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Wallstreet in

US-Börsen steigen – KI-Jobabbau belastet Anlegerstimmung

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Die US-Börsen haben am Montag nach einem überwiegend freundlichen Handelstag im Plus geschlossen. Trotz Kursgewinnen sorgten Entwicklungen am US-Arbeitsmarkt laut Marktbeobachtern für gedämpfte Stimmung. Auch am Devisen-, Gold- und Ölmarkt kam es zu teils deutlichen Bewegungen.

US-Indizes legen zu

Zum Handelsende in New York wurde der Dow mit 50.135 Punkten berechnet, einige Punkte höher als am vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.965 Punkten 0,5 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.270 Punkten 0,8 Prozent im Plus.

Sorge um Auswirkungen von KI und Berichtssaison

An der Wall Street drückten die Entwicklungen am US-Arbeitsmarkt trotzdem auf die Stimmung, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „KI wird zu einem echten Jobkiller bei den gut bezahlten Technologieberufen und kann dadurch erkennbare Spuren im Konsumverhalten und auf dem US-Immobilienmarkt hinterlassen“, sagte Lipkow laut CMC Markets.
„Es wäre aus dieser Sicht nicht verwunderlich, wenn die Aktienmärkte bis zum verspäteten Veröffentlichungstermin des monatlichen Berichts am Mittwoch zunächst weiter konsolidieren“, so Lipkow weiter. „Zudem bleibt die noch laufende US-Berichtssaison ein tonangebender Faktor. Die Schwergewichte sind zwar bereits durch, dafür aber legen in den kommenden Tagen einige wichtige mittelgroße US-Unternehmen ihre Quartalszahlen und noch wesentlicher ihren jeweiligen Jahresausblick vor“, sagte Lipkow.

Stärkerer Euro, festeres Gold, steigender Ölpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1916 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8392 Euro zu haben.
Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Abend wurden für eine Feinunze 5.080 US-Dollar gezahlt (+2,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 137,07 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 68,91 US-Dollar, das waren 86 Cent oder 1,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Philipp Raimund

Philipp Raimund holt Skisprung-Gold auf Normalschanze Predazzo

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Philipp Raimund hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Skispringen auf der Normalschanze in Predazzo die Goldmedaille gewonnen. Mit einem Sprung auf 106,5 Meter sicherte sich der Deutsche den Sieg mit 274,1 Punkten, nachdem er bereits im ersten Durchgang mit 102 Metern vorgelegt hatte.

Raimund sichert Gold auf der Normalschanze

Mit einem beeindruckenden Sprung auf 106,5 Meter sicherte sich Philipp Raimund den Sieg mit 274,1 Punkten. Bereits im ersten Durchgang hatte der deutsche Skispringer mit 102 Metern die Basis für seinen Erfolg gelegt und sich in eine aussichtsreiche Position gebracht.

Starke Konkurrenz aus Polen, Japan und der Schweiz

Kacper Tomasiak aus Polen sprang ebenfalls beeindruckende 107 Meter und setzte sich zeitweise an die Spitze, bevor Raimund ihn wieder überholte. Für den Polen gab es am Ende Silber. Die drittmeisten Punkte erzielten der Japaner Ren Nikaido und der Schweizer Gregor Deschwanden.

Platzierungen der weiteren deutschen Starter

Die deutschen Skispringer Felix Hoffmann und Andreas Wellinger konnten sich nicht auf den vorderen Plätzen einsortieren. Hoffmann landete auf dem dreizehnten Platz, während Wellinger den siebzehnten Rang belegte. Pius Paschke erreichte den 23. Platz. Trotz der starken Konkurrenz gelang es Raimund, die Goldmedaille für Deutschland zu sichern und damit das zweite Gold für das deutsche Team zu feiern.

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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Junge Leute

Linken-Fraktionschefin gegen generelles Social-Media-Verbot für Jugendliche

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek lehnt ein generelles Verbot Sozialer Medien für unter 16-Jährige ab und verweist auf die Umgehungsmöglichkeiten für Jugendliche sowie Datenschutzbedenken bei Alterskontrollen. Statt eines Verbots fordert sie eine stärkere Regulierung großer Plattformen und mehr Investitionen in Medienkompetenz und Jugendarbeit. Aus der CDU kommen derweil weiter Überlegungen zu einem Mindestalter für offene Plattformen, wobei auf offene Fragen und technische Hürden hingewiesen wird.

Reichinnek kritisiert Verbotspläne und setzt auf Regulierung

Heidi Reichinnek
Mit Blick auf Regulierung verweist Reichinnek auf europäische Vorgaben, wie zum Beispiel den Digital Services Act. „Der muss eigentlich vernünftig umgesetzt werden, also beispielsweise mit höheren Strafen.“ Außerdem brauche es Medienkompetenz, „nicht nur“ für Kinder und Jugendliche, sowie „mehr Jugendarbeit“. Das koste Geld, „aber ich finde, genau darüber müssen wir in dieser Diskussion auch mal sprechen“.

CDU berät weiter über Mindestalter

In der CDU wird ein Mindestalter für offene Plattformen weiter diskutiert. „Wir haben in der Antragskommission der Bundespartei auch über diesen Antrag beraten. Wir wollen den zur weiteren Diskussion überweisen, weil es eine laufende Diskussion gibt“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Digitalministerium Philipp Amthor. Es sei „richtig, dass wir das unter der Thematik des Kinder- und Jugendschutzes besprechen“. Soziale Netzwerke seien „auch als demokratisches Kommunikationsinstrument“ nutzbar, hätten aber „natürlich auch absolut negative Seiten“.
Amthor warnt zugleich vor vorschnellen Festlegungen. Ob 16 das „richtige Alter“ sei, sei offen, auch auf EU-Ebene gebe es andere Ansätze. Zudem gebe es technische Hürden: „Eine reine Verifikation mit `Ich klicke irgendwo` löst die Probleme nicht.“ Diskutiert werden solle das Thema „unter der Überschrift nicht zuallererst Zensur, Einschränkungen der Meinungsfreiheit, sondern Kinder- und Jugendschutz“.

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Kommentar zur Bremer Brücke

Kommentar: Fakten schaffen an der Bremer Brücke, bevor sich die Realitäten ändern

von Heiko Pohlmann 9. Februar 2026

Die fast 70 Millionen Euro, die der Umbau der Bremer Brücke kosten soll, sind bereits genehmigt. Da wirkt es doch wie eine Kleinigkeit – geradezu wie ein Akt der Entbürokratisierung –, dass der Stadtrat in seiner Sitzung am Dienstag dafür stimmen soll, das marode VfL-Fußballstadion in nur einem Schritt und damit quasi „über Dienstagnacht“ zu übernehmen.

Allein: Ich traue den vorgebrachten Argumenten nicht, mit denen dieser Aktionismus begründet wird. So wie ich übrigens auch nicht der Rechnung von Rat und Oberbürgermeisterin traue, nach der die Stadt lediglich „nur“ [sic!] knapp die Hälfte der kalkulierten Kosten von 67,3 Millionen Euro tragen müsse.

Angeblich, so die Erzählung im Rathaus und vermutlich auch bald an den Wahlkampfständen zur Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl, wird „der Rest“, immerhin 34,3 Millionen Euro, über Kredite finanziert, die durch eine „marktübliche Pacht“ bedient werden sollen.

Ein Kommentar von Heiko Pohlmann

Ja klar, marktübliche Pacht und zahlen soll sie ausgerechnet der VfL. Ich kann mir gut vorstellen, wie die Vereinsführung des VfL nach den baustellenbedingten Ausfällen bei Ticket- und Bierbecher-Einnahmen zunächst argumentieren wird, man müsse die Pacht doch wenigstens so lange gestundet bekommen, bis man wieder auf gesunden Füßen steht. Und vielleicht – was zu begrüßen wäre – ist man gerade in die 2. Bundesliga aufgestiegen, die wird aber beim Spielereinkauf teuer = Stundung der Pacht. Oder man ist gerade mal wieder abgestiegen = Stundung der Pacht. Oder die Werbeeinnahmen brechen in einer künftig noch desolateren Wirtschaftslage ein, was auch immer = Stundung der Pacht.

Der VfL wird auch in Zukunft immer neue Gründe finden, warum der Steuerzahler für ihn zahlen soll. Und weil man in so einem Stadion nun einmal nichts anderes machen kann als Fußball spielen, wird sich die Stadt beugen und es hinnehmen, wenn der VfL seinen Verpflichtungen nicht nachkommt – ist das Stadion erst einmal schick renoviert. Auch hier gilt natürlich: Ich lasse mich gern eines Besseren belehren und bin gespannt auf die Zukunft.

Open-Air-Konzerte wird es auch nach der Renovierung nicht geben (das war dann zu teuer)

Zurück zum Millionenkredit, den also die neue Stadion-Eigentümerin, die Stadt, aufnehmen soll – nicht der VfL. Welche Bank würde auch einem aktuell drittklassigen Fußballverein, der finanziell ständig am Limit agiert und zwischen den Ligen pendelt, auch nur einen Bruchteil der benötigten Summe leihen?
Deswegen soll ja die Stadt Osnabrück unbedingt den Funktionsbau übernehmen, der tatsächlich für absolut nichts anderes als Fußballspielen geeignet sein wird, wie im vergangen Oktober bekannt wurde. Das Wort „Mehrzweckarena“ war den Planern wohl nicht bekannt oder nicht ins Pflichtenheft geschrieben worden? Eine Ausrüstung für Open-Air-Konzerte und der dafür notwendige ebenerdige Zugang zum Innenraum wurden – trotz Drängens einiger Ratsmitglieder und sogar eines Ratsbeschlusses  – schlicht nicht eingeplant. Das wäre dann wieder zu teuer gewesen, so die Argumentation.

Schick: Visualisierung der neuen Bremer Brücke / Grafik: PPP/RAUM+

Schick: Visualisierung der neuen Bremer Brücke / Grafik: PPP/RAUM+

Planung für Küche ist schon ausgeschrieben – Generalunternehmer: Fehlanzeige!

Was vielen Bürgern dieser Stadt – hoffentlich aber den Ratsmitgliedern – überhaupt nicht bewusst ist: Es ist keinesfalls sicher, ob es irgendwo in Europa auch nur einen Bauunternehmer gibt, der für die aktuell im Raum stehende Summe tatsächlich bauen kann und wird. Die europaweite Ausschreibung für einen Generalunternehmer ist meines Wissens (man möge mich korrigieren) noch gar nicht angelaufen. Ergebnis: offen. Glaubt man Branchenvertretern, dann sind Unternehmen, die in der Lage sind derartig große Projekte zu stemmen, aktuell vor allem an Projekten für Energie, Infrastrukturprojekte von Bund und Ländern, Bundeswehr und Rüstungsindustrie interessiert.

Es gibt als noch nicht einmal eine Ausschreibung? Halt! Für die Küchenplanung – die warum auch immer nicht vom Generalunternehmer übernommen werden soll – gibt es seit ein paar Tagen doch schon eine Ausschreibung. Ernsthaft!
Vielleicht können Fußballexperten, Juristen oder besser Schuldnerberater erklären, warum man bereits die Küche plant und dafür Geld ausgibt, wenn man doch noch gar nicht weiß, ob „die Hütte drumherum“ überhaupt gebaut wird. Schuldenexperte Peter Zwegat hätte das vermutlich als typischen Irrsinn von Leuten beschrieben, die einfach nicht mit Geld umgehen können. Aber vielleicht mancht man das so, wenn man ein Stadion nahezu komplett neu baut: Erstmal die Küche planen und darum dann das Stadion bauen?

Jeder private Bauherr würde von seinem Bankberater vermutlich die Kündigung der Geschäftsbeziehung erhalten, wenn dieser erfährt, dass der Kunde schon fleißig Geld für seine Einbauküche ausgibt, noch bevor überhaupt klar ist, wer sein Haus in welchem Kosten- und Zeitrahmen bauen wird. Oder um es hart zu sagen: ob überhaupt gebaut werden darf!

Warum werden die Ratsmitglieder so unter Druck gesetzt?

Aber zurück zur Ratssitzung am Dienstagabend und zu den Argumenten, warum dieses Bauprojekt – noch ohne Angebot eines Generalunternehmers, aber bald schon mit einer schicken neuen Küchenplanung versehen – nun quasi über Nacht in städtische Hände gehen soll.
Trotz angeblich guter Vorbereitung auf beiden Seiten, über Monate laufender Verhandlungen und Begleitung durch Sachverständige, Berater und Planer hat nun offenbar der VfL festgestellt, dass einzig eine sofortige und direkte Komplettübernahme der Bremer Brücke durch die Stadt rechtliche Klarheit schafft, den Umbau ohne Verzögerungen ermöglicht, den städtischen Haushalt entlastet und zugleich steuerliche Risiken für den Verein vermeidet.

Klartext also: Der Verein hat (angeblich) seine Hausaufgaben bei der steuerlichen Betrachtung des Umbau-Fahrplans nicht gemacht und nun – umgehend oder vielleicht auch zum strategisch passenden Zeitpunkt – die Stadt unter Druck gesetzt, mit der Information, dass er andernfalls zumindest zeitweise seine Gemeinnützigkeit verlieren könnte. Kein Scherz: ein Profifußballverein gilt als gemeinnützig, genau wie die Osnabrücker Tafel oder das Hospiz!

Abgesehen davon, dass es schon ein starkes Stück ist, dass in diesem ganzen Millionengeschacher rund um Fußball – zwischen DFB, Transferkosten für Profispieler und im Grenzbereich des Legalen agierenden Sponsoren aus dem Bereich der Sportwetten – ausgerechnet der Kern der ganzen Angelegenheit, ein Fußballverein*, Steuerprivilegien genießt, dürfen sich die Ratsmitglieder auch gleich noch einem zweiten Argument geschlagen geben: Es soll jetzt schneller gehen!
Siehe oben: Bis auf schicke Pläne und die Ausschreibung einer Küchenplanung ist zwar noch nicht viel auf den Weg gebracht worden, und auch der ursprünglich für diesen Sommer angedachte Abriss eines ersten Tribünenteils wurde bereits ins Jahr 2027 verschoben. Aber nun ist es plötzlich eilig! Weil man unter Zeitdruck ja bekanntlich die besten Entscheidungen trifft?

Was, wenn eine neue Ratsmehrheit oder die Kommunalaufsicht ‚Nein‘ zum Projekt Bremer Brücke sagt?

Oder liegt es vielleicht auch daran, dass der 13. September „droht“ – also die Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl? An deren Ende eine neue Ratsmehrheit das Projekt noch einmal neu bewerten könnte? Vielleicht, weil die Ausschreibung nach dem Generalunternehmer ausgerechnet kurz nach der Kommunalwahl mit dem Ergebnis enden könnte, dass so ein Umbau nicht für 70 und vielleicht auch nicht für 100 Millionen Euro oder mehr zu stemmen ist – was (siehe oben) eine Neubewertung geradezu erzwingen würde?

Will man vielleicht sogar Fakten schaffen – nicht nur mit der Ausschreibung einer Küche, sondern mit einer kompletten Projektübernahme –, um die Kommunalaufsicht in Hannover dazu zu bewegen, ein dann vollständig städtisches Projekt anders zu bewerten, als wenn die Bremer Brücke beziehungsweise die Mehrheit an der Stadiongesellschaft noch dem wenig kreditwürdigen VfL gehören würde?

Wenn man mich fragt: Es riecht nach Aktionismus und Trickserei. Aber vielleicht gibt es ja ganz rationale Gründe, die am Dienstag im Stadtrat vorgetragen werden? Ich bin gespannt! Bei einem städtischen Schuldenstand von aktuell deutlich über 700 Millionen Euro (siehe unsere Schuldenuhr hier unten) diesen drückenden Schuldenberg unter Einberechnung neuer Kredite um weitere zehn Prozent zu erhöhen, kann aus meiner Sicht allerdings kaum der richtige Weg für Osnabrück sein.

Schuldenstand der Stadt Osnabrück aktuell:
Lade... = +220,71 € / Min
i Mehr Infos zur Osnabrücker Schuldenuhr
Mutige und verantwortungsvoll handelnde Mitglieder des Osnabrücker Stadtrats sollten sich zumindest nicht unter Druck setzen lassen und wenigstens abwarten, ob das Stadion zu den prognostizierten Kosten überhaupt gebaut werden kann – und ob nicht die Kommunalaufsicht des Landes Niedersachsen das Projekt nicht sogar eine „rote Karte“ zeigt.
Immerhin bliebe der Stadt so ein riesiger Kostenbrocken erspart, und der VfL müsste sich entweder um eine private Finanzierung kümmern oder sich mit dem Gedanken anfreunden, dass die Standards ein wenig heruntergefahren werden müssen und ohne einen finanzkräftigen Sponsor – wie einst der legendäre Hartwig Piepenbrock – eben nur die 3. Liga möglich ist.

* Anmerkung/Ergänzung (10.02.2025, 05:15): Die Gemeinnützigkeit ist für den namensgebenden Verein VfL Osnabrück vom Finanzamt anerkannt. Der eigentliche Profifußball wird jedoch über eine separate GmbH & Co. KG abgewickelt, die wirtschaftlich unabhängig ist.


[Gruß vom Herausgeber] Liebe Leserin, lieber Leser, schön, dass Sie bis zum Ende durchgehalten haben. Meinungsbeiträge spiegeln immer nur die Ansichten des jeweiligen Autors wider – nicht die der gesamten Redaktion. Mein Anliegen – und das unserer Redaktion – ist es, in gekennzeichneten Meinungsbeiträgen wie diesem Denkanstöße zu geben. Ob Sie zustimmen, ablehnen oder irgendwo dazwischenstehen: Wenn ein Kommentar neue Perspektiven eröffnet oder auch nur zum Nachdenken anregt, haben wir unsere Aufgabe erfüllt.

„Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“ (C. G. Jung)
Bitte denken Sie mehr. Ihr Heiko Pohlmann


Als Kommentar, Kolumne, Meinungsbeitrag oder Satire gekennzeichnete Beiträge geben stets ausschließlich die Meinung des jeweiligen Autors wieder, nicht die der gesamten Redaktion.

9. Februar 2026 0 Kommentare
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Sven Schulze

Ökonomen kritisieren Pläne für Bürgergeld nur gegen Arbeit

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Ökonomen sehen den Vorstoß von Sachsen-Anhalts Regierungschef Sven Schulze (CDU), Bürgergeld nur im Gegenzug für gemeinnützige Tätigkeiten zu zahlen, kritisch. Fachleute verweisen auf mögliche Fehlanreize und warnen davor, dass Arbeitsgelegenheiten reguläre Beschäftigung behindern und private Anbieter verdrängen könnten.

Warnungen vor negativen Effekten auf den Arbeitsmarkt

Wirtschaftswissenschaftler Joachim Wolff vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sagte der „Welt“, es sollte „nicht darum gehen, arbeitsmarktnahe Bürgergeldempfängerinnen und -empfänger einer Arbeitsgelegenheit zuzuweisen, wenn diese nach Arbeit suchen und auch Arbeit finden können. Dann hält sie die Teilnahme an Arbeitsgelegenheiten nur von der Aufnahme einer regulären Beschäftigung ab.“

Ökonomische Anreize und Fehlsteuerungen

Arbeitsökonom Holger Schäfer vom Institut der deutschen Wirtschaft sagte, die Idee, Transferleistungen nur für eine Gegenleistung in Form von Arbeit zu zahlen, sei einerseits ökonomisch effizient: „Der Anreiz, eine Beschäftigung zu suchen, steigt, weil man im Transferbezug auch nicht mehr arbeitsfreie Zeit hätte.“ Andererseits sehe auch er Schwierigkeiten: Erstens müssten solche Beschäftigungsgelegenheiten erst geschaffen werden. Dabei könne nicht ausgeschlossen werden, dass private Anbieter gleichartiger Leistungen verdrängt würden.
„Hinzu kommt zweitens, dass von den Leistungen die Kommune profitiert, für die Kosten aber der Bund aufkommt. Für die Kommune entsteht damit ein Fehlanreiz, Arbeitslose nicht in reguläre Beschäftigung zu vermitteln“, sagte Schäfer der „Welt“. Drittens zeigten die Erfahrungen mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, dass diese in der Regel nicht zu einer besseren Integration in reguläre Arbeit beitrügen.

Landkreistag verweist auf bestehende Instrumente

Präsident des Deutschen Landkreistags und Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises Achim Brötel (CDU) verwies auf die bereits bestehende Möglichkeit sogenannter Arbeitsgelegenheiten – gemeinnützige Tätigkeiten gegen Entschädigungen. „Arbeitsgelegenheiten sind kein neues Instrument. Sie können schon jetzt von Landkreisen und Städten eingesetzt werden“, sagte Brötel der „Welt“. Unter Asylbewerbern etwa nähmen diese Tätigkeiten stetig zu. „Die Arbeitsgelegenheiten erhalten die Beschäftigungsfähigkeit, sorgen für eine sinnvolle Tagesstruktur und fungieren im Idealfall als Sprungbrett raus aus dem Sozialleistungsbezug.“
Brötel sagte weiter: „Wir brauchen mehr denn je konsequente Maßnahmen, um Beschäftigung auch einfordern zu können.“ Das betreffe auch das Bürgergeld. Die aktuelle Regelung, nach der Arbeitsgelegenheiten zusätzlich, im öffentlichen Interesse und wettbewerbsneutral sein müssen, sei „zu schwergängig“. „Da ist der Rechtsrahmen für Asylbewerber auf einem besseren Gesetzesstand.“

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9. Februar 2026 0 Kommentare
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Schnee in Berlin

Berlin plant grundlegende Reform des Winterdienstes auf Gehwegen

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

CDU und SPD in Berlin planen nach dem Winterchaos der vergangenen Wochen eine umfassende Reform des Winterdienstes auf Gehwegen. Nach Informationen des „Tagesspiegel“ sollen die Regeln zur Räumpflicht grundlegend überarbeitet werden, um Gehwege verlässlich und zügig von Schnee und Eis zu befreien.

Koalition plant zentralen Winterdienst

Wie der „Tagesspiegel“ in seiner Dienstagsausgabe mit Bezug auf Koalitionskreise berichtet, sollen die derzeitigen Regeln zur Räumpflicht grundlegend überarbeitet werden. Hintergrund sind die bundesweit beachteten Probleme bei der Schneeräumung in der Hauptstadt.
Nach den Plänen der Koalition könnten künftig nicht mehr einzelne Grundstückseigentümer für das Räumen oder die Beauftragung eines Winterdienstes verantwortlich sein. Stattdessen ist eine zentrale Vergabe für bestimmte Stadtgebiete im Gespräch, die Kosten sollen auch weiterhin die Eigentümer tragen. Vorbild könnte das Prinzip sein, nach dem Schornsteinfeger in der Stadt beauftragt werden. Damit soll gewährleistet werden, dass Gehwege verlässlich und zügig von Schnee und Eis befreit werden.

Unfälle, Angst und Umsatzeinbußen

Zuletzt waren in Berlin zahlreiche Menschen wegen Eis- und Schneeglätte auf zum Teil über Tage hinweg ungeräumten Gehwegen gestürzt, viele mussten mit Knochenbrüchen in Krankenhäuser eingeliefert werden. Ältere und gehbehinderte Menschen mieden den Gang nach draußen, selbst der Handel verzeichnete einen Umsatzrückgang.

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Anzeigetafel in

Dax steigt deutlich dank Japan-Wahl und Nahost-Entspannung

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Der Dax ist am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Zum Xetra-Handelsschluss lag der Leitindex bei 25.014 Punkten und damit 1,2 Prozent über dem Stand des vorherigen Handelstags. Getrieben wurde die Entwicklung nach Angaben von Marktbeobachtern vor allem von politischen Signalen aus Japan und nachlassenden Spannungen im Nahen Osten.

Dax knüpft an Gewinne an

Zum Wochenstart wurde der Dax zum Xetra-Schluss mit 25.014 Punkten berechnet, was einem Plus von 1,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag entspricht. Laut Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, bestimmte überwiegend Zuversicht das Geschehen an den deutschen Börsen. „Zum Start in die neue Handelswoche überwiegt am deutschen Aktienmarkt nach dem Wahlausgang in Japan und den abnehmenden Spannungen im Nahen Osten der Optimismus“, sagte Lipkow (Quelle: CMC Markets).

Politische Signale aus Japan stützen Märkte

„In Tokio hat die regierende LDP-Partei über 75 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten. Damit kann Premierministerin Takaichi quasi durchregieren“, erklärte Lipkow weiter (Quelle: CMC Markets). „Die Börse liebt klare politische Mehrheiten, der Nikkei sprang daraufhin erstmals über 55.000 Punkte auf ein neues Rekordhoch. Die abnehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sorgten zudem für wieder fallende Ölpreise. Mit diesem Rückenwind konnte auch der Dax an seine Gewinne vom Freitag anknüpfen und die 24.900er-Marke überspringen“ (Quelle: CMC Markets).
„Insgesamt sind die Investoren über das Wochenende zwar wieder etwas zuversichtlicher geworden, dass die Phase der hohen Volatilität vorerst beendet sein könnte. Auch bei den zuletzt deutlich unter die Räder gekommenen Software-Aktien zeichnet sich zumindest mal eine Stabilisierung ab. Dennoch dürften die Sorgen vor immer höheren Investitionen einerseits und den disruptiven Einflüssen der Künstlichen Intelligenz in diesem und anderen Bereichen andererseits nicht so schnell verschwinden“, sagte Lipkow (Quelle: CMC Markets).

Verhaltene Kauflaune und Entwicklung an den Märkten

„Auch deshalb war in Frankfurt heute lange Zurückhaltung angesagt, die Kauflaune für deutsche Aktien kam erst am Nachmittag wieder etwas zurück“, so Lipkow (Quelle: CMC Markets).
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Montagnachmittag fester. Ein Euro kostete 1,1895 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8407 Euro zu haben.
Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse. Am Nachmittag wurden für eine Feinunze 5.076 US-Dollar gezahlt, ein Plus von 2,2 Prozent. Das entspricht einem Preis von 137,20 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 69,06 US-Dollar, das waren 1,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Martin Werding

Wirtschaftsweiser kritisiert SPD-Plan für neuen Gesundheitsbeitrag

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Der Wirtschaftsweise Martin Werding stellt sich gegen Überlegungen der SPD, einen neuen Gesundheitsbeitrag auf Kapitaleinkünfte wie Dividenden, Zinserträge oder Mieteinnahmen einzuführen. Statt zusätzlicher Einnahmen fordert er grundlegende Strukturreformen im Gesundheitssystem, um den Ausgabenanstieg zu bremsen.

Kritik an neuem Gesundheitsbeitrag

Der Wirtschaftsweise Martin Werding lehnt die von der SPD ins Spiel gebrachte Einführung eines neuen Gesundheitsbeitrags auf Dividenden, Zinserträge oder Mieteinnahmen ab. „Damit würde man aus der heutigen Sozialversicherung ein Steuer-Transfersystem machen, das die bereits bestehende Umverteilung massiv ausweitet, viele sonstige Formen der finanziellen Vorsorge belastet und vom bestehenden Reformbedarf ablenkt“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).

„Ausgabenproblem und kein Einnahmenproblem“

Generell habe das deutsche Gesundheitssystem „ein Ausgabenproblem und kein Einnahmenproblem“. Daher seien Werding zufolge längerfristig orientierte Reformen nötig, „die für eine bessere und zugleich wirtschaftlichere Versorgung sorgen und damit den rasanten Anstieg von Ausgaben und Beitragssätzen der vergangenen Jahre dämpfen“.

Forderung nach konsequenter Reformumsetzung

Hierzu müsse „die Krankenhausreform konsequent umgesetzt werden, die Überbeanspruchung von Fachärztinnen und Fachärzten begrenzt und die Dynamik der Pharmausgaben eingefangen werden“. Dazu, sagte Werding weiter, reichten aber weder kurzfristige Leistungseinschränkungen, „noch hilft die Mobilisierung zusätzlicher Einnahmen“.

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Wolfgang Ischinger

Deutsche Politik zweifelt an Ischingers Waffen-Geschenkidee für Polen

von Hasepost Redaktion 9. Februar 2026

Der Vorschlag des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, Polen Waffensysteme zu schenken, stößt bei deutschen Politikern und Sicherheitsexperten überwiegend auf Skepsis. Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Parteien sowie Fachleute verweisen auf die Bedeutung von Vertrauensbildung, gemeinsamer Verteidigungsplanung und personeller Kooperation innerhalb der Nato, statt auf symbolische militärische Geschenke zu setzen.

Skepsis gegenüber Waffen-Geschenken an Polen

Der Politikwissenschaftler Carlo Masala, Professor für internationale Politik an der Bundeswehr-Universität München, kritisiert den Vorstoß deutlich. „Es mutet ein wenig bizarr, vielleicht sogar paternalistisch an, wenn man einem Land, das seit einigen Jahren sehr entschieden und erfolgreich dabei ist, eine der stärksten konventionellen Streitkräfte in der Nato aufzubauen, Waffensysteme schenken will“, sagte Masala der „Welt“. Er verweist darauf, dass derartige Maßnahmen üblicherweise in anderen Weltregionen angewendet werden: „Normalerweise machen wir das eher mit kleineren Staaten des globalen Südens im Rahmen der Ertüchtigungsinitiative, die nicht über entsprechende Finanzmittel verfügen, um ihre Streitkräfte mit modernem Gerät auszustatten.“

Verweis auf europäische Verteidigung und historische Sensibilitäten

Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europäischen Parlament, erinnert im Gespräch mit der „Welt“ an eine Äußerung des damaligen polnischen Außenministers Radoslaw Sikorski aus dem Jahr 2011 im Kontext der Euro-Krise: „Ich habe weniger Angst vor einem starken Deutschland als vor einem schwachen“. Daran anknüpfend sagte Strack-Zimmermann der „Welt“: „Wir sollten uns also beim Aufbau einer gemeinsamen europäischen Verteidigung, und da wartet ganz Europa darauf, nicht ablenken, geschweige denn benutzen lassen – weder von der Handvoll derer, die behaupten, man müsse Angst vor sogenannter deutscher Dominanz haben, noch von den ewig Gestrigen, die aus rein innenpolitischen Gründen das polnische Narrativ der Reparationszahlungen füttern.“
Ablehnend äußert sich auch Thomas Erndl (CSU), verteidigungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag. „Eine starke Bundeswehr schützt Deutschland und seine Verbündeten. Unsere Anstrengungen gelten daher der materiellen und personellen Modernisierung der Streitkräfte – als sichtbarer Ausdruck deutscher Verantwortungsübernahme für die europäische Sicherheit, die wir gemeinsam mit unseren Partnern sicherstellen“, sagte Erndl der „Welt“. Das werde nach seinen Worten „gerade in Osteuropa geschätzt“. Weiter erklärte er: „Wenn wir alle unsere Anstrengung auf die schnelle Erweiterung unserer militärischen Fähigkeiten und damit die Garantie unserer europäischen Sicherheit legen, werden meines Erachtens historische Befindlichkeiten eher eine untergeordnete Rolle spielen.“
Adis Ahmetovic, außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, verweist gegenüber der „Welt“ auf die sicherheitspolitische Lage im transatlantischen Bündnis: „Die Analyse von Wolfgang Ischinger weist zu Recht darauf hin, dass Deutschland in den kommenden Jahren eine besonders große Verantwortung tragen wird – nicht zuletzt, weil die US-Regierung unter Trump ihre Bündnistreue zunehmend selbst infrage stellt. Europa muss deshalb den eigenen Beitrag innerhalb der Nato deutlich stärken.“ Aus historischer Sicht sei es nachvollziehbar, „dass einige unserer Partner, etwa Frankreich oder Polen, dabei mitunter Zurückhaltung zeigen. Vertrauen entsteht jedoch nicht durch symbolische Gesten wie militärische Geschenke, sondern durch verlässliche und enge Zusammenarbeit. Deshalb gilt es, bewährte Formate wie das Weimarer Dreieck konsequent zu vertiefen und weiterzuentwickeln.“

Vertrauen, Kooperation und alternative Vorschläge

Die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen, Agnieszka Brugger, sieht in Ischingers Vorstoß keinen konstruktiven Beitrag. ‚“Dieser schräge Vorschlag irritiert mehr, als dass er hilft“, findet die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen, Agnieszka Brugger.‘ Es gehe um grundlegende Fragen der Zusammenarbeit: Es gehe um Vertrauen, Kooperation, Führung und Entschlossenheit: „Das kann man weder allein mit Geld noch mit Worten oder militärischer Hardware kaufen, das muss man sich mit Taten und Mut erarbeiten.“ Zudem sei es, so Brugger, wenig hilfreich, „so eine befremdliche Idee dann auch noch mit der sehr sensiblen und schwierigen Frage rund um Reparationen zu vermengen“.
Brugger verweist zugleich auf die Wahrnehmung Deutschlands in Europa. Auch sie nehme die besorgten Fragen von Partnern wahr, dass Deutschland militärisch und politisch zu dominant werden könnte in Europa. „Diese Sorgen beziehen sich gar nicht so sehr auf abstrakte Zahlen von Panzern, sondern hängen oft mit der Frage zusammen, ob die politischen Kräfte und das extreme Gedankengut wieder mehr Einfluss in Deutschland erhalten, die unsere Nachbarn und Freunde an die düstersten Kapitel der deutschen Geschichte erinnern“, sagte die Grüne.
Offener gegenüber Ischingers Idee zeigt sich Hans-Peter Bartels, Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik. Er verweist auf Personalprobleme der Bundeswehr: Die Truppe habe Schwierigkeiten, genügend Soldatinnen und Soldaten für die bestellten Waffensysteme zu rekrutieren, weshalb der Vorschlag aus seiner Sicht bedacht werden sollte. Bartels sagte: „Polen verteidigt auch uns.“
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hält die Idee ebenfalls „für grundsätzlich überlegenswert, aber nicht ausreichend, um das Misstrauen abzubauen. Wir können uns aus der Verantwortung, Europa zu verteidigen, nicht herauskaufen, indem wir nur ein paar Panzer verschenken“, sagte Kiesewetter der „Welt“. Deutschland solle vielmehr andere Schritte prüfen. So regte der Christdemokrat eine „Vorwärtsstationierung von Material“ an, also in Polen und dem Baltikum zusätzlich Flugabwehrsysteme und weitreichende Wirkmittel zu deponieren. „Auch wäre es sinnvoll, ähnlich der deutsch-niederländischen Kooperation zum Beispiel eine deutsche Brigade oder mehrere Bataillone in die polnischen Streitkräfte zu integrieren“, so Kiesewetter. „Eine solche personelle Kooperation würde meines Erachtens wesentlich deutlicher machen, dass Deutschland seine Kampfkraft auch für unsere Partner im Bündnis einsetzt und nicht nur für die eigene Landesverteidigung vorhält.“

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Blick auf die Martinistraße (Symbolbild)

Kurzfristige Notfallreparatur auf der Martinistraße in Osnabrück am 9. Februar

von Hasepost 9. Februar 2026

Wegen der Notfallreparatur einer defekten Schachtabdeckung wird die Martinistraße in stadtauswärtiger Richtung am Montagabend (9. Februar) ab etwa 19:00 Uhr für mehrere Stunden voll gesperrt.

Defekter Kanaldeckel ist schuld

Der defekte Kanaldeckel befindet sich etwa auf Höhe der Hausnummer 40. Da sowohl der Schachtdeckel selber als auch der umliegende Asphalt schadhaft ist, besteht eine Gefahr für den Verkehr auf der Martinistraße. Die SWO Netz hat den Bereich bereits abgesperrt, mit der Notfallreparatur soll noch am Montag begonnen werden. Bis dahin ist in Richtung Kurt-Schumacher-Damm nur eine der beiden Fahrspuren befahrbar.

Busse werden umgeleitet

Da der Schachtdeckel nahezu in der Fahrbahnmitte liegt, wird die Martinistraße ab der Kreuzung mit der Herderstraße ab etwa 19 Uhr in stadtauswärtige Richtung voll gesperrt. Eine Umleitung über Lotter Straße und Kirchenkamp wird kurzfristig eingerichtet, diese Route fahren auch die betroffenen Buslinien (unter anderem M4 und 16). In stadteinwärtiger Richtung kann die Martinistraße normal befahren werden. Die Reparaturarbeiten sollen in der Nacht abgeschlossen sein, so dass der Verkehr am Dienstagmorgen (10. Februar) wieder normal fließen kann.

9. Februar 2026 0 Kommentare
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