HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Aufstieg, Meistertitel, Last-Minute-Sieg: VfL Osnabrück gewinnt 3:2 in...
So begleitet die Universität Osnabrück die Einführung des...
Aktionstag „Osna für Alle“ 2026 bringt inklusive Sportangebote...
Bewerbungsphase für „Grüne Hausnummer“ für energieeffiziente Wohngebäude in...
Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Sonntag, 3....
VfL Osnabrück ist zurück in der 2. Bundesliga
Dreiste Umweltverschmutzung im Landkreis Osnabrück wiederholt sich
Ausstellung im Rathaus Georgsmarienhütte: So hat sich eine...
TV Bissendorf-Holte verlängert Sponsoring-Partnerschaft mit Westenergie langfristig
Das ist die neue Sonderausstellung im Automuseum Melle
  • Impressum
  • Datenschutz
  • ✨ KI-Leitlinie
  • 🚫 Werbefrei
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Verdi (Archiv)

Länder‑Tarifabschluss: 5,8 Prozent mehr Lohn für Beschäftigte

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber haben sich auf einen neuen Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder geeinigt. Die Vereinbarung sieht eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent in mehreren Schritten sowie Verbesserungen für Nachwuchskräfte und studentische Beschäftigte vor. Zudem werden Arbeitsbedingungen in ostdeutschen Unikliniken an westdeutsche Regelungen angeglichen.

Tarifabschluss für Landesbeschäftigte vereinbart

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat sich mit den Arbeitgebern auf einen Tarifabschluss für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder geeinigt. Die Beschäftigten erhielten eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent, teilte Verdi am Samstag mit. Die Erhöhung erfolge in drei Schritten über eine Laufzeit von 27 Monaten. Nachwuchskräfte bekämen insgesamt 150 Euro mehr. Zudem würden die Arbeitsbedingungen im Osten an die West-Regelungen angeglichen, was den Kündigungsschutz und die Arbeitszeit an den Unikliniken in Rostock, Greifswald und Jena betreffe.
„Am Ende steht ein Ergebnis auf dem Niveau des Tarifvertrages für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen aus dem vorigen Jahr“, sagte Frank Werneke, Verdi-Chef, laut Verdi. Damit hielten die Länderbeschäftigten Anschluss an das Lohnniveau ihrer Kollegen, fügte er hinzu.

Stufenweise Gehaltserhöhungen und höhere Zulagen

Der Tarifvertrag gilt für 925.000 Tarifbeschäftigte aller Bundesländer außer Hessen, wo eigene Verhandlungen laufen. Die erste Gehaltserhöhung von 2,8 Prozent tritt laut Verdi ab dem 1. April 2026 in Kraft, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um 2,0 Prozent ab dem 1. März 2027 und einem dritten Schritt um 1,0 Prozent ab dem 1. Januar 2028. Die Zulagen für Schichtdienste und Wechselschichtdienste werden ebenfalls erhöht.

Regelungen für studentische Beschäftigte und „Hamburg-Zulage“

Für die studentischen Beschäftigten an Hochschulen steigen die Mindeststundenentgelte den Angaben zufolge auf 15,20 Euro ab dem Sommersemester 2026 und auf 15,90 Euro ein Jahr später. Ein Tarifvertrag für diese Gruppe wurde jedoch abgelehnt. Die „Hamburg-Zulage“ bringe rund 10.000 Beschäftigten in der Hansestadt höhere Zulagen von bis zu 115 Euro.

✨ mit KI bearbeitet

14. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Deutsche Börse

Euronext offen für Kooperation mit Deutscher Börse, keine Fusion

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Der Börsenverbund Euronext signalisiert Gesprächsbereitschaft gegenüber der Deutschen Börse, lehnt einen Zusammenschluss aber derzeit ab. Euronext-Chef Stéphane Boujnah verweist auf gemeinsame Projekte, betont jedoch die Unabhängigkeit beider Unternehmen. Die Debatte steht im Kontext von Forderungen nach einer europäischen Superbörse, die auch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unterstützt werden.

Euronext offen für Kooperation, aber gegen Fusion

Der Börsenverbund Euronext zeigt sich offen für eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse. Es gebe viel, was die Deutsche Börse und Euronext gemeinsam anpacken könnten, sagte Stéphane Boujnah, Chef von Euronext, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). Ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen sei aktuell aber nicht angedacht. „Die Deutsche Börse möchte unabhängig bleiben, und gleichzeitig steht Euronext auch nicht zum Verkauf“, sagte Boujnah der FAS.
Es habe früher schon Gespräche über eine Fusion der beiden Unternehmen gegeben. „Aber ich habe beobachtet, dass diese Diskussionen zu nichts geführt haben“, sagte Boujnah der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Debatte um europäische Superbörse

Hintergrund der Überlegungen ist die Diskussion um eine europäische Superbörse. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat unlängst für eine gemeinsame europäische Börse geworben.
Persönlich getroffen haben sich Merz und Boujnah bislang nicht. „Ich hatte leider noch nicht die Gelegenheit, ihn zu treffen – obwohl ich es sehr gerne würde“, sagte Boujnah der FAS.

Unternehmen sollen Verantwortung übernehmen

Boujnah sieht die Verantwortung für Europas Zukunft auch bei den Unternehmen. „Wir brauchen mehr Interaktion zwischen Unternehmen in allen Sektoren, um gemeinsame Projekte aufzubauen – und nicht auf Vorgaben von oben zu warten. Wir können nicht länger darauf warten, dass das von Ursula von der Leyen, Friedrich Merz oder Emmanuel Macron kommt. Wir müssen es selbst geschehen lassen“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

✨ mit KI bearbeitet

14. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Frauen feiern Karneval

Hüttensonntag 2026: Das sind die Straßensperrungen und Parkmöglichkeiten

von PM 14. Februar 2026

Am Sonntag (15. Februar) wird in Georgsmarienhütte wieder Karneval gefeiert. Aufgrund des Umzuges zum Hüttensonntag in der Georgsmarienhütter Innenstadt müssen sich die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Tagesverlauf auf einige Änderungen in der Verkehrsführung sowie auf Sperrungen einstellen.

Welche Straßen betroffen sind

So werden am Hüttensonntag ab voraussichtlich 13:00 Uhr bis circa 18:00 Uhr in Teilabschnitten die Oeseder Straße, die Schoonebeekstraße und die Graf-Stauffenberg-Straße für den Verkehr gesperrt. Die Straße „Im Spell“ wird zur Aufstellung des Umzuges vom Stadtring bis zur Einmündung in die Schoonebeekstraße in der Zeit von 14:00 bis 15:00 Uhr gesperrt. Entlang der gesamten Zugstrecke gilt bereits ab dem Vormittag an den Straßenrändern ein absolutes Halteverbot. Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer werden daher darum gebeten, rechtzeitig die Fahrzeuge aus den betroffenen Bereichen – insbesondere der Graf-Stauffenberg-Straße und der Oeseder Straße – zu entfernen. Während der gesamten Dauer des Umzuges kann der Bereich, in dem der Umzug stattfindet, nicht befahren werden.

Dementsprechend wird auch der Kreuzungsbereich Oeseder Straße/ Glückaufstraße sowie die Wellendorfer Straße für den Verkehr gesperrt. Die konkrete Verkehrsregelung wie Verkehrssicherung in diesem Zeitraum wird durch die Polizei erfolgen. Für die Durchführung des Umzuges am Hüttensonntag erhält die Stadt Georgsmarienhütte Unterstützung von Polizei, Feuerwehr sowie der AWIGO.

Parkplätze zum Ausweichen

Von den Parkplätzen im unmittelbaren Innenstadtbereich stehen nur die Parkfläche „Potthoffs Feld“ sowie die Parkfläche zwischen der Graf-Stauffenberg-Straße und der Georg-Elser-Straße zur Verfügung. Alle anderen Parkbereiche – darunter der Rathausparkplatz und die Parkfläche entlang der Graf-Stauffenberg-Straße – sind gesperrt und werden zur Durchführung des Umzuges benötigt. Die Zufahrt zu den freien Parkflächen wird ausschließlich über den Kreisverkehr „Alte Seilerei“ und weiter über die Georg-Elser-Straße möglich sein.

Alternativ können umliegende Parkflächen außerhalb des unmittelbaren Zentrums unter anderem im Bereich des Stadtrings, an der Klöcknerstraße oder der Oeseder Straße in Anspruch genommen werden, die aber nur eine begrenzte Kapazität aufweisen.

Autoanfahrt am besten vermeiden

Aufgrund des zu erwartenden erhöhten Verkehrsaufkommens werden die Besucherinnen und Besucher darum gebeten, möglichst mit dem öffentlichen Personennahverkehr oder dem Rad zu Fuß anzureisen.

14. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Sven Schulze

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident fordert Rückkehr arbeitsfähiger Ukrainer zurück

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) fordert, dass arbeitsfähige ukrainische Männer in ihre Heimat zurückkehren und dort zum Dienst für den Wiederaufbau und die Stabilisierung des Landes herangezogen werden. Deutschland werde die Ukraine weiter unterstützen, doch sei diese Hilfe mit klaren Erwartungen an die ukrainische Regierung verknüpft, betonte Schulze in einem Interview mit der „Welt“.

Schulze knüpft Unterstützung an Erwartungen

Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) erklärte gegenüber der „Welt“, Deutschland und damit auch Sachsen-Anhalt würden die Ukraine weiterhin unterstützen, „damit sich das Land gegen Russland verteidigen kann“. Zugleich verband er diese Unterstützung mit Forderungen an Kiew: „Aber mit dieser Unterstützung ist eine klare Erwartungshaltung verbunden“, sagte Schulze der „Welt“. „Die Ukraine muss dafür sorgen, dass sich ihre jungen Männer in den Dienst einer sicheren und wirtschaftlich gesunden Ukraine stellen, statt nach Deutschland auszureisen.“
Schulze bezeichnete es als „einen Fehler“, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im August vergangenen Jahres die Ausreiseregelungen für 18- bis 22-Jährige gelockert habe. „Die Flüchtlingszahlen sind daraufhin gestiegen. Das muss wieder rückgängig gemacht werden. Die Bundesregierung muss das gegenüber der ukrainischen Regierung einfordern“, so Schulze in der „Welt“.

Rückkehrpflicht für arbeitsfähige Männer

„Die Regierung in Kiew muss doch im eigenen Interesse alle nötigen Schritte unternehmen, damit keine weiteren arbeitsfähigen Männer ausreisen und all jene Männer, die die Ukraine bereits verlassen haben, wieder in ihre Heimat zurückkehren“, sagte Schulze, der auch CDU-Landeschef und Spitzenkandidat seiner Partei für die Landtagswahl im September ist, der „Welt“. „Diese Männer werden doch gebraucht, um die Infrastruktur und die Versorgung der Menschen in der Ukraine intakt zu halten.“
Es gehe ihm nicht darum, die ukrainische Armee mit zusätzlichen Soldaten zu versorgen, stellte Schulze klar. „Ich will keine jungen Ukrainer aus der sicheren Bundesrepublik an die Front schicken. Das steht uns gar nicht zu“, sagte der CDU-Politiker der „Welt“. „Aber ich fordere, dass arbeitsfähige Männer in ihre Heimat zurückkehren müssen, um beispielsweise als Krankenpfleger die Pflegekräfte in den Kliniken zu unterstützen, als Elektriker die angegriffene Energie- und Wärmeversorgung wieder in Gang zu bringen.“

„Sehr viel zu tun für einen stabilen Alltag“

Schulze betonte laut „Welt“ die Bedeutung der zivilen Aufgaben in der Ukraine: „Sie müssen in den Fabriken und Betrieben in ihrer Heimat arbeiten und zerstörte Gebäude wieder aufbauen. Da gibt es sehr viel zu tun für einen stabilen Alltag der Menschen in der Ukraine.“

✨ mit KI bearbeitet

14. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Nina Warken

Warken offen für höhere Kassenbeiträge, fordert Sparpaket dazu

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zeigt sich offen für den SPD-Vorschlag, Renten, Mieten und Kapitalerträge in die Beitragsrechnung der Krankenkassen einzubeziehen, knüpft dies aber an ein umfassendes Reformpaket. Zugleich mahnt sie Einsparungen bei den Ausgaben an und warnt vor isolierten Einzelvorschlägen aus der eigenen Partei.

Gesamtpaket statt reiner Beitragserhöhung

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) stellt sich nicht grundsätzlich gegen den Vorschlag der SPD, Renten, Mieten und Kapitalerträge in die Beitragsrechnung der Krankenkassen einzubeziehen. Voraussetzung sei jedoch, dass es ein umfassendes Maßnahmenbündel gebe. „Es kann nicht allein damit getan sein, dass wir nur die Einnahmenseite ausweiten“, sagte sie der „Welt am Sonntag“. Man müsse vor allem die Ausgabenseite in den Griff bekommen: „Es muss ein Gesamtpaket sein.“

Kritik an vielen Einzelvorschlägen aus der CDU

Gleichzeitig bezeichnete Warken die Vielzahl von Ideen aus den eigenen Reihen als problematisch für die laufende Diskussion. „Das macht es nicht wirklich einfacher“, sagte Warken. „Es ist in Ordnung, wenn viele sich Gedanken machen.“ Die Debatte finde sie gut, so die CDU-Politikerin weiter: „Aber Einzelvorschläge sind immer wieder schwierig. Mir ist wichtig, dass wir ein solidarisches System behalten, in dem man nicht überlegen muss, ob man genug Geld hat für eine Zahnbehandlung. Das ist für mich kein Ansatz, und ich halte dies für einen schwierigen Vorschlag.“

Blick auf Kosten, Prävention und Krankheitsdauer

Auch Vorschläge zu Karenztagen oder zur telefonischen Krankschreibung bewertet Warken als nicht ausreichend. „Wir müssen die gesamte Situation bewerten, auch Prävention stärken und gezielt gegensteuern“, so Warken gegenüber der „Welt am Sonntag“. Die größten Kosten entstünden nach ihren Worten, wenn Menschen lange Zeit krank seien und das System beanspruchten.

✨ mit KI bearbeitet

14. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Krankenhaus (Archiv)

Gesundheitssystem soll umfassend auf mögliche Kriegsszenarien vorbereitet werden

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will das deutsche Gesundheitssystem besser auf mögliche Kriegsszenarien vorbereiten. Im Mittelpunkt stehen dabei klare Zuständigkeiten, gesicherte Kommunikationswege und ausreichende Kapazitäten für die Versorgung der Bevölkerung sowie für Verletzte von Bundeswehr und Nato-Partnern. Einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Gesundheitssicherstellung kündigte Warken für den Sommer an.

Gesundheitssystem auf Verteidigungsfall ausrichten

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sieht Deutschland im Gesundheitsbereich bislang nicht ausreichend auf Kriegs- und Krisenszenarien vorbereitet. „Darauf sind wir bislang zu wenig vorbereitet“, sagte Warken der „Welt am Sonntag“. Es gehe darum, die Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung sicherzustellen und zugleich Verletzte der Bundeswehr oder von unseren Nato-Partnern zu versorgen.
Dafür brauche man nach ihren Worten klare Zuständigkeiten, funktionierende Kommunikationswege, ausreichende Behandlungskapazitäten und gegebenenfalls auch Bevorratung von Arzneimitteln und Medizinprodukten. „Dazu legen wir im Sommer den Entwurf zu einem Gesundheitssicherstellungsgesetz vor, mit dem wir diese Flanke schließen wollen“, kündigte sie in der „Welt am Sonntag“ an.

Zuständigkeiten zwischen Ministerien noch ungeklärt

Offen ist Warken zufolge, welches Regierungsressort künftig die Verantwortung für diese Aufgabe tragen soll. „Das klären wir mit dem Verteidigungs- und dem Innenministerium“, sagte Warken weiter der „Welt am Sonntag“. „Für die Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung werden wir mit dem Gesetz zuständig und arbeiten eng mit der Bundeswehr zusammen.“ Wichtig sei es, keine Doppelstrukturen zu schaffen.
Die neue Gemeinschaftsaufgabe sei eine große Herausforderung, betonte sie. Dafür brauche es „personelle und finanzielle Ressourcen“, so Warken in der „Welt am Sonntag“.

Schwachstellen bei Datenlage und Ausbildung

Die größten Schwachstellen im System sieht Warken „beim Lagebild, bei der Datenlage und bei der Qualifikation“. Die Ausbildung müsse stärker auf Krisenlagen ausgerichtet werden: „Wo gibt es Kapazitäten? Wer hat Know-how für Kriegsverletzungen? Wie kann man Freiwillige gewinnen? Das ist eine neue Aufgabe.“ Unklar sei bislang zum Beispiel, „wie viele Beschäftigte im Gesundheitssystem auf Kriegslagen passende Kenntnisse haben“. Bislang werde das nicht zentral zusammengeführt. „Jetzt müsse man es speziell erfassen“, machte sie in der „Welt am Sonntag“ deutlich.
Eine besondere Rolle spielen im Verteidigungsfall nach ihren Worten Krankenhäuser. Angesprochen auf die geplante Schließung zahlreicher kleiner Kliniken auf dem Land im Zuge der Krankenhausreform sagte Warken der „Welt am Sonntag“: „Wir können nicht Strukturen offenhalten, nur weil vielleicht ein Verteidigungsszenario eintritt. Aber wir müssen bei der Krankenhausreform mitdenken, welche Kapazitäten im Krisenfall gerade in der Fläche gebraucht werden.“

✨ mit KI bearbeitet

14. Februar 2026 0 Kommentare
1 FacebookTwitterPinterestEmail
Katharina Dröge

Grüne halten Verfassungsklage gegen Bundeshaushalt weiter offen

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge hält eine Klage gegen den Bundeshaushalt vor dem Bundesverfassungsgericht weiterhin für möglich. Hintergrund sind aus ihrer Sicht Verstöße der Bundesregierung gegen verfassungsrechtliche Vorgaben zur Verwendung von Mitteln aus dem Sondervermögen.

Vorwürfe gegen die Haushaltspolitik

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge wirft der Bundesregierung vor, sich nicht an die Verfassung zu halten. „Die Bundesregierung hält sich nicht an das, was in der Verfassung verankert ist“, sagte Dröge den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.
Sie verwies dabei auf die Vereinbarungen zur Nutzung des Sondervermögens. „Wir haben damals hart verhandelt, dass Mittel aus dem Sondervermögen nur zusätzlich fließen dürfen. Das setzt die Bundesregierung aber nicht um“, so Dröge laut den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

Gang nach Karlsruhe als Druckmittel

Die Grünen erwägen nach ihren Angaben deshalb den Gang nach Karlsruhe, der allerdings rechtlich kompliziert sei. Dröge gibt zu: „Wir wollen Politik nicht durch Klagen machen, sondern durch den Austausch von Argumenten. Aber die Prüfung einer Klage ist ein notwendiges Druckmittel gegenüber CDU/CSU und SPD.“
Nach ihren Worten bekommen die Grünen für ihre Haltung „grundsätzlich viel Zuspruch, sogar von konservativen Unternehmern, die die Haushaltspolitik der Union nicht mehr verstehen“.

✨ mit KI bearbeitet

14. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Raffinerie PCK

Bund bangt um US-Lizenz für Raffinerie Schwedt Betrieb

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Die Bundesregierung verhandelt mit dem US-Finanzministerium über eine Verlängerung der Produktionserlaubnis für die Raffinerie PCK in Schwedt an der Oder. Hintergrund sind US-Sanktionen gegen den russischen Staatskonzern Rosneft, dem die Anlage gehört. Ohne eine neue Ausnahmegenehmigung droht laut einem Medienbericht die Einstellung des Betriebs Anfang Mai.

Raffinerie versorgt mehr als 90 Prozent des Kraftstoffbedarfs

Die Raffinerie PCK in Schwedt deckt mehr als 90 Prozent des Kraftstoffbedarfs in Berlin und Brandenburg. Da sie Eigentum des russischen Staatskonzerns Rosneft ist, unterliegt sie den von den USA verhängten Wirtschaftssanktionen. Die Raffinerie der Rosneft Deutschland wird von der Bundesnetzagentur treuhänderisch verwaltet.
Die Ausnahmegenehmigung für den weiteren Betrieb wurde vom „Office of Foreign Assets Control“ (OFAC), einer Unterabteilung des US-Finanzministeriums, bis zum 29. April befristet. Ohne eine Verlängerung der „General Licence“ droht die Einstellung des Betriebs am 1. Mai. Das berichtet die „Welt am Sonntag“.

Unternehmen warnt vor „dramatischer“ Lage

Nach Angaben des Unternehmens erschwert das bevorstehende Auslaufen der US-Lizenz bereits jetzt das operative Geschäft. Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ warnte die Geschäftsführung der PCK in einem Brief an das Bundeswirtschaftsministerium, die Lage werde „dramatisch“.

Bundesregierung im „engen und konstruktiven Austausch“

„Die Bundesregierung steht bezüglich der US-Sanktionen im Hinblick auf eine Verlängerung der maßgeblichen OFAC-General License für die deutschen Tochterunternehmen der russischen Rosneft in einem sehr engen und konstruktiven Austausch mit den zuständigen US-Behörden“, sagte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums der Zeitung „Welt am Sonntag“. Weiter erklärte sie gegenüber der „Welt am Sonntag“: „Es ist weiterhin das Verständnis der Bundesregierung, dass die US-Sanktionen nicht auf diese deutschen Tochtergesellschaften abzielen, die von der gelisteten russischen Muttergesellschaft abgekoppelt sind.“

✨ mit KI bearbeitet

14. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Wopke Hoekstra

EU-Klimakommissar fordert mehr Atomkraft zur Elektrifizierung Europas

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra wirbt für einen stärkeren Ausbau der Atomkraft in der Europäischen Union und sieht Kernenergie als langfristig unverzichtbar. Zugleich hebt er die Bedeutung der Elektrifizierung und des geplanten neuen Emissionshandels ETS2 für Verkehr und Gebäude hervor, um Klima- und Wirtschaftspolitik zu verbinden.

„Wir werden Kernenergie brauchen“

EU-Kommissar für Klimaschutz und sauberes Wachstum Wopke Hoekstra spricht sich für eine stärkere Nutzung der Atomkraft in der EU aus. „Wir werden Kernenergie brauchen“, sagte Hoekstra der „Welt am Sonntag“. „Natürlich muss Kernenergie sicher und geschützt betrieben werden, aber wir brauchen sie noch über Jahrzehnte“, so Hoekstra weiter laut „Welt am Sonntag“.
Hoekstra sieht in der Elektrifizierung möglichst vieler Wirtschaftsbereiche ein zentrales Instrument zur Stärkung der europäischen Wirtschaft. Er nannte sie ein Mittel zur Erhöhung der Wirtschaftskraft und Resilienz. „Wir müssen mit einer Kombination aus Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit fortfahren, und Elektrifizierung ist ein Rezept, das für alle drei Ziele funktioniert“, sagte der frühere Finanz- und Außenminister der Niederlande der „Welt am Sonntag“.

Elektrifizierung und Energiepreise

Nach den Worten Hoekstras spielt neben der Kernenergie auch der Ausbau erneuerbarer Energien und von Speichertechnologien eine entscheidende Rolle. „Mehr Kernenergie, mehr erneuerbare Energien, mehr Batterien: Es hilft dem Klima, aber es hilft ebenso, die Endenergiepreise endlich zu senken“, sagte er der „Welt am Sonntag“.

Emissionshandel ETS2 als Anreiz

Vor diesem Hintergrund bezeichnete Hoekstra die geplante Einführung eines europaweiten Emissionshandels für die Sektoren Verkehr und Gebäude als wichtigen Schritt. Der ursprünglich für 2027 vorgesehene Start des sogenannten „ETS2“ war auf Drängen osteuropäischer Länder aus Sorge vor zu hohen Benzin-, Gas- und Heizölpreisen bereits um ein Jahr verschoben worden.
Hoekstra zeigte sich dennoch zuversichtlich. Er sei „überzeugt, dass der ETS2 politisch durchsetzbar ist und eingeführt werden wird“, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Denn der Emissionshandel-2 ist der Anreiz zur Elektrifizierung. Und Elektrifizierung wird als No-regret-Strategie von der Industrie quer durch alle Branchen – auch von den eher zögerlichen – weitgehend anerkannt“, so Hoekstra gegenüber der „Welt am Sonntag“.

✨ mit KI bearbeitet

14. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Deutsche Botschaft

Deutschland stoppt Visavergabe in Iran wegen Sicherheitslage

von Hasepost Redaktion 14. Februar 2026

Die Deutsche Botschaft in Teheran hat nach Angaben des Auswärtigen Amtes die Annahme neuer Visaanträge vorübergehend gestoppt. Grund sind den Angaben zufolge massive Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit der Vertretung, die seit Juni 2025 unter starkem Druck der iranischen Regierung steht. Bereits eingereichte Anträge werden nach Ministeriumsangaben soweit möglich weiterbearbeitet, neue Termine werden derzeit jedoch nicht vergeben.

Visastelle und externer Dienstleister geschlossen

Die Visastelle der Deutschen Botschaft in Iran nimmt derzeit keine neuen Anträge entgegen. „Die Visastelle der Deutschen Botschaft in Teheran ist vorübergehend geschlossen“, teilte das Auswärtige Amt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) mit. Dies treffe auch auf den externen Dienstleister der Botschaft im Visumverfahren, TLS Contact, zu. Auch das Büro dieser Firma sei „vorübergehend geschlossen“.
Bereits gestellte Visumanträge würden „soweit möglich“ bearbeitet, abgesagte Termine für die Beantragung eines Visums würden nachgeholt. „Neue Termine werden derzeit nicht vergeben“, so das Auswärtige Amt gegenüber den Funke-Zeitungen.

Eingeschränkte Arbeitsfähigkeit der Botschaft

Das Außenministerium betonte auf Nachfrage der Funke-Zeitungen, dass „die Arbeitsfähigkeit der Deutschen Botschaft in Teheran“ seit Juni 2025 „erheblich eingeschränkt“ sei. Durch Druck der iranischen Regierung und die aktuellen Entwicklungen in dem Land sei das Personal in der Botschaft „nochmals reduziert“ worden. „Die Kommunikationsmöglichkeiten sind massiv beschränkt“, heißt es zudem aus dem Auswärtigen Amt.
Diese Einschränkungen wirken sich deutlich auf die Zahl der erteilten Visa aus. Im laufenden Jahr hat die Botschaft in Teheran bisher 1300 Visa ausgegeben. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 23.400 – vor allem im zweiten Halbjahr 2025 ist die Zahl der vergebenen Visa durch die Botschaft in Iran deutlich zurückgegangen. Zum Vergleich: 2024 hatte die Botschaft noch insgesamt 46.600 Visa vergeben.

Hinweis auf Menschenrechtssituation in Iran

Das Außenministerium verwies gegenüber den Funke-Zeitungen zudem auf die Lage der Menschenrechte in Iran. Die Menschenrechtssituation in dem Land sei „desolat“ – dies habe sich „erneut in der brutalen Reaktion des Sicherheitsapparats im Rahmen der Proteste und deren blutiger Niederschlagung im Januar“ gezeigt. Regimegegner würden „systematisch verfolgt, verhaftet und mit hohen Haftstrafen bis hin zur Todesstrafe belegt“, heißt es aus dem Auswärtigen Amt.

✨ mit KI bearbeitet

14. Februar 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
neuere Artikel
ältere Artikel
  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
Wahlprognosen
Tanken
VfL
HASEPOST
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3
Tanken