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Behandlungszimmer beim

Gesundheitsministerin plant Primärversorgungssystem mit Gebühren und Boni

von Hasepost Redaktion 11. Februar 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant ein neues Primärversorgungssystem, um die Patientensteuerung im Gesundheitswesen zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen eine bessere Nutzung der Arztzeit, mehr Lenkung der Patientinnen und Patienten sowie mögliche finanzielle Anreize und Gebühren. Ein Gesetzentwurf soll noch in diesem Jahr vorgelegt werden, erste spürbare Veränderungen für Patienten erwartet Warken für 2028.

Mehr Steuerung in der Patientenversorgung

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will zur besseren Steuerung der Patientenversorgung ein Primärversorgungssystem einführen. „Wir müssen die vorhandene Zeit der Ärzte besser nutzen. Dazu braucht es mehr Steuerung im System“, sagte sie dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

Finanzielle Anreize und Gebühren möglich

Zur Durchsetzung eines solchen Systems schließt Warken auch finanzielle Steuerungsinstrumente nicht aus. „Dennoch brauchen wir wahrscheinlich ein Steuerungselement, wenn sich Patienten nicht an den vorgegebenen Weg halten wollen: etwa eine Gebühr, wenn Patienten ohne Überweisung in die Praxis kommen, oder einen Bonus, wenn sie es tun“, sagte sie dem „Handelsblatt“.

Gesetzentwurf und Zeitplan bis 2028

Einen Gesetzentwurf will das Ministerium nach den Worten von Warken noch in diesem Jahr vorlegen. „Wir erarbeiten das Konzept für ein Primärversorgungssystem derzeit mit Akteuren aus dem Gesundheitssystem und werden im Sommer einen Entwurf vorlegen“, sagte Warken dem „Handelsblatt“. Für Patienten soll sich die Reform gemeinsam mit der Digitalisierungsstrategie schrittweise bemerkbar machen. „Dann kann man das System nach und nach umstellen – 2028 wird es für Patienten zu den ersten spürbaren Veränderungen kommen“, sagte sie dem „Handelsblatt“.

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11. Februar 2026 0 Kommentare
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Behinderten-Parkplatz (Archiv)

Kabinett beschließt Reform: Mehr Barrierefreiheit, aber Kritik bleibt

von Hasepost Redaktion 11. Februar 2026

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) beschlossen. Bestandsbauten des Bundes sollen bis 2045 barrierefrei werden, zudem sind Erleichterungen beim Zugang zu Gütern und Dienstleistungen sowie bei der Zertifizierung von Assistenzhunden vorgesehen. Während Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) die Reform als wichtigen Schritt zur Stärkung der Gesellschaft bewertet, kritisiert das Deutsche Institut für Menschenrechte deutliche Lücken im Entwurf.

Regierung plant mehr Barrierefreiheit im Bund

Bestandsbauten des Bundes müssen demnach bis 2045 barrierefrei werden. Unternehmen sollen künftig im Bedarfsfall mobile Rampen oder andere Vorkehrungen bereitstellen, um Zugang zu ihren Gütern und Dienstleistungen zu ermöglichen. Um die Verwendung von Leichter Sprache und der Deutschen Gebärdensprache zu unterstützen, soll ein Bundeskompetenzzentrum für Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache eingerichtet werden. Verfahren zur Zertifizierung von Assistenzhunden sollen vereinfacht werden.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) betonte die gesellschaftliche Bedeutung der Reform. „Je mehr Barrieren wir für Menschen mit Behinderungen abbauen, desto stärker sind wir als Gesellschaft“, sagte Bas nach dem Kabinettsbeschluss laut Bundesregierung. „Deshalb entwickeln wir das Behindertengleichstellungsgesetz weiter. Damit setzen wir ein wichtiges Vorhaben des Koalitionsvertrags um.“

Kritik des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Kritik an dem Entwurf kam vom Deutschen Institut für Menschenrechte. „Der Gesetzentwurf der Bundesregierung bleibt in vielen Punkten hinter den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention an eine inklusive und moderne Gesellschaft zurück„, sagte Leander Palleit, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts. „Die Privatwirtschaft wird nicht zur Barrierefreiheit verpflichtet, lediglich auf Anfrage und im Einzelfall muss sie Maßnahmen ergreifen. Selbst kleine Anpassungen von Gütern und Dienstleistungen werden bislang pauschal für unzumutbar erklärt, unabhängig von den tatsächlichen Kosten.“
Auch die vorgesehenen Rechtsfolgen bewertet das Institut kritisch. „Auch die Sanktions- und Klagemöglichkeiten blieben im Gesetzesentwurf auf ein Minimum beschränkt. So bleibt das Benachteiligungsverbot in der Privatwirtschaft nahezu wirkungslos“, sagte Palleit nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Warnung vor geringen praktischen Verbesserungen

Nach Einschätzung des Instituts werde das geplante Gesetz kaum Verbesserungen für die Bürger bringen. „Deshalb legen wir den Abgeordneten des Bundestags dringend nahe, den Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren nachzubessern und dafür zu sorgen, dass sich die Privatwirtschaft schrittweise für mehr Barrierefreiheit engagiert. Ein Blick in andere Länder, wie beispielsweise die USA, zeigt: Eine gesetzliche Verpflichtung zur Barrierefreiheit im privaten Sektor ist entscheidend für eine nachhaltige und flächendeckende Umsetzung.“
Palleit verwies zudem auf die Folgen des demografischen Wandels. Angesichts dessen dürfe man älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen, Wohnraum sowie Kultur- und Freizeitangeboten durch Barrieren nicht noch länger erheblich einschränken. „Der vorliegende Entwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes droht jedoch genau das zu bewirken“, so Palleit laut Deutschem Institut für Menschenrechte. „Damit bleibt er nicht nur deutlich hinter den Verpflichtungen der UN-Behindertenrechtskonvention zurück, sondern ist auch langfristig unwirtschaftlich.“

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Feuerwehr Osnabrück

Dacharbeiten vermutlich Auslöser für nächtlichen Brand in der Artilleriestraße in Osnabrück

von Hasepost 11. Februar 2026

Am Dienstagabend (10. Februar) gegen 22:40 Uhr wurde über den Notruf der Feuerwehr ein Dachstuhlbrand an einer Doppelhaushälfte in der Artilleriestraße gemeldet.

Doppelhaushälfte in Brand

Die Berufsfeuerwehr Osnabrück war rasch vor Ort und nahm den Löschangriff vor. Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um eine Doppelhaushälfte, die sich derzeit im Roh- beziehungsweise Umbau befindet. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Dachstuhl wahrscheinlich infolge eines Glutnestes in Brand. Dieses könnte im Zusammenhang mit Dacharbeiten entstanden sein, die im Laufe des Tages durchgeführt worden waren.

Die Flammen griffen auf Teile der Dachkonstruktion über. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Darin enthalten sind Schäden durch das Feuer sowie durch Löschwasser. Die angrenzende Doppelhaushälfte blieb von dem Brandgeschehen verschont.

Keine Verletzten

Die Bewohnerin wurde vorsorglich aus dem Gebäude geführt und konnte nach Abschluss der Löscharbeiten in ihr Haus zurückkehren. Verletzt wurde niemand. Polizeibeamte nahmen noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache auf und beschlagnahmten den Brandort. Eine Begehung des Brandortes bestätigte die ersten Einschätzungen vor Ort. Der Brandort wurde nach Abschluss der Maßnahmen wieder freigegeben.

11. Februar 2026 0 Kommentare
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Frankfurter Börse

Dax leicht im Minus – Siemens Energy überzeugt Anleger deutlich

von Hasepost Redaktion 11. Februar 2026

Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag weiter im Minus bewegt. Der Leitindex lag um 12:30 Uhr bei rund 24.956 Punkten und damit 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste standen Siemens Energy und Vonovia, während Scout 24, Zalando und die Commerzbank zu den größten Verlierern zählten.

Leichter Rückgang im Leitindex, Siemens Energy sticht heraus

Der Dax verharrte zur Wochenmitte im roten Bereich. Um 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.956 Punkten berechnet, was einem Minus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy und Vonovia, am Ende Scout 24, Zalando und die Commerzbank.
Marktanalyst Andreas Lipkow beschrieb eine nachlassende Bewegung an den Börsen: „Die Dynamik an den europäischen Finanzmärkten nimmt vor der Publikation der US-Arbeitsmarktdaten etwas ab“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow (Quelle: dts Nachrichtenagentur). „Es sind klare Tendenzen für Gewinnmitnahme erkennbar, insbesondere bei den Unternehmen, die heute Quartalszahlen vorgelegt haben.“ Eine Ausnahme stelle dabei Siemens Energy dar. „Diese konnten mit ihren Zahlen sogar noch die kühnste Annahme übertreffen. Bei den Aktien der Commerzbank mehren sich Gewinnmitnahmen nach den guten Quartalszahlen. Das Finanzinstitut kommt operativ zunehmend mehr in Schwung, das wurde jedoch im Vorfeld bereits größtenteils eingepreist.“ (Quelle jeweils: dts Nachrichtenagentur)

Euro legt zu

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochnachmittag etwas fester. Ein Euro kostete 1,1914 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8393 Euro zu haben (Quelle: dts Nachrichtenagentur).

Ölpreis im Aufwind

Deutlich nach oben ging es für den Ölpreis. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 69,84 US-Dollar, das waren 1,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags (Quelle: dts Nachrichtenagentur).

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Kinder schauen

Bundeskabinett beschließt deutsches Durchführungsgesetz zur EU-KI-Verordnung

von Hasepost Redaktion 11. Februar 2026

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch das Durchführungsgesetz zur KI-Verordnung der Europäischen Union beschlossen. Das Gesetz legt fest, welche nationalen Behörden die Pflichten aus der europäischen Regelung umsetzen, und enthält Vorgaben zur Medienaufsicht in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Aufsichtsstrukturen für Transparenzpflichten, etwa bei der Kennzeichnung von Deepfakes und KI-generierten Nachrichten. Die Bundesregierung versteht das Gesetz als einen Baustein eines europäischen Ordnungsrahmens für Künstliche Intelligenz.

Bundeskabinett beschließt nationales Durchführungsgesetz

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch das Durchführungsgesetz zur KI-Verordnung der Europäischen Union verabschiedet. Nach Angaben aus dem Kanzleramt benennt das Gesetz unter anderem die nationalen Behörden zur Umsetzung der Verpflichtungen aus der KI-Verordnung. Es enthält außerdem Klarstellungen zu einer „staatsfernen Medienaufsicht“ in Deutschland sowie zur Zuständigkeit der Länder im Presse- und Rundfunkbereich.
Wie aus dem Kanzleramt weiter verlautete, betrifft dies insbesondere die Frage nach den Aufsichtsstrukturen zur Einhaltung der Transparenzpflichten. Dazu zählt etwa die Kennzeichnung von Deepfakes und KI-generierten Nachrichtentexten, für die klare Regeln und zuständige Stellen festgelegt werden sollen.

Regeln für Transparenz und Medienaufsicht

Das Gesetz sieht Klarstellungen zur „staatsfernen Medienaufsicht“ vor, die in Deutschland eine besondere Rolle spielt. Dabei wird hervorgehoben, dass die Länder im Presse- und Rundfunkbereich zuständig sind. Die neuen Vorgaben zielen laut Kanzleramt vor allem auf die praktische Umsetzung der Transparenzpflichten ab, die sich aus der KI-Verordnung der EU ergeben.
Konkret geht es um Fragen, wie Deepfakes und automatisiert erstellte Nachrichtentexte kenntlich gemacht werden müssen und welche Aufsichtsstrukturen die Einhaltung dieser Vorgaben überwachen sollen. Die Bundesregierung verortet diese Aufgaben im Rahmen eines breiteren europäischen Ansatzes zur Regulierung Künstlicher Intelligenz.

Weimer betont Plattformverantwortung und Schutz vor Manipulation

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ordnete das neue Gesetz in einen größeren Zusammenhang ein. „Insgesamt ist das Durchführungsgesetz nur einer von vielen Bausteinen hin zu einem abgestimmten, europäischen Ordnungsrahmen für KI“, sagte Weimer laut Kanzleramt. Grundsätzlich gelte: Wer KI einsetze, müsse Verantwortung übernehmen. „Genau dafür brauchen wir ein gemeinsames Verständnis und müssen diese Plattformverantwortlichkeit auch konsequent einfordern. Aktuelle Vorfälle rund um KI-Tools wie Grok zeigen deutlich, dass wir hierfür klare Regeln und regelmäßige Risikobewertungen brauchen.“
Weimer unterstützt nach eigenen Angaben die Bestrebungen auf EU-Ebene, den Schutz vor Medienmanipulation, insbesondere digitaler sexualisierter Gewalt, zu verbessern und die rechtlichen Möglichkeiten gegen Deepfakes zu verschärfen.

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Schild "Stand

Grüne werfen Bundesregierung fehlende Ukraine-Priorität bei Botschafter vor

von Hasepost Redaktion 11. Februar 2026

Im Zuge einer größeren Botschafterrotation soll der erst kürzlich ernannte deutsche Botschafter in Kiew abgezogen werden, ohne dass bislang ein Nachfolger benannt ist. Die Grünen kritisieren dies als falsches Zeichen gegenüber der Ukraine und bemängeln, dass einer der wichtigsten diplomatischen Posten der Bundesrepublik vorerst unbesetzt bleibt.

Grüne sprechen von „verheerendem Signal“

Die Grünen sehen in der geplanten Umbesetzung der Botschafterposten Anlass zu scharfer Kritik. Besonders stoßen sie sich daran, dass der deutsche Botschafter in Kiew, der erst vor kurzer Zeit sein Amt angetreten hat, im Zuge einer großen Rotation abgezogen werden soll, ohne dass bereits ein Nachfolger feststeht.
Die für Außenpolitik zuständige stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Agnieszka Brugger bezeichnete dies gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) als schwerwiegendes Fehlzeichen: „Es ist ein verheerendes Signal, dass einer der wichtigsten diplomatischen Posten für die Bundesrepublik mit einem so großen Fragezeichen versehen wird“, sagte Brugger der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). „Statt jemanden zu präsentieren, der den Posten mit der nötigen Erfahrung, dem Einsatz und der Empathie versieht, wird die Rotation zu einem weiteren Beweis, dass die Ukraine gerade nicht die Priorität in der Bundesregierung einnimmt, die sie verdient.“

Umfangreiche Rotation auf B9-Botschafterposten

Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ sollte das Bundeskabinett am Mittwochvormittag einen größeren personellen Wechsel auf den sogenannten B9-Botschafterposten bestätigen. Viele dieser Umbesetzungen finden demnach im Rahmen der üblichen Rotation im diplomatischen Dienst statt.
Offiziell wurden die Personalien bislang noch nicht bestätigt. Wie die Zeitung weiter berichtet, entspricht es den diplomatischen Gepflogenheiten, dass zunächst das jeweilige Gastland informiert wird und der neue Botschafter dort im Sommer akkreditiert wird.

Formale Abläufe verzögern Bestätigung

Bis zur offiziellen Bestätigung der Personalentscheidungen bleibt unklar, wann ein neuer deutscher Botschafter in Kiew seinen Dienst antreten wird. Der formale Ablauf sieht vor, dass das Gastland vorab unterrichtet wird, bevor die Bundesregierung die Ernennung öffentlich macht. Erst im Anschluss an diese Schritte kann die Akkreditierung im Sommer erfolgen.

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Krankenhaus (Archiv)

Krankenkassen klagen: Bund finanziert Gesundheitskosten von Bürgergeldbeziehern unzureichend

von Hasepost Redaktion 11. Februar 2026

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherer (GKV) will erreichen, dass der Bund höhere Zahlungen für die Gesundheitsversorgung von Bürgergeldbeziehern leistet. Dafür haben die Krankenkassen Begründungen zu Dutzenden Klageverfahren bei den Landessozialgerichten eingereicht, berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Im Kern geht es um die Frage, ob der Bund seiner Finanzierungspflicht für die medizinische Versorgung von Bürgergeldbeziehern ausreichend nachkommt.

Krankenkassen bringen Verfahren auf den Weg

Nach Informationen des „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherer Begründungen zu 79 Klageverfahren bei den Landessozialgerichten eingereicht. Mittelfristig streben die Kassen ein Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht an. Darin soll geprüft werden, ob der Bund die Gesundheitskosten von gesetzlich versicherten Bürgergeldbeziehern ausreichend finanziert.
Die Krankenkassen sind der Ansicht, dass der Bund zu wenig in den Gesundheitsfonds einzahlt. Für Bürgergeldbezieher überweist er derzeit eine monatliche Pauschale von etwas mehr als 100 Euro. Weil dieser Betrag die tatsächlichen Gesundheitskosten aber nicht decke, müssten Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Lücke über ihre Beiträge schließen, so die Argumentation der Krankenkassen.

Verweis auf verfassungsrechtlich garantiertes Existenzminimum

In den Papieren des GKV-Spitzenverbands wird betont, dass die medizinische Versorgung von Bürgergeldbeziehern zum verfassungsrechtlich garantierten Existenzminimum und damit zur staatlichen Daseinsvorsorge gehöre. Als steuerfinanzierte Fürsorgeleistung falle sie grundsätzlich in die Verantwortung des Bundes, heißt es in den Papieren des GKV-Spitzenverbands.

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Susann Vent-Wunderlich als Lady Macbeth und Theo Magongoma als Macbeth. / Foto: Stephan Glagla

Am Theater Osnabrück gibt es kein Entrinnen aus der Gewalt

von Dominik Lapp 11. Februar 2026

Mit einer Neuinszenierung von Verdis „Macbeth“ zeigt das Theater Osnabrück eine Welt ohne Distanz und Behaglichkeit. Vom ersten Moment an herrscht eine unmittelbare, bedrängende Atmosphäre, die das Publikum nicht beobachtend am Rand stehen lässt, sondern hineinzieht in ein System, das auf Gewalt gebaut ist. Diese Gewalt erscheint nicht als Ausbruch, sondern als Methode, als Normalzustand. Macht wird hier nicht als Eigenschaft eines Einzelnen erzählt, sondern als kollektiver Zustand. Sie ist ein Gefüge, das viele braucht und viele zerstört. Wer sich in diesem System bewegt, ist zugleich Täter und Getriebener. Genau daraus bezieht der Abend seine beklemmende Aktualität.

Regie unter Dauerstrom

Regisseur Hendrik Müller hält die Bühne permanent in Bewegung. Kaum eine Szene kennt Stillstand, Chor und Solisten sind Teil eines dauernd belebten Raums, in dem Unruhe und Bedrohung pulsieren. Diese Rastlosigkeit steigert die intensive, stellenweise überwältigende Wirkung des Abends.

Theo Magongoma als Macbeth. / Foto: Stephan Glagla

Theo Magongoma als Macbeth. / Foto: Stephan Glagla

Zugleich beweist die Regie in den intimen Momenten zwischen Macbeth und Lady Macbeth große Kontrolle. Hier verdichtet sich das Geschehen, die äußere Dynamik weicht einer konzentrierten Innenspannung. Gerade im Kontrast zwischen öffentlicher Brutalität und privater Zerrissenheit entfaltet die Inszenierung ihre stärkste Kraft.

Bilder einer Machtarchitektur

Das Bühnenbild von Marc Weeger zeigt ein begehbares, dreidimensionales Machtgefüge, das immer neue Perspektiven freigibt. Verschiedene Ebenen und Durchgänge schaffen eine Architektur der Kontrolle, in der es keinen geschützten Ort gibt. Die Figuren sind sichtbar Teil einer Konstruktion, die sie formt und deformiert.

Susann Vent-Wunderlich als Lady Macbeth und Theo Magongoma als Macbeth. / Foto: Stephan Glagla

Susann Vent-Wunderlich als Lady Macbeth und Theo Magongoma als Macbeth. / Foto: Stephan Glagla

Videoprojektionen erweitern diesen Raum um opulente, tableauartige Bilder. Sie schaffen visuelle Verdichtungen, ohne in bloße Illustration zu verfallen. Die detailreichen Kostüme (ebenfalls von Weeger) sind historisch grundiert und zugleich durch moderne Elemente gebrochen. So entsteht ein ästhetischer Rahmen, der Zeitlosigkeit behauptet, ohne Unschärfe zu riskieren.

Musik zwischen Drängen und Klarheit

Generalmusikdirektor Christopher Lichtenstein legt Verdis Partitur als nervös drängendes Psychogramm frei. Er betont Unruhe, scharfe Kontraste und das stetige Vorwärtsdrängen der Musik, ohne die strukturelle Klarheit aus dem Blick zu verlieren. Die Balance zwischen dramatischer Wucht und Durchhörbarkeit gelingt überzeugend. Das Osnabrücker Symphonieorchester folgt mit spürbarer Konzentration. In den Streichern liegt eine nervöse Grundspannung, die Bläser tragen dunkle Schwere bei. Der Chor (Einstudierung: Sierd Quarré) formiert sich als geschlossener, zugleich bedrohlich anonymer Klangkörper, der das kollektive Moment der Macht eindringlich hörbar macht.

Susann Vent-Wunderlich als Lady Macbeth. / Foto: Stephan Glagla

Susann Vent-Wunderlich als Lady Macbeth. / Foto: Stephan Glagla

Stimmen im Sog der Macht

Theo Magongoma gestaltet den Macbeth als Figur in Entwicklung. Vom zögernden Feldherrn führt er ihn Schritt für Schritt in die Verstrickung des Tyrannen. Sein kraftvoller, zugleich erzählerisch differenzierter Bariton lässt innere Zweifel ebenso hörbar werden wie wachsende Härte. Susann Vent-Wunderlich gibt eine willensstarke, stimmlich fokussierte Lady Macbeth. Ihre Intensität entfaltet sich besonders in den leisen Momenten, in denen Ehrgeiz in Angst umschlägt. Die Beziehung zwischen beiden erscheint als vielschichtiges Geflecht aus Macht, Abhängigkeit und zunehmender Entfremdung. Dominic Barberi stattet den Banquo mit nobler, autoritativer Präsenz aus, Jihoon Park verleiht seinem Macduff klare Linienführung und moralische Schärfe. Auch in den Nebenrollen zeigt sich das Ensemble geschlossen und stimmig.

So entsteht ein nachhaltig wirkender Opernabend, der in Musik, Bildsprache und Figurenzeichnung konsequent bleibt. Diese „Macbeth“-Deutung zeigt eine Welt, in der Gewalt nicht Ausnahme, sondern Regel ist – und trifft damit ins Mark. Und am Ende? Stehende Ovationen eines begeisterten Publikums.

Christopher Lichtenstein / Foto: Dominik Lapp

Macht einen fantastischen Job am Theater Osnabrück: der neue Generalmusikdirektor Christopher Lichtenstein. / Foto: Dominik Lapp

11. Februar 2026 0 Kommentare
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Tankstellen (Archiv)

Benzin teurer, Diesel günstiger: ADAC sieht weiteres Preispotenzial

von Hasepost Redaktion 11. Februar 2026

Autofahrer mit Benziner-Pkw müssen derzeit erneut etwas mehr für Kraftstoff bezahlen, während Dieselfahrer von leicht sinkenden Preisen profitieren. Nach aktuellen Zahlen des ADAC haben sich damit die Preise für Super E10 und Diesel unterschiedlich entwickelt, obwohl der Ölpreis gestiegen ist.

Super E10 teurer, Diesel etwas günstiger

Autofahrer, die mit Benzin unterwegs sind, zahlen an der Zapfsäule im bundesweiten Schnitt mehr als noch vor einer Woche. Nach der aktuellen Auswertung der Kraftstoffpreise durch den ADAC kostet ein Liter Super E10 derzeit 1,754 Euro und damit 0,6 Cent mehr als in der Vorwoche. Der Dieselpreis sank laut ADAC-Auswertung um 0,5 Cent auf 1,716 Euro je Liter.

Ölpreis steigt, Euro legt zu

Der ADAC erklärte, dass der Preis für Brent-Öl im Vergleich zur Vorwoche um zwei US-Dollar gestiegen sei und derzeit knapp über 69 US-Dollar je Barrel rangiere. Zugleich habe der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen können und koste jetzt rund 1,19 US-Dollar. „Dadurch können die negativen Folgen des teureren Rohöls etwas abgefedert werden“, teilte der ADAC mit.

Preisabstand zwischen Benzin und Diesel

Der Verband bewertet es positiv, dass sich die Differenz zwischen Benzin- und Dieselpreis wieder geringfügig vergrößert habe, „wenngleich sie immer noch weit von angemessenen Verhältnissen entfernt sei“, so der ADAC. Zur Begründung verweist der Verband darauf, dass auf einen Liter Diesel rund 20 Cent weniger Energiesteuer zu bezahlen seien als auf Benzin. Tatsächlich koste Diesel aktuell aber nur 3,8 Cent weniger als Super E10. „Somit bestehe bei Dieselkraftstoff weiteres Abwärtspotenzial“, erklärte der ADAC.

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Brasilianisches Restaurant Planeta Sol. / Foto: Laura Hilgert

Schnittblumen und Wertsachen geklaut: Einbruch in Restaurant an der Bergstraße in Osnabrück

von Hasepost 11. Februar 2026

Zwischen Samstagnacht ( 7. Februar), 1:00 Uhr und Montagmorgen (9. Februar), 10:30 Uhr kam es an der Bergstraße in Osnabrück zu einem Einbruch in ein brasilianisches Restaurant. Dies teilte die Polizei mit.

Diebesgut: Wertsachen und Blumen

Neben Wertsachen hatten es die Kriminellen auch auf frische Schnittblumen abgesehen, die zuvor auf insgesamt 14 Tischen in Vasen dekoriert waren. Der Einbruch wurde am Montagvormittag festgestellt und der Polizei gemeldet. Beamte nahmen den Tatort auf und sicherten Spuren.

Zeugen gesucht

Die Ermittlungen zum genauen Umfang des Diebesgutes dauern an. Wer im genannten Zeitraum im Bereich der Bergstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder eine Person mit einer größeren Menge an Tulpen bemerkt hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Osnabrück unter 0541/327-2215 oder -3203 zu melden.

11. Februar 2026 0 Kommentare
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