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LEADER fördert Bürgerpark / Foto: Stadt Melle.

Gute Nachricht des Tages: LEADER-Förderung stärkt den Bürgerpark Wellingholzhausen

von PM 6. Februar 2026

Der sagenhafte Bürgerpark in Wellingholzhausen wird weiterentwickelt: Mit Unterstützung der LEADER-Förderung entstanden in den vergangenen beiden Jahren neue Kunstwerke, die regionale Sagen sichtbar, erlebbar und für alle Generationen zugänglich machen.

Ziel: Bürgerpark als kulturellen Treffpunkt, Erholungsraum und touristisches Ausflugsziel

„Ziel des Projekts ist es, den im Herzen des Beutlingsdorfes gelegenen Bürgerpark als kulturellen Treffpunkt, Erholungsraum und touristisches Ausflugsziel weiter zu stärken“, erläuterte Ortsbürgermeisterin Susanne Unnerstall bei einem Ortstermin, an dem auch die beteiligten Künstler Franz Brune und Bernd Obernüfemann, der Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins Wellingholzhausen, Friedrich Göcking, und Bürgerbüroleiterin Lisa Meyer zu Halingdorf teilnahmen.

Drei Kunstinstallationen

Im Rahmen des Projekts wurden insgesamt drei Kunstwerke installiert. Bereits 2024 entstanden die Rankhilfe zur Sagenskulptur „Der Spuk an den Dreieinigkeitsbuchen“ von Bernd Obernüfemann sowie die Skulptur zur Sage „Das angebrannte Tuch“ von Franz Brune – und im Jahr 2025 war es abermals Bernd Obernüfemann, der die Skulptur zur Sage „Der lateinische Spruch“ schuf. Die Kunstwerke wurden inzwischen aufgestellt und fügen sich harmonisch in den Bürgerpark ein und greifen lokale Erzähltraditionen auf.

Teilfinanzierung der LEADER-Förderung

„Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 12.563,20 Euro“, erläuterte Bürgerbüroleiterin Lisa Meyer zu Halingdorf. Davon seien 7.537,92 Euro über die LEADER-Förderung bereitgestellt worden. Die Stadt Melle habe sich mit einer Ko-Finanzierung in Höhe von 1.884,48 Euro beteiligt, während sich der Eigenanteil aus dem Budget Dorfentwicklung auf 5.025,28 Euro belaufen habe. Durch diese Förderkulisse sei die nachhaltige Weiterentwicklung des Bürgerparks erst möglich geworden.

Traditionspflege der Sagen

„Während der Projektumsetzung fand ein intensiver Netzwerk- und Erfahrungsaustausch mit dem Heimat- und Verschönerungsverein Wellingholzhausen statt, der bereits erfolgreich mit regionalen Künstlern im Bürgerpark zusammengearbeitet hat“, erläuterte Ortsbürgermeisterin Susanne Unnerstall. Hauptziel: Die Installation weiterer Kunstwerke, die zusätzliche regionale Sagen aufgreifen und den Park thematisch erweitern.

Das Projekt hebt nach Angaben von Susanne Unnerstall und Lisa Meyer zu Halingdorf auf mehrere Ziele der Regionalentwicklung ab: Im Handlungsfeld „Förderung von Kultur zwischen Tradition und Innovation“ trägt es zur Traditionspflege bei und bewahrt das Wissen um die Sagen von Wellingholzhausen und seinen Ortsteilen. Die Sagen werden über Kunstwerke lebendig vermittelt, sind vor Ort nachlesbar und zusätzlich innovativ per Audiocode abrufbar.

Maßnahmen auch zur Steigerung der  Aufenthaltsqualität und der touristischen Attraktivität

Im Handlungsfeld „Erhalt und Entwicklung lebendiger Ortskerne“ wird der Bürgerpark als zentraler Treffpunkt und Begegnungsort weiterentwickelt. Die Maßnahmen steigern die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, der bereits vielfältig genutzt wird – etwa für Theater im Park, Yoga-Kurse, Picknicks, Familien- und Kulturfeste, „Welling rockt“ oder Konzerte der Heimatkapelle.

Darüber hinaus unterstützt das Projekt das Handlungsfeld „Innovative Tourismus- und Freizeitangebote“. Der sagenhafte Bürgerpark wird als regionsspezifisches Erlebnis- und Bildungsangebot ausgebaut und um weitere regionale Sagen ergänzt. Damit werden Natur- und Naherholung gefördert und die touristische Attraktivität des Parks weiter gesteigert.

Handlungsfeldübergreifend soll der Bekanntheitsgrad des sagenhaften Bürgerparks und des Stadtteils Wellingholzhausen als attraktives Tourismus- und Freizeitangebot erhöht werden. Gleichzeitig leistet das Projekt einen Beitrag zur Stärkung des Images der öffentlichen Hand und zur Pflege der örtlichen Gemeinschaft.

Regionale Kultur, ehrenamtliches Engagement und innovative Ideen

Mit der LEADER-Förderung am Beispiel des sagenhaften Bürgerparks in Wellingholzhausen wird deutlich: Regionale Kultur, ehrenamtliches Engagement und innovative Ideen können gemeinsam dazu beitragen, Orte lebendig, identitätsstiftend und zukunftsfähig zu gestalten.

Übrigens: Unmittelbar nach Abschluss der Maßnahmen wird eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt. So werden die neuen Kunstwerke auf der Homepage und auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Melle, in der digitalen Tourist-Information, in lokalen Medien sowie über die DorfFunkApp vorgestellt und beworben.

Bildunterschrift zum Titelild: Freuen sich über die LEADER-Förderung der Kunstprojekte: (von links) Franz Brune, Bernd Obernüfemann, Friedrich Göcking, Friedrich Göcking, Lisa Meyer zu Halingdorf und Susanne Unnerstall. Foto: Stadt Melle

6. Februar 2026 0 Kommentare
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Kraftwerk (Archiv)

Sachsens Ministerpräsident fordert stärkere Braunkohleverstromung

von Hasepost Redaktion 6. Februar 2026

Angesichts sich leerender Gasspeicher und hoher Importe von US-Flüssigerdgas (LNG) fordert Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), vermehrt auf heimische Braunkohle zu setzen.

"Wir haben ein Ziel, das absolut richtig ist. Wir wollen CO2 einsparen. Es muss aber auch ökonomisch und sozial funktionieren", sagte der CDU-Politiker dem Tagesspiegel. Neben der Diversifizierung der LNG-Importe müsse auch die Braunkohle wieder stärker in den Fokus genommen werden. "Wir brauchen einen unverstellten Blick auf unsere Energiepolitik", sagte Kretschmer.

Er erinnerte daran, dass der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung damals einhergehen sollte mit dem Bau von Gaskraftwerken, weil Gas nur halb so viel CO2 ausstoße wie die heimische Braunkohle. "Der Weg, den wir damals für unsere Energiewende eingeschlagen haben, hat sich durch den Wegfall von russischem Gas verändert", sagte der Ministerpräsident und ergänzte: "Das LNG hat einen ähnlichen Klimaeffekt wie die heimische Braunkohle."

Kretschmer fordert daher, den CO2-Preis auf Braunkohle auszusetzen, um diese konkurrenzfähig zu erhalten. "Es ist aus meiner Sicht Unsinn, diesen Energieträger jetzt durch CO2-Abgaben extrem zu verteuern und gleichzeitig LNG, das einen ähnlichen Klimafaktor hat und aus dem Ausland transportiert werden muss, zu bevorzugen", sagte Kretschmer dem Tagesspiegel. Mit der Braunkohleverstromung sei man vom Ausland unabhängig, erhalte die eigenen Arbeitsplätze und nutze eine bereits vorhandene Infrastruktur. "Wir bauen gerade an bestehenden Kohlekraftwerken neue Gaskraftwerke, ohne damit einen Klimaeffekt zu erzielen. Das müssen wir kritisch miteinander besprechen, sonst schaden wir unserer Volkswirtschaft", so Kretschmer.

Foto: Kraftwerk (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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6. Februar 2026 0 Kommentare
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Schweigeminute nach

Justizministerin erwägt mehr Schutz für Zugbegleiter

von Hasepost Redaktion 6. Februar 2026

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will einen Gesetzentwurf zum besseren Schutz von Einsatz- und Rettungskräften unter Umständen abändern und auf das Zugpersonal ausweiten.

"Die Tötung des Zugbegleiters in Rheinland-Pfalz hat mich schockiert", sagte Hubig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). "Viele Menschen in Deutschland spüren: Diese brutale Tat steht nicht für sich allein. Wir erleben, wie Aggression und Gewaltbereitschaft im öffentlichen Raum insgesamt zunehmen."

Der Gesetzentwurf, der bei Attacken auf Einsatz- und Rettungskräfte höhere Strafen vorsieht, sei gerade in der Abstimmung. "In diesem Rahmen prüfen wir auch, ob sich noch Anpassungen an dem Entwurf empfehlen, damit das besondere Unrecht von Angriffen gegen besonders gefährdete Berufsgruppen wie Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter noch besser abgebildet wird. "

Foto: Schweigeminute nach Tod von Zugbegleiter am 04.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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6. Februar 2026 0 Kommentare
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Izalden Alshaik S. / Screenshot: Instagram

Wird Osnabrücker Vergewaltiger (Opfer: 15) aus England abgeschoben?

von Heiko Pohlmann 6. Februar 2026

Erst vergewaltigte der 2015 aus Syrien nach Osnabrück gelangte Izalden Alshaik S. (damals 30) an einem Sommermorgen im Jahr 2022 ein 15-jähriges Mädchen in der Möserstraße, dann steckte er ihr als „Hurenlohn“ auch noch ein Tütchen mit Haschisch zu.

Beim Prozess, ein knappes Jahr später, bescheinigte der Vorsitzende Richter am Osnabrücker Amtsgericht dem Angeklagten noch: „Sie sind ja auf einem guten Weg, hier ein ganz normaler Mitbürger zu werden.“

Amtsgericht Osnabrück verhängte lediglich Bewährungsstrafe

Doch offensichtlich wollte der Mann, der im Merkel-Jahr 2015 angeblich Schutz vor Verfolgung in Deutschland suchte, kein „ganz normaler“ Mitbürger, Drogendealer und Vergewaltiger in Osnabrück sein – trotz einer rekordverdächtig niedrigen Strafe von lediglich zwei Jahren auf Bewährung: Er ging nicht zu seinem Bewährungshelfer und setzte sich ins Ausland ab.
Positiver Nebeneffekt für den kriminellen Syrer: So kam er auch umhin, seinem Opfer das vom Gericht festgesetzte Schmerzensgeld in Höhe von 3.000 Euro zu zahlen.

Wie die Bild am Donnerstagabend unter Bezug auf die Daily Mail berichtete, setzte sich der Mann von Osnabrück aus nach Großbritannien ab, wo er erneut Asyl beantragte, dieses auch erhielt, eine Familie gründete und zwei Kinder zeugte.
In seiner neuen Heimat war der verurteilte Vergewaltiger trotz eines Europäischen Haftbefehls vor der britischen Polizei sicher – weil er einfach seinen Namen anders schrieb. Bis jetzt.

Eine schreckliche Familie: Bruder tötete fünf Menschen

Nun wollen die Briten den Kriminellen schnell von ihrer Insel haben, doch der will nicht und klagt gegen seine Auslieferung nach Deutschland. Angeblich drohe ihm hier der Tod, weil sein Bruder in Syrien fünf Mitglieder einer anderen Familie getötet habe und er nun fürchte, aus Rache ebenfalls umgebracht zu werden.

6. Februar 2026 0 Kommentare
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Bastian Pastewka

Bastian Pastewka besorgt um Meinungsfreiheit

von Hasepost Redaktion 6. Februar 2026

Komiker und Schauspieler Bastian Pastewka ist besorgt über die Einschnitte in die Meinungs- und Pressefreiheit in den USA. „Autokraten haben schlicht keinen Humor. Das macht sie zu mitunter lächerlichen Figuren, aber diese Lächerlichkeit darf uns nicht täuschen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Uns muss klar sein, dass das, was speziell ein US-amerikanischer Präsident momentan macht, brandgefährlich für den weltweiten Zusammenhalt ist.“

Er selbst sei noch nie zensiert worden, aber er mahnt zur Wachsamkeit. "Die kritischen Geister sind die Ersten, die von autokratischen Regierungen und möglicherweise faschistoiden Systemen gecancelt werden." Mit Blick auf die politischen Entwicklungen hierzulande sagte Pastewka: "Natürlich ist mir klar, dass das, was in Amerika passiert, auch ein Vorbild für andere Staaten ist. Wir erleben in Deutschland nach dem vollzogenen Rechtsruck einen Rechtsdruck."

Die Deutschen lebten in einer sehr fragilen Demokratie, sagte der Komiker. "Die Rechtsextremen suchen Anlässe, um Richtung ARD und ZDF `Staatsfunk` zu rufen, haben aber keine Idee, was man besser machen kann. Sie wiegeln nur auf und schüren Hass." Pastewka findet deutliche Worte: "Da sind Entertainer und Satiriker das erste Ziel für Attacken, weil sie für eine selbstgewählte Meinung stehen."

Foto: Bastian Pastewka (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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6. Februar 2026 0 Kommentare
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Polizei im

GdP rechnet an Karneval mit „abstrakter Terrorgefahr“

von Hasepost Redaktion 6. Februar 2026

Angesichts des anstehenden Höhepunktes der Karnevalssession spricht die Gewerkschaft der Polizei (GdP) von einer bestehenden Bedrohungslage.

Seine Kollegen würden diesen Karneval und diese Menschen schützen, sagte Patrick Schlüter, Landesvorsitzender der GdP in Nordrhein-Westfalen, der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Das ist eine enorme Herausforderung – einmal durch die schiere Zahl der Leute, die unterwegs sind. Zum anderen aber auch, weil es nach wie vor eine abstrakte Terrorgefahr gibt."

Über konkrete Maßnahmen der Polizei entschieden die jeweiligen Behörden vor Ort. "Ich gehe davon aus, dass es mobile Fahrzeugsperren geben wird, in bestimmten Bereichen auch Videoüberwachung. Waffenverbotszonen werden konsequent kontrolliert werden", so Schlüter.

Foto: Polizei im Karneval (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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6. Februar 2026 0 Kommentare
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Mobiler Blitzer

Fußgänger-Fachverband hält Blitzer-Apps für „pervers“

von Hasepost Redaktion 6. Februar 2026

In der Debatte um ein Verbot von Blitzer-Warn-Apps schalten sich jetzt auch die Fußgänger ein.

Solche Apps würden "von Leuten benutzt, die sich bei gefährlicher und verbotener Raserei nicht erwischen lassen wollen", sagte Roland Stimpel, Vorstandsmitglied des Fachverbands Fußverkehr, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Besonders für Fußgänger stellten die Warner eine Gefahr dar: "Sie sind so pervers, als gäbe es Warn-Apps für Ladendiebe vor Kaufhausdetektiven oder für Einbrecher, wenn sich die Polizei nähert."

Hintergrund ist ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform des Straßenverkehrsgesetzes insgesamt. Der Bundesrat sprach sich in einer Stellungnahme unter anderem für ein gänzliches Verbot der Warn-Apps aus. Union und SPD lehnen das aber mit der Begründung ab, dass die Nutzung dieser Dienste während der Fahrt bereits nach geltendem Recht untersagt sei.

Stimpel verwies auf die vielen Toten und Verletzten. "200 Menschen starben 2024 auf Deutschlands Straßen, weil Fahrer nachweislich Tempolimits missachteten. 3.486 Personen wurden dadurch verletzt", sagte er dem RND.

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Annalena Baerbock

Baerbock lehnt Boykott der Fußball-WM in den USA ab

von Hasepost Redaktion 6. Februar 2026

Die Präsidentin der UN-Generalversammlung und frühere Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) lehnt einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ab.

Ein Boykott "würde ja auch Kanada und Mexiko treffen, die ebenso Ausrichter sind", sagte Baerbock dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Auch darüber hinaus halte ich nichts davon, notwendige politische Debatten auf dem Rücken von Sportlerinnen und Sportlern auszutragen, die jahrelang auf eine Meisterschaft hingearbeitet haben."

Baerbock rief allerdings Verbände und Politik zu bedachtem Handeln auf. Verbände und Funktionäre stünden "im Rahmen von sportlichen Großereignissen in der Pflicht, dass ihre eigenen Vergabekriterien wie Pressefreiheit, Nichtdiskriminierung oder auch Einreisebestimmungen nicht mit Füßen getreten werden", sagte Baerbock. "Und auf der Ebene gibt es natürlich auch eine politische Verantwortung, sich nicht als Claqueur auf den Rängen instrumentalisieren zu lassen, sondern sich vielmehr auch im Vorfeld klar zu positionieren."

Forderungen nach einem Boykott der WM gibt es vor dem Hintergrund der Annexions-Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Grönland und Kanada sowie wegen des brutalen Vorgehens gegen die eigene Bevölkerung.

Distanziert reagierte Baerbock auf den Vorstoß des Präsidenten des Weltfußballverbandes Fifa, Gianni Infantino, Russland wieder zu internationalen Fußball-Turnieren zuzulassen. "Meines Wissens ist der russische Angriffskrieg leider noch nicht beendet", sagte Baerbock dem RND.

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6. Februar 2026 0 Kommentare
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Alexander Dobrindt

Dobrindt hat keine Einwände gegen Verurteilung von Maja T. in Ungarn

von Hasepost Redaktion 6. Februar 2026

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die umstrittene Verurteilung von Maja T. zu acht Jahren Gefängnis durch ein ungarisches Gericht für zwangsläufig erklärt.

"Maja T. gehört einer linksextremistischen Gruppe an, die andere Personen mit Schlagstöcken, Gummihämmern und weiteren Waffen angegriffen hat", sagte Dobrindt dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Da haben schwerste Körperverletzungen stattgefunden. Eine Person erlitt einen Schädelbruch. Das muss zu einer Verurteilung führen." Dobrindt verteidigte das Gerichtsverfahren in Ungarn: "Und da diese Straftaten in Ungarn begangen worden sind, ist aus meiner Sicht gegen ein Verfahren und ein anschließendes Urteil in Ungarn nichts einzuwenden."

Der non-binären Person Maja T. aus Deutschland wird vorgeworfen, gemeinsam mit weiteren in Deutschland vor Gericht stehenden Beschuldigten im Februar 2023 mehrere mutmaßliche Rechtsextremisten in der ungarischen Hauptstadt Budapest angegriffen und teils schwer verletzt zu haben. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Auslieferung von Maja T. nach Ungarn für rechtswidrig erklärt. Laut Berliner Generalstaatsanwaltschaft liegt eine verbindliche Garantieerklärung für eine Rücküberstellung von Maja T. nach Deutschland vor.

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6. Februar 2026 0 Kommentare
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Schweigeminute nach

Bahnsicherheit: Dobrindt für harte Strafen – gegen mehr Personal

von Hasepost Redaktion 6. Februar 2026

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat nach der Tötung eines Zugbegleiters in einem Regionalzug ein strenges Urteil gegen den mutmaßlichen Täter gefordert.

Dem Täter müsse man mit der "absoluten Härte des Rechtsstaats" begegnen. Er erwarte ein "hartes Urteil", sagte Dobrindt dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Er sei "erschüttert und schockiert" über die Gewalttat. Es gebe keine absolute Sicherheit. "Aber es ist auch nicht zu akzeptieren, dass solche Gewaltverbrechen stattfinden."

Ein 36-jähriger Bahnmitarbeiter war seinen Verletzungen erlegen, nachdem er in einem Regionalzug in Rheinland-Pfalz bei der Ticketkontrolle mit Faustschlägen gegen den Kopf angegriffen worden war.

Dobrindt forderte außerdem die Verschärfung des Strafrechts, um den Schutz von Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes zu verbessern. Man müsse "den strafrechtlichen Schutz von Mitarbeitern der Bahn und anderer Dienstleistungsunternehmen erhöhen", sagte er.

Auf Gewerkschaftsforderungen nach mehr Präsenz der Bundespolizei in Zügen reagierte Dobrindt zurückhaltend: "Wir haben schon heute sehr viel Polizei im Bereich der Bahn im Einsatz. Mit dem Ausbau der Bundespolizei sind die Möglichkeiten gestiegen, Präsenz zu zeigen." Der Minister verwies auf den Ausbau der Videoüberwachung. "Die Aufklärungsquote ist dadurch stark angewachsen. Dazu wirkt Videoüberwachung abschreckend. Sie soll in Bahnhöfen und Zügen noch weiter ausgebaut werden." Eine Komplettüberwachung aller Bahnhöfe und Züge sei allerdings "nicht möglich". "Die Bahn ist ein offenes System. In diesem offenen System gibt es keine Zugangsbeschränkungen wie im Flugverkehr", sagte Dobrindt.

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6. Februar 2026 0 Kommentare
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