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Katharina Dröge

Grüne halten Verfassungsklage gegen Bundeshaushalt weiter offen

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge hält eine Klage gegen den Bundeshaushalt vor dem Bundesverfassungsgericht weiterhin für möglich. Hintergrund sind aus ihrer Sicht Verstöße der Bundesregierung gegen verfassungsrechtliche Vorgaben zur Verwendung von Mitteln aus dem Sondervermögen.

Vorwürfe gegen die Haushaltspolitik

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge wirft der Bundesregierung vor, sich nicht an die Verfassung zu halten. „Die Bundesregierung hält sich nicht an das, was in der Verfassung verankert ist“, sagte Dröge den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.
Sie verwies dabei auf die Vereinbarungen zur Nutzung des Sondervermögens. „Wir haben damals hart verhandelt, dass Mittel aus dem Sondervermögen nur zusätzlich fließen dürfen. Das setzt die Bundesregierung aber nicht um“, so Dröge laut den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

Gang nach Karlsruhe als Druckmittel

Die Grünen erwägen nach ihren Angaben deshalb den Gang nach Karlsruhe, der allerdings rechtlich kompliziert sei. Dröge gibt zu: „Wir wollen Politik nicht durch Klagen machen, sondern durch den Austausch von Argumenten. Aber die Prüfung einer Klage ist ein notwendiges Druckmittel gegenüber CDU/CSU und SPD.“
Nach ihren Worten bekommen die Grünen für ihre Haltung „grundsätzlich viel Zuspruch, sogar von konservativen Unternehmern, die die Haushaltspolitik der Union nicht mehr verstehen“.

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14. Februar 2026 0 Kommentare
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Raffinerie PCK

Bund bangt um US-Lizenz für Raffinerie Schwedt Betrieb

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Die Bundesregierung verhandelt mit dem US-Finanzministerium über eine Verlängerung der Produktionserlaubnis für die Raffinerie PCK in Schwedt an der Oder. Hintergrund sind US-Sanktionen gegen den russischen Staatskonzern Rosneft, dem die Anlage gehört. Ohne eine neue Ausnahmegenehmigung droht laut einem Medienbericht die Einstellung des Betriebs Anfang Mai.

Raffinerie versorgt mehr als 90 Prozent des Kraftstoffbedarfs

Die Raffinerie PCK in Schwedt deckt mehr als 90 Prozent des Kraftstoffbedarfs in Berlin und Brandenburg. Da sie Eigentum des russischen Staatskonzerns Rosneft ist, unterliegt sie den von den USA verhängten Wirtschaftssanktionen. Die Raffinerie der Rosneft Deutschland wird von der Bundesnetzagentur treuhänderisch verwaltet.
Die Ausnahmegenehmigung für den weiteren Betrieb wurde vom „Office of Foreign Assets Control“ (OFAC), einer Unterabteilung des US-Finanzministeriums, bis zum 29. April befristet. Ohne eine Verlängerung der „General Licence“ droht die Einstellung des Betriebs am 1. Mai. Das berichtet die „Welt am Sonntag“.

Unternehmen warnt vor „dramatischer“ Lage

Nach Angaben des Unternehmens erschwert das bevorstehende Auslaufen der US-Lizenz bereits jetzt das operative Geschäft. Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ warnte die Geschäftsführung der PCK in einem Brief an das Bundeswirtschaftsministerium, die Lage werde „dramatisch“.

Bundesregierung im „engen und konstruktiven Austausch“

„Die Bundesregierung steht bezüglich der US-Sanktionen im Hinblick auf eine Verlängerung der maßgeblichen OFAC-General License für die deutschen Tochterunternehmen der russischen Rosneft in einem sehr engen und konstruktiven Austausch mit den zuständigen US-Behörden“, sagte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums der Zeitung „Welt am Sonntag“. Weiter erklärte sie gegenüber der „Welt am Sonntag“: „Es ist weiterhin das Verständnis der Bundesregierung, dass die US-Sanktionen nicht auf diese deutschen Tochtergesellschaften abzielen, die von der gelisteten russischen Muttergesellschaft abgekoppelt sind.“

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14. Februar 2026 0 Kommentare
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Wopke Hoekstra

EU-Klimakommissar fordert mehr Atomkraft zur Elektrifizierung Europas

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra wirbt für einen stärkeren Ausbau der Atomkraft in der Europäischen Union und sieht Kernenergie als langfristig unverzichtbar. Zugleich hebt er die Bedeutung der Elektrifizierung und des geplanten neuen Emissionshandels ETS2 für Verkehr und Gebäude hervor, um Klima- und Wirtschaftspolitik zu verbinden.

„Wir werden Kernenergie brauchen“

EU-Kommissar für Klimaschutz und sauberes Wachstum Wopke Hoekstra spricht sich für eine stärkere Nutzung der Atomkraft in der EU aus. „Wir werden Kernenergie brauchen“, sagte Hoekstra der „Welt am Sonntag“. „Natürlich muss Kernenergie sicher und geschützt betrieben werden, aber wir brauchen sie noch über Jahrzehnte“, so Hoekstra weiter laut „Welt am Sonntag“.
Hoekstra sieht in der Elektrifizierung möglichst vieler Wirtschaftsbereiche ein zentrales Instrument zur Stärkung der europäischen Wirtschaft. Er nannte sie ein Mittel zur Erhöhung der Wirtschaftskraft und Resilienz. „Wir müssen mit einer Kombination aus Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit fortfahren, und Elektrifizierung ist ein Rezept, das für alle drei Ziele funktioniert“, sagte der frühere Finanz- und Außenminister der Niederlande der „Welt am Sonntag“.

Elektrifizierung und Energiepreise

Nach den Worten Hoekstras spielt neben der Kernenergie auch der Ausbau erneuerbarer Energien und von Speichertechnologien eine entscheidende Rolle. „Mehr Kernenergie, mehr erneuerbare Energien, mehr Batterien: Es hilft dem Klima, aber es hilft ebenso, die Endenergiepreise endlich zu senken“, sagte er der „Welt am Sonntag“.

Emissionshandel ETS2 als Anreiz

Vor diesem Hintergrund bezeichnete Hoekstra die geplante Einführung eines europaweiten Emissionshandels für die Sektoren Verkehr und Gebäude als wichtigen Schritt. Der ursprünglich für 2027 vorgesehene Start des sogenannten „ETS2“ war auf Drängen osteuropäischer Länder aus Sorge vor zu hohen Benzin-, Gas- und Heizölpreisen bereits um ein Jahr verschoben worden.
Hoekstra zeigte sich dennoch zuversichtlich. Er sei „überzeugt, dass der ETS2 politisch durchsetzbar ist und eingeführt werden wird“, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Denn der Emissionshandel-2 ist der Anreiz zur Elektrifizierung. Und Elektrifizierung wird als No-regret-Strategie von der Industrie quer durch alle Branchen – auch von den eher zögerlichen – weitgehend anerkannt“, so Hoekstra gegenüber der „Welt am Sonntag“.

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14. Februar 2026 0 Kommentare
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Deutsche Botschaft

Deutschland stoppt Visavergabe in Iran wegen Sicherheitslage

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Die Deutsche Botschaft in Teheran hat nach Angaben des Auswärtigen Amtes die Annahme neuer Visaanträge vorübergehend gestoppt. Grund sind den Angaben zufolge massive Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit der Vertretung, die seit Juni 2025 unter starkem Druck der iranischen Regierung steht. Bereits eingereichte Anträge werden nach Ministeriumsangaben soweit möglich weiterbearbeitet, neue Termine werden derzeit jedoch nicht vergeben.

Visastelle und externer Dienstleister geschlossen

Die Visastelle der Deutschen Botschaft in Iran nimmt derzeit keine neuen Anträge entgegen. „Die Visastelle der Deutschen Botschaft in Teheran ist vorübergehend geschlossen“, teilte das Auswärtige Amt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) mit. Dies treffe auch auf den externen Dienstleister der Botschaft im Visumverfahren, TLS Contact, zu. Auch das Büro dieser Firma sei „vorübergehend geschlossen“.
Bereits gestellte Visumanträge würden „soweit möglich“ bearbeitet, abgesagte Termine für die Beantragung eines Visums würden nachgeholt. „Neue Termine werden derzeit nicht vergeben“, so das Auswärtige Amt gegenüber den Funke-Zeitungen.

Eingeschränkte Arbeitsfähigkeit der Botschaft

Das Außenministerium betonte auf Nachfrage der Funke-Zeitungen, dass „die Arbeitsfähigkeit der Deutschen Botschaft in Teheran“ seit Juni 2025 „erheblich eingeschränkt“ sei. Durch Druck der iranischen Regierung und die aktuellen Entwicklungen in dem Land sei das Personal in der Botschaft „nochmals reduziert“ worden. „Die Kommunikationsmöglichkeiten sind massiv beschränkt“, heißt es zudem aus dem Auswärtigen Amt.
Diese Einschränkungen wirken sich deutlich auf die Zahl der erteilten Visa aus. Im laufenden Jahr hat die Botschaft in Teheran bisher 1300 Visa ausgegeben. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 23.400 – vor allem im zweiten Halbjahr 2025 ist die Zahl der vergebenen Visa durch die Botschaft in Iran deutlich zurückgegangen. Zum Vergleich: 2024 hatte die Botschaft noch insgesamt 46.600 Visa vergeben.

Hinweis auf Menschenrechtssituation in Iran

Das Außenministerium verwies gegenüber den Funke-Zeitungen zudem auf die Lage der Menschenrechte in Iran. Die Menschenrechtssituation in dem Land sei „desolat“ – dies habe sich „erneut in der brutalen Reaktion des Sicherheitsapparats im Rahmen der Proteste und deren blutiger Niederschlagung im Januar“ gezeigt. Regimegegner würden „systematisch verfolgt, verhaftet und mit hohen Haftstrafen bis hin zur Todesstrafe belegt“, heißt es aus dem Auswärtigen Amt.

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Bundesamt für

Städtetag warnt: Kürzungen bei Integrationskursen gefährden Integration

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Der Deutsche Städtetag kritisiert die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen und Zugangsbeschränkungen bei Integrationskursen als falsches Signal. Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt warnt vor negativen Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und für die kommunalen Haushalte. Hintergrund sind Sparmaßnahmen des Bundes und eine veränderte Schwerpunktsetzung bei der Vergabe von Plätzen in Integrationskursen.

Städtetag warnt vor Folgen für Integrationskurse

Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, bezeichnete die geplanten Zugangsbeschränkungen zu den Sprachkursen als „kein gutes Signal“, wie er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben) sagte. Die freiwilligen Teilnehmer an Integrationskursen machten „rund die Hälfte“ aller Teilnehmer aus. „Wenn diese Teilnehmer wegbrechen, kann vielerorts die Mindestteilnehmerzahl der Kurse nicht mehr erreicht werden“, hob Schuchardt hervor.
Integrationskurse richten sich an Menschen ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen. Nach Angaben des Deutschen Städtetages ist die in den Kursen vermittelte Sprachkompetenz und das Orientierungswissen über Deutschland „der Schlüssel für den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort“, so Hauptgeschäftsführer Schuchardt.

Bamf stoppt Berechtigungsscheine für Freiwillige

Zuletzt war bekanntgeworden, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) seit Ende November keine Berechtigungsscheine für eine freiwillige Teilnahme an den Kursen mehr ausstellt. Das Innenministerium will laut eigenen Angaben Geflüchtete mit dauerhafter Bleibeperspektive bei der Teilnahme bevorzugen. Hintergrund sind demnach auch Einsparungen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums kostet ein Kurs für jeden Teilnehmer mehrere Tausend Euro.

Städtetag betont Bedeutung für Arbeitsmarkt und Kommunen

Der Deutsche Städtetag unterstrich, dass „gerade für Integrationswillige“ Integrationsangebote benötigt würden. „Gerade für Integrationswillige brauchen wir Integrationsangebote, ansonsten dauert die Integration einfach viel länger, wenn sie überhaupt gelingt“, erklärte Schuchardt. Zudem verwies er auf finanzielle Auswirkungen für die Kommunen: „Jeder Geflüchtete und Asylbewerber, der in Arbeit kommt, entlastet die Städte von Sozialausgaben. Ohne Integrationskurse wird eine Arbeitsaufnahme aber fast unmöglich.“

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Tricia Tuttle

Berlinale-Chefin Tuttle kritisiert Vance und Musk für Meinungsbild

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Die Intendantin der Berlinale, Tricia Tuttle, hat US-Vizepräsident JD Vance und Unternehmer Elon Musk wegen ihres Verständnisses von Meinungsfreiheit kritisiert. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ betonte sie die Bedeutung eines freien Austauschs, zugleich aber auch klarer Grenzen bei Hass und Diskriminierung.

Berlinale-Chefin mahnt Grenzen der Meinungsfreiheit an

Tricia Tuttle, Intendantin der Berlinale, stellte im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ die Bedeutung der Meinungsfreiheit heraus. „Ich sage, dass der freie Austausch essenziell ist und wir die Meinungsfreiheit verteidigen müssen“, sagte Tuttle der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Eine Grenze sei nur da erreicht, wo es hasserfüllt werde und Menschen diskriminiert würden. „JD Vance oder Elon Musk sehen diese Grenzen offensichtlich nicht.“

Verantwortung der Berlinale für Gesprächskultur

Vor dem Hintergrund israelkritischer Stellungnahmen auf vergangenen Berlinale-Jahrgängen hob Tuttle die Eigenverantwortung des Festivals hervor. „Am Ende liegt es an uns selbst, also an der Berlinale, welche Gesprächskultur wir etablieren, damit es respektvoll zugeht“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Zugleich stellte Tuttle klar, dass es keine Zensur durch die Politik gebe. „Ich habe viele Politiker kennengelernt. Alle haben ihre eigenen Ansichten, aber kein einziger will die Grenze überschreiten, uns zu zensieren“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Lob für Kulturstaatsminister Weimer

Positiv äußerte sich Tuttle über Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, der das Amt von Claudia Roth übernommen hat. „Er überrascht mich vielleicht noch ein bisschen mehr als sie – weil er bislang wenig Bezug zur Kultur und zum Film hatte“, sagte Tuttle der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Beide seien jedoch „sehr unterstützend“. Weimer scheine wahrzunehmen, wie die Festivalleitung versuche, die Berlinale „aufzufrischen, sie weiterzuentwickeln und für die Zukunft aufzustellen“, sagte Tuttle der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

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Soldaten der

Rechnungshofchef attackiert Bundeswehr-Beschaffungsamt: „Organisierte Verantwortungslosigkeit“

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Der Präsident des Bundesrechnungshofs, Kay Scheller, hat die Strukturen im Beschaffungsamt der Bundeswehr scharf kritisiert. Er bemängelt ein System, in dem aus Angst vor Fehlern Entscheidungen verzögert werden und fordert mehr Tempo und Klarheit. Angesichts sich rasch wandelnder Anforderungen an die Streitkräfte hält er langwierige Prüfprozesse für nicht mehr vertretbar.

„System der organisierten Verantwortungslosigkeit“

Präsident des Bundesrechnungshofs Kay Scheller sieht im Beschaffungsamt der Bundeswehr grundlegende strukturelle Probleme. Zwar seien die bestehenden Strukturen auch entstanden, „um zu verhindern, dass Geld versickert“, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Aber sie haben im Laufe der Jahre zu einem System der organisierten Verantwortungslosigkeit geführt: Alle sichern sich immer nochmal ab und nochmal ab. Das können wir uns nicht mehr leisten“, so Scheller gegenüber der „Welt am Sonntag“.

Zu viele Akteure, zu viel Komplexität

Nach Einschätzung Schellers wirken in dem Amt zu viele Beteiligte an den Beschaffungsprozessen mit. „Es gebe in dem Amt zu viele Akteure“, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Das Gebot der Stunde ist: Komplexität runterfahren“, forderte der Rechnungshofpräsident in der „Welt am Sonntag“. „Wir müssen die Experten auch in die Lage versetzen, Entscheidungen zu treffen. Wir müssen die Geschwindigkeit in der Entscheidungsfindung erhöhen“, sagte Scheller der „Welt am Sonntag“.

Schnellere Entscheidungen bei gleichzeitigem Controlling

Scheller verwies darauf, dass sich derzeit rasant verändere, was die Streitkräfte für das Bestehen auf dem Gefechtsfeld der Zukunft benötigten. „Wir haben nicht jahrelang Zeit, den Bedarf zu prüfen“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Gleichzeitig betonte er, dass die Beschaffung weiterhin wirtschaftlich erfolgen müsse. „Wir müssen Komplexität reduzieren, Geschwindigkeit erhöhen, ohne die Kontrollmechanismen aufzugeben. Das kann man schaffen und da ist noch Luft nach oben“, sagte Scheller der „Welt am Sonntag“.

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Christian Sewing

Deutsche-Bank-Chef fordert längere Lebensarbeitszeit für Büroangestellte

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing plädiert für eine längere Lebensarbeitszeit insbesondere für Büroangestellte und fordert umfassende Reformen in der Arbeitswelt. Zugleich warnt er vor steigender Krankheitsquote, prüfungsbedürftigen Kündigungsschutzregeln für Besserverdienende und möglichen negativen Signalen an internationale Investoren durch Wahlerfolge der AfD.

Forderung nach längerer Lebensarbeitszeit und mehr Arbeit

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, will insbesondere Büroangestellte im Alter länger arbeiten lassen. „In Berufen am Schreibtisch muss man darüber sprechen, die Lebensarbeitszeit zu erhöhen“, sagte er der „Welt am Sonntag“ zu notwendigen Reformen in der Arbeitswelt.
Die Gesellschaft insgesamt müsse mehr arbeiten. Sewing regte an, zu prüfen, ob die Grenzen im Kündigungsschutz für Besserverdienende sinnvoll gesetzt seien. Auch das Thema Krankentage müsse sich die Politik anschauen. Es könne nicht sein, „dass die Zahl der Krankheitstage in Deutschland im Schnitt zwei- bis dreimal so hoch wie in der Schweiz sei“, sagte er der „Welt am Sonntag“.

Reformen als Schutz vor Nationalismus

Zügige Reformen hält Sewing auch mit Blick auf künftige Wahlergebnisse für unerlässlich. „Wenn die Menschen sehen, dass Probleme gelöst werden und am Ende mehr im Portemonnaie bleibt, lässt sich der Schwenk zum Nationalismus verhindern“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Weiter betonte er: „Dafür müssen wir aber ehrlich sein: Um das zu erreichen, müssen wir uns umstellen und in den nächsten drei bis fünf Jahren auch Schmerzen in Kauf nehmen.“

Sorge vor Signalwirkung von AfD-Erfolgen

Sewing befürchtet ein negatives Signal an internationale Investoren, das von einem ersten AfD-Ministerpräsidenten nach den Landtagswahlen im Herbst ausgehen könnte. „Wenn das Teil einer generellen Bewegung ist, die ausstrahlt und Deutschland etwa über den Bundesrat blockiert, wäre das verheerend“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Das könne sich Deutschland nicht erlauben. „Umso wichtiger ist es, jetzt ehrliche Debatten über die Zukunft dieses Landes zu führen.“
Im September 2026 wird unter anderem in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern der Landtag gewählt. In beiden Bundesländern liegt die AfD in Wahlumfragen aktuell vorn.

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E-Auto-Ladestation (Archiv)

Rechnungshofchef attackiert planlose E-Auto-Förderung der Bundesregierung

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Bundesrechnungshofpräsident Kay Scheller wirft der Bundesregierung mangelnde Strategie bei der Förderung der Elektromobilität und insgesamt eine unzureichende Prioritätensetzung in der Finanzpolitik vor. In einem Gespräch mit der „Welt am Sonntag“ kritisiert er Subventionen, Sozialleistungen und den Umgang mit schuldenfinanzierten Programmen und mahnt zu mehr Sparbereitschaft. Nach Ansicht Schellers fehlen Mut zu Einschnitten und eine klare Ausrichtung staatlicher Ausgaben auf zentrale Aufgaben wie Landesverteidigung und Infrastruktur.

Kritik an E-Auto-Förderung und Subventionen

Kay Scheller, Präsident des Bundesrechnungshofs, wirft der Bundesregierung bei der Förderung der Elektromobilität Planlosigkeit vor. „Vielen Bürgern fällt es schwer, hier eine Strategie zu erkennen – ich gehöre dazu“, sagte Scheller der „Welt am Sonntag“. „Rein in die E-Auto-Förderung, raus, jetzt wieder rein – was soll der Verbraucher davon halten?“ Das sei nicht gut, wenn der Staat so auftrete. „Das wirkt planlos. Wo ist der langfristige Plan?“
Auch andere Subventionen müssten nach Ansicht Schellers hinterfragt werden. „Aufgabenkritik ist das Gebot der Stunde. Es müssten eigentlich alle Ausgabenprogramme mit freiwilligen Leistungen auf ihre Notwendigkeit hin geprüft werden“, sagte der Rechnungshofpräsident. „Es gibt zum Beispiel immer noch klimaschädliche Subventionen und Steuervergünstigungen.“ Ein solcher Fall sei die Diesel-Förderung für Busse im ÖPNV: „Je höher der Verbrauch, desto höher die Subvention“, sagte Scheller. „Oder der Steuerbonus für Handwerkerleistungen – da leisten wir uns einen Einnahmeverzicht in Milliardenhöhe, ohne dass damit wirklich Schwarzarbeit bekämpft würde. Da muss man mal ran.“

Sozialstaat, Rente und Verteidigungsausgaben im Fokus

Scheller forderte von der Politik mehr Mut zu Einsparungen und eine klare Priorisierung bei den Staatsausgaben. „Wer mit einer veränderten Wirklichkeit umgehen muss, muss Prioritäten setzen, muss entscheiden, was wirklich Vorrang hat – und was nicht“, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Dazu braucht es Entscheidungsbereitschaft und Mut – den sehe ich derzeit nicht in dem Maße, wie das Land ihn bräuchte.“
Dazu gehöre nach seinen Worten auch, die Leistungen des Sozialstaats zu hinterfragen. „Er sollte ausgerichtet sein auf die wirklich Schwachen und auf die wirklich Hilfsbedürftigen“, sagte der Rechnungshofpräsident. „Dass mit dem Sozialstaat bis weit in die Mittelschicht hinein gefördert wird, muss aber auf den Prüfstand. Was können wir uns noch leisten, wenn wir Spielraum für neue Aufgaben brauchen?“
Deutschland müsse zugleich in die Landesverteidigung investieren. „Wir können uns nicht mehr auf den Schutz der USA verlassen“, sagte Scheller. Auch die „auf Verschleiß gefahrene Infrastruktur: die Schiene, die Autobahnen, marode Brücken“ müsse dringend erneuert werden. Kritisch äußerte er sich zum beschlossenen Ausbau der Mütterrente und zur Verlängerung der Haltelinie. „Das Umlagesystem der Rente funktioniert schon lange nicht mehr ohne massive Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt – derzeit rund 120 Milliarden Euro“, sagte Scheller. „Neue Leistungen erhöhen den Druck auf die Finanzierung. Der Bundesrechnungshof empfiehlt, den Zuschuss aus dem Bundeshaushalt nicht noch mehr auszuweiten. Das Geld fehlt für andere Ausgaben.“

Warnung vor strukturellen Problemen und ineffizienten Strukturen

Es komme nach Darstellung des Rechnungshofpräsidenten nicht nur darauf an, den Ernst der Lage zu erkennen, sondern auch entsprechend zu handeln. „Ein handlungsfähiger Staat braucht nachhaltiges Haushalten und stabile, solide Finanzen“, sagte Scheller. „Er muss sich an die neue Wirklichkeit anpassen. Das ist unterentwickelt. Die Wirklichkeit wird sich aber nicht uns und unseren Möglichkeiten anpassen.“ Grundsätzlich müssten alle freiwilligen Leistungen des Staates „auf ihre Notwendigkeit hin geprüft werden“. Auch im öffentlichen Dienst sieht er Einsparpotenzial.
„Man sollte auch mal die Verwaltung auf den Prüfstand stellen“, forderte Scheller. „Da gibt es bei den obersten Bundesbehörden viel Potenzial. Wir haben für viele überschaubare Themen große Matrixstrukturen, die dann zur Komplexität beitragen. Das ist ein Grund, warum es oft viel zu lange dauert, bis man von einer Idee zu einer Entscheidung kommt.“
Der Rechnungshofpräsident kritisiert zudem, dass die Milliarden aus dem sogenannten Sondervermögen für Infrastruktur nicht ausschließlich für zusätzliche Investitionen ausgegeben werden. „Offensichtlich fließt das Geld nicht in dem Maße in Investitionen, wie es bei diesen schuldenfinanzierten Programmen sein sollte“, sagte er. „Dadurch entstehen im Kernhaushalt Spielräume für Konsumausgaben. Das kann nicht sein, das widerspricht der geforderten und angebrachten Zusätzlichkeit dieser Mittel“, stellte Scheller klar.
„Wir haben gewaltige Herausforderungen, aber eine völlig unzureichende Haushaltsvorsorge. Jetzt trifft viel Geld auf Strukturen, die oft gar nicht in der Lage sind, es wirksam einzusetzen.“ Der Rechnungshofpräsident sieht strukturelle Mängel. „Das System macht es häufig schwer, wirtschaftlich zu handeln“, sagte er. „Wir haben vielfach ineffiziente Strukturen, eine unzureichende Digitalisierung und sehr komplexe Verfahren mit vielen Akteuren, die sich häufig selbst im Weg stehen. Das kostet Zeit, Geld und Wirksamkeit. Die Prozesse müssen dringend über die gesamte Behördenlandschaft verbessert werden.“

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Agentur für

Landkreistag fordert Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Im Streit über den Umgang mit Bürgergeld-Empfängern zeigt sich der Deutsche Landkreistag (DLT) offen für eine verpflichtende Beschäftigung. DLT-Präsident Achim Brötel widerspricht in der "Bild" (Samstagsausgabe) Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), die eine Arbeitspflicht als "zu teuer" und "zu bürokratisch" eingeschätzt hatte.

DLT offen für Arbeitspflicht

DLT-Präsident Achim Brötel stellt in der „Bild“ (Samstagsausgabe) klar, dass der Deutsche Landkreistag grundsätzlich eine Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger unterstützt. Zugleich widerspricht er der Darstellung von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), eine solche Arbeitspflicht sei „zu teuer“ und „zu bürokratisch“.
Brötel verweist auf bereits bestehende Instrumente: „Arbeitsgelegenheiten sind ein seit Jahren etabliertes Instrument. Die Landkreise und Städte können es für Asylbewerber bereits heute nutzen.“ Nach seinen Angaben nähmen solche Tätigkeiten „spürbar zu“, gerade in Thüringen werde das Instrument „in vielen Landkreisen gut genutzt“.

Nutzen von Arbeitsgelegenheiten

Brötel betont in der „Bild“: „Solche Tätigkeiten stabilisieren die Beschäftigungsfähigkeit, geben Struktur im Alltag und können sogar den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt ebnen. Das ist sinnvoll und notwendig.“ Nach seiner Darstellung geht es dabei nicht nur um Förderung, sondern auch um das Einfordern von Beschäftigung.

Forderung nach flexiblerem Einsatz im Bürgergeld-System

Zugleich fordert Brötel laut „Bild“: „Wir brauchen außerdem generell Möglichkeiten, Beschäftigung nicht nur zu fördern, sondern auch einzufordern.“ Mit Blick auf das Bürgergeld sagt er: „Wenn der Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt nicht gelingt, müssen Arbeitsgelegenheiten vor Ort breiter einsetzbar werden.“
Kritisch äußert sich Brötel zum bestehenden Rahmen: Der „heutige Dreiklang aus Zusätzlichkeit, öffentlichem Interesse und Wettbewerbsneutralität“ mache Arbeitsgelegenheiten im Bürgergeld-System „seit langem unnötig schwerfällig“. Aus seiner Sicht ist eine Reform nötig: „Genau diesen Schritt braucht es jetzt auch beim Bürgergeld. Diese Leerstelle muss geschlossen werden.“

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14. Februar 2026 0 Kommentare
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