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Wolfgang Ischinger

Ischinger: Merz will auf Sicherheitskonferenz „den Ton setzen“

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Nach Ansicht des Chefs der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Eröffnung der MSC am Freitag die Agenda prägen.

"Ich denke, der Bundeskanzler will damit auch in dieser Eigenschaft sozusagen den Ton setzen, indem er gleich als erster auftritt", sagte Ischinger am Montag vor Journalisten in Berlin. Dass man die Konferenz durch den deutschen Bundeskanzler eröffnen lasse, geschehe "in Abänderung unseres üblichen Programms", sagte der langjährige MSC-Chef.

Regierungssprecher Stefan Kornelius wollte hierin allerdings keine Besonderheit erkennen. Es sei in den 30 Jahren, in denen er an der Sicherheitskonferenz teilnahm, "sehr, sehr häufig" vorgekommen, dass der deutsche Bundeskanzler die MSC eröffnet, sagte er auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. Für Freitag kündigte der Regierungssprecher "eine grundsätzliche Rede" an. "Der Bundeskanzler freut sich auf die Gelegenheit, auch diese Bühne zu nutzen, um die Position der deutschen Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Außenpolitik kenntlich zu machen", sagte Kornelius.

Foto: Wolfgang Ischinger am 09.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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Symbolbild IHK

Vorsicht bei E-Mails: Phishing-Welle trifft Unternehmen in der Region Osnabrück

von PM 9. Februar 2026

Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim warnt vor betrügerischen E-Mails, die bundesweit im Umlauf sind und seriös wirken. Die Nachrichten tragen den gefälschten Absender IHK und sind mit dem IHK-Logo versehen. Unter Betreffzeilen wie „Formelle Mitteilung zur Aktualisierung Ihrer Unternehmensdaten“ oder „Sachstandsmitteilung zu Unternehmensdaten“ wird behauptet, dass die „Überprüfung sowie die Aktualisierung der bei der Industrie- und Handelskammer hinterlegten Unternehmensdaten bislang noch nicht abgeschlossen wurde“. Die Betrüger drängen Unternehmen zu einer Reaktion innerhalb von 24 Stunden und drohen andernfalls mit Sanktionen und Bußgeldern.

Daten abgreifen durch Phishing

Die IHK stellt klar: Die Phishing‑Varianten im Namen der IHK oder auch der DIHK tauchen in immer neuen Formen auf, wirken – auch unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz – meist authentisch und verfolgen ausschließlich betrügerische Absichten. Stets geht es darum, dass Empfänger vermeintlich ihre Unternehmensdaten aktualisieren sollen. Dabei handelt es sich fast immer um Versuche, Daten abzugreifen. „Offizielle Mitteilungen der IHKs enthalten keine Drohungen, keine 24‑Stunden‑Fristen und fordern niemals zur Eingabe von Bankdaten über Links in E‑Mails auf. Klicken Sie bei entsprechenden Anforderungen daher keinesfalls auf die in solchen E‑Mails enthaltenen Links“, meint Helga Conrad, Beraterin bei der IHK. Wer sensible Informationen preisgebe, riskiere den Missbrauch seiner Unternehmens- und Zahlungsdaten.

Was zu tun ist

Unternehmen wird empfohlen, die E-Mails sofort zu löschen und bei Zweifeln ihre IHK zu kontaktieren. Betroffene können sich auf der Website (Nr. 6645570) über aktuelle Warnmeldungen vor Fakes, Phishing, Formularfallen und Rechnungsschwindel informieren.

9. Februar 2026 0 Kommentare
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Demo von

Programmentwurf: Regierung droht Klimaziel für 2030 zu verpassen

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Die Bundesregierung droht trotz des jüngsten Urteils des Bundesverwaltungsgerichts das gesetzlich festgeschriebene Klimazwischenziel 2030 zu verpassen. Das geht aus einem Entwurf des Klimaschutzprogramms 2026 der Bundesregierung hervor, über das der Newsletter „Energie und Klima“ des „Politico“ am Montag berichtet.

"Mit den derzeitigen klimapolitischen Instrumenten und den angenommenen Rahmenbedingungen ist es nicht absehbar, dass in allen Sektoren die Transformation zur Treibhausgasneutralität gelingt", heißt es demnach im Entwurf des Klimaschutzprogramms zur Einordnung.

Das Bundesverfassungsgericht hatte 2021 festgestellt, dass Artikel 20a des Grundgesetzes den Staat zur Herstellung von Klimaneutralität verpflichtet und dass die Schonung künftiger Freiheit es verlangt, den Übergang zu Klimaneutralität rechtzeitig einzuleiten. Das in Reaktion auf das Urteil verschärfte Bundes-Klimaschutzgesetz sieht, wie vom Gericht gefordert, jährliche Höchstemissionsmengen für Treibhausgase vor, um die Zwischenziele zu erreichen. Aus dem jüngsten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts geht hervor, dass mit den verpflichtenden Klimaschutzprogrammen alle nötigen Maßnahmen vereinbart werden müssen, um die Klimazwischenziele einzuhalten.

"Die Treibhausgas-Projektionen 2025 weisen für das Jahr 2030 einen Rückgang der THG-Emissionen um 63 Prozent aus", heißt es nun im Entwurf für das Klimaschutzprogramm 2026. THG steht hier für Treibhausgas. "Damit ist das Ziel von 65 Prozent grundsätzlich erreichbar." Laut einer im Entwurf enthaltenen Einschätzung des Expertenrats für Klimafragen wird es jedoch "wahrscheinlich eher nicht erreicht".

Grund dafür sind insbesondere die Sektoren Verkehr und Gebäude. Dem Entwurf des Klimaschutzprogramms zufolge überschreiten beide ihre Ziele für das Jahr 2030. Im Sektor Verkehr liegen die Emissionen demnach um 169 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, im Sektor Gebäude um rund 110 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente über dem Sollwert für das Jahr.

Auch über 2030 hinaus sind die deutschen Klimaziele dem Entwurf zufolge gefährdet. "Das Ziel der Netto-Treibhausgasneutralität im Jahr 2045 droht weiter verfehlt zu werden", heißt es. Im Jahr 2045 bleiben den Projektionsdaten von 2025 nach Restemissionen in Höhe von 204 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten bestehen.

Im Bundes-Klimaschutzprogramm steht die Vorgabe, dass die Bundesregierung spätestens zwölf Kalendermonate nach Beginn einer Legislaturperiode ein Klimaschutzprogramm beschließen muss. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) hatte angekündigt, das Klimaschutzprogramm 2026 im März vorzulegen. Das Programm soll zum einen eine Klimabilanz der Bundesregierung darstellen, zum anderen muss es alle Maßnahmen enthalten, die nötig sind, um das Klimaziel 2030, das Klimaziel 2040 und die Ziele für die Einzeljahre zwischen 2031 und 2040 zu erreichen.

Foto:

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Ruhrgebiet (Archiv)

Regierung will Industriestrompreis über 2028 hinaus verlängern

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Die Bundesregierung will die Anwendungsdauer des Industriestrompreises über 2028 hinaus verlängern und den Kreis der dafür beihilfeberechtigten Unternehmen ausweiten. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWE) bestätigte auf Anfrage des Newsletters „Energie und Klima“ des „Politico“ entsprechende Gespräche mit der EU-Kommission.

"Eine Ausweitung des beihilfeberechtigten Kreises oder eine Verlängerung der Laufzeit über die derzeit vorgesehenen drei Jahre hinaus ist jedoch nur auf Grundlage entsprechender Entscheidungen der Europäischen Kommission möglich", sagte die Sprecherin. "Gespräche hierzu laufen, ohne dass deren Ergebnis vorweggenommen werden kann."

Die EU-Kommission bestätigte auf Anfrage lediglich, sich mit der Bundesregierung im "engen und konstruktiven Kontakt" zum Industriestrompreis zu befinden. Laufende Gespräche mit Mitgliedstaaten würden darüber hinaus nicht kommentiert, teilte ein Sprecher mit.

Auch das deutsche Wirtschaftsministerium lieferte keine Details dazu, bis wann genau die von Berlin angestrebte Verlängerung des Industriestrompreises gelten soll.

Foto: Ruhrgebiet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Symbolbild: Notarzt Osnabrück

Frontalcrash an Kreuzung in Osnabrück: Drei Verletzte auf der Narupstraße

von Hasepost 9. Februar 2026

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Sonntagmittag (8. Februar) auf der Narupstraße in Osnabrück ereignet. Gegen 13:15 Uhr kollidierten im Kreuzungsbereich zur Karmannstraße zwei Fahrzeuge frontal miteinander.

Vorfahrtsfehler als mögliche Ursache

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte eine 48-jährige Frau mit ihrem Skoda nach links abbiegen und übersah dabei offenbar den entgegenkommenden Mercedes eines 59-jährigen Mannes, der geradeaus unterwegs war.

Durch den Zusammenstoß wurden die Skoda-Fahrerin sowie ihre 73-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Der Fahrer des Mercedes erlitt hingegen schwere Verletzungen. Alle Beteiligten wurden vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Straße zeitweise gesperrt

Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Sie mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme kam es auf der Narupstraße zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Der Kreuzungsbereich stand für einige Zeit im Fokus der Unfallaufnahme.

9. Februar 2026 0 Kommentare
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Tim Klüssendorf

Klüssendorf kritisiert Altersanspruch von Abgeordneten als zu hoch

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert eine Ausweitung der Rentenversicherungspflicht auf Beamte, Selbstständige und Politiker. „Dass ich als Politiker innerhalb von wenigen Jahren wirklich einen guten Altersanspruch erwerbe mit Zeit im Bundestag, das ist für mich total ungerecht“, sagte Klüssendorf der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv am Montag.

Er würde "sofort sagen", dass Politiker mit in die Rentenversicherung einzahlen sollen. "Das ist dann in der Gesamtabwägung noch nicht der große Kostenblock, aber zumindest, glaube ich, ein großer symbolischer Wert, dass wir sagen, wir fangen bei uns an", erklärte der SPD-Generalsekretär. In einem Solidarsystem sei wichtig, "dass auch alle darin einzahlen und es nicht unterschiedliche Gruppen mit einzelnen Versorgungswerken gibt".

Die Altersvorsorge für Beamte sei höher und werde anders finanziert, dafür gebe es Rückstellungen. "Aber da schrittweise bei neu zu verbeamtenden Menschen eine Umstellung zu machen, ist glaube ich ein großer Beitrag zur Gerechtigkeit, weil am Ende dann alle ins gleiche System kommen und am Ende auch mehr Stabilität da ist."

Bei der Rente sieht Klüssendorf Einigungspotential mit der Union. "Wir haben eine Rentenkommission aufgestellt und – so wie ich höre – tagt die auch gut und ist fleißig und versucht auch diese Vorschläge zu erarbeiten, die dann am Ende beide Seiten natürlich ans Ziel führen – auch beide Koalitionspartner."

Auch in der Union werde darüber diskutiert, wie man Beamten begegne. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann habe etwa gefordert, nur noch "den absoluten Kern" zu verbeamten. Man beschäftige sich also mit den gleichen Themen, so Klüssendorf. "Es ist auch für mich kein Streit oder so, sondern wir tauschen jetzt unsere Positionen aus. Und ich glaube, bei einigen Dingen sind wir nicht so weit auseinander."

Foto: Tim Klüssendorf (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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Gründerin der Survivor Queen-Organisation Mai Nguyen

Osnabrückerin Mai Nguyen bietet mit „Survivor Queen“ Unterstützung für Betroffene sexualisierter Gewalt

von Laura Hilgert 9. Februar 2026

Nach mehreren Jahren mit Podcast und Instagram gründete Traumatherapeutin Mai Nguyen vor rund drei Jahren die Organisation „Survivor Queen“, um Betroffene von sexualisierter Gewalt beim Heilungsweg zu unterstützen.

Kaffeeklatsch über Trauma

Schon seit 2016 ist Mai Nguyen, selbst auch Betroffene, auf Instagram aktiv, um anderen Mut zu machen und das Thema zu normalisieren. Ursprünglich hat sie Wirtschaftsinformatik studiert, wollte nun aber etwas mit Bedeutung machen: eine Ausbildung zur Traumatherapeutin. Zudem startete sie vor fünf Jahren mit ihrem Podcast „Survivor Queen Podcast – Das Schweigen hat ein Ende #metoo“, mit dem sie zeigt, dass Betroffene nicht alleine damit sind. Sowohl Expertinnen und Experten als auch Betroffene sprechen in einem lockeren Kaffeeklatsch über Tipps und Tricks für den Heilungsweg. Vorher gibt es eine Content Note, die kurz angibt, was in der Folge besprochen wird, damit jede Person selbst entscheiden kann, ob sie sich damit wohl fühlt, das zu diesem Zeitpunkt anzuhören.

Community im Survivor-Queen-Kongress

Seit inzwischen fünf Jahren gibt es einen Online-Kongress, der sieben Tage lang live am Ende des Jahres stattfindet. „Der Dezember ist für viele Betroffene von sexualisierter Gewalt eher eine dunkle und schwierige Zeit des Jahres“, heißt es auf der Webseite der Organisation. Mehrere Speakerinnen und Speaker erzählen über bestimmte Themen. Die Interaktion der Teilnehmenden findet im Chat statt, um sie vor Triggern zu schützen und technische Probleme zu minimieren. Mai Nguyen ist dabei aufgefallen: Trotz der Anonymität ist eine Community entstanden. Auch das Feedback war, dass ein sicherer, moderierter und anonymer Raum gewünscht wird. Dadurch entstand die Idee einer Community, die genau das abdeckt: Moderation sorgt hier im Gegensatz zu Social Media für Schutz der Teilnehmenden und alle können anonym bleiben.

Vor vier Jahren gab es dann ein Pilotprojekt mit 30 Teilnehmenden. Ein essenzieller Bestandteil: die menschliche Komponente durch ein persönliches Kennenlerngespräch mit der Gründerin. Ziel ist ein Entscheidungsprozess, damit die Community ein Ort zum Wohlfühlen bleibt. Dabei werden die Personen ausgefiltert, die die Community missbrauchen wollen, es werden Fragen beantwortet und Nguyen stellt sicher, dass die Person nicht suizidal ist und ein Auffangnetz durch Therapie, Familie oder Freunde hat.

Zahlreiche Angebote zur Traumabewältigung

Schließlich gründete Mai Nguyen die Organisation „Survivor Queen“. Damit bietet sie bundesweit Angebote für den Heilungsweg an. 95 Prozent davon ist online, denn vor allem in ländlichen Gebieten kann Hilfe schwer zugänglich sein, und wegen Stigmatisierung kann es auch eine Überwindung sein, zu einer Beratungsstelle zu gehen. Daher ist Teil der Mission, Betroffenen Zugang zu kostenloser beziehungsweise kostengünstiger Hilfe zu ermöglichen. Zu den offen zugänglichen Angeboten gehören die Veranstaltungen, bei denen die Plätze nicht begrenzt sind, wie Selbstregulierungsübungen und der Trauma-Blog. Dabei ist der Online-Kongress immer noch zentraler Bestandteil der Organisation. “Survivor Queen“ hat inzwischen ein weites Netzwerk an Speakerinnen und Speakern. Zu den Themen schlägt die Community oft etwas vor, teilweise sieht das Team Bedarf. Wenn das Team bemerkt, es herrscht besonders großes Interesse, kommt das Thema in den Podcast, der einfacher zu konsumieren ist.

Heilen durch gegenseitigen Austausch

Zusätzlich gibt es die „Survivor Queen Community“ mit drei Beitragsebenen (Sozialpreis, Standardpreis und Support-Preis). Da Zugänglichkeit besonders hervorgehoben wird, gibt es auch andere Lösungen, wenn man mit dem Team kommuniziert, doch wenn etwas mit Kosten verbunden ist, gebe es laut Mai Nguyen im Gegenzug ein höheres Engagement. Als Teil der Community hat man Zugriff auf monatliche Webinare und alle Aufzeichnungen der Events. Zusätzlich gibt es offene Community-Abende, lokale Treffen vor Ort, einen Buchclub und Team-Hindernisläufe. An Meditationen und Online-Ateliers können zudem auch Außenstehende teilnehmen.

Plan für mehr Veranstaltungen vor Ort

In der Community kam vermehrt der Wunsch auf, „in den Körper zu kommen“. Daher setzt „Surivor Queen“ für die Zukunft auf mehr Treffen vor Ort, um an körperbasierter Traumabewältigung zu arbeiten, unter anderem durch einen traumasensiblen Selbstverteidigungskurs. Er findet bereits in Nürnberg statt, soll aber bald auch nach Osnabrück kommen. Mai Nguyen ist als Fachperson dabei, um eine Person, falls nötig, aufzufangen und Sicherheit zu geben. Während es bei der kognitiven Verhaltenstherapie um Verstand und Kopf geht, hat es auch seine Grenzen. Mai Nguyen setzt dabei auf ein holistisches Vorgehen, um dem Körper zu signalisieren, dass die Gefahr vorbei ist. Auch in Planung ist ein Poledance-Kurs in Osnabrück, um Körperlichkeit und Embodiment zu fördern.

Zusätzlich wurde die Organisation um eine „Survivor King Community“ erweitert, die momentan  aus acht Teilnehmern besteht. Die Idee ist entstanden, als die Gründerin auf Spendentour war und bemerkte, dass auch Männer zum Stand kamen, da es kaum Beratung für Männer gibt. Deshalb wird jetzt nach Möglichkeiten geschaut, Männer mehr anzusprechen, damit auch sie sich wohl genug dabei fühlen, Hilfe zu suchen.

Wie auf verschiedene Bedürfnisse eingegangen wird

„Die Triggerwarnung ist mit eine der wichtigsten Funktionen für uns“, erklärt die Traumatherapeutin. „Jeder Trigger ist hoch individuell und situativ.“ Daher können die Betroffenen selbst entscheiden, ob sie die Kapazität dafür haben, explizitere Beschreibungen auf der Webseite zu lesen. Außerdem können alle ihre Bedürfnisse im Chat auswählen: Ob sie Ratschläge wollen, einfach nur gehört werden wollen oder auch über ähnliche Erfahrungen anderer lesen wollen. Damit können sie selbst reflektieren und die Antworten werden angepasst. „Das ist auch eine ganz andere Interaktion miteinander“, so die Gründerin der Organisation.

Gegenseitiges Miteinander

Mai Nguyen will Betroffenen, die gerade am Anfang ihrer Traumabewältigung stehen, sagen: „Auch wenn es sich vielleicht so anfühlt, ihr seid nicht allein.“ Das sei auch an den 150.000 Downloads ihres Podcasts zu erkennen. „Ich lade ein, Wege zu finden, erste Schritte zu machen.“ Sie will außerdem Nicht-Betroffenen Mut machen, sich zu informieren, Verbündete zu werden und Angehörigen, die mit sexualisierter Gewalt zu kämpfen haben, zu zeigen: „Es ist kein Tabu, es sind Gesprächsthemen.“ | Informationen gibt es online unter www.survivorqueens.de.

9. Februar 2026 0 Kommentare
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EU-Kommission (Archiv)

EU-Kommission: Meta soll andere KI-Anbieter in WhatsApp zulassen

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Die Europäische Kommission hat Meta mitgeteilt, dass ihrer Auffassung nach der US-Technologiekonzern gegen die EU-Kartellvorschriften verstoße.

Der Vorwurf der Brüssler Behörde lautet, dass Meta Drittanbieter für "Künstliche Intelligenz" von WhatsApp ausgeschlossen habe, während es dort selbst den KI-Dienst "Meta AI" anbietet. Dadurch würden Wettbewerber daran gehindert werden, in den schnell wachsenden Markt für KI-Assistenten einzutreten oder dort zu expandieren, teilte die Kommission am Montag mit.

Die EU-Kommission unter Leitung von Ursula von der Leyen (CDU) will daher einstweilige Maßnahmen erlassen, um zu verhindern, dass die entsprechende im Oktober 2025 erfolgte Änderung der "WhatsApp Business Solution Terms" dem Markt schweren und irreparablen Schaden zufügt. Zuvor hat Meta allerdings die Möglichkeit, auf den Vorwurf zu reagieren und sich zu verteidigen.

"Künstliche Intelligenz bringt den Verbrauchern unglaubliche Innovationen, darunter auch den aufstrebenden Markt der KI-Assistenten", sagte Teresa Ribera, EU-Kommissarin für Wettbewerb. "Wir müssen den wirksamen Wettbewerb in diesem dynamischen Bereich schützen, was bedeutet, dass wir nicht zulassen dürfen, dass marktbeherrschende Technologieunternehmen ihre Dominanz illegal ausnutzen, um sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen. Die KI-Märkte entwickeln sich rasant, daher müssen wir auch schnell handeln", so die Sozialdemokratin. "Aus diesem Grund erwägen wir, Meta rasch einstweilige Maßnahmen aufzuerlegen, um den Wettbewerbern während der laufenden Untersuchung den Zugang zu WhatsApp zu gewähren und zu verhindern, dass die neue Politik von Meta den Wettbewerb in Europa irreparabel schädigt."

Foto:

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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Pressekonferenz vor

Russland will laut Ischinger nicht zur MSC

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Russland wird auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz erneut nicht vertreten sein – hat nach Ansicht von MSC-Chef Wolfgang Ischinger an einer Einladung aber auch kein Interesse. 2022 habe die russische Delegation wenige Tage vor Beginn des Krieges kollektiv abgesagt, aber Mitarbeiter der Botschaft hätten jederzeit die Möglichkeit, wieder ihr Interesse zu bekunden, sagte Ischinger am Montag der dts Nachrichtenagentur. Er höre von dort jedoch „keinen Mucks“.

Ischinger hofft trotzdem, dass die MSC in diesem Jahr einen "erheblichen" Beitrag zur Lösung des Ukraine-Konfliktes leisten kann und es nicht bei "rhetorischen Beschwörungsformeln" bleibt. Er wünsche sich, dass sowohl innerhalb der Europäischen Union als auch bei Partnern wie Großbritannien oder Kanada "Impulse gesetzt werden, um zu zeigen, dass wir Europäer den Schuss gehört haben". Er hoffe, dass es am Sonntag in den Berichten über die MSC heißt: "Da tut sich jetzt was, da geht man vom Sprücheklopfen zum Handeln über", sagte Ischinger der dts Nachrichtenagentur.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz werden in diesem Jahr nach Veranstalterangaben über 200 Regierungsvertreter aus 120 Staaten erwartet, darunter über 60 Staats- und Regierungschefs. Entgegen dem in den letzten Jahren üblichen Ablauf wird mit Friedrich Merz (CDU) der deutsche Bundeskanzler die Konferenz am Freitag mit einer Rede eröffnen.

Foto: Pressekonferenz vor Münchner Sicherheitskonferenz am 09.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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Spanische Fahne

Hohe Schäden durch Überschwemmungen in westlicher Mittelmeerregion

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Mehrere aufeinander folgende Sturmtiefs haben in der westlichen Mittelmeerregion zu Hochwasser geführt und Milliardenschäden hinterlassen. In Portugal wurden bislang 13 Tote infolge der Überschwemmungen gezählt, in Marokko vier Tote und eine vermisste Person. Zehntausende Menschen mussten in der Region ihre Häuser verlassen.

Allein für die Landwirtschaft in Andalusien im Süden Spaniens wird nach ersten Schätzungen mit Schäden in Höhe von rund 3,4 Milliarden Euro gerechnet, da rund 75 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche betroffen ist. Die Reparatur von Straßen in Andalusien dürfte sich auf rund 500 Millionen Euro belaufen. In Portugal wird der Gesamtschaden auf über vier Milliarden Euro geschätzt.

Ursache für die Überschwemmungen sind mehrere Sturmtiefs, die normalerweise durch Nord- und Mitteleuropa ziehen würden. Sie nahmen auf dem Weg aus der Karibik viel warme, feuchte Luft mit. Durch den Klimawandel wurden bislang insbesondere die Meere wärmer.

Foto: Spanische Fahne (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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