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E-Auto-Ladestation (Archiv)

Rechnungshofchef attackiert planlose E-Auto-Förderung der Bundesregierung

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Bundesrechnungshofpräsident Kay Scheller wirft der Bundesregierung mangelnde Strategie bei der Förderung der Elektromobilität und insgesamt eine unzureichende Prioritätensetzung in der Finanzpolitik vor. In einem Gespräch mit der „Welt am Sonntag“ kritisiert er Subventionen, Sozialleistungen und den Umgang mit schuldenfinanzierten Programmen und mahnt zu mehr Sparbereitschaft. Nach Ansicht Schellers fehlen Mut zu Einschnitten und eine klare Ausrichtung staatlicher Ausgaben auf zentrale Aufgaben wie Landesverteidigung und Infrastruktur.

Kritik an E-Auto-Förderung und Subventionen

Kay Scheller, Präsident des Bundesrechnungshofs, wirft der Bundesregierung bei der Förderung der Elektromobilität Planlosigkeit vor. „Vielen Bürgern fällt es schwer, hier eine Strategie zu erkennen – ich gehöre dazu“, sagte Scheller der „Welt am Sonntag“. „Rein in die E-Auto-Förderung, raus, jetzt wieder rein – was soll der Verbraucher davon halten?“ Das sei nicht gut, wenn der Staat so auftrete. „Das wirkt planlos. Wo ist der langfristige Plan?“
Auch andere Subventionen müssten nach Ansicht Schellers hinterfragt werden. „Aufgabenkritik ist das Gebot der Stunde. Es müssten eigentlich alle Ausgabenprogramme mit freiwilligen Leistungen auf ihre Notwendigkeit hin geprüft werden“, sagte der Rechnungshofpräsident. „Es gibt zum Beispiel immer noch klimaschädliche Subventionen und Steuervergünstigungen.“ Ein solcher Fall sei die Diesel-Förderung für Busse im ÖPNV: „Je höher der Verbrauch, desto höher die Subvention“, sagte Scheller. „Oder der Steuerbonus für Handwerkerleistungen – da leisten wir uns einen Einnahmeverzicht in Milliardenhöhe, ohne dass damit wirklich Schwarzarbeit bekämpft würde. Da muss man mal ran.“

Sozialstaat, Rente und Verteidigungsausgaben im Fokus

Scheller forderte von der Politik mehr Mut zu Einsparungen und eine klare Priorisierung bei den Staatsausgaben. „Wer mit einer veränderten Wirklichkeit umgehen muss, muss Prioritäten setzen, muss entscheiden, was wirklich Vorrang hat – und was nicht“, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Dazu braucht es Entscheidungsbereitschaft und Mut – den sehe ich derzeit nicht in dem Maße, wie das Land ihn bräuchte.“
Dazu gehöre nach seinen Worten auch, die Leistungen des Sozialstaats zu hinterfragen. „Er sollte ausgerichtet sein auf die wirklich Schwachen und auf die wirklich Hilfsbedürftigen“, sagte der Rechnungshofpräsident. „Dass mit dem Sozialstaat bis weit in die Mittelschicht hinein gefördert wird, muss aber auf den Prüfstand. Was können wir uns noch leisten, wenn wir Spielraum für neue Aufgaben brauchen?“
Deutschland müsse zugleich in die Landesverteidigung investieren. „Wir können uns nicht mehr auf den Schutz der USA verlassen“, sagte Scheller. Auch die „auf Verschleiß gefahrene Infrastruktur: die Schiene, die Autobahnen, marode Brücken“ müsse dringend erneuert werden. Kritisch äußerte er sich zum beschlossenen Ausbau der Mütterrente und zur Verlängerung der Haltelinie. „Das Umlagesystem der Rente funktioniert schon lange nicht mehr ohne massive Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt – derzeit rund 120 Milliarden Euro“, sagte Scheller. „Neue Leistungen erhöhen den Druck auf die Finanzierung. Der Bundesrechnungshof empfiehlt, den Zuschuss aus dem Bundeshaushalt nicht noch mehr auszuweiten. Das Geld fehlt für andere Ausgaben.“

Warnung vor strukturellen Problemen und ineffizienten Strukturen

Es komme nach Darstellung des Rechnungshofpräsidenten nicht nur darauf an, den Ernst der Lage zu erkennen, sondern auch entsprechend zu handeln. „Ein handlungsfähiger Staat braucht nachhaltiges Haushalten und stabile, solide Finanzen“, sagte Scheller. „Er muss sich an die neue Wirklichkeit anpassen. Das ist unterentwickelt. Die Wirklichkeit wird sich aber nicht uns und unseren Möglichkeiten anpassen.“ Grundsätzlich müssten alle freiwilligen Leistungen des Staates „auf ihre Notwendigkeit hin geprüft werden“. Auch im öffentlichen Dienst sieht er Einsparpotenzial.
„Man sollte auch mal die Verwaltung auf den Prüfstand stellen“, forderte Scheller. „Da gibt es bei den obersten Bundesbehörden viel Potenzial. Wir haben für viele überschaubare Themen große Matrixstrukturen, die dann zur Komplexität beitragen. Das ist ein Grund, warum es oft viel zu lange dauert, bis man von einer Idee zu einer Entscheidung kommt.“
Der Rechnungshofpräsident kritisiert zudem, dass die Milliarden aus dem sogenannten Sondervermögen für Infrastruktur nicht ausschließlich für zusätzliche Investitionen ausgegeben werden. „Offensichtlich fließt das Geld nicht in dem Maße in Investitionen, wie es bei diesen schuldenfinanzierten Programmen sein sollte“, sagte er. „Dadurch entstehen im Kernhaushalt Spielräume für Konsumausgaben. Das kann nicht sein, das widerspricht der geforderten und angebrachten Zusätzlichkeit dieser Mittel“, stellte Scheller klar.
„Wir haben gewaltige Herausforderungen, aber eine völlig unzureichende Haushaltsvorsorge. Jetzt trifft viel Geld auf Strukturen, die oft gar nicht in der Lage sind, es wirksam einzusetzen.“ Der Rechnungshofpräsident sieht strukturelle Mängel. „Das System macht es häufig schwer, wirtschaftlich zu handeln“, sagte er. „Wir haben vielfach ineffiziente Strukturen, eine unzureichende Digitalisierung und sehr komplexe Verfahren mit vielen Akteuren, die sich häufig selbst im Weg stehen. Das kostet Zeit, Geld und Wirksamkeit. Die Prozesse müssen dringend über die gesamte Behördenlandschaft verbessert werden.“

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14. Februar 2026 0 Kommentare
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Agentur für

Landkreistag fordert Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Im Streit über den Umgang mit Bürgergeld-Empfängern zeigt sich der Deutsche Landkreistag (DLT) offen für eine verpflichtende Beschäftigung. DLT-Präsident Achim Brötel widerspricht in der "Bild" (Samstagsausgabe) Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), die eine Arbeitspflicht als "zu teuer" und "zu bürokratisch" eingeschätzt hatte.

DLT offen für Arbeitspflicht

DLT-Präsident Achim Brötel stellt in der „Bild“ (Samstagsausgabe) klar, dass der Deutsche Landkreistag grundsätzlich eine Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger unterstützt. Zugleich widerspricht er der Darstellung von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), eine solche Arbeitspflicht sei „zu teuer“ und „zu bürokratisch“.
Brötel verweist auf bereits bestehende Instrumente: „Arbeitsgelegenheiten sind ein seit Jahren etabliertes Instrument. Die Landkreise und Städte können es für Asylbewerber bereits heute nutzen.“ Nach seinen Angaben nähmen solche Tätigkeiten „spürbar zu“, gerade in Thüringen werde das Instrument „in vielen Landkreisen gut genutzt“.

Nutzen von Arbeitsgelegenheiten

Brötel betont in der „Bild“: „Solche Tätigkeiten stabilisieren die Beschäftigungsfähigkeit, geben Struktur im Alltag und können sogar den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt ebnen. Das ist sinnvoll und notwendig.“ Nach seiner Darstellung geht es dabei nicht nur um Förderung, sondern auch um das Einfordern von Beschäftigung.

Forderung nach flexiblerem Einsatz im Bürgergeld-System

Zugleich fordert Brötel laut „Bild“: „Wir brauchen außerdem generell Möglichkeiten, Beschäftigung nicht nur zu fördern, sondern auch einzufordern.“ Mit Blick auf das Bürgergeld sagt er: „Wenn der Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt nicht gelingt, müssen Arbeitsgelegenheiten vor Ort breiter einsetzbar werden.“
Kritisch äußert sich Brötel zum bestehenden Rahmen: Der „heutige Dreiklang aus Zusätzlichkeit, öffentlichem Interesse und Wettbewerbsneutralität“ mache Arbeitsgelegenheiten im Bürgergeld-System „seit langem unnötig schwerfällig“. Aus seiner Sicht ist eine Reform nötig: „Genau diesen Schritt braucht es jetzt auch beim Bürgergeld. Diese Leerstelle muss geschlossen werden.“

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ICE (Archiv)

Datenschützer warnen vor Bodycams in Zügen: Grundrechte in Gefahr

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Datenschützer äußern deutliche Kritik an den Plänen der Deutschen Bahn zum flächendeckenden Einsatz von Bodycams beim Zugpersonal. Sie sehen erhebliche Eingriffe in die Grundrechte und fordern strenge Vorgaben zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Fahrgäste. Vertreter von Aufsichtsbehörden und Stiftungen mahnen Transparenz, technische Beschränkungen und einen Verzicht auf permanente Aufzeichnung an.

Starker Eingriff in Grundrechte

Der für die Deutsche Bahn zuständige Landesdatenschutzbeauftragte aus Hessen, Alexander Roßnagel, kritisierte die geplanten Maßnahmen deutlich. Die Nutzung von Bodycams stelle „einen starken Eingriff in die Grundrechte der betroffenen Personen dar“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND). Zwar sei „der Schutz von Leib und Leben ein hohes Rechtsgut“, allerdings seien „auch die Persönlichkeitsrechte der Fahrgäste zu berücksichtigen“. Die Aufnahmen seien daher nur anlassbezogen zulässig und müssten „auf das geringstmögliche Maß reduziert sein“.
Laut dem Datenschutzbeauftragten bedeutet dies insbesondere, dass alle Fahrgäste darüber informiert werden müssen, wenn sie gefilmt werden, und die Bodycams lediglich in „eskalierenden Situationen“ Aufnahmen speichern dürfen. Dabei müsse die Datenverarbeitung immer vor Missbrauch geschützt sein, so Roßnagel gegenüber dem RND.

Warnung vor „lückenloser Videoüberwachung“

Auch die Stiftung Datenschutz äußerte Bedenken gegen den verstärkten Einsatz von Körperkameras im Bahnverkehr. Die Stiftung warnte vor einem weiteren Schritt zur „lückenlosen Videoüberwachung der Bevölkerung“. „Wenn die Bodycams im Stand-by-Modus laufen, erfolgt eine permanente Aufzeichnung“, sagte die wissenschaftliche Leiterin der Stiftung, Kirsten Bock, dem RND.
Besonders kritisch sieht Bock, dass auch „unbescholtene Personen – quasi als `Beifang` – aufgezeichnet werden“. Diese könnten so leicht und unschuldig in das Fadenkreuz von polizeilichen Ermittlungen gelangen und müssten sich im Ernstfall gegen Indizien verteidigen.

Forderung nach Verzicht auf Dauerbetrieb

Zum Schutz der Fahrgäste sollten die Kameras nach Einschätzung von Bock nicht dauerhaft und nicht mit eingeschaltetem Stand-by-Modus betrieben werden. „Beim Einschalten ist grundsätzlich darauf hinzuweisen“, forderte sie im Gespräch mit dem RND.
Die Deutsche Bahn hatte am Freitag angekündigt, nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter ihre Sicherheitsmaßnahmen auszuweiten – darunter auch den Einsatz sogenannter Bodycams.

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Schaffner bei

CDU begrüßt Bodycams und KI-Technik für mehr Bahnsicherheit

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Nach dem Bahn-Sicherheitsgipfel hat CDU-Innenexperte Alexander Throm die geplante Ausstattung von Zugbegleitern mit Bodycams ausdrücklich begrüßt. Während die Unionsfraktion auf moderne Technik und eine Reform des Bundespolizeigesetzes setzt, fordert die Linke mehr öffentliche Mittel für die Bahn und ein Umsteuern bei den Bonuszahlungen an den Bahn-Vorstand.

Union setzt auf KI-gestützte Videotechnik und Gesetzesreform

Der CDU-Innenexperte Alexander Throm hat nach dem Bahn-Sicherheitsgipfel die geplante Ausstattung der Zugbegleiter mit Bodycams begrüßt. „KI-gestützte Videotechnik kann Gefahrensituationen frühzeitig erkennen und den Einsatzkräften entscheidende Minuten verschaffen“, sagte der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe).
Voraussetzung dafür sei auch eine Modernisierung des Bundespolizeigesetzes, das sich gerade im parlamentarischen Verfahren befindet. „Sicherheit darf nicht an veralteten Regelungen scheitern“, sagte Throm. „Mehr Personal ist wichtig, aber allein darauf zu setzen reicht nicht aus – und ist vielerorts schlicht nicht umsetzbar“, sagte Throm. Der Bahngipfel am Freitag hatte sich unter anderem darauf geeinigt, allen Zugbegleitern das freiwillige Tragen von Bodycams zu ermöglichen.

Linke fordert mehr Geld für Bahn und weniger Boni

Die Linke fordert unterdessen mehr öffentliche Haushaltsmittel für die Bahn und geringere Boni für den Bahn-Vorstand. „Sicherheit im Bahnverkehr ist eine öffentliche Aufgabe. Wenn Bund und Länder mehr Sicherheit wollen, müssen sie das auch finanzieren, dauerhaft und planbar“, sagte die Linken-Fraktionsvize Clara Bünger der „Rheinischen Post“.
„Und die Bahn muss bei sich selbst anfangen: Schluss mit Bonuslogik an der Bahn-Spitze, Investitionen gehören in Personal, Ausbildung und Schutzkonzepte“, sagte die innenpolitische Sprecherin der Linken. Der Bahn-Gipfel hatte am Freitag einen Sieben-Punkte-Plan für mehr Sicherheit in den Zügen beschlossen.

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Verladebahnhof (Archiv)

BDI wirft Bundesregierung zu zögerliche Strategie bei Rohstoffen vor

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) kritisiert eine aus Sicht der Wirtschaft zu zögerliche Rohstoffpolitik der Bundesregierung und fordert mehr strategisches Handeln zur Sicherung kritischer Rohstoffe. Ohne eine verlässliche Rohstoffbasis blieben die technologischen Ambitionen Deutschlands fragil, warnt der Verband. Europa agiere im internationalen Wettbewerb nach Einschätzung des BDI zu langsam, zu komplex und zu fragmentiert.

BDI fordert klare Rohstoffstrategie der Bundesregierung

Zwar habe die Politik die Bedeutung des Themas erkannt, sagte Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Es fehle jedoch eine klare Strategie. „Wenn Deutschland mit der High-Tech-Agenda bei KI, Quantencomputing oder E-Mobilität führend sein will, dann muss die Rohstoffbasis gesichert sein. Sonst bleiben diese Ambitionen fragil“, so Niedermark. Bei der Reduzierung einseitiger Abhängigkeiten sei Deutschland bislang aber kaum vorangekommen.
Der Industrievertreter verlangte ein klares politisches Bekenntnis für mehr heimische Rohstoffgewinnung. Es brauche außerdem „wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen“ bei Energiekosten, Genehmigungsverfahren und Bürokratieabbau und „gezielte Anreize, damit in Deutschland gewonnene Rohstoffe auch hier verarbeitet, recycelt und abgenommen werden“. Andernfalls blieben „heimische Projekte wirtschaftlich kaum tragfähig“.

Europa im globalen Rohstoffwettbewerb

Europa stehe zwischen China, das seine Marktmacht strategisch einsetze, und den USA, die mit massiven Subventionen, Sicherheitsargumenten und Abnahmegarantien gezielt Rohstoffprojekte anzögen. „Kritische Rohstoffe sind dort längst Teil der nationalen Sicherheitspolitik. Europa agiert dagegen oft zu langsam, zu komplex und zu fragmentiert. In einem Systemwettbewerb reicht das nicht“, mahnte Niedermark.

US-Vorgehen als mögliches Vorbild

Niedermark verwies auf eine Maßnahme der US-Regierung als Vorbild: „Wenn die USA beispielsweise ab 2027 keine chinesischen Batterien mehr für die Rüstungsproduktion zulassen, dann sendet das klare Investitions- und Abnahmesignale für kritische Rohstoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“ Solche Vorgaben könnten auch in Deutschland Wirkung entfalten. „Der Verteidigungshaushalt gibt uns dazu die nötigen finanziellen Spielräume.“

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Stefanie Hubig

Justizministerin: Epsteins Verbrechen schockieren, aber Bund nicht zuständig

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) sieht mit Blick auf die internationalen Ermittlungen nach der Veröffentlichung der Akten zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zunächst keine unmittelbare Zuständigkeit ihres Ressorts. Zugleich äußert sie sich tief erschüttert über die Vorwürfe und betont, dass bei einem Anfangsverdacht gegen Menschen aus Deutschland die Staatsanwaltschaften zuständig wären.

Keine direkte Zuständigkeit des Bundesjustizministeriums

Mit Blick auf die internationalen Ermittlungen in Folge der veröffentlichten Akten zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sieht Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) zunächst keine unmittelbare Zuständigkeit ihres Ressorts. „Bei einem Anfangsverdacht gegen Menschen aus Deutschland würden zunächst die Staatsanwaltschaften aktiv“, erläuterte die Ministerin der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). „Im Bundesjustizministerium sind wir nicht für die Strafverfolgung zuständig – sondern für Strafgesetze. Aber natürlich verfolge ich die politische und gesellschaftliche Debatte um die Enthüllungen sehr genau“, sagte Hubig der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe).

Erschütterung über Ausmaß der Vorwürfe

„Die Enthüllungen über Epstein und sein Netzwerk sind jeden Tag aufs Neue erschütternd“, sagte Hubig der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). Es sei „absolut verstörend“, dass Epstein jahrelang junge Frauen und Mädchen sexuell ausbeuten und vergewaltigen konnte, ohne belangt zu werden. „Und es ist erschreckend, wie viele Menschen seine Nähe gesucht und mutmaßlich daran mitgewirkt haben“, sagte Hubig der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe).

Forderungen nach deutschen Ermittlungen

Zuletzt hatte es immer wieder Forderungen auch nach deutschen Ermittlungen gegeben. Hubig verwies in der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe) darauf, dass im Fall eines Anfangsverdachts zunächst die Staatsanwaltschaften aktiv würden und nicht ihr Ressort.

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Das Strafgesetzbuch

Justizministerin: Keine frühere Strafmündigkeit, strengere Social-Media-Regeln

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) lehnt eine Absenkung der Strafmündigkeit unter 14 Jahren ab und warnt davor, auf schärfere Strafen als zentrales Mittel gegen Jugendgewalt zu setzen. Stattdessen fordert sie stärkere Jugendhilfe, klare gesetzliche Regeln im Umgang mit häuslicher Gewalt in Familien und rechtliche Grenzen für die Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche.

Keine niedrigere Strafmündigkeit trotz Mordfall in Dormagen

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat sich in der Debatte über zunehmende extreme Gewalt unter Kindern und Jugendlichen gegen eine früher einsetzende Strafmündigkeit ausgesprochen. Mit Blick auf einen Mordfall in Dormagen, bei dem ein 14-Jähriger mutmaßlich von einem Zwölfjährigen erstochen wurde, sagte Hubig der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe): „Es ist furchtbar und erschütternd, was da passiert ist. Aber das Strafrecht ist kein Allheilmittel. Wir dürfen nicht der Illusion erliegen, dass sich potenzielle Täter allein durch schärfere Strafen abschrecken lassen und dann alles gut ist. Und beim Jugendstrafrecht bin ich klar dagegen, die Strafmündigkeit ab 14 Jahren noch weiter abzusenken“, so Hubig.
„Kinder gehören nicht ins Gefängnis und nicht vors Strafgericht. Natürlich muss die Rechtsordnung reagieren, wenn ein Kind – und wir reden hier über Menschen unter 14 Jahren – eine schwere Straftat begeht. Aber dann sind in erster Linie Jugendhilfe und Familiengerichte gefragt“, sagte die Bundesjustizministerin der „Rheinischen Post“. „Es muss darum gehen, das Kind zu unterstützen und zu erziehen, um es auf die richtige Bahn zu lenken. Im Gefängnis ist es fehl am Platz“, betonte Hubig.

Schutz vor Social Media und häuslicher Gewalt

Zugleich erneuerte Hubig ihre Forderung nach rechtlichen Einschränkungen der Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen. Der „Rheinischen Post“ sagte sie: „Wir müssen Wege finden, wie wir Kinder und Jugendliche besser vor den schädlichen Folgen von sozialen Medien schützen. Und zwar bald. Auch Altersbeschränkungen für soziale Medien dürfen kein Tabu sein“ und plädierte für ein „stimmiges Gesamtpaket zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen – also Altersbeschränkungen als eine Maßnahme von mehreren.“
Derweil kündigte die Ministerin ein neues Gesetz zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen in Familien mit häuslicher Gewalt an. Sie wolle, „dass häusliche Gewalt beim Sorge- und Umgangsrecht eine Rolle spielt. Wenn ein Vater die Mutter schlägt, muss das bei einer gerichtlichen Entscheidung über das Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder Berücksichtigung finden“, sagte Hubig der „Rheinischen Post“. „Die Kinder leiden ja mit. Hier fehlen glasklare Regeln im Gesetz. Das will ich ändern“, so die Ministerin. „Noch in diesem Frühjahr werde ich dafür einen Gesetzentwurf vorlegen und schnellstmöglich ins Kabinett einbringen“, kündigte Hubig an.

Neuer „Pakt für den Rechtsstaat“ und zusätzliche Mittel

Angesichts der zunehmenden Überlastung der Justiz mahnte die Ministerin außerdem eine rasche Einigung mit den Ländern für einen neuen „Pakt für den Rechtsstaat“ an. „Es gibt mittlerweile rund eine Million offene Verfahren, die die Staatsanwaltschaften vor sich herschieben. Das kann so nicht bleiben“, sagte Hubig der „Rheinischen Post“. Deswegen habe sie den Ländern angeboten, einen neuen Pakt für den Rechtsstaat zu schließen.
„Der Bund ist bereit, hierfür rund eine halbe Milliarde Euro für Personal und Digitalisierung zur Verfügung zu stellen.“ Das Angebot sei eine Anschubfinanzierung für Stellen, die von den Ländern geschaffen werden – weil der Bund die Richter und Staatsanwälte nicht selbst bezahlen oder einstellen könne, sagte Hubig der „Rheinischen Post“.
„Die finanziellen Spielräume sind überall ziemlich eng – in den Ländern und beim Bund“, räumte die Bundesjustizministerin ein. „Aber Rechtsstaatlichkeit darf es nicht nach Kassenlage geben. Es kann ja nicht sein, dass die Justiz vor Kriminellen kapituliert, weil das Geld fehlt. Ich gehe nicht davon aus, dass die Kolleginnen und Kollegen in den Ländern auf eine halbe Milliarde Euro verzichten wollen. Und ich bin froh, dass wir gerade über einen guten Kompromiss sprechen“, sagte Hubig der „Rheinischen Post“. Zu der Frage, wann der neue „Pakt für den Rechtsstaat“ kommen werde, sagte die Ministerin: „Wenn wir uns geeinigt haben. Gerne so schnell wie möglich.“

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Jobcenter (Archiv)

Bürgergeldkosten steigen 2024 auf 57,1 Milliarden Euro

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Die Ausgaben für das Bürgergeld von Bund, Ländern und Kommunen sind im Jahr 2024 auf insgesamt 57,1 Milliarden Euro gestiegen. Laut einem Bericht der "Bild" (Samstagausgabe) auf Basis neuer Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) erhöhte sich damit auch die durchschnittliche Leistung pro Haushalt deutlich. Besonders stark fallen die Unterschiede zwischen einzelnen Regionen und Jobcentern aus.

Deutlicher Anstieg der Leistungen pro Haushalt

Nach Angaben der „Bild“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf neue Zahlen, die die Bundesagentur für Arbeit (BA) ermittelt hat, erhielten die rund 2,9 Millionen Bedarfsgemeinschaften im Jahr 2024 durchschnittlich 19.475 Euro pro Haushalt. Das entspricht rund 1.623 Euro pro Monat und liegt 15 Prozent höher als noch im Jahr 2022. Damals hatte ein Bürgergeld-Haushalt (Hartz-IV-Haushalt) Leistungen in Höhe von durchschnittlich 16.879 Euro erhalten, im Jahr 2023 waren es 18.105 Euro.

Regelsätze größter Ausgabenposten

Wie die „Bild“ (Samstagausgabe) weiter schreibt, bildeten die Regelsätze 2024 mit insgesamt 22,06 Milliarden Euro Ausgaben den größten Posten. Für Unterkunft und Heizung wurden 17,46 Milliarden Euro aufgewendet, für Sozialversicherungsbeiträge (Kranken- und Pflegeversicherung) 7,17 Milliarden Euro. Auf Eingliederungsleistungen entfielen 3,68 Milliarden Euro, auf Verwaltungskosten 6,45 Milliarden Euro. Die verbliebenen 260 Millionen Euro waren sonstige Leistungen.

Große regionale Unterschiede bei Bürgergeld-Leistungen

Die höchsten Bedarfsgemeinschaften erhielten in Offenbach mit durchschnittlich 22.277 Euro die meisten Leistungen 2024, berichtet die „Bild“ (Samstagausgabe). Es folgen Groß-Gerau (22.259 Euro) und der Main-Taunus-Kreis (22.255 Euro). Auch Essen (22.027 Euro) und Hamburg (21.790 Euro) lagen über dem Bundesdurchschnitt. Am unteren Ende der Skala finden sich vor allem ländliche Regionen wie Miesbach (15.736 Euro) und das Oberallgäu (15.984 Euro). Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Jobcenter liegt eine Differenz von 6.541 Euro pro Haushalt und Jahr. Als wesentliche Gründe gelten unterschiedliche Miet- und Wohnkosten, die Zahl der Kinder sowie der Anteil sogenannter Aufstocker, wie die „Bild“ (Samstagausgabe) berichtet.

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Stahlproduktion (Archiv)

Umweltminister fordert Autobauer zu mehr Kauf von grünem Stahl

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat die deutschen Autohersteller dazu aufgerufen, mehr Rohstoffe im eigenen Land zu beziehen. Er dringt auf stärkeren „Standort-Patriotismus“ der Konzerne und spricht sich für eine bevorzugte Vergabe von Aufträgen an europäische Anbieter aus. Zugleich betont er die Bedeutung einer eigenständigen Stahlproduktion in Deutschland und kündigt neue Anreize für den Einsatz von grünem Stahl an.

Appell an Autohersteller und Stahlbranche

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) fordert die deutsche Automobilindustrie auf, ihre Beschaffungspolitik stärker auf heimische und europäische Anbieter auszurichten. „Ein bisschen mehr Standort-Patriotismus können wir schon erwarten von den Konzernen“, sagte Schneider der „Frankfurter Rundschau“.
Deutschland brauche weiterhin eine eigene funktionierende Stahlproduktion, um unabhängig und stark zu bleiben, so Schneider. Deshalb sei staatliche Förderung für Hersteller wie Thyssenkrupp auf dem Weg zur Dekarbonisierung wichtig: „Und darum bin ich auch dafür, dass wir in Europa bevorzugt bei europäischen Anbietern einkaufen“, erklärte er der „Frankfurter Rundschau“.

Kritik an Stahlimporten und Plädoyer für grünen Wasserstoff

Vorschläge, Stahlvorprodukte zum Beispiel in Saudi-Arabien zu beziehen, wo die Energiekosten gering sind, und in Deutschland nur noch zu veredeln, lehnt der Politiker ab. „Ich bin für Leitmärkte für Stahl, der aus grünem Wasserstoff hergestellt ist. Es ist gut, dass die Bahn jetzt erstmals grünen Stahl aus Europa für ihre Schienen kauft. Auch für Autos würde sich das anbieten. Bislang halten sich die Automobilhersteller noch zurück“, sagte Schneider der „Frankfurter Rundschau“.

Anreize über Plug-in-Hybride nach 2035

Das Zögern der Branche beim Einsatz von grünem Stahl bedauere er, wolle aber neue Anreize schaffen, so Schneider. „Wer zum Beispiel nach 2035 noch Plug-in-Hybride auf den Markt bringen will, kann die Mehremissionen ausgleichen, indem er grünen Stahl in der Produktion verwendet. Das ist die deutsche Position, für die wir in Brüssel antreten. Ich weiß, dass das nicht jedem in der Branche gefällt“, sagte er der „Frankfurter Rundschau“.

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Französisches Polizeiauto

Messerangriff am Arc de Triomphe: Anti-Terror-Ermittlungen in Paris

von Hasepost Redaktion 13. Februar 2026

Bei einer Zeremonie am Pariser Arc de Triomphe hat ein Mann am Freitag versucht, einen Polizisten mit einem Messer anzugreifen. Sicherheitskräfte stoppten den Angreifer, der angeschossen und verletzt wurde. Auch ein Polizist wurde offenbar verletzt. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen und stuft die Tat als möglichen islamistischen Terrorakt ein.
Ein Mann hat am Freitag während einer Zeremonie am Arc de Triomphe in Paris versucht, einen Polizisten mit einem Messer anzugreifen. Nach Angaben der Polizei wurde der Angreifer von einem Beamten angeschossen und verletzt. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, ein Polizist wurde offenbar ebenfalls verletzt.

Angriff bei Zeremonie zur Ewigen Flamme

Der Vorfall ereignete sich während einer Zeremonie zur Wiederentzündung der Ewigen Flamme, die unbekannte Soldaten ehrt. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen und Ermittler an den Tatort geschickt.

Macron spricht von „islamistischem Terrorismus“

Emmanuel Macron

Symbolträchtiger Ort in Paris

Der Arc de Triomphe ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Paris und befindet sich am Ende der belebten Avenue des Champs-Élysées.

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13. Februar 2026 0 Kommentare
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