkung eines Bürgers nicht respektieren

In einer anschliessenden kurzen Diskussion zeigte sich, dass es bis zum gemeinsam entwickelten Utopia noch ein weiter Weg sein wird. Beispielhaft für den Dissens in der Bevölkerung dürften zwei Wortbeiträge stehen.
Thomas Polewsky, engagierter Streiter für eine Stadtbahn und gegen den motorisierten Individualverkehr, forderte den OB auf etwas gegen das „Krebsgeschwür Autoverkehr“ zu unternehmen.
Ein Hauseigentümer mahnte an, dass sich Wohnungen, die nicht mehr mit dem PKW erreichbar sind und keine Parkplätze bieten, nur schwer vermieten lassen. Dieser Redebeitrag wurde mehrfach durch Zwischenrufe des Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Volker Bajus, unterbrochen, der lauthals und ungefragt bezweifelte, dass sich (im Augenblick) Wohnungen ohne Parkplatz schlecht vermieten lassen.

Kommentar des Redakteurs

Der in den Bürgerwerkstätten offensichtlich noch vorhandene Optimismus zerbrach bereits kurz nach der Vorstellung der Pläne am Mittwochabend an den Realitäten der Osnabrücker Lokalpolitik, bei der gerne niedergebrüllt wird oder die berechtigten Ansprüche einiger Bürger mit bösen Vergleichen („Krebsgeschwür“) diskreditiert werden.
Statt die durchaus interessanten und mit viel Herzblut entwickelten Entwürfe der Werkstattteilnehmer einfach für sich stehen zu lassen und die berechtigten Einwände eines einzelnen Bürgers wenigstens zu respektieren, gab es am Ende der Veranstaltung also wieder den politischen Osnabrücker Alltag. Es war wohl doch ganz gut, dass fast alle anderen Lokalpolitiker es vorzogen sich die Werkstattergebnisse in einem gesonderten Termin zeigen zu lassen – es hätte sonst zu noch unangenehmeren Ausfällen als Zwischenrufe auf den Redebeitrag eines Bürgers kommen können.

Die Abschlusspräsentation steht als PDF zum Download zur Verfügung.

14. Februar 2019 0 Kommentare
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Unfall

26-jähriger baut schweren Unfall unter Drogeneinfluss

von Polizei Pressestelle 14. Februar 2019

In der Nacht zu Donnerstag kam es gegen 02:50 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Sutthauser Straße. Beim Eintreffen der Polizei und der Feuerwehr lag ein 26-Jähriger neben einem stark beschädigten VW auf dem asphaltierten Boden.

Der Schwerverletzte gab an, dass weitere Insassen sowie der Fahrer des Fahrzeugs geflüchtet seien. Bei der Absuche des Nahbereichs durch die freiwillige Feuerwehr Hagen a.T.W. konnten keine weiteren Personen festgestellt werden. Der Verletzte wurde durch einen Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht.

Verletzter stand unter Drogen

Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer des VW Polo die 70er Zone in Fahrtrichtung Holzhausen befuhr, als er plötzlich von der Fahrbahn abkam und mit einem am Straßenrand stehenden Baum zusammenstieß. Durch den Aufprall geriet der Polo erneut ins Schleudern und prallte gegen einen weiteren Baum. Anhand der Spurenlage konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem verletzten 26-Jährigen um den Fahrer des Fahrzeugs handelte. Weiterhin wurden bei ihm Betäubungsmittel aufgefunden. Ein Drogenvortest ergab, dass er auch unter den Einfluss von diesen stand. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

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Parklet Dielingerstraße

Osnabrücker Parklet-Posse beschäftigt wieder die Lokalpolitik

von Heiko Pohlmann 14. Februar 2019

Mehr als ein Jahr lang waren zwei Parkplätze an der Dielingerstraße einfach nur so blockiert, weil es die Idee gab dort ein Sitzmöbel am Fahrbahnrand zu montieren – und auch das jetzt montierte „Möbel“ scheint vor allem eine Funktion zu haben: Parkplätze blockieren. CDU und BOB fordern nun Konsequenzen.

Ein zwischenzeitlich montiertes Provisorium wurde nach zunehmender Vermüllung wieder entfernt, die Nutzung als Parkfläche blieb bis zur Montage des eigentlichen Sitzmöbels dennoch verboten.

Parklet DielingerstraßeEinnahmeverlust von rund 5.000 Euro pro Jahr

Durch die fortdauernde Blockade der knappen Stellplätze an der Dielingerstraße entgehen der Stadtverwaltung Jahr für Jahr rund 5.000 Euro an Einnahmen, rechnen CDU und BOB in einem Antrag für die nächste Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vor, der in der kommenden Woche (21.02.2019) tagt.

Die nach Ansicht der Antragsteller mangelhafte Nutzungsfrequenz des direkt am Fahrbahnrand postierten Holzgestells, das für 12.000 Euro angeschafft wurde, rechtfertige ebenfalls einen Umzug an einen Platz, wo es tatsächlich als Sitzmöbel genutzt wird.

Verwaltung könnte alternative Standorte aufzeigen

Sollten die Antragsteller sich mit ihrem Antrag gegen die „Regenbogenkoalition“durchsetzen, würde die Verwaltung beauftragt geeignetere Standorte, zum Beispiel im Umfeld eines Spielplatzes, vorzuschlagen.

14. Februar 2019 0 Kommentare
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virtuelles Rutschen im Nettebad

Osnabrücker Bäder: Virtuelles Rutschen, Rekord-Besucherzahlen und keine Preiserhöhung 2019

von Heiko Pohlmann 13. Februar 2019

In diesem Jahr werden die Eintrittspreise für die Osnabrücker Bäder nicht erhöht, da ist sich Osnabrücks Bäderchef Wolfgang Hermle im Pressegespräch anlässlich des Jahresrückblicks 2018 sicher – und das dürfte viele regelmäßige Schwimmer und Saunabesucher erfreuen.

Hintergrund für die erwartete Preisstabilität sind allerdings nicht die Rekordzahlen, die im vergangenen Jahr erreicht wurden, sondern eine erwartete Stabilität bei den Besucherzahlen und den Personalkosten. Auch wenn es unlogisch erscheint, angesichts des Super-Sommers und des Andrangs zahlender Besucher stiegen die Kosten für die Freibäder, doch dazu unten auf dieser Seite mehr.

Besucherzahlen wie in den 70er Jahren

Die Stadtwerke-Bäder verzeichneten von Januar bis Dezember 2018 stolze 1,31 Millionen Besucher. Damit besuchten die drei von den Stadtwerken betriebenen Bäder eine Gesamtbesucherzahl, wie es sie zuletzt in den 70er Jahren gegeben hat.
„Das waren aber ganz andere Zeiten als heute – mit einer anderen Bäderlandschaft [damals gab es noch sieben Schwimmbäder in Osnabrück] und nicht vergleichbaren Freizeitmöglichkeiten.“, betont der Stadtwerke-Vorstandvorsitzende Christoph Hüls.

Super-Sommer trieb Osnabrücker in die kühlen Außenbecken

Für Hüls hat der damalige Ratsbeschluss pro „Bäderkonzept 2000plus“ den Grundstein für die dauerhafte Erfolgsgeschichte der Schwimmbäder in Osnabrück gelegt. Im zurückliegenden Jahr habe natürlich der „Bilderbuchsommer“ vor allem dem Moskaubad-Freibad in die Karten gespielt; das Indoor-Angebot des Nettedroms und das Schinkelbad mussten während der langanhaltenden Sommerperiode hingegen leicht an Besuchern einbüßen. „Trotzdem haben wir aufgrund unserer attraktiven, zielgruppengerechten Angebote wieder ein sehr gutes Gesamtergebnis eingefahren“, so Hüls weiter. „Die Zahlen zeigen, dass unsere strategische Ausrichtung der Bäderstandorte – um die uns heute viele andere kommunale Badbetreiber beneiden – voll und ganz aufgeht.“

Zu den brandneuen Attraktionen, die auch im laufenden Jahr für neue Rekorde bei den Besucherzahlen sorgen sollen, gehört eine virtuelle Fahrt auf einer simulierten Wasserrutsche, die aktuell bereits im  Nettebad im Testbetrieb ist.

Nettebad: Neuer Besucherrekord für das Bäderflaggschiff

Das Nettebad zählte in 2018 insgesamt 758.000 Besucher. „Damit konnten wir einen neuen Besucherrekord verzeichnen – und das im 14. Betriebsjahr nach der Eröffnung des ‚neuen‘ Nettebades“, erläutert Bäder-Chef Wolfgang Hermle. Besonders stolz zeigt sich Nettebadleiter Tilo Schölzel über das Ergebnis, da sein Bad in 2018 von einigen Einschränkungen und sogar einer Komplettschließung betroffen war. Neben der lang anhaltenden Sommerperiode sieht Schölzel die sogenannten „Cross-Selling“-Effekte durch sich optimal ergänzende Sport- und Freizeitangebote am Standort als weiteren Treiber für die Nettebad-Rekordzahlen. „In 2018 haben wir sowohl das Nettebad als auch die Loma-Sauna um weitere attraktive Wellnessangebote ergänzt“, erklärt Schölzel. „Im Außenbereich haben wir ein eigenes Textilsaunadorf errichtet, in dem unsere Besucher in Badekleidung saunieren können. In der Loma-Sauna konnten wir Ende Dezember die neue Eventsauna ‚Tapahtuma‘ – in der für bis zu 150 Saunagänger inszenierte Showaufgüsse zelebriert werden – eröffnen.“ Von den neuen Attraktionen erhoffe er sich, das Einzugsgebiet der Saunabesucher zu vergrößern und neue Gäste an den Freizeitstandort Nettebad zu locken.

Nettedrom: E-Kartbahn-Besucherzahlen auf Vorjahresniveau

Bäder-Chef Hermle verweist zudem auf die E-Kartbahn Nettedrom, deren Zielsetzung es ebenfalls sei, die Besucherzahl weiter zu erhöhen sowie die Verweildauer der Besucher am Standort Nettebad zu verlängern – und so die Wirtschaftlichkeit der Bäder weiter zu verbessern. Mit gut 43.000 Besuchern konnte die E-Kartbahn das sehr gute Vorjahresniveau halten. „Während wir uns für unsere Freibäder über den vergangenen Sommer gefreut haben, war es für unsere Indoor-E-Kartbahn nicht das perfekte Wetter“, sagt Hermle. „Dass wir das Vorjahresniveau halten konnten, ist daher ein toller Erfolg.“ In der Energiebilanz spiegelt sich wider, dass der Sommer dennoch positive „Nettedrom-Effekte“ hatte: Bilanziell werden mehr als 70 Prozent des gesamten Energiebedarfs – für Karthalle und Fahrstrom – durch die eigene Solaranlage auf dem Hallendach abgedeckt. „Unsere E-Karts fahren rechnerisch zu 100 Prozent – wenn es möglich wäre, sogar zu mehr als 100 Prozent – mit der Kraft der Sonne“, erläutert Hermle.

Schinkelbad: Konstant gutes Ergebnis für das Gesundheitsbad

Auch das „freibadlose“ Schinkelbad verzeichnet einen leichten Besucheranstieg im Vergleich zu 2017. Sieben Jahre nach der Neuausrichtung als Gesundheitsbad mit Cabriosol, Salounge & Co. bestätigte das Schinkelbad mit knapp 251.000 Besuchern seine konstant hohen Besucherzahlen – unabhängig von den Einbußen im Sommer. „Besonders stark nachgefragt sind Wellness- und Erholungsangebote wie unsere Textilsauna und das Dampfbad oder regelmäßige Veranstaltungen wie die ‚Abende der Harmonie‘“, freut sich Bäderbetriebsleiterin Gerhild Neumann. Außerdem nutzen gerade junge Familien das warme Solewasser-Angebot des Cabriosols. „Wir reagieren auf diese Entwicklung und arbeiten am stetigen Ausbau unserer Erholungsangebote im Schinkelbad und bieten spezielle Spielenachmittage für Familien mit Kleinkindern an“, so Gerhild Neumann weiter.

Moskaubad: Traditionsfreibad als „Sommer-Gewinner“

Das Moskaubad konnte in 2018 am stärksten vom „Bilderbuchsommer“ profitieren. Im vergangen Jahr strömten annähernd 305.000 Besucher in das Moskaubad – fast 65.000 mehr als noch im Vorjahr. „Zusätzlich zu dem aus Freibad-Sicht hervorragenden Sommerwetter haben unsere Veranstaltungen wie die Flohmärkte und unsere ‚Dschungel-Angebote‘ zu den hohen Besucherzahlen beigetragen“, erläutert Bäderbetriebsleiterin Gerhild Neumann. Neben dem Dschungel-Seilgarten auf der Freibadwiese eröffneten die Stadtwerke in 2018 mit der „Dschungel-Oase“ eine Wasserspielfläche für Familien in der Moskaubadhalle. Auch in 2019 folgen die Stadtwerke mit ihrer strategischen Ausrichtung dem Trend und dem Bedarf der Gäste: „Wir werden unser erfolgreiches ‚Dschungel‘-Konzept im Moskaubad weiter ausbauen“, kündigt Bäder-Chef Hermle an. „Unsere Besucher können sich wieder auf weitere attraktive Angebote freuen.“

Rekordbesucherzahlen nicht gleich „klingelnde Kassen“

Dem Stadtwerke-Bäderchef ist bewusst, dass Besucherrekorde irrtümlich mit Rekordgewinnen verbunden werden. „Obwohl wir in 2018 Spitzenwerte bei den Besucherzahlen verzeichnen konnten, ist dies nicht gleichbedeutend mit ‚klingelnden Kassen‘“, betont Hermle. „Denn mehr Besucher bedeuten zugleich mehr Personal- und Energiekosten.“ Dennoch sollen die höheren Kosten die Freude über das Rekordjahr nicht schmälern. „Die sehr hohen Besucherzahlen haben dazu beigetragen, dass wir unser – zwar negatives – Jahresergebnis aber zumindest konstant halten konnten“, so Hermle weiter. „Der städtische Zuschuss pro Besucher liegt bei uns in Osnabrück weiterhin weit unter dem Bundesdurchschnitt – und das soll auch so bleiben.“

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Jahnschwimmen 2019

Kinder der Osnabrücker Stüveschule erfolgreich beim Jahnschwimmen

von Heiko Pohlmann 13. Februar 2019

Das Jahnschwimmen ist die traditionelle Schwimmveranstaltung der Hasestadt. Seit fast 80 Jahren messen sich die Osnabrücker Schüler zu Beginn des Jahres in verschiedenen Disziplinen und Altersgruppen.

Am vergangenen Wochenende konnten die Schülerinnen und Schüler der Stüveschule aus dem Osnabrücker Schinkel im Nettebad glänzen.

Jahnschwimmen 2019

Jahnschwimmen 2019, Foto: privat

Trainiert von einer bereits pensionierten Lehrerin erreichten die Grundschüler den ersten Platz im Kraulen und den siebten Platz im Brustschwimmen. Die Lehrerstaffel durfte sich ebenso mit einem guten zweiten Platz schmücken.

Ein Erfolg des Schulschwimmens

Die Erfolge der Grundschülerinnen und Grundschüler haben einen besonderen Hintergrund: Tatsächlich ist keines der teilnehmenden Kinder aktiv in einem Schwimmverein. Daher sind die Erfolge beim diesjährigen Jahnschwimmens auch ein Ergebnis des Engagements des Kollegiums der Stüveschule und der Eltern der erfolgreichen Schulkinder.

Jahnschwimmen, Trophäe

Am Ende winkt eine Trophäe, Foto: privat

13. Februar 2019 0 Kommentare
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Seifenkisten

Gute Nachricht des Tages: Kleiner Seifenkistenbauer begeistert VfL-Spieler

von Hasepost 13. Februar 2019

Es passieren jeden Tag viele schlimme Dinge – aber auch viele gute. Leider schaffen es die schönen Nachrichten viel zu selten in die Presse. Das wird sich jetzt ändern, denn die HASEPOST berichtet jeden Tag über mindestens eine „Gute Nachricht“ aus aller Welt.

Renntag ist zwar erst der 30. Mai, aber die Vorbereitungen auf das Seifenkistenrennen des Gemeinschaftszentrums Ziegenbrink laufen bereits seit einem Vierteljahr auf Hochtouren. Seit November vergangenen Jahres sägen, schrauben und malern Kinder und Jugendliche unter fachlicher Anleitung und mit Hilfe von Eltern und Großeltern bereits an ihren selbstentworfenen Boliden, die ganz ohne Antrieb auskommen.

An Christi Himmelfahrt werden dann unter anderem ein Laster, ein Lamborghini, eine lila-weiße Kuh und sogar eine fahrende Golftasche den Hauswörmannsweg heruntersausen. Und auch eine Seifenkiste in Form eines Fußballschuhs im VfL-Osnabrück-Design wird dabei sein. Am Dienstag schaute der VfL-Spieler Alexander Dercho beim Gemeinschaftszentrum vorbei und begutachtete das Gefährt, das der achtjährige Finn gebaut hat. „Ich bin schwer begeistert und echt überrascht, dass die Kisten so toll aussehen“, sagte der 32-Jährige, der spontan in der VfL-Seifenkiste Platz nahm und nach einer kurzen Einweisung sogar ein paar Meter den Hügel hinuntersauste. Das gefiel ihm so gut, dass er versprach, im Mai am großen Rennen teilzunehmen.

Im VfL-Trikot zum Sieg

Auch Finn war begeistert. Leuchtende Augen bekam er, als Dercho ihm versprach, dass er ein Trikot vom ihm bekommt, mit dem er am Renntag um den Sieg fahren kann. Schließlich ist Finn großer VfL-Fan und regelmäßig mit seinem Papa im Stadion an der Bremer Brücke zu Gast. So kam ihm die Idee, seine Seifenkiste im VfL-Design zu bauen. Der Bitte, ein Autogramm auf der Kiste zu hinterlassen, kam Dercho dann auch gerne nach.

In jeder der Kisten stecken mehrere Wochen Arbeit. Zunächst gilt es, Entwürfe zu kreieren und maßstabsgerecht umzusetzen. Das Fahrgestell müssen die Tüftler auf einer Bodenplatte verankern, die Einzelteile einer formschönen Karosse aussägen, sie verleimen, anschrauben und schließlich anmalen. In diesem Schaffensprozess entstehen in jedem Jahr kleine Kunstwerke auf Rädern.

Ideen entstehen im Bauprozess

Dabei diskutieren die Mädchen und Jungen mit den Erwachsenen über technische Probleme genauso wie über die Bedeutung von Accessoires, die die Fahrzeuge vielleicht nicht immer schneller, aber eindeutig schöner machen. „Letztlich entscheidet stets das Kind darüber, wie seine Seifenkiste aussehen soll“, sagt Burkhard Wagner, der die Bauaktion als pädagogischer Mitarbeiter des Gemeinschaftszentrums begleitet. „Viele Ideen entstehen auch erst während der Bauphase, wenn langsam zu erkennen ist, wie die Modelle sich entwickeln, welche Pläne umsetzbar sind oder welches Konzept die Bastler noch einmal verändern müssen.“

Faktor Sicherheit

Wichtiges Thema ist beim Bauen der schnellen Kisten stets die Sicherheit. Lenkung und Bremsen müssen einwandfrei funktionieren, werden getestet und – wenn nötig – nachjustiert. Immer dienstags, donnerstags und freitags wird in der Holzwerkstatt am Hauswörmannsweg 65 gearbeitet, immer an zwei bis drei Seifenkisten gleichzeitig. Damit sind die Kapazitäten der Holzwerkstatt ausgelastet. Sobald eine Kiste fertig ist, beginnen die Hobby-Mechaniker mit dem Bau der nächsten. „Noch ist die Liste der Interessenten nicht abgearbeitet“, sagt Andrea Krüßel, die Leiterin des Gemeinschaftszentrums. Allen, die auch Lust haben, einmal eine eigene Seifenkiste zu bauen und am Rennen teilzunehmen, gibt sie mit auf den Weg: „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Die nächste Bauaktion beginnt im Herbst.“ Doch vorher widmen sich alle Beteiligten ihren flotten Kisten und fiebern dem Renntag an Christi Himmelfahrt entgegen.

Foto: Daumen hoch: VfL-Spieler Alexander Dercho war von der kreativen Arbeit der kleinen und großen Seifenkistenbauer so begeistert, dass er zugesagt hat, am Rennen im Mai teilzunehmen. Finn (rechts neben ihm) hat die VfL-Seifenkiste gebaut

13. Februar 2019 0 Kommentare
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