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Ltur (Archiv)

Ltur und First Choice: Tui will Geschäft mit Budgetreisen ausbauen

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Der Reisekonzern Tui nimmt das Geschäft mit Budgetreisen, also günstigeren Urlaubspaketen, ins Visier. „Wir schauen uns derzeit das Marktsegment mit Budgetreisen an“, sagte Sebastian Ebel, Vorstandschef von Tui, dem „Handelsblatt“.

Bei hochwertigen Reisen sei Tui Marktführer, sagte der Manager. "Wir wollen aber auch im Preissegment darunter ein attraktiver Anbieter sein und Kunden gewinnen. Hier haben wir erst einen Marktanteil von zehn bis 15 Prozent."

Europas größter Reisekonzern stößt mit seinen hochwertigen Urlaubsangeboten in gesättigten Märkten wie Deutschland an Wachstumsgrenzen. Es sei normal, dass das Management schaue, wo künftig Wachstum möglich sei, sagte Ebel. "Und das ist natürlich vor allem dort, wo das Unternehmen noch niedrige Marktanteile hat."

Tui hat mit Ltur und First Choice schon zwei Marken im unteren Preisbereich. "Deren Erfahrung und Technologie wollen wir nutzen. Und wir arbeiten daran, wie wir dieses Kundensegment noch stärker ansprechen können", so Ebel.

Zu Lasten der Profitabilität soll die Expansion im Budgetbereich nicht gehen. "Wir achten auch dort auf die Marge und profitables Wachstum", sagte der Tui-Chef.

Foto: Ltur (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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Eurofighter (Archiv)

FCAS: Luftfahrtindustrie will zwei Eurofighter-Nachfolger

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) und die IG Metall fordern, beim deutsch-französisch-spanischen Kampfjetprojekt FCAS die Entwicklung eines gemeinsamen bemannten Flugzeugs aufzugeben.

"Wir brauchen jetzt ein Bekenntnis zu zwei Flugzeugen innerhalb von FCAS – aus Verantwortung gegenüber der Sicherheit Europas, gegenüber den Beschäftigten und gegenüber der Idee eines selbstbestimmten, handlungsfähigen Europas", schreiben BDLI-Hauptgeschäftsführerin Marie-Christine von Hahn und der Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Jürgen Kerner, in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt".

Mit FCAS soll ein Verbund aus bemannten Kampfflugzeugen, Begleitdrohnen und neuartigen Kommunikationssystemen entstehen. Allerdings gibt es ein Zerwürfnis, für das von Hahn und Kerner dem französische Flugzeugbauer Dassault Vorwürfe machen. "Diese rigorose Haltung ist nicht mehr als Führungsanspruch unter gleichberechtigten Partnern zu verstehen – sie ist vielmehr eine Aufforderung an uns zur industriellen Selbstaufgabe. Pardon, aber das geht gar nicht", schreiben sie. Kooperation lebe von Augenhöhe, nicht von Unterordnung.

Von Hahn und Kerner werben dafür, bei Antrieb, unbemannten Systemen, Vernetzung und Sensorik, wo bereits Fortschritte erzielt worden seien, weiter zusammenzuarbeiten, aber bei der Entwicklung des bemannten Kampfjets eigene Wege zu gehen. Deutschland verfüge über eine langjährige und umfassende Expertise im Flugzeugbau. "In der Kombination mit einem robust ausgestatteten Bundeshaushalt sind wir in der Lage, selbstbewusst zu investieren und damit industriepolitisch mutige Wege zu beschreiten: Wir schließen uns nicht länger einem multinationalen Vorhaben an, sondern setzen ein eigenes Programm auf und suchen anschließend nach Partnern, die sich beteiligen möchten", schlagen von Hahn und Kerner vor. Verantwortung für die Sicherheit Europas zu übernehmen, heiße auch, "aus einer Position industrieller Stärke heraus zu führen".

Foto:

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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Bundeswehr-Soldat (Archiv)

Brigadegeneral fordert neue Struktur für Fallschirmjäger

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Die Fallschirmjäger der Bundeswehr sind nach Auffassung des Kommandeurs der Luftlandebrigade 1 „nicht zeitgemäß aufgestellt“. Brigadegeneral Markus Meyer sagte der FAZ, die aktuelle Struktur sei für Afghanistan geeignet gewesen, „das hat funktioniert, aber so brauchen wir das heute nicht mehr“. Man benötige langfristig Strukturveränderungen.

Unterdessen strebt das Fallschirmjägerregiment 26 nach Fällen von sexuellen Übergriffen, Drogenkonsum und Rechtsextremismus zurück zum militärischen Alltag. Das sagte der Kommandeur, Oberst Martin Holle, der FAZ. "Natürlich gibt es Diskussionen, auch über die Presseberichterstattung, aber der Blick ist nach vorne gerichtet, auf unseren Kernauftrag. Die Soldaten wollen das hinter sich lassen, nicht im Sinne einer Relativierung."

Zu den Entlassungen bei den Fallschirmjägern sagte er: "Lieber diese Lücke, als diese Menschen, die zur Einsatzbereitschaft nicht positiv beitragen." Markus Meyer sagte, es helfe nicht, "wenn ich die Truppe irgendwo in Deutschland antreten lasse, mich davorstelle und befehle, dass unangemessenes Verhalten zu unterlassen ist". Es werde ein längerer Weg werden, und auch dann gelte: "Wir werden nicht alle Heilige, aber es muss besser werden."

Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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(Symbolbild) Mobiler Blitzer Radarkontrolle / Foto: Westermann

Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 9. bis 15. Februar 2026

von Hasepost 9. Februar 2026

Im Landkreis Osnabrück werden auch in der Woche vom 9. bis 15. Februar 2026 wieder Blitzer aufgestellt. Autofahrer sollten daher in sieben Orten ganz besonders aufmerksam sein.

Der Landkreis Osnabrück wird in folgenden Orten rund um Osnabrück die Geschwindigkeit mit Radarkontrollen überwachen:

Datum Wochentag Ort
09.02.2026 Montag Bad Iburg
10.02.2026 Dienstag Hasbergen
11.02.2026 Mittwoch Melle Eicken-Bruche
12.02.2026 Donnerstag Neuenkirchen bei Bramsche
13.02.2026 Freitag Georgsmarienhütte Holzhausen
14.02.2026 Samstag Alfhausen
15.02.2026 Sonntag Bissendorf

Grundsätzlich sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, und es kann selbstverständlich auch an anderen Orten zu Kontrollen kommen. Es gilt daher immer: Augen auf im Straßenverkehr! Alle Angaben ohne Gewähr. Hier finden Sie tagesaktuell die Blitzermeldungen für die Stadt Osnabrück. Und wir erklären, warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren – und weshalb das richtig ist.

9. Februar 2026 0 Kommentare
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Metin Hakverdi

Transatlantikkoordinator spricht über deutsche Truppen in Ukraine

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi, schließt eine Beteiligung deutscher Truppen an möglichen Sicherheitsgarantien für die Ukraine nicht aus. „Man darf jetzt nichts ausschließen, sonst würde man ja die Verhandlung verengen“, sagte der SPD-Politiker dem Magazin Politico.

Zugleich verwies Hakverdi auf die sicherheitspolitische Abhängigkeit Europas von den USA. "Gleichzeitig sind wir, Stichwort Ukraine, sicherheitspolitisch noch massiv abhängig von den USA. Und genau das ist das Dilemma, vor dem wir stehen", sagte er. Europa müsse daher beides tun: "Wir müssen zusammenarbeiten, wo wir können. Und da, wo es wirklich gegeneinander geht, müssen wir es auch klar sagen."

Mit Blick auf das transatlantische Verhältnis sagte Hakverdi, ein Bruch stehe zwar nicht unmittelbar bevor, die Spannungen hielten aber an. "Es gab diesen Stresstest ja schon vorher, und ich glaube, der Stress geht weiter", sagte er mit Blick auf den erwarteten Auftritt von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Grundsätzliche Konflikte würden dabei "ziemlich sicher" thematisiert werden.

Hakverdi äußerte zugleich Zweifel, dass die USA auf einen konfrontativen Ton verzichten würden. Der Versuch, den Kulturkampf aus den Vereinigten Staaten nach Europa zu tragen, sei kein Ausreißer gewesen. "Ich glaube nicht, dass der amerikanische Auftritt ganz frei davon sein wird", sagte er, verband dies aber mit der Hoffnung auf "ein paar inhaltliche Punkte zur Zusammenarbeit in der Nato", die sachlicher ausfallen könnten.

Zur europäischen Reaktion auf den Kurs der USA sagte Hakverdi, Europa habe in mehreren Krisen geschlossen reagiert, zuletzt bei Grönland. Dort habe es eine "geschlossene Formation" gegeben – über die EU hinaus auch mit Großbritannien und Kanada. Das sei "eine Zäsur" gewesen.

Foto: Metin Hakverdi (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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Aufgerissener Bürgersteig

Kommunale Unternehmen fordern zügiges Handeln von Bundesregierung

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat die Bundesregierung zu einem entschlossenen und zügigen Handeln in der Energiepolitik aufgefordert. „Wir haben längst einen Punkt erreicht, an dem jedes weitere Zögern zu einer Investitionsbremse wird“, sagte VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

"Unternehmen, Kommunen und Bürger brauchen jedoch schnellstmöglich Klarheit." Nach den Ankündigungen im Herbst müssten zentrale Vorhaben längst im Gesetzgebungsverfahren sein, kritisierte Liebing. Stattdessen fehlten teils sogar Eckpunkte. "Der erhoffte Winter der Entscheidungen droht ein Winter der Vermeidungen zu werden." Zwar habe die Bundesregierung bei der Kraftwerksstrategie einen Durchbruch erzielt und sich mit der EU-Kommission auf Eckpunkte verständigt. Geplant seien unter anderem Ausschreibungen für neue Gaskraftwerke. "Doch ohne Gesetzentwurf bleibt die Einigung ein politisches Versprechen ohne investitionsfähigen Rahmen", kritisiert der Verband.

Damit die Versorgung nicht in wenigen Händen liege, fordert der VKU kleinere Ausschreibungslose. "Versorgungssicherheit entsteht durch Vielfalt. Wir brauchen Wettbewerb", sagt Liebing. "Dafür können Stadtwerke sorgen, wenn der Rahmen richtig gesetzt wird."

Auch beim Gebäudeenergiegesetz, auch als "Heizungsgesetz" bezeichnet, fordert der VKU Nachbesserungen. "Alle klimaneutralen Wärme- und Heiztechnologien müssen gleichberechtigt möglich bleiben. Gesetzliche Vorgaben dürfen keine Optionen ausschließen oder vorab festlegen. Nur dann können Kommunen wirtschaftlich sinnvolle Wärmepläne entwickeln", sagte Liebing.

Kritik übt der Verband auch an den Verordnungen für Fernwärme. Besonders das Kostenneutralitätsgebot der Wärmelieferverordnung blockiere im Bestand den Umstieg auf Fernwärme, im Gegensatz zu Wärmepumpen, die diese Beschränkung nicht hätten. "Für eine erfolgreiche Wärmewende setzen wir uns für gleiche Rahmenbedingungen für alle Technologien ein", sagt Liebing.

Vermieter sollten beim Wechsel zu Fernwärme die Miete ebenso wie bei der Wärmepumpe um bis zu 50 Cent pro Quadratmeter und Monat anheben dürfen. "Klimafreundliche Fernwärme darf nicht benachteiligt werden", so Liebing. Jetzt sei das Bundesjustizministerium gefordert, die Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag zügig umzusetzen.

Foto: Aufgerissener Bürgersteig (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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Arbeit am Laptop, Bildquelle: @ fizkes – 306636176 / Adobe Stock

Homeoffice ohne Kabelsalat: Stromversorgung planen, Stolperfallen vermeiden, Geräte geordnet anschließen

von Redaktion Hasepost 9. Februar 2026

Ein funktionierendes Homeoffice steht und fällt mit Details. Nicht mit Bildschirm, Stuhl oder Internet, sondern mit der Stromversorgung. Wenn Steckerleisten überfüllt sind, Verlängerungen quer durch den Raum laufen oder Kabel unter Teppichen versteckt werden, ist der Sturz in das Chaos schnell vollzogen, und damit auch das Risiko und der Stress. Gute Kabelführung ist nicht Frage der Schönheit, sondern der Ordnung und Sicherheit.

Strombedarf realistisch abschätzen, sinnvoll verteilen

Zuerst ist eine Bestandsaufnahme hilfreich. Welche Geräte müssen die meiste Zeit laufen? Router, Monitor, Laptop Dockingstation, Lampe, Ladegeräte. Welche Geräte sind nur gelegentlich in Betrieb? Drucker, Heizlüfter. Bei Geräten mit starker Leistung ist hier mehr Vorsicht geboten, weil sie Mehrfachsteckdosen und Verlängerungen stärker belasten können als die üblichen Bürogeräte.

Hilfreich ist eine Aufteilung in Zonen. Eine Zone für den Arbeitsplatz, eine Zone für Peripherie und eine Zone für Ladegeräte. Dann ist auch schnell klar, welche Steckdosenleiste wofür gedacht ist. So sinkt gleichzeitig die Gefahr, dass irgendwo spontan ein Gerät „eingestöpselt“ wird und hinterher niemand mehr weiß, was wozu gehört. Wer Kabel beschriftet (z. B. mit kleinen Etiketten oder farbigen Klebebändern), findet Netzteile schneller wieder und vermindert typisches Herumsuchen nach dem richtigen Stecker. Wer für ein ordentliches Setup gezielt Stromkabel kaufen will, sollte erst einmal Länge, Einsatzort und Steckertyp definieren, und nicht mehrere alte Verlängerungskabel kombinieren.

Kabelmanagement im Raum

Kabelsalat entsteht vor allem dort, wo Kabel frei hängen oder am Boden liegen. Eine einfache Regel ist, Kabel möglichst entlang von Kanten zu führen, also hinter dem Schreibtisch, entlang der Fußleiste oder unter der Tischplatte. Kabelclips, Klettbinder oder Kabelkanäle helfen ohne zu bohren. Für Mietwohnungen sind klebende Lösungen oft klüger, denn sie lassen sich bei Bedarf rückstandsfrei entfernen, wenn nur gute Produkte verwendet werden.

Stolperfallen entstehen zuhause häufig in zwei Fällen. Erstens, wenn Verlängerungen quer durch den Raum verlaufen, weil die Steckdose ungünstig gesetzt ist. Zweitens, wenn Geräte überraschend umgestellt werden und die Kabelführung nicht mitwächst. Hier hilft eine vorausschauende Platzierung der Steckdosenleiste, möglichst dicht am Arbeitsplatz und nie im Durchgangsbereich. Und auch darunter wird darauf geachtet, dass nicht alles Kabel locker runterhängt, weil man beim Aufstehen und Verrücken des Stuhls sonst gern mal daran zieht.

Kabel unter Teppichen machen zwar einen aufgeräumten Eindruck, sind oft aber auch keine gute Idee. Sie werden gequetscht, können Wärme schlechter abgeben und sind schwer zu kontrollieren. Besser ist eine flache, definierte Führung am Rand oder eine Lösung, die Kabel sichtbar, aber ordentlich hält und mit der man gut leben kann.

Eine kleine Routine hilft längerfristig

Nach der Einrichtung hilft eine kleine Routine, damit das System nicht gleich wieder zerfällt. Einmal im Monat reicht es aus, um durchzusehen, ob die Kabelbinder noch gut sind, ob die Steckverbindungen fest sitzen, ob neue Geräte dazugekommen sind, die eine Anpassung brauchen. Bei Umstellungen, etwa ein zweiter Monitor oder ein neuer Router, bietet es sich an, das Thema Kabelführung gleich ganz bewusst im Blick zu haben. Eine kleine Routine hilft längerfristig, wenn Ladezone klar ist. Wenn Ladegeräte überall verteilt sind, ist es klar, dass automatisch Chaos entsteht. Ein fester Platz, an dem Smartphones, Kopfhörer, Powerbanks geladen werden, ist ein kleines Wunder für die Gesamtordnung.

9. Februar 2026 0 Kommentare
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Vernetzung und Echtzeitkommunikation sind Schlüsselfaktoren in der modernen Industrie. Bildquelle: @ Homa Appliances / Unsplash.com

Von Old School zur Echtzeit-Kommunikation: So meistern Industrie und Mittelstand die Datenflut

von Redaktion Hasepost 9. Februar 2026

Industrie und Mittelstand stehen vor einer neuen Realität. Maschinen, Sensoren, Steuerungen und IT-Systeme erzeugen kontinuierlich Daten. Diese Informationen sind wertvoll, treffen jedoch häufig auf Kommunikationsstrukturen, die für deutlich geringere Datenmengen konzipiert wurden. Die Folge sind Verzögerungen, Medienbrüche und steigender Integrationsaufwand. Entscheidend ist daher nicht mehr allein die Datenerzeugung, sondern die Fähigkeit, Informationen zuverlässig, skalierbar und zeitnah zu transportieren.

Warum klassische Kommunikationsmodelle an ihre Grenzen stoßen

In vielen Betrieben basieren IT- und OT-Strukturen auf historisch gewachsenen Ansätzen. Diese gelten als robust, sind jedoch kaum auf dynamische Datenströme ausgelegt.

Typisch für klassische Kommunikationsmodelle sind:

  • Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen einzelnen Systemen
  • Zyklisches Polling mit festen Abfrageintervallen
  • Starre Schnittstellen mit hohem Anpassungsaufwand

Diese Architekturen führen zu unnötiger Netzlast und steigender Komplexität. Jede zusätzliche Maschine erhöht den Integrationsaufwand. Besonders bei verteilten Standorten oder instabilen Netzverbindungen stoßen solche Modelle schnell an ihre technischen Grenzen.

Echtzeitkommunikation als Voraussetzung moderner Industrieprozesse

Moderne Industrieprozesse sind zunehmend datengetrieben. Produktionsabweichungen, Qualitätsprobleme oder Wartungsbedarfe müssen sofort erkannt werden. Verzögerte Informationen verlieren in vielen Anwendungsfällen ihren Nutzen.

Dabei geht es nicht ausschließlich um Geschwindigkeit. Entscheidend ist der Übergang von zyklischer Datenerfassung zu einer ereignisbasierten Kommunikation. Systeme reagieren auf relevante Zustandsänderungen, statt permanent Daten abzufragen. Das reduziert Netzlast und verbessert die Reaktionsfähigkeit entlang der gesamten Prozesskette.

Datenexplosion und Markttrend: Zahlen zur Vernetzung

Die Menge vernetzter Geräte wächst rasant. Laut aktuellen Analysen wird die Zahl der weltweit verbundenen Internet-of-Things-Geräte im Jahr 2025 auf über 21 Milliarden steigen und könnte bis 2030 auf rund 39 Milliarden anwachsen – mit einer jährlichen Wachstumsrate im zweistelligen Bereich.

Gleichzeitig bleibt der industrielle Teilmarkt – das Industrial Internet of Things (IIoT) – einer der dynamischsten Sektoren der Digitalisierung: Mehrere Schätzungen sehen den globalen IIoT-Markt bereits im Jahr 2024 im Bereich von mehreren hundert Milliarden US-Dollar und prognostizieren ein enormes Wachstum in den kommenden Jahren. Diese Entwicklungen führen nicht nur zu einer exponentiellen Zunahme der erzeugten Datenmengen, sondern auch zu einer steigenden Nachfrage nach Architekturen, die Echtzeitdaten zuverlässig verarbeiten können.

Der Paradigmenwechsel: Vom Punkt-zu-Punkt-Modell zum Publish/Subscribe

Ein zentraler Schritt hin zu moderner Datenkommunikation ist der Wechsel zum Publish/Subscribe-Prinzip. Dieses Modell entkoppelt Datenerzeugung und Datennutzung vollständig voneinander.

Das Grundprinzip lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Datenquellen veröffentlichen Informationen ereignisbasiert
  • Anwendungen abonnieren nur die für sie relevanten Daten
  • Sender und Empfänger sind nicht direkt miteinander verbunden

Diese Entkopplung erhöht die Flexibilität industrieller Systeme deutlich. Neue Anwendungen lassen sich integrieren, ohne bestehende Verbindungen anzupassen. Gleichzeitig sinkt die Netzlast, da ausschließlich relevante Ereignisse übertragen werden.

MQTT als technologische Basis moderner Echtzeitkommunikation

MQTT ist ein leichtgewichtiges Kommunikationsprotokoll, das speziell für verteilte Systeme entwickelt wurde. Es setzt konsequent auf das Publish/Subscribe-Modell und nutzt Topics zur strukturierten Organisation von Datenströmen.

Technisch zeichnet sich MQTT durch mehrere Eigenschaften aus:

  • Geringer Overhead auch bei begrenzter Bandbreite
  • Ereignisbasierte Übertragung statt permanenter Abfragen
  • Unterschiedliche Qualitätsstufen zur Steuerung der Zustellsicherheit

Diese Merkmale machen MQTT besonders geeignet für industrielle Szenarien mit vielen Endpunkten, schwankenden Netzbedingungen und hohen Anforderungen an Stabilität.

MQTT-Plattformen: Architektur, Rolle und Aufgaben

Während MQTT das Protokoll definiert, übernehmen MQTT-Plattformen die operative Umsetzung im industriellen Betrieb. Sie fungieren als zentrale Drehscheibe für Datenströme zwischen Maschinen, Anwendungen und IT-Systemen.

Zu den zentralen Aufgaben einer MQTT-Plattform zählen:

  • Zentrale Vermittlung von Nachrichten nach dem Broker-Prinzip
  • Skalierung über viele Geräte, Standorte und Anwendungen
  • Sicherheitsfunktionen wie Authentifizierung, Autorisierung und Verschlüsselung
  • Integration in bestehende IT- und OT-Landschaften

Wichtig ist die klare Trennung zwischen Protokoll und Plattformfunktionalität. Erst die Plattform macht MQTT im großen Maßstab beherrschbar und betrieblich nutzbar.

Erfolgsfaktoren bei der Einführung moderner Echtzeitkommunikation

Der Umstieg auf MQTT-basierte Architekturen ist kein reines IT-Projekt. Bestehende Maschinen und Steuerungen müssen eingebunden werden, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen. Eine saubere Topic- und Datenstruktur ist entscheidend für Wartbarkeit und Übersicht. Sicherheits- und Governance-Aspekte sollten von Beginn an berücksichtigt werden. In der Praxis bewähren sich schrittweise Migrationsansätze, bei denen alte und neue Kommunikationswege parallel betrieben werden.

Fazit: Echtzeitfähigkeit als strategischer Vorteil

Echtzeitkommunikation ist kein Selbstzweck, sondern ein strategischer Enabler. Der Wechsel von klassischen Kommunikationsmodellen hin zu MQTT-basierten Architekturen hilft Industrie und Mittelstand, die wachsende Datenflut zu strukturieren und nutzbar zu machen. Wer heute in flexible und skalierbare Kommunikationsstrukturen investiert, schafft die Grundlage für stabile Prozesse, bessere Entscheidungen und langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

9. Februar 2026 0 Kommentare
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bunte Lichter

Circular Design: Was steckt hinter dem Konzept?

von Redaktion Hasepost 9. Februar 2026

Circular Design beginnt nicht mit der Frage, wie ein Produkt gut aussieht oder sich möglichst günstig herstellen lässt, aber viel mehr mit einem deutlich unbequemeren Gedanken. Was passiert nach der Nutzung, nach dem Verschleiß, nach dem vermeintlichen Ende. An diesem Punkt unterscheidet sich der Ansatz fundamental von klassischer Produktgestaltung, da Dinge als Teil eines Kreislaufs sehen, der idealerweise nie wirklich endet.

Circular Design erfordert einen Perspektivwechsel

Über viele Jahre folgte Produktentwicklung einem einfachen Muster. Rohstoffe werden entnommen, verarbeitet, genutzt und entsorgt. Dieses lineare Denken wirkt vertraut und effizient, stößt jedoch dort an Grenzen, wo Ressourcen knapper werden und Abfallmengen anwachsen. Circular Design setzt an dieser Stelle an und kehrt die Logik um. Produkte, unter anderen auch Möbel wie bei https://vepa.de/, gelten als temporäre Materialzusammenstellungen, die sich nach ihrer Nutzung zerlegen, weiterverwenden oder in neue Kreisläufe überführen lassen.

Dieser Perspektivwechsel verlangt mehr als kleinere Optimierungen. Gestaltung wird zur strategischen Disziplin, die Materialflüsse, Nutzungsdauer und Weiterverwertung von Beginn an mitdenkt. Verwandt ist dieser Ansatz mit dem Cradle-to-Cradle-Prinzip, das Materialien als Nährstoffe begreift. Abfall verschwindet in dieser Logik durch konsequente Planung.

Zentrale Gestaltungsprinzipien, die Produkte kreislauffähig machen

Damit Circular Design nicht bei wohlklingenden Absichten stehen bleibt, folgt es klaren Prinzipien, die sich direkt in der Konstruktion widerspiegeln. Langlebigkeit nimmt eine tragende Rolle ein, da robuste Produkte seltener ersetzt werden müssen. Reparierbarkeit sorgt dafür, dass Defekte Teil eines normalen Produktlebens werden. Modularität erlaubt es, einzelne Komponenten zu ersetzen oder aufzurüsten, ohne das gesamte Produkt infrage zu stellen.

Ebenso entscheidend ist die Materialwahl. Sortenrein trennbare Werkstoffe erleichtern Recycling und Wiederverwendung erheblich, während komplexe Materialmischungen häufig das Ende jedes Kreislaufgedankens bedeuten. Auch scheinbar kleine Entscheidungen, etwa verschraubte statt verklebte Verbindungen, haben große Auswirkungen. Sie bestimmen, ob ein Produkt am Ende zerlegt werden kann oder unweigerlich entsorgt wird.

Wie praxisnah sich diese Prinzipien umsetzen lassen, zeigt der Möbelbereich. Statt verklebter Verbundstoffe und kurzlebiger Konstruktionen setzt zirkuläres Einrichten auf langlebige Materialien, lösbare Verbindungen und klar aufgebaute Einzelteile. Möbel werden so gestaltet, dass sich Oberflächen austauschen, beschädigte Elemente ersetzen oder ganze Stücke zerlegen und neu zusammensetzen lassen. 

Gleichzeitig gewinnt die Frage an Bedeutung, wie Materialien nach vielen Jahren Nutzung wieder in technische oder biologische Kreisläufe zurückgeführt werden können, etwa durch sortenreine Hölzer, Metalle oder recycelbare Kunststoffe. Gerade bei Möbeln wird sichtbar, wie stark Gestaltung darüber entscheidet, ob Produkte zu Wegwerfobjekten werden oder über Jahrzehnte hinweg nutzbar und wandelbar bleiben.

Frühe Designentscheidungen und neue Geschäftsmodelle verändern alles 

Ein Großteil der ökologischen Auswirkungen eines Produkts entsteht nicht aktuell während der Nutzung, sie entstehen lange davor, auf dem Zeichenbrett, im CAD-Modell oder bei der Materialauswahl. Circular Design nutzt diese frühe Phase gezielt, um Weichen zu stellen, die später kaum noch zu korrigieren sind. Produktarchitektur, Demontagefähigkeit und Wartungskonzepte werden von Anfang an integriert.

Dabei endet der Ansatz nicht beim physischen Produkt. Auch Geschäftsmodelle geraten in Bewegung. Nutzung statt Besitz, Rücknahmeprogramme oder Produkt-Service-Systeme verlängern Lebenszyklen und halten Materialien im Umlauf. Für Unternehmen eröffnen sich dadurch neue Chancen, etwa geringere Materialkosten oder weniger Abhängigkeit von Rohstoffmärkten. Gleichzeitig steigt der organisatorische Aufwand, da Planung, Logistik und Verantwortung neu verteilt werden.

Ein typisches Praxisbeispiel liefert modulare Elektronik. Gehäuse aus langlebigen Materialien, austauschbare Akkus, standardisierte Bauteile und Refurbishment-Programme zeigen, wie Gestaltung, Nutzung und Wiederverwertung ineinandergreifen können. An dieser Stelle wird deutlich, dass Circular Design ein funktionierender Ansatz ist, der Technik, Wirtschaft und Ressourcenschonung miteinander verbindet.



9. Februar 2026 0 Kommentare
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DB Sicherheit

GdP reagiert zurückhaltend auf SPD-Pläne zur Bahn-Sicherheit

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat zurückhaltend auf Pläne der SPD-Bundestagsfraktion zur Neuordnung der Sicherheitsdienste bei der Bahn reagiert. Die SPD-Innenpolitiker wollen die private DB-Sicherheit und die Bundespolizei an Bahnhöfen in einem neuen „Zentralen Objektschutz Bahn“ zusammenfassen.

"Es fehlen noch viele Details, um die Idee der SPD abschließend beurteilen zu können", sagte Andreas Roßkopf, Vorsitzender der GdP für den Bereich Bundespolizei, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Es gebe viele Punkte, die das Papier nicht ausreichend erörtere. "Welcher Status soll für die `neuen` Beschäftigten geschaffen werden?", fragte Roßkopf. "Welche tatsächlichen, genauen Aufgabenbeschreibungen sind zu treffen? Wer soll die Finanzierung übernehmen?" Die Bahn müsse "als Eigentümer auch eigene Maßnahmen zum Schutz ihres Eigentums und zum Beispiel dem Hausrecht leisten", auch das werde nicht angesprochen.

Nach Ansicht der SPD-Innenpolitiker ist die Sicherheit bei der Bahn derzeit "von parallelen Zuständigkeiten und einem Nebeneinander unterschiedlicher Akteure geprägt". In dem Papier, über das die RND-Zeitungen berichten, heißt es: "Unterschiedliche Standards, Befugnisse und Verantwortlichkeiten führen zu Koordinationsproblemen, Reibungsverlusten und einem uneinheitlichen Schutzniveau."

Die DB-Sicherheit und ihre Subunternehmen beschäftigen zusammen etwa 5.000 Personen. Hinzu kommen Sicherheitsdienste, die von anderen Eisenbahnunternehmen beauftragt werden und in deren Nahverkehrszügen patrouillieren. Von ihnen ist im SPD-Papier keine Rede.

Foto: DB Sicherheit am 04.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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